Seit vielen Jahren sind Frauen ratlos, wenn es um die Behandlung von allgemeinen Beschwerden wie Menstruationssymptomen, Schwangerschaftsübelkeit und Endometriose geht. Erst als Cannabisunternehmen begannen, sich um die Gesundheit der Frauen zu kümmern, konnten viele Frauen endlich Erleichterung finden, ohne sich operieren lassen zu müssen oder potenziell gefährliche, verschreibungspflichtige Medikamente einnehmen zu müssen.

WAS IST ENDOMETRIOSE?

Endometriose ist eine Krankheit, die viele Frauen betrifft – über 176 Millionen weltweit, um genau zu sein – doch nur wenige können eine Linderung erreichen. Die Krankheit wird durch abnormales extrauterines Wachstum von Endometriumgewebe (Gewebe der Gebärmutterschleimhaut) kategorisiert. Das abnorme Gewebewachstum findet häufig an Eileitern, Eierstöcken und im Darmbereich statt. Die am häufigsten berichteten Symptome sind Schmerzen und Krämpfe, Müdigkeit und unregelmäßige Menstruationszyklen. Unbehandelt kann es zu Unfruchtbarkeit und schmerzhaftem Geschlechtsverkehr kommen.

Dieses externe Gewebewachstum ist mit starken Schmerzen und Krämpfen verbunden, obwohl über den Grund für die Schmerzen noch immer debattiert wird. Weil die Ursache dieser Schmerzen noch immer nicht ermittelt wurde, ist eine Behandlung schwierig, ohne dass Patientinnen sich riskanten Operationen oder einer Hormonbehandlung unterziehen müssen. Viele Frauen behaupten, dass Standardbehandlungen oft Nebenwirkungen hervorrufen, ihre Schmerzen aber nicht vollständig lindern.

Endometriose Cannabis

WAS VERURSACHT ENDOMETRIOSE?

Ebenso, wie die Verbindung zwischen den Symptomen der Endometriose schwer zu erfassen ist, ist die genaue Ursache für die Krankheit unbekannt. Während viele automatisch annehmen würden, dass die Ursache in den Gene liegt, weisen die überzeugendsten Belege tatsächlich auf Umweltverschmutzungen als Haupttäter hin. Studien konzentrieren sich auf ein Toxin namens Dioxin, das häufig in verschmutztem Trinkwasser, Müllverbrennungsanlagen, einigen Tonarten, Pestiziden und Chemikalien gefunden wird, die während des industriellen Papierbleichens freigesetzt werden.

Dioxine sind extrem toxisch und verursachen bekanntermaßen Krebs, Entwicklungsprobleme, Hormonstörungen, Fortpflanzungsprobleme (einschließlich Endometriose) und Probleme mit der Immunfunktion. Untersuchungen der US-Umweltschutzbehörde haben einen starken Zusammenhang zwischen Dioxinen und einem Endocannabinoid-Mangel festgestellt. Ein weitere Studie, die von der Endometriosis Association veröffentlich wurde, untersuchte die Auswirkungen der Dioxinbelastung bei Affen. Die Autoren fanden heraus, dass 79% der Affen Endometriose entwickelten.

DAS ENDOCANNABINOID-SYSTEM UND ENDOMETRIOSE

Obwohl viele Informationen über Endometriose noch unbekannt sind, ist es eine allgemeine Hypothese, dass das Endocannabinoid-System eine große Rolle spielt. Das Endocannabinoid-System ist ein großes Netzwerk von Endocannabinoiden und Rezeptoren im Nervensystem, Immunsystem und darüber hinaus. Es wurde erst kürzlich entdeckt, aber das Endocannabinoid-System soll viele grundlegenden Funktionen im menschlichen Körper regulieren, so wie Bewegung, Schmerz, Immunantwort, Stimmung, Schlaf, Stoffwechsel und Fortpflanzung.

Es gibt immer mehr Belege dafür, dass bestimmte Ungleichgewichte im Endocannabinoid-System zu Endometriose führen können. Die Verbindung zwischen dem Endocannabinoid-System und dem Fortpflanzungssystem ist sehr komplex. Die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) ist voll von Cannabinoid-Rezeptoren, die basierend auf dem Menstruationszyklus einer Frau schwanken.

Endocannabinoid-System und Endometriose

WIE CANNABIS HELFEN KANN

Cannabis ist bereits eine etablierte Alternative, um Schmerzen zu bekämpfen. Obwohl es nicht so stark wie narkotische Schmerzmittel ist, bevorzugen viele Patienten Marihuana, weil es natürlich ist, nicht süchtig macht und trotzdem wirksam genug ist, um ihre Lebensqualität zu verbessern. Aus diesem Grund entscheiden sich viele an Endometriose leidende Frauen dafür, sich selbst mit Gras zu behandeln.

Aber hilft es tatsächlich, die Endometriose selbst zu behandeln? Es ist wahrscheinlich, wenn wir die mögliche Verbindung zwischen dem Endocannabinoid-System und Endometriose in Betracht ziehen. Der Konsum von Cannabis kann helfen, das Endocannabinoid-System auszubalancieren, also könnte es eine tragfähige Theorie sein. Leider gibt es bisher nicht viele Studien zu diesem Thema.

DIE FORSCHUNG

Eine Studie aus dem Jahr 2010 zeigt Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen dem Endocannabinoid-System und Endometriose auf. “Wir haben festgestellt, dass CB1-Rezeptor-Agonisten Endometriose-assoziierte Hyperalgesie senken, während CB1-Rezeptor-Antagonisten sie steigern”, sagten die Forscher. “Zusammengenommen legen diese Ereignisse nahe, dass das Endocannabinoid-System zu Mechanismen beiträgt, die sowohl der äußeren Innervation des abnormalen Wachstums als auch dem mit der Endometriose verbundenen Schmerz zugrunde liegen, wodurch ein neuartiger Ansatz für die Entwicklung dringend benötigter neuer Behandlungen bereitgestellt wird.”

Eine weitere Studie aus dem Jahr 2017, verfasst von Gynäkologe Jerome Bouaziz und Urologin Alexandra Bar-On, verdeutlichte die Bedeutung des Endocannabinoid-Systems bei der Behandlung von Symptomen von Endometriose. Sie untersuchten verschiedene Mechanismen wie nozizeptiven Schmerz, entzündlichen Schmerz, neuropathischen Schmerz und sogar die psychologische Wirkung von Schmerz, die alle mit dem Endocannabinoid-System verbunden waren.

FAZIT

Alle Anzeichen deuten stark darauf hin, dass man Cannabis zur Behandlung von Endometriose-Schmerzen verwenden sollte, insbesondere anekdotische Hinweise. Bevor Du jedoch Änderungen an Deinem Behandlungsplan vornimmst, ist es wichtig, dass Du Dich mit Deinem Arzt oder einem anderen medizinischen Fachpersonal Deines Vertrauens in Verbindung setzt, damit dieser Dir unvoreingenommene Informationen zur Verfügung stellen kann.

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