Männer und Frauen zeigen voneinander unterscheidbare Reaktionen auf Cannabis wegen ihrer unterschiedlichen Biochemie. THC reagiert unterschiedlich mit Östrogen- und Testosteronrezeptoren. Wir werfen einen Blick auf die Auswirkungen.

Die Wissenschaft hat damit begonnen, die unterschiedlichen Wirkungsweisen von Cannabis auf Männer und Frauen aufzuzeigen und uns diese zu erklären. Wir alle reagieren unterschiedlich auf Cannabis. Männer und Frauen zeigen allerdings in vielfacher Art und Weise voneinander unterscheidbare, einzigartige Reaktionen. Zum Beispiel kommt bei Frauen das schmerzlindernde Potential von Cannabis besser zur Geltung, während Männer schneller dem Fressflash verfallen. Unsere körpereigenen Stoffe beeinflussen die Wirkung von Cannabis auf uns. Cannabis hat eine geschlechtsspezifische Auswirkung auf unseren Toleranz-Level, unsere Libido und sogar auf unser Gedächtnis.

WARUM WIR CANNABIS KONSUMIEREN

Obwohl die Antwort auf der Hand zu liegen scheint, hat die Wissenschaft einige psychologische Gründe erörtert und aufgedeckt, inwiefern diese Männer und Frauen bei der Entscheidung zum Cannabiskonsum betreffen. Wenn uns jemand nach den Gründen fragen würde, dann würden wir antworten, weil wir gerne high werden, oder weil es uns hilft, Schmerzen und Beschwerden zu lindern. Wären die Fragenden wissenschaftliche Forscher, dann würden sie kichern und uns erzählen, dass Cannabis im Hauptfokus vieler sozialer Strukturen steht. Sie würden sich auch dazu bemüßigt fühlen uns mitzuteilen, dass Männer, im Gegensatz zum schöneren Geschlecht, mit höherer Wahrscheinlichkeit sozialem Druck nachgeben, was den Konsum von Cannabis anbelangt. Das männliche Bedürfnis nachzugeben, würde mit dem Wunsch nach Zugehörigkeit verknüpft sein. Frauen hingegen konsumieren Cannabis eher mit der Absicht, gegen Schmerzen, Stress oder Angstzustände vorzugehen.

WIRKUNG

Aufgrund spezifischer Biochemie sollte es keine Überraschung darstellen, dass die Reaktionen auf Cannabis zwischen den Geschlechtern sehr stark auseinandergehen. THC geht eine sehr unterschiedliche Wechselwirkung mit Östrogen und Testosteron ein. Diese Unterschiede sind die Ursache dafür, dass der weibliche und männliche Körper unterschiedlich auf die Effekte nach dem Anfeuern anschlagen.

Forscher haben herausgefunden, dass beim Rauchen von Gras das THC bei Frauen während der Ovulation stärker wirkt. Dies sollte alle Frauen erleichtern, die Probleme haben richtig high zu werden.

Frauen entwickeln zudem schneller eine Toleranz gegen Cannabis und auch die Grenze ist höher als bei Männern; dies belegt eine Studie. Ein weiteres Ergebnis dieser Studie ist, dass die Wechselwirkung zwischen THC und Östrogen eine stärkere schmerzstillende Wirkung auslösen kann. Cannabis ist bei Frauen einfach mal um 30% wirksamer gegen Schmerzen. Es sind jedoch nicht alle Effekte von Cannabis sonderlich nützlich, die vornehmlich Frauen betreffen. Bei Frauen wirkt sich beispielsweise der Konsum stärker auf das Gedächtnis aus, als dies bei Männern der Fall ist: Der Bereich im Gehirn, der das sogenannte visuellräumliche Gedächtnis kontrolliert, ist nach dem Konsum von Cannabis bei Frauen stärker betroffen, als bei Männern. Vielleicht war es also gar nicht Deine Schuld, diese Sache mit dem vergessenen Schlüssel. 

Cannabis Mann Frau Reaktionen Biochemie THC Östrogen Testosteron-EffekteMänner, so schockierend das auch sein mag, tendieren eher dazu um zwei Uhr morgens noch eine Pizza zu bestellen. Es ist also nicht länger deine Schuld, wenn Du mal wieder mitten in der Nacht an einem Käsesteak schlemmst. Du bist ein Opfer Deiner eigenen Biochemie. Als wäre das nicht schon genug, kommt es noch dicker: Männer sind zudem anfälliger für Paranoia und Psychosen. Obwohl diese Symptome äußerst selten sind und mit Sicherheit nicht auf jeden zutreffen, ist es immer gut, seine Risiken zu kennen. Eine Studie zeigt auf, dass Männer öfter Alkohol und andere illegale Substanzen zusammen mit Cannabis konsumieren, während Frauen dazu tendieren, Cannabis mit verschreibungspflichtigen Medikamenten zu kombinieren.

Die meisten von uns assoziieren Cannabis mit eitel Sonnenschein, aber nicht alle haben dieses Glück. Manchmal kann Cannabis an die Rezeptoren im Gehirn binden, die für Angstzustände und Panikgefühle verantwortlich sind. Dies tritt bei allen Konsumenten von Cannabis auf, aber manche sind einfach empfindlicher für die Aktivität der Rezeptoren in diesen ominösen Bereichen des Gehirns. Es wurde ja festgestellt, dass Männer mit höherer Wahrscheinlichkeit als Frauen eine durch Cannabis ausgelöste Psychose erleiden können. Dies ist eine extreme Version einer Panikattacke, die von einer Paranoia herrührt. Im Allgemeinen tritt dies äußerst selten auf und Menschen die davon berichteten, hatten meist schon vorher existierende psychologische Probleme.

SEXUALITÄT

Berichte legen nahe, dass Frauen, die kleinere Mengen an Cannabis konsumieren, einen größeren Appetit auf Sex haben. Wird zu viel davon konsumiert, könnte das eine eher gegenteilige Wirkung haben. Große Mengen an THC scheinen den Sexualtrieb zu beeinträchtigen. Dies kommt daher, da THC die Östrogenbahnen überflutet. In kleineren Mengen hat THC wenig bis gar keinen Effekt auf die Wechselwirkungen der Östrogenrezeptoren. In der Tat kann es sogar das sexuelle Verlangen erhöhen. In größeren Dosen verhindert es, dass diese Verbindungen eingegangen werden, so dass die Auswirkungen auf ein möglicherweise geplantes Rendezvous eher negativer Art sind. Zur unmittelbaren Stimulation hat sich Cannabisöl in Form einer topische Lotion als Mittel zu Steigerung sexueller Erregung und sexueller Resonanz erwiesen. Glaub es oder nicht, aber Wissenschaftler haben auch das erforscht.

Bei Männern kann die Wirkung abweichen. Manche behaupten, Marihuana wirke aphrodisierend, während andere genau das Gegenteil erlebt haben. THC wirkt als Hemmstoff von Testosteron. So kann es kurzfristig das sexuelle Verlangen verringern. Längerfristig haben Männer mit regelmäßigem Konsum von Cannabis potentiell eine geringere Anzahl an Spermien und einen niedrigeren Testosteronspiegel. Cannabis war weitläufig dafür bekannt, die Sexualität zu fördern. Die Droge macht Dich hypersensitiv, die Farben wirken leuchtender, die Musik klingt voller, das Essen schmeckt besser und Sex ... nun ... ist einfach geiler.

ABHÄNGIGKEIT

Forscher haben auch herausgefunden, dass Frauen anfälliger dafür sind, eine Abhängigkeit von Cannabis zu entwickeln und Entzugssymptome viel stärker erleben. Frauen können viel schneller abhängig werden, als Männer. Es kann bei Frauen häufiger vorkommen, dass sie bei den ersten paar Erfahrungen etwas zu tief in die neue grüne Welt eintauchen, während dies für Männer meist keine sehr große Sache zu sein scheint. Forscher haben sich Verhaltensmuster wie Schlaf- und Essgewohnheiten von Frauen angeschaut, die mit dem Konsum von Cannabis aufgehört haben und sie haben herausgefunden, dass sich die Entzugssymptome negativer auswirken, als sie dies bei ihrem männlichen Gegenüber tun.

FAZIT

Als würden wir das nicht schon längst wissen, aber Männer und Frauen sind in der Tat ziemlich unterschiedlich. Der primäre Grund für diese Unterschiede in Bezug auf Cannabis, sind die unterschiedlichen Reaktionen von THC mit den Östrogen- und Testosteronrezeptoren. Frauen sind anfälliger eine Abhängigkeit zu Marihuana zu entwickeln und haben eine höhere Toleranz, während Männer eher mit ihren Jungs abhängen und eine Pizza bestellen. Die wissenschaftlich erzielten Resultate lassen sich zwar nicht immer auf jeden einzelnen anwenden, aber sie sind ein interessanter Blick auf die Gründe dafür, warum wir sind wer wir sind, wenn wir high sind.

 

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