Für diejenigen von uns, die gerne regelmäßig high sind, ist es schwer vorstellbar, dass man einen Rauschzustand absichtlich beenden will. Aber ein Zuviel an THC kann manche Konsumenten so sehr in Angst versetzen oder Paranoia erzeugen, dass sie sogar ausrasten. Falls Dir das schon jemals passiert ist oder Du einmal mit einem Anfänger Gras geraucht hast, dem es wohl zu stark war, weißt Du ganz genau, wovon wir sprechen.

Da der Konsum von Cannabis immer mehr im Mainstream ankommt und es dementsprechend mehr Erstkonsumenten gibt, kommt es auch immer häufiger vor, dass manche Leute zu viel Gras auf einmal konsumieren. Oder manche Nutzer fühlen sich einfach sicherer, ein Hilfsmittel für den Fall zur Hand zu haben, dass sich ihr High in eine unangenehme Richtung entwickelt. Laut dem Colorado Public Health Department stieg die Anzahl der Krankenhauseinweisungen, die auf ein Zuviel an Cannabis zurückzuführen sind, von einer Anzahl von 1.313 pro 100.000 Aufenthalten im Jahr 2011 auf 3.025 im Jahr 2015. Dabei handelt es sich um einen signifikanten Anstieg, selbst wenn es bei diesen Fällen hauptsächlich um Touristen ging.

Bevor Du nun sagst, dass dadurch gutes Gras verschwendet wird, solltest Du noch einmal genauer darüber nachdenken. Sogar erfahrene Raucher haben beim erstmaligen Konsum Cannabis-infundierter Esswaren zu viel THC zu sich genommen, weshalb sie 8–12 Stunden lang high waren und nicht ausnüchtern konnten. Das klingt vielleicht nach einer Menge Spaß, aber irgendwann muss man auch wieder zur Arbeit gehen, den Hund füttern oder den TV-Sender wechseln.

Zum Glück hat uns Mutter Natur ein natürliches Gegenmittel bei übermäßigem THC-Konsum geschenkt – Olivetol.

WAS GENAU IST OLIVETOL?

Trotz seines Namens hat Olivetol nichts mit Oliven zu tun. In erster Linie findet man es in Flechten, sonderbaren, Moos/, Pflanzen-ähnlichen Organismen, die aus Algen und Pilzen gebildet werden.

Olivetol kommt auch für eine ganz kurze Zeit in Cannabispflanzen vor. Man nimmt an, dass es ein Vorläufer von THC sein könnte.

WIE FUNKTIONIERT OLIVETOL?

Sieht man sich die molekulare Struktur von Olivetol an, kommt sie einem sehr bekannt vor. Sie sieht nämlich ganz so aus, als hätte jemand ein THC-Molekül genommen und es in zwei Teile geschnitten. Olivetol und THC wirken, indem sie an CB1-Rezeptoren binden, die in unserem gesamten Körper und im Gehirn vorkommen. Jedoch scheint Olivetol kleiner und "beharrlicher" als THC zu sein, weshalb es beim Abschwächen eines Highs in zweierlei Hinsicht helfen kann: Zunächst einmal dockt es an alle offenen Rezeptoren an, bevor THC dorthin gelangt, um den Platz einzunehmen – somit kann das High nicht stärker werden. Zudem stößt es gegen THC-Moleküle, die bereits an CB1-Rezeptoren angedockt haben, löst diese von den Rezeptoren und übernimmt ihren Platz. Auf diesem Wege wird der Rausch schrittweise abgebaut.

Zahlreichen Erfahrungsberichten zufolge funktioniert Olivetol tatsächlich, jedoch wissen wir nicht genau, wie. Es sind hier noch weitere Forschungsprojekte und Untersuchungen nötig, aber in der Theorie wirkt Olivetol ähnlich wie Narcan, das die Wirkung einer Droge umkehrt und bei Überdosierungen mit Opiaten zum Einsatz kommt.

Lichen

WIE LANGE DAUERT ES, BIS OLIVETOL WIRKT?

Solltest Du Cannabis geraucht oder verdampft haben, dauert es ungefähr 30 Minuten, bis Du einen Unterschied feststellen kannst. Nutzer, die Cannabis-Esswaren zu sich genommen haben, müssen eventuell bis zu einer Stunde (oder etwas länger) warten, bis Olivetol seine Wirkung entfaltet, die Intensität des Highs nachlässt und sich der Anwender wieder einigermaßen normal fühlt.

Jedoch spült Olivetol nicht das gesamte THC aus Deinem Körper, weshalb Du Dich nicht vollkommen nüchtern fühltst. Zwar werden Angstgefühle und Paranoia verschwinden, aber Du wirst nach wie vor Entspannung, Wohlgefühl und Glück empfinden. Das liegt daran, dass THC mehr als nur Deine CB1-Rezeptoren aktiviert, sondern auch GABA-Signale stimuliert und Deinen Dopamin- und Serotoninspiegel erhöht.

KANN OLIVEVOL AUCH BEI NORMALER ANGST HELFEN?

Unglücklicherweise kann es das nicht. Falls Du Olivevol nimmst, ohne THC in Deinem Körper zu haben, wirst Du überhaupt nichts davon spüren.

Falls Du ständig mit Ängsten zu kämpfen hast und THC-reiches Cannabis alles nur noch schlimmer macht, empfehlen wir Dir, einmal CBD-reiche Sorten oder CBD-Öle auf Nutzhanfbasis auszuprobieren. Das natürliche Cannabinoid ist bekannt dafür, die Nerven zu beruhigen, Ängste zu reduzieren und auf vielfältige Art und Weise die Gesundheit zu unterstützen. Ferner kann es Dir auch dabei helfen, wieder runterzukommen und auszunüchtern, falls Dein High zu intensiv wird.

WO BEKOMME ICH OLIVETOL?

Weichkapseln unter dem Namen UNDOO sind zur Zeit das einzige marktfähige Olivetol-Ergänzungsmittel, das Du kaufen kannst. Das sogenannte "emergency supplement" (dt. "Notfall-Ergänzungsmittel") kann online oder in den USA vor Ort in ausgewählten Abgabestellen erworben werden. Sollte die Nachfrage nach diesem Produkt steigen, wird sich wohl auch seine Verfügbarkeit schnell verbessern, da es keinerlei illegale Substanzen enthält.

Obwohl man Olivevol einfach aus Flechten extrahieren kann, sofern man über bestimmte Geräte und das nötige Know-How verfügt, empfehlen wir Dir, die Finger von der Herstellung von Extrakten zu lassen. Und was den Verzehr von Flechten angeht: Niemand ist bisher an einer Überdosis Cannabis gestorben, aber manche Flechten sind giftig genug, dass Du infolge ihres Verzehrs sterben könntest.

IST DIE VERWENDUNG VON OLIVETOL SICHER?

Olivetol ist nach wie vor ein neues Produkt. Bisher wurde es bei weitem noch nicht ausreichend erforscht, um sagen zu können, dass sein Gebrauch ungefährlich ist. Soweit wir wissen, hat bisher noch niemand über schädliche Nebenwirkungen geklagt. Bis weitere Informationen verfügbar sind, solltest Du allerdings Deinen THC-Konsum nach Möglichkeit unter Kontrolle haben, anstatt Dich auf unerprobte Weichkapseln zu verlassen.

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