Gewächshäuser sind in den Augen vieler Gärtner eine wichtige Technologie. Sie ermöglichen es den Landwirten, Energie zu sparen, wenn es um Beleuchtung und Heizung geht, indem sie die natürlichen Ressourcen nutzen. Gleichzeitig setzen sie die Pflanzen nicht vollständig den Elementen der Außenwelt aus. Sie schützen vor rauen Winden sowie Kälteeinbrüchen und erhöhen gleichzeitig Wärme und Licht.

Der vielleicht größte Vorteil des Anbaus in einem Gewächshaus ist die Verlängerung der Saison. Züchter können den sonnigen Himmel des frühen Frühlings und Spätherbstes nutzen, wenn die Pflanzen im Freien nicht besonders gut gedeihen würden. Dies ermöglicht den Züchtern einen Vorsprung in der Saison und bedeutet auch zusätzliche Zeit am Ende der Saison, um die Pflanzen voll ausreifen zu lassen. Dies ist besonders nützlich in Regionen der Welt, die etwas kürzere Sommer haben.

Obwohl die meisten Gewächshäuser nur mit dem Licht der Sonne arbeiten, entscheiden sich einige Landwirte für eine zusätzliche Beleuchtung, um maximale Erträge zu erzielen. Dies mag den Anschein erwecken, als ob es den Zweck der Nutzung eines Gewächshauses verfehlt, aber es bedeutet trotzdem, weniger künstliches Licht zu verwenden, als bei einem Anbau der Pflanzen in einem Zuchtraum. Es bedeutet auch, dass die Pflanzen Zugang zu natürlichem Sonnenlicht erhalten, nur bei Bedarf wird mit künstlichem Licht ergänzt.

ZUSÄTZLICHE BELEUCHTUNG

Sonnenlicht bietet Gewächshauspflanzen ein optimales Vollspektrumlicht, doch nicht alle Gewächshäuser befinden sich in optimalen Bedingungen. Zu Beginn oder am Ende der Saison oder in besonders bewölkten Regionen kann es vorkommen, dass die Pflanzen noch nicht optimal beleuchtet sind. In Regionen, die weniger als 4-5 Stunden täglich gutes Sonnenlicht erhalten, wird in der Regel eine zusätzliche Beleuchtung in Betracht gezogen.

Während der vegetativen Phase des Wachstumszyklus werden Lichtzyklen von 18–24 Stunden verwendet, so dass eine zusätzliche Beleuchtung nach Sonnenuntergang und vor Sonnenaufgang erforderlich ist. Der Wechsel in einen 12:12-Lichtzyklus bewirkt, dass photoperiodische Sorten in die Blütephase wechseln.

Cannabis In Einem Gewächshaus

Pflanzen im Freien benötigen nicht unbedingt die gleiche Manipulation des Lichtzyklus, da die natürlichen Zyklen der Sonne mit der Zeit diese Verschiebung auf natürliche Weise verursachen. Mit einer zusätzlichen Beleuchtung kann die Beleuchtungsdauer pro Tag jedoch maximiert werden, unter Beibehaltung des notwendigen Lichtzyklus für die Blütephase.

Einige Züchter beabsichtigen sogar, während der Wintermonate anzubauen, was zu einem deutlich höheren Bedarf an künstlicher Beleuchtung führt. Die Beleuchtungskosten sind in einem Gewächshaus jedoch immer noch niedriger, da die Lampen im Vergleich zu einem Indoor-Betrieb nicht so viele Stunden am Tag eingeschaltet werden müssen.

Licht wird für den Prozess der Photosynthese benötigt. Wenn Pflanzen diese lebenswichtige Ressource fehlt, sind Wachstum und Ertrag suboptimal. Wenn es um die Installation einer zusätzlichen Beleuchtung geht, gibt es zahlreiche Arten, aus denen Grower, je nach ihren Bedürfnissen und Vorlieben, wählen können.

Es gibt 4 Hauptkategorien von Lampen, die häufig im Gartenbau verwendet werden: Glühlampen, Leuchtstofflampen, Entladungslampen und LED-Lampen.

Der Lichtabstand innerhalb eines Gewächshauses wird durch das zusätzliche Licht der Sonne weiter gestreut als bei Aufbauten im Innenbereich. In einem Gewächshaus hängen also nur ca 1/3–1/2 so viele Lampen als bei einem Indoor-Grow.

Glühlampen

GLÜHLAMPEN

Glühlampen sind nicht gerade die effizientesten, werden aber oft eingesetzt, um die Dunkelheit der Nacht in einzelne Abschnitte zu zerlegen, um längere Lichtzeiten zu erzielen. Diese Glühlampen liefern Licht durch die Erwärmung eines inneren Glühfadens. Glühlampen sind relativ billig zu betreiben und können einfach ein- und ausgeschaltet werden. Sie verfügen über eine gute Strahlungsleistung und emittieren ein breites Spektrum an Lichtwellen.

Leuchtstoffröhren

LEUCHTSTOFFRÖHREN

Leuchtstofflampen sind eine effiziente Option für Gewächshäuser und halten oft eine ganze Weile. Außerdem produzieren sie weniger Wärme, was das Risiko einer Überhitzung verringert. Diese Lampen sind mit normaler Leistung, hoher Leistung und sehr hoher Leistung erhältlich. Sie eignen sich hervorragend für kleinere Gewächshäuser, da sie in der Nähe von Pflanzen aufgestellt werden können, ohne sie zu verbrennen oder zu beschädigen. Sie zeichnen sich durch eine hohe Strahlungsleistung im Bereich 500–600nm aus.

Entladungslampen

ENTLADUNGSLAMPEN

Metall-Halogendampf-Lampen und Natriumdampf-Hochdrucklampen sind die Entladungslampen, die in Grows am häufigsten eingesetzt werden. Metall-Halogenlampen bieten ein gutes Lichtspektrum, sind aber weniger effizient. Natriumdampf-Hochdrucklampen (NDL) werden am häufigsten im Gartenbau verwendet. Sie sind mit einer breiten Palette von Spezifikationen erhältlich, um dem individuellen Anbau gerecht zu werden, und sie sind sehr effizient.

LED

LED

LEDs (Leuchtdioden) sind in der Cannabisszene sehr beliebt. LED-Lampen sind für ihre Energieeffizienz bekannt und gehen Hand in Hand mit den niedrigen Betriebskosten von Gewächshäusern. Gute LED-Lampen sind auch in der Lage, eine große Lichtausbeute zu erzielen, wodurch eine gleichmäßige Lichtverteilung über die Pflanzen erreicht wird. Sie verfügen auch über volle Spektren an Lichtwellenlängen, was sie zu einem großartigen Ersatz macht, wenn das direkte Sonnenlicht nicht stark genug strahlt.

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