By Max Sargent

Weed riecht – und dieser stechende Geruch kann unerwünschte Aufmerksamkeit erregen. Wenn Du vapst, ist es wichtig zu wissen, wie Du mit dem Geruch umgehst – vor allem, wenn Du diskret sein oder die gesellschaftlichen Normen respektieren willst (selbst wenn Du mit ihnen eventuell nicht übereinstimmst).

Aufgrund der potenziell geringeren gesundheitlichen Auswirkungen und der Verstärkung von Geschmack und Wirkung entscheiden sich immer mehr Menschen für das Vapen als Cannabiskonsummethode. In diesem Artikel gehen wir der Frage nach, wie stark Vaping wirklich riecht und wie man den Geruch vermeiden oder verschleiern kann.


Was ist der Unterschied zwischen dem Rauchen und dem Vapen von Cannabis?

Es gibt mehrere Unterschiede zwischen dem Rauchen und Vapen von Gras. Aber hier konzentrieren wir uns auf jene, die mit dem Geruch zu tun haben.

Beim Rauchen wird Cannabis verbrannt, wobei ein unverwechselbarer stechender Rauch entsteht, der an Kleidung, Möbeln und Wänden haften bleibt. Beim Vapen hingegen wird das Cannabis nur erhitzt, sodass seine Wirkstoffe ohne Verbrennung freigesetzt werden. Die Vaping-Technologie reduziert den Geruch, indem sie die Verbrennung des Pflanzenmaterials umgeht, und ist daher definitiv eine diskretere Option für den Konsum von Cannabis.

Smoke vs vape

Führt Vapen zu Grasgeruch?

Der Dampf beim Vapen riecht zwar, aber er ist deutlich weniger stark und durchdringend als der Rauch von verbranntem Gras. Die Eigenschaften des Dampfes – seine geringere Dichte und Temperatur – führen dazu, dass er sich schneller verflüchtigt und sich nicht so heimtückisch an Oberflächen festsetzt wie Rauch.

Die Dauer und Wahrnehmbarkeit des Geruchs beim Vapen hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel von der Umgebung und dem verwendeten Gerät. Im Allgemeinen hält der Geruch von Vaping jedoch nicht so lange und so stark an wie der vom Rauchen.

Was beeinflusst den Geruch beim Vaping?

Es gibt mehrere Faktoren, die den Geruch beim Vapen bestimmen und zur Intensität und Dauer des Geruchs beitragen. Wenn Du diese Faktoren kennst, kannst Du den Geruch beim Vapen reduzieren und so für ein diskreteres Erlebnis sorgen.

Belüftung

In einem gut belüfteten Raum staut sich der Dampf nicht und der Geruch verflüchtigt sich schneller als in schlecht belüfteten Räumen. Das Öffnen von Fenstern, die Verwendung von Ventilatoren oder das Vapen in offenen Räumen kann das Vorhandensein und die Dauer des Dampfgeruchs erheblich reduzieren. Wenn Du wirklich vorsichtig sein willst, könntest Du im Badezimmer vapen und dann den Raum mit der Luftfeuchtigkeit einer heißen Dusche säubern. In den meisten Fällen ist das aber nicht nötig.

Sorte

Die Wahl Deiner Sorte ist ein weiterer Faktor, der den Geruch beeinflusst. Die verschiedenen Sorten haben einzigartige Terpenprofile, die ihren unverwechselbaren Geruch ausmachen. Manche Sorten verströmen ein stärkeres, erdiges Aroma, während andere eher blumig riechen. Für die ungeschulte Nase riechen die meisten Cannabissorten jedoch einfach nur nach Gras, daher haben diese Nuancen auf die Geruchsbereinigung wenig Einfluss.

Heizmethode

Die Technologie hinter Vaporizern, insbesondere die Erhitzungsmethode, spielt für die Ausprägung des Geruchs eine entscheidende Rolle. In Vaporizern werden hauptsächlich zwei Heizmethoden verwendet: Konduktion und Konvektion.

Bei Konduktionsverdampfern wird das Cannabis direkt erhitzt, indem es mit einer erhitzten Oberfläche in Kontakt kommt. Diese Methode kann manchmal zu einer ungleichmäßigen Erwärmung und einem etwas ausgeprägteren Geruch führen, da einige Teile des Materials heißer werden als andere, was zu einer kollateralen Verbrennung führen kann.

Konvektionsverdampfer hingegen erhitzen die Luft um das Material herum. So wird das Cannabis gleichmäßiger und effizienter erhitzt. Diese Methode gilt als vorteilhafter für die Bewahrung des Geschmacks und erzeugt einen weniger auffälligen Geruch. Da die Konvektionserhitzung das Risiko einer Verbrennung verringert, sinkt auch die Wahrscheinlichkeit, dass ein starker, anhaltender Geruch entsteht.

Conduction vs convection

So erzeugen verschiedene Verdampfer Geruch

Der Geruch, der beim Vapen entsteht, kann je nach Gerätetyp sehr unterschiedlich sein. Wenn Du diese Unterschiede kennst, kannst Du den richtigen Vape für Deine Bedürfnisse auswählen.

Vaporizer für trockene Kräuter

Diese Geräte verdampfen getrocknete Cannabisblüten. Da sie das trockene Gras direkt erhitzen, werden die natürlichen Terpene und Cannabinoide in den Buds freigesetzt und erzeugen den verräterischen Duft. Der Geruch von Trockenkräuter-Vaporizern kann im Vergleich zu anderen Formen des Vapens deutlicher wahrnehmbar sein, da er eine ganze Reihe von aromatischen Verbindungen enthält. Da das Gras jedoch verdampft und nicht verbrannt wird, ist der Geruch weniger stechend und verflüchtigt sich schneller als Rauch.

Wax/Dab Pens

Diese Geräte werden zum Verdampfen von Konzentraten wie Wax, Shatter oder Resin verwendet. Das intensive Erhitzen von Cannabiskonzentraten führt beim Verdampfen zu einem weniger ausgeprägten Geruch als bei Vapes für trockene Kräuter. Das liegt zum Teil daran, dass das Volumen des Materials kleiner ist und der extrahierten Form die Pflanzenstoffe fehlen, die zu einem stärkeren Geruch beitragen. Außerdem führt die hohe Konzentration der Wirkstoffe zu einem effizienteren Konsum, der die benötigte Dampfmenge und damit auch den Geruch reduziert.

Vape Pens und Oil Vapes

Diese Geräte sind in Sachen Duft in der Regel die diskreteste Variante. Sie haben Kartuschen, die mit Cannabisöl gefüllt sind, das reine Cannabinoide wie THC oder CBD enthält und mit einem Trägeröl sowie manchmal mit Aromastoffen gemischt ist. Glücklicherweise kann die Zugabe von Aromastoffen den Cannabisduft überdecken, so dass er weniger leicht erkennbar ist.

Außerdem werden die Öle, die in diesen Patronen verwendet werden, raffiniert und gereinigt, was den typischen Grasgeruch weiter reduziert. Der Dampf aus diesen Geräten verflüchtigt sich schnell und hinterlässt wenig bis gar keinen Cannabisgeruch in der Luft. Somit sind THC/CBD-Öl-Vapes eine attraktive Option für Nutzer, die ein Höchstmaß an Diskretion wünschen.

Vaporizer devices difference

Wie man den Geruch beim Vapen reduziert

Für Nutzer, die Diskretion wahren wollen, gibt es einige Tipps, um beim Vapen keinen anhaltenden Geruch zu hinterlassen:

  • Verwende niedrigere Temperatureinstellungen, um die Geruchsintensität des Dampfes zu reduzieren.
  • Nimm nach Möglichkeit Konvektions- statt Konduktionserhitzer.
  • Vape in gut belüfteten Räumen, damit sich der Geruch schneller verflüchtigen kann.
  • Wähle Geräte und Materialien (wie Öle und Konzentrate), die dafür bekannt sind, weniger Geruch zu produzieren.
  • Verwende Luftreiniger oder Geruchsbeseitiger.
  • Lüfte den Raum während und nach dem Vapen gut durch.
  • Lagere und reinige Geräte und Materialien angemessen.
  • Lutsche Pfefferminzbonbons und wasche Dir Hände und Gesicht, um den Geruch von Deinem Körper zu entfernen.

Vapen: Eine gute Option, wenn Geruchsneutralität wichtig ist!

Beim Vapen von Gras entsteht zwar ein Geruch, er ist aber deutlich weniger auffällig und hartnäckig als der von Rauch, der sich an Wänden, Möbeln, Haaren und Kleidung festsetzen kann. Um heimlich zu vapen, musst Du das richtige Gerät auswählen, verstehen, wie sich verschiedene Faktoren auf den Geruch auswirken, und Wege finden, ihn zu kontrollieren und zu minimieren. Im Allgemeinen ist ein Vape Pen oder ein Vaporizer für getrocknete Kräuter jedoch eine viel bessere Wahl als das Rauchen, wenn Geruch ein Thema ist.

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