Die Marihuanaindustrie floriert weltweit. Die Einführung von Regulierungsmodellen in US-Bundesstaaten und nun auch ganzen Ländern, wenn nicht sogar Kontinenten, treibt nicht nur den Legalisierungsprozess voran. Es werden zudem Geschäfts- und Investitionsmöglichkeiten geschaffen.

Die Industrie wird als neuer "Goldrausch" angepriesen. Sie wird außerdem vermehrt von Politikern als Möglichkeit zur Schaffung von Jobs wahrgenommen. Das fängt bei der Produktion an und geht allerdings auch schnell bis ins Gesundheitswesen, vor allem in Europa.

Dies bedeutet natürlich auch, dass es legitime unternehmerische Bestrebungen gibt. Es bedeutet auch, dass es einen realen und sich entwickelnden Investmentmarkt gibt. Die richtigen Investitionen in diesen Markt zum jetzigen Zeitpunkt könnten sich enorm auszahlen. Was die Idee betrifft, irgendwo in einen örtlichen Tante-Emma-Laden zu investieren, der das Gesicht des Cannabisanbaus verändern wird - dieses Kind ist bereits in den Brunnen gefallen.

Die Kehrseite ist natürlich, dass Cannabis kommerzialisiert wird, wenn es in der Mehrheitsgesellschaft ankommt. Dies bedeutet, das sie immer mehr so wie jede andere Industrie wird. Dies bedeutet wiederum, dass sich abseits der Pflanze selbst in diesem Feld viele Möglichkeiten ergeben. Die Forschung und Entwicklung alleine im medizinischen Feld, werden zu Produkten führen, die für Begeisterung sorgen werden.

Abgesehen davon heißt das nicht, das alles mit Bezug zu Cannabis Erfolg verspricht. Wie üblich, wird es mehr Flops als kometenhafte Erfolgsgeschichten geben. Gewährleistungsausschluss und extreme Sorgfaltspflicht sind erforderlich.

Cannabis Industrie Produkt Investition

INVESTITIONEN IN SPEZIFISCHEN SEKTOREN

Es gibt Bereiche in diesem wachsenden Industriezweig, die bereits investorenfreundlicher sind. Dies betrifft normalerweise Firmen, die etabliert sind und eine neuartiges cannabisfreundliches Produkt auf den Markt gebracht haben. Miracle-Gro ist eine dieser Firmen. Sie haben sich bereits einen etablierten Ruf geschaffen. Außerdem handelt es sich um etabliertes Aktienunternehmen.

Viele Cannabisfirmen, vor allem in den USA, sind aufgrund des Zugangs zu öffentlichen Mitteln in den vergangenen Jahren in aller Eile an die Börse gegangen. Dies hat sie in Problemlagen gebracht, da sie versuchten, sich zu Körperschaften zu verformen, die die US-Börsenaufsichtsbehörde genehmigt. Viele haben die Anfangsschwierigkeiten nicht überstanden.

Die Technologie ist ein weiterer Bereich, egal, ob er sich mit dem Anbau überschneidet oder nicht, in dem sich allmählich einige interessante Möglichkeiten auftun. Abgesehen davon, werden die Geschäftsmodelle an den verschiedenen Standorten stark voneinander abweichen, manchmal gar dramatisch. Dies hat vor allem mit bereits existierenden Regulierungen zu tun.

Die Aktienmärkte als auch das Business insgesamt unterscheiden sich in Europa. Trotzdem sehen die Tatsachen so aus, dass die ganze Industrie für institutionelle Investitionen noch nicht weit genug ist. Warum? Regulierungen in den USA und anderswo. Selbst in den USA, in denen sich innerhalb der letzten 20 Jahren in den Staaten Märkte entwickelt haben, bedeuten die fehlenden föderalen Reformen, das fast alle mit der Industrie verbundenen Finanzierungen sich auf kleinerem Start-up-Niveau bewegen und bewegen werden. Kanada und Israel werden Investitionsmöglichkeiten insgesamt in jedem Bereich der Industrie weiterführen. Der Grund hierfür ist Israels Vorsprung im medizinischen Markt und Kanadas sich abzeichnender Freizeit-Konsum-Markt. Europa wird im medizinischen Bereich auch eine Macht sein, mit der man rechnen muss. Neben dem Anbau gibt es auch andere Investitionsmöglichkeiten, die sich am Horizont abzeichnen.

IN START-UPS INVESTIEREN

Bislang und an fast allen Standorten bedeutet die Investition in dieser Industrie die Investition in private, nicht-börsennotierte Unternehmen. Dies bedeutete auch einen Schwerpunkt auf Start-ups. Es ist der riskanteste Teil des Marktes, aber auch der vermutlich lohnenswerteste. Es ist ein Bereich, in dem Innovation, Forschung und Entdeckungen neue Anwendungsbereiche für ein Arzneimittel finden, das die letzten 100 Jahre illegal war. Auch wenn viele Unternehmung auch in diesem Feld scheitern werden, so ist die Möglichkeit für Innovationen, Unternehmertum, Investitionen und Profite auf jeden Fall gegeben.

Unternehmen Unternehmen Cannabis Produkte

WO FANGE ICH AM BESTEN AN?

Die vielleicht beste Methode, mit den Investitionen zu beginnen, ist etwas über das aktuelle Umfeld in Erfahrung zu bringen. Es gibt ein paar Firmen, die in aller Munde sind. Dies bedeutet nicht, das sie fortwährend gewinnbringend sind oder das sich eine Investition unbedingt lohnt. Nur weil es sich um Cannabis handelt, bedeutet es nicht, dass die Gesetze des Marktes auf irgendeine Art außer Kraft gesetzt sind.

GW Pharma

Alle erwähnen gerne diesen eigenartigen britischen Pharmakonzern. Ihm wurde vor dem Jahrhundertwechsel eine Lizenz für den Anbau von medizinischem Marihuana zuteil. Seitdem produziert das Unternehmen auf Pflanzen basierende Medizin in einem Land, in dem die medizinische Verwendung immer noch illegal ist. Im Grunde wurde der Firma eine Lizenz gegeben, mit denen die Regeln für ein Pharmaunternehmen ausgedehnt werden konnten. Als Folge dessen ging ihre Aktie in den letzten paar Jahren durch die Decke (über 1.000%). Doch selbst diese Firma hatte einige Flops. Dies schließt auch die Akzeptanz von Sativex mit ein, dem Mundspray mit THC.

Medical Marijuana Inc

Diese Firma hat das Alleinstellungsmerkmal, sich das erste Gras-Börsenunternehmen in den USA nennen zu dürfen. Sie treten als strategisch miteinander abgestimmte und investierte Gruppe von Firmen innerhalb der Industrie auf. Sie investieren eindeutig in einige tragende Säulen in diesem Bereich. Investiert man in ihre Aktie, investiert man im Grunde in ihr Verständnis und Kenntnis des Marktes, sowie in ihre Reichweite innerhalb des Marktes.

MMJ PhytoTech und MGC Pharmaceuticals

Dies sind zwei Hybrid-Firmen in Australien, die mit kanadischen Firmen zusammenarbeiten, um das Wachstum anzukurbeln. Sie könnten in Kürze von Geschäftspartnerschaften durch den sich entwickelnden deutschen Markt verbunden sein. Die ersten Ausschreibungen für Anbaulizenzen wurden vor kurzem von der deutschen Bundesregierung veröffentlicht. Sie sehen vor, das deutsche Firmen mit ausländischen Partnern kooperieren. Wie das in der Form aussehen soll ist unklar. Es könnte allerdings dafür sorgen, dass einige interessante börsennotierte Unternehmen in mehreren Rechtsordnungen operieren.

 

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