WEED UND BIENEN: ZWEI SEHR KLEBRIGE BRANCHEN

Warum nur sind all die spaßigen Sachen klebrig? Honig und Weed sind beide natürliche Produkte, die gut schmecken und viele wohltuende Eigenschaften aufweisen. Aber die vielleicht wichtigste Eigenschaft, die diese Rohstoffe gemeinsam haben, ist die globale Nachfrage nach ihnen. Das ist aber nicht der schockierende Aspekt an dieser Sache. Weil Cannabis nach wie vor eine illegale, verbotene Substanz ist, ist es kaum verwunderlich, dass es immer noch einen ziemlich großen Schwarzmarkt gibt.

Was wirklich schockiert, ist die Tatsache, dass die Barone des Schwarzmarkthandels mit Honig so hoch oben auf der Pyramide der Macht sitzen, dass sie über dem Gesetz stehen. Das ist leider richtig, denn das Schwarzmarktgeschäft mit Honig ist das wahre Geschäft der "Mr. Sosas" dieser Welt (Tony Montanas Lieferant, der Typ, der die Todesschwadron aus Südamerika entsandte, um ihn zu töten).

KÖNNEN BIENEN VON CANNABIS HIGH WERDEN?

Insekten haben im Gegensatz zu Menschen und anderen Säugetieren kein Endocannabinoid-System. Daraus folgt, dass ihnen Cannabinoid-Rezeptoren fehlen. Die Frage ist also mit einem definitiven Nein zu beantworten: Bienen können von Cannabis nicht high werden, weil sie keinen Zugang zum THC haben. In der Natur werden wilde Honigbienen zu farbenfrohen, Nektar produzierenden Pflanzen hingezogen. Klebrige grüne Weed-Bäume stellen für sie kein bevorzugtes Ziel dar. Die Arbeitsbienen sind effektiv rund um die Uhr Sklaven ihrer Königin und haben wenig Zeit für Drogenkonsum in der Freizeit.

KÖNNEN SICH BIENEN VON CANNABIS ERNÄHREN?

Es sieht ganz so aus, als könnten Bienen sich von Cannabis ernähren. Nick French und sein Unternehmen Colorado Hemp Honey haben einige faszinierende Entdeckungen gemacht. Demnach können Bienen auch einen Teil des Harzes in Propolis umwandeln. Dieses Bienenharz ist so etwas wie ein Mehrkomponenten-Füllstoff und Sterilisator, den die Bienen verwenden, um den Bienenstock zu reparieren und zu reinigen. Es gibt Theorien, wonach die Bienen die Trichomen irgendwie zu Honig verarbeiten, aber bis jetzt haben wir nichts gesehen, was haften bleiben würde.

Wahrscheinlicher ist es, dass es Imkern gelingen könnte, Bienenkolonien zu trainieren, damit sie ein Ganja-Feld abklappern, wenn sie nichts anderes haben und sie anschließend mit einem Leckerbissen wie Zuckerwasser zu belohnen. Es handelt sich um ein großartiges YouTube-Video, beweist aber leider rein gar nichts. Bleiben wir also bei den Fakten. Wir wissen, dass Cannabis keine Nektar produzierende Pflanze ist. Selbst, wenn die Cannabis-Öle den Bienen als Nahrung dienen sollten, werden sie Cannabispflanzen nur als letzten Ausweg anfliegen – oder wenn sie dafür entsprechend belohnt werden. Schließlich gehört Cannabis zu den windbestäubten Pflanzen, weshalb die Bienen keine Rolle bei der Bestäubung spielen.

Bienen-Honig-Hanf

THE GOLDEN STATE

An diesem Punkt bist Du wahrscheinlich verwundert darüber, dass Bienen und Cannabis so eng miteinander verbunden sein können, wo sie sich doch von Natur aus so gar nicht zueinander hingezogen fühlen. Der Klebstoff, der diese unwahrscheinliche Partnerschaft zusammenhält, sind wir Menschen. Kalifornien vermittelt uns jeden Sommer das offensichtlichste Bild von dieser Koalition.

Die riesigen Mandelplantagen des Golden State mit einer Fläche von mehr als einer Millionen Hektar brauchen Millionen von Bienen, die von Imkern aus ganz Amerika dorthin geschafft werden, um die Bäumchen zu bestäuben. Falls Du gedacht haben solltest, das Farmland der Westküste hätte nur einen weltweiten Ruf als Weed-Land, musst Du nun Deinen Irrtum korrigieren: Der Cannabisanbau im Freien konzentriert sich auf das Emerald-Triangle und einige Teilflächen weiter südlich – Mandelbäume dagegen gibt es überall.

Um diesen Zusammenhang kurz und knapp zu charakterisieren: Die kalifornische Wirtschaft würde ohne Bienen und Cannabis zusammenbrechen. Der Goldene Staat würde ohne diese beiden Akteure überhaupt nicht glitzern. Wir können dieser Logik auch folgen, indem wir eine alternative Trendprognose formulieren. Vielleicht hat der saisonale Anstieg der Wirtschaftstätigkeit und der Beschäftigung ja mehr mit der Anzahl der Bienen und der Cannabispflanzen im Bundesstaat als mit irgendetwas anderem zu tun. Ernsthaft, wir könnten Gerald Celente und dem Trends Research Institute bei diesem Thema zuvorgekommen sein.

MIT CANNABIS VERSETZTER HONIG

Die Bienen sind möglicherweise nicht in der Lage, psychoaktiven Honig herzustellen, aber wir können das Geschenk der Bienen später mit Cannabinoiden infundieren. Dies muss dann nicht unbedingt Honig ergeben, der Dich high macht, denn man kann auch einfach CBD hinzufügen und so einen nicht-psychoaktiven, gesunden Honig erhalten. Mit ein wenig Experimentierfreude kannst Du Cannabis-infundierten Honig in Deiner eigenen Küche selbst herstellen. Es ist am besten, zuerst eine Cannabis-Tinktur vorzubereiten und diese dann dem Honig hinzuzufügen. Einfach rohes Weed mit Honig zu mischen ergibt dagegen nur eine klebrige Sauerei.

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