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By Adam Parsons

Die Symptome der Menopause sind in der Regel schwer zu behandeln. Die derzeitigen pharmakologischen Behandlungsoptionen wie die Hormonersatztherapie (HET) bergen erhebliche Risiken und sind langfristig nicht wirksam. Wir schauen uns die Gründe an, warum CBD eine gute Option zur Linderung der Symptome der Menopause sein kann.

WAS IST DIE MENOPAUSE?

Irgendwann in ihrem Leben, werden Frauen in die Wechseljahre kommen. Die Menopause tritt ein, wenn eine Frau keinen Menstruationszyklus mehr hat. Diese Erfahrung resultiert aus dem genetisch programmierten Verlust von Follikeln (Strukturen, die Eier enthalten) in den Eierstöcken. Die Menopause kann auch eintreten, wenn die Eierstöcke operativ entfernt werden.

In jedem Fall zeigt das Ende der Menstruationsperiode einen Mangel an Östrogen an. Die Menopause tritt nicht plötzlich auf. Es gibt eine Phase, die man Perimenopause nennt, die oft ein paar Jahre vor dem letzten Menstruationszyklus beginnt. Das Durchschnittsalter der Frauen in der Menopause beträgt heute etwa 51 Jahre. Sie kann jedoch bereits mit 40 Jahren oder erst in den frühen 60er Jahren einer Frau auftreten.

Eine frühe Menopause tritt häufig bei Frauen auf, die nie Kinder bekommen haben oder rauchen. Die Menopause ist keine Krankheit, sondern eine Reihe von Symptomen. Dazu gehören Hitzewallungen, Nachtschweiß, Herzklopfen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, vaginale Trockenheit, Vergesslichkeit, verminderter sexueller Trieb und verminderte sexuelle Tätigkeit, unfreiwilliger Harnabgang und Gelenkprobleme.

Da die Lebenserwartung von Frauen heute über 80 Jahre beträgt, können die meisten erwarten, dass sie etwa 30 bis 40 Jahre ihre Lebens im postmenopausalen Zustand zu leben. Die Symptome der Wechseljahre können Frauen für eine beträchtliche Zeit beeinflussen.

Östrogen-Hormon-Ebene

DAS ENDOCANNABINOID-SYSTEM UND DIE MENOPAUSE

Es gibt umfangreiche Forschungen über die komplexe Rolle des Endocannabinoid-Systems bei der weiblichen Fruchtbarkeit, einschließlich des Beginns der Menopause. Die aktuelle Forschung zeigt, dass während der Wechseljahre einige grundlegende Veränderungen im Endocannabinoid-System und verwandten biologischen Systemen auftreten.

Das Endocannabinoid-System ist ein biologisches Netzwerk von Endocannabinoiden und Cannabinoid-Rezeptorproteinen, die im zentralen und peripheren Nervensystem von Säugetieren vorkommen. Dies bedeutet, dass das Netzwerk im gesamten Körper vorhanden ist und eine Reihe von physiologischen und kognitiven Prozessen reguliert – einschließlich der Fruchtbarkeit.

Das Endocannabinoid-System kontrolliert die Interaktion von Cannabinoiden wie CBD mit dem Körper. Östrogen ist eines der Hormone, das eine korrekte Funktion des Endocannabinoid-Systems ermöglicht. Dies wird durch die Regulierung des Anteils der Fettsäureamid-Hydrolase im Blut erreicht. Der Fettsäureamid-Hydrolase-Spiegel fällt, wenn die Östrogenproduktion abnimmt. Während des Eisprungs sind die Östrogen- und Endocannabinoid-Spiegel am höchsten. Die Fettsäureamid-Hydrolase erleichtert den Abbau des Endocannabinoids Anandamid.

Anandamid hat eine ovariale Funktion, wobei es während der Ovulation bei der Reifung und Freisetzung des Eies hilft. Eine weitere Rolle von Östrogen ist die Aktivierung des Endocannabinoid-Systems für die Regulierung der emotionalen Reaktion. Diese abnehmende Interaktion zwischen dem Endocannabinoid-System und Östrogen deutet darauf hin, dass die Symptome der Menopause aus verminderter Endocannabinoid-Aktivität resultieren können.

CBD und Symptome von Menopause

Manche Patientinnen setzen auf CBD als mögliche Linderung. Doch was sagt die Wissenschaft über das Cannabinoid in der Menopause?

1. ABBAU DER KNOCHENDICHTE

Während den Wechseljahren kann bei vielen Frauen ein Abbau der Knochendichte auftreten. Wenn dies nicht behandelt wird, kann es zu Osteoporose und anderen hinderlichen Knochenleiden führen. Östrogen ist für die Regulierung des Prozesses verantwortlich, der alte Knochenzellen durch neue Zellen ersetzt.

Eine Abnahme des Östrogenspiegels führt dazu, dass die Knochen allmählich schwächer werden. Osteoklasten sind spezielle Zellen, die am Abbau von Knochen beteiligt sind. Wenn die Aktivität der Osteoklasten aggressiv ist, tritt ein Knochenabbau auf.

Osteoklasten sind mit GPR55-Rezeptoren ausgestattet, die manche Forscher als die dritten Cannabinoid-Rezeptoren oder CB3 bezeichnen. Eine Überreizung dieses Rezeptors kann jedoch zu Knochenschwund führen. CBD blockiert diese Rezeptorstellen und Forscher untersuchen, was dies für die Aufrechterhaltung der Knochendichte bedeutet[1].

Stadien und Symptome der Menopause

2. HITZEWALLUNGEN

Dies ist eines der häufigsten Symptome der Wechseljahre. Frauen erleben Hitzewallungen wie eine intensive Ansammlung von Körperwärme, beginnend in der Brust und im Gesicht, worauf Schwitzen und Schüttelfrost folgen. Manche Frauen berichten von Angstgefühlen, wenn die Empfindung besonders stark ist.

Das oben erwähnte Anandamid, ein Endocannabinoid, hilft bei der Regulierung der Körpertemperatur. Es wird angenommen, dass CBD den Anandamid-Spiegel im Körper erhöht, indem es die Wirkung von Fettsäureamid-Hydrolase hemmt. Das Resultat dieser Wirkung ist eine verbesserte Fähigkeit, die Körpertemperatur zu kontrollieren.

3. SCHLAFLOSIGKEIT

Schlaflosigkeit bei Frauen in den Wechseljahren tritt als Folge der anderen Symptome wie Migräne, Hitzewallungen und Gelenksteife auf. Wenn sie nicht behandelt wird, kann ein Mangel an richtigem Schlaf oft andere Bereiche im Leben einer Frau beeinflussen.

Eine begrenzte Anzahl von Humanstudien hat die Auswirkungen von CBD auf Angst und Schlaf erforscht[2]. Obwohl sie Daten von einer guten Auswahl von CBD-Nutzern sammelten, betonen die Forscher die Notwendigkeit von weiteren randomisierten und kontrollierten Versuchen, um maßgebliche klinische Handlungsempfehlung für die Anwendung des Cannabinoids bei Schlafkrankheiten zu ermitteln.

Schlaflosigkeit und Cannabis

4. SCHMERZBEKÄMPFUNG

Die hormonalen Veränderungen, die während der Menopause auftreten, können zu mehreren schmerzhaften Beschwerden führen. Dazu gehören Gelenksteife, Migräne und Muskelschmerzen. 

Da das ECS Schmerzsignalwege im Nervensystem besetzt, untersuchen manche Wissenschaftler die Nutzung von Cannabinoiden, um Schmerzen hervorrufende Impulse anzuvisieren und zu stören. Studien zu CBD und chronischen Schmerzen[3] haben häufig Placebo-äquivalente Ergebnisse gezeigt (was bedeutet, dass es nichts bewirkte). Wissenschaftler prüfen das Cannabinoid jedoch trotzdem in zahlreichen Versuchsmodellen bezüglich chronischen und akuten Schmerzen.

5. STIMMUNGSSCHWANKUNGEN UND ANGSTSTÖRUNGEN

Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren sind das Ergebnis von Schwankungen des Östrogen- und Progesteron-Spiegels. Die Stimmungsschwankungen werden oft von Angst begleitet. Menopause und Angst gehen in der Tat Hand in Hand.

Laufende Untersuchungen testen CBD in Humanstudien gegen Stress, niedergeschlagene Stimmung und Angstzustände. Forscher der University of São Paulo in Brasilien verabreichten das Cannabinoid Patienten mit generalisierter Sozialphobie vor einem simulierten öffentlichen Vortrag[4]; ein Team derselben Institution maß nach der CBD-Anwendung zudem Veränderungen des Blutflusses[5] in Regionen des Gehirns, die mit Angst im Zusammenhang stehen.

Frühe präklinische Untersuchungen erforschen auch, wie sich CBD auf zellulärer Ebene auf die Neurochemie auswirkt, wobei sie seine **Wechselwirkung mit Serotonin-Rezeptoren[6] sowie seinen Einfluss auf die Endocannabinoid-Signalübertragung[7] prüfen.

Die Anzahl der Forschungsarbeiten bezüglich CBD und Menopause wächst weiter an. Die Ergebnisse bleiben jedoch uneindeutig und wir sind weit davon entfernt, zu bestimmen, wie sich das Molekül wirklich auf diesen natürlichen biologischen Prozess auswirkt.

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External Resources:
  1. The putative cannabinoid receptor GPR55 affects osteoclast function in vitro and bone mass in vivo https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  2. Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  3. A Balanced Approach for Cannabidiol Use in Chronic Pain https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  4. Cannabidiol Reduces the Anxiety Induced by Simulated Public Speaking in Treatment-Naïve Social Phobia Patients | Neuropsychopharmacology https://www.nature.com
  5. Effects of Cannabidiol (CBD) on Regional Cerebral Blood Flow | Neuropsychopharmacology https://www.nature.com
  6. Agonistic properties of cannabidiol at 5-HT1a receptors - PubMed https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  7. Cannabidiol enhances anandamide signaling and alleviates psychotic symptoms of schizophrenia https://www.ncbi.nlm.nih.gov
Haftungsausschluss:
Dieser Inhalt ist nur für Bildungszwecke gedacht. Die bereitgestellten Informationen stammen aus Forschungsarbeiten, die aus externen Quellen zusammengetragen wurden.