Wir bei Royal Queen Seeds sind ständig auf der Suche nach den besten Informationen und Wissen rund um Cannabis. In unseren Interviews sprechen wir mit Leuten aus der gesamten Cannabis-Branche. Heute haben wir das Vergnügen mit Yoidi Ganjah Zone ein Interview führen zu dürfen.

Yoidi erzählt uns alles über seine Erfahrung mit dem biologischen Cannabisanbau. Als YouTuber verwendet er seinen Kanal, um seine Zuschauer mit Inhalten zum Thema Marihuana zu versorgen: angefangen von Anbautipps bis hin zu Sortenbewertungen.

Ich lebe auf den Kanarischen Inseln (Spanien) und hier baut fast jeder Cannabis als Genuss- oder Arzneimittel an. Hier ist das Wetter besonders gut und wir orientieren uns an landwirtschaftlichen Techniken und Permakultur. Solange ich mich erinnern kann, baue ich schon Pflanzen an; die Natur und unser Planet waren mir schon immer wichtig – aus diesem Grund baue ich ausschließlich biologisch an.

Buzz 1: Yoidi, a Cannabis YouTuber who grows organically -
RQS Interviews (PodCast -Spanish.)


1. Warum hast Du Dich dazu entschlossen biologisch anzubauen?

Mit dem biologischen Anbau habe ich aus dem ganz einfachen Grund begonnen, weil Pflanzen natürliche Lebewesen sind und auch als solche behandelt werden sollten. Das Endprodukt schmeckt auch anders, als wenn die Pflanzen unter künstlichen Bedingungen angebaut werden.

2. Worauf legst Du beim Anbauen den größten Fokus? (Wasser, Licht, Erde...)

Ich konzentriere mich in erster Linie auf alle Phasen des Lebenszyklus der Pflanze. Besonders wichtig sind für mich Erde, Wasser, pH und EC. Wenn Du schlechte Erde verwendest, wird sich das negativ auf Deine Ernte auswirken, da Deine Pflanzen nicht so wachsen werden, wie sie sollten. Dasselbe gilt für Wasser, pH und EC.

Wenn ich Wasser mit dem falschen pH- und EC-Wert verwende, kann eine Menge passieren. Beispielsweise könnte es zu einer Blockade führen, bei der die Pflanze die zugeführten oder die in der Erde bereits vorhandenen Nährstoffe nicht aufnehmen kann.

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3. Welche Nährstoffe sollten nicht fehlen? Und wie stellst Du Deine biologische Erde und Ergänzungen zusammen?

Eigentlich darf gar nichts fehlen. Aber es gibt ein paar Nährstoffe, die wichtiger als andere sind. Dazu zählen Stickstoff während der Wachstumsphase und Kalium und Phosphor während der Blütephase. Ich stelle diese Erdmischung mithilfe eines Topfes und heißem, fast kochendem Wasser her.

Wir können viele natürliche Dinge verwenden, um daraus einen langsam absorbierten oder flüssigen Dünger herzustellen. Wir können Wurmhumus (ich füge diesen meiner Erde hinzu) sogar zu Hause selber zusammenmischen. Dafür verwende ich 20% Humus, 20% Perlit, 30% Kokosfaser und weitere 30% Schwarztorf.

"Eigentlich darf gar nichts fehlen. Aber es gibt ein paar Nährstoffe, die wichtiger als andere sind. Dazu zählen Stickstoff während der Wachstumsphase und Kalium und Phosphor während der Blütephase. Ich stelle diese Erdmischung mithilfe eines Topfes und heißem, fast kochendem Wasser her."

4. Steht die Verwendung von Leitungswasser im Widerspruch zu biologischem Anbau?

Ich verwende immer Leitungswasser. Ich befülle einen Eimer oder Behälter mit Wasser und lasse ihn unbedeckt für 24 Stunden stehen, um darin enthaltenes Chlor und Verunreinigungen zu beseitigen. Am Boden des Behälters befindet sich das "schmutzigste" Wasser, weshalb ich es vermeide es zum Gießen zu verwenden. Dasselbe können wir erreichen, indem wir das Wasser für ein paar Minuten lang kochen; lass es anschließend abkühlen, bevor Du es zum Gießen verwendest. Aber natürlich solltest Du auch immer den pH- und EC Wert des Wasser messen und gegebenenfalls anpassen.

5. Wie kontrollierst Du Deinen biologischen Indoor-Anbau? Welche Schlüsselfaktoren gilt es dabei zu beachten?

Der biologische Anbau im Grow Room ist im Prinzip derselbe wie im Freien, außer dass Du unter einer "künstlichen Sonne" anbaust.

Erfahrung und sich mit dem Indoor-Anbau vertraut zu machen, zu wissen welche Beleuchtung und Töpfe Du benötigst und welche Beschneide- und Anbaubautechniken Du verwenden kannst, sind der Schlüssel zum Erfolg. Letzteres variiert auch stark abhängig davon, ob Du eine Sativa- oder Indica-Sorte anbaust.

6. Wie bekämpfst Du Schädlinge auf natürliche Weise?

Um Schädlinge zu bekämpfen, verwende ich ein Abwehrmittel, bevor die Tierchen überhaupt erst auftauchen. Ich nutze ein flüssiges Pflanzenschutzmittel auf der Basis von Knoblauch, Zwiebeln und Rosmarin.

Außerdem benutze ich einen auf Brennnesselbasis, obwohl es nicht unbedingt ein Pflanzenschutzmittel ist. Stattdessen wirkt diese Flüssigkeit als Insektizid und versorgt Deine Pflanzen zusätzlich mit viel Stickstoff, wenn Du sie als Nährlösung verwendest.

7. Was ist in Deinen Augen das Schwierigste am biologischen Anbau?

Ehrlich gesagt war der Lernprozess am schwierigsten. Sobald Du etwas herausfindest, ist es ein Kinderspiel. Aber da man nie aufhört zu lernen, gibt es immer neue Herausforderungen und genau darin liegen die Schwierigkeiten.

8. In welchen Pflanzenteilen lagern sich Pestizide am meisten ab?

Ich habe keine Schwierigkeiten mit meinen Pestiziden, da sie biologisch sind. Daher habe ich auch kein Problem damit, sie während jeder Phase des Lebenszyklus der Pflanzen zu verwenden.

9. Warum ist es wichtig, über die Auswirkung von Pestiziden auf das Inhalieren und Essen von Cannabisprodukten Bescheid zu wissen?

Wenn wir diesen Punkt außer Acht lassen, kann das fatal enden. Dabei steht nämlich unsere Gesundheit auf dem Spiel. Stelle Dir also vor, was Du dadurch aufs Spiel setzen würdest, wenn wir diesen Aspekt nicht effizient genug kontrollieren würden. Das wäre katastrophal. Es sollte eigentlich viel mehr Informationen zu diesem Thema geben, da es wie gesagt äußerst wichtig ist, darüber Bescheid zu wissen. Aus diesem Grund unterstütze ich den biologischen Anbau.

10. Wo können wir Cannabisprodukte finden, die frei von Chemikalien sind?

Wenn heutzutage Cannabis-Esswaren von einem vertrauenswürdigen Unternehmen (das zum Beispiel für seine hochwertigen Cannabisprodukte bekannt ist) stammen, würde ich mir persönlich keine Gedanken mehr darüber machen, wenn ich etwas kaufe, um es später mit Freunden zu essen oder damit zu Hause zu entspannen. Zum Beispiel hat Zamnesia einige positive Bewertungen zu diesem Thema. Trotzdem ist es meiner Meinung nach immer besser, wenn Du Dir Deine eigenen Cannabis-Esswaren zu Hause mit biologisch angebautem Gras herstellst.

Ich hoffe, dass dieses Interview den Leuten helfen wird, sich näher mit dem biologischen Anbau zu beschäftigen. Natürlich weiß ich auch, dass mir nicht jeder in allen Punkten zustimmen wird, weil wir alle verschiedene Methoden anwenden und uns auch danach richten, was am besten für uns funktioniert.

Vielen Dank!

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