Mit der Legalisierung von Marihuana geht auch eine vollständige Offenlegung einher. Und dies bedeutet die Offenlegung von Gutem wie Schlechtem. So wie Erdnüsse, Pollen im Allgemeinen, Meeresfrüchte oder Aspirin, kann auch Cannabis bei manchen Menschen allergische Reaktionen hervorrufen.

INTRO

Es fällt schwer, die Cannabispflanze zu dissen. Cannabis erfährt mehr Akzeptanz und die Legalisierung schreitet voran, altes Wissen sprungweise zu belegen. Seien es Belege darüber, dass Cannabis ein erschwingliches und sofort erhältliches, therapeutisches Allheilmittel sei oder, dass es die Hauptader in der industriellen Anwendungen hat oder sogar, dass es Steuereinnahmen auf Genussmittel in Millionenhöhe generieren werde. Es fällt schwer, an Cannabis einen Mangel zu finden. Aber vollständige Offenlegung bedeutet vollständige Offenlegung, egal ob dabei Gutes oder Schlechtes herauskommt. Cannabis kann bei manchen Menschen allergische Reaktionen hervorrufen, so wie viele andere Substanzen auch, z.B. Erdnussbutter, Pollen im Allgemeinen, Meeresfrüchte oder Aspirin.

WAS IST EINE ALLERGISCHE REAKTION

Laut Mosby's Medical Dictionary (medizinisches Wörterbuch) ist eine allergische Reaktion "...eine nachteilige physiologische Reaktion auf ein Allergen, welchem eine Person vormals ausgesetzt war und gegen welches diese Person Antikörper entwickelte." Ein Allergen wird definiert als "...eine Substanz, die an sich nicht zwingend schädlich sein muss, aber eine überempfindliche Reaktion des Körpers bewirken kann." Wenn der Körper einem Antigen ausgesetzt ist, initiiert das Immunsystem eine komplexe Abfolge von Reaktionen. Allergische Reaktionen sind bei jedem Individuum einzigartig, das heißt, die Reaktionszeiten und Symptome können von Person zu Person unterschiedlich sein. Die weißen Blutkörperchen produzieren Antikörper. Der Job der Antikörper ist es, Substanzen zu jagen und zur Strecke zu bringen, die Krankheiten erregen. Abhängig von dem Typ der produzierten Antikörper werden verschiedene chemische und hormonelle Überträgerstoffe in den betroffenen Bereichen eingeführt, um eine erhöhte Produktion weißer Blutkörperchen anzuregen. Dies wird als eine allergische Reaktion wahrgenommen.

Der bekannte Überträgerstoff Histamin (wer hat eigentlich noch nie von Histamin gehört!) kann z.B. Nesselsucht, Ausschläge und im schlimmsten Fall Anaphylaxie auslösen, wenn er im Körper zu plötzlich und zu ausgiebig freigesetzt wird.

POLLEN

Im Falle von Cannabis gibt es eine ganze Reihe an Allergieträgern. Es betrifft meist Menschen, die im kommerziellen und industriellen Anbau von Cannabis tätig sind, da dort männliche Pflanzen ihren Job als Bestäuber der weiblichen Pflanzen nachgehen und hierbei eine überwältigende Menge an Pollen produzieren. Eine alljährliche Belastung kann eine Sensibilität erzeugen, unter jenen, die zu Überempfindlichkeit und allergischen Reaktionen neigen. Cannabis als Pflanze kann mit Sicherheit biologische Reaktionen verursachen, beispielsweise Migräne, eine laufende Nasse, Niesen, rote Augen, juckende Haut und dieses geschwollene Nebenhöhlen, Kopfschmerzen-Gefühl, dass alle Heuschnupfen-Leidenden kennen und lieben. Nebraska hat kommerziell angebautes und wild wachsendes Marihuana in Form von Hanf. Im Jahr 1940 wurden 119 Patienten mit allergischen Symptomen auf nachteilige Reaktionen bei Cannabispollen getestet. 22% der getesteten Bevölkerung war nachweislich allergisch, was in den Zahlen einer im Jahr 2000 in den Annals of Allergy, Asthma and Immunology (Annalen der Allergie, Asthma und Immunologie) veröffentlichten, ähnlichen Studie widergespiegelt wird. Forscher haben darin herausgestellt, dass 61% von 127 Menschen positiv hinsichtlich allergischer Reaktionen auf Cannabispollen getestet wurden.

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HARZ UND ÖLE

Abgesehen von speziellen Zuchträumlichkeiten und ab und an auftauchenden Hermaphroditen, ist die Indoor-Cannabis Umgebung frei von männlichen Pflanzen und Pollen. Hat man ausschließlich mit Sinsemilla zu tun, dann können Schimmelpilze Überträger von Hypersensibilität sein, als auch die Harze, die Kombinationen von über 100 unterschiedlichen Terpenen enthalten können. Terpene werden auch ätherische Öle genannte. Cannabis ist ein Produzent von einigen extrem starken ätherischen Ölen. Man wäre schlecht informiert, bei der Schuldfrage mit dem Finger direkt auf THC zu zeigen, betreffend den in Cannabis befindlichen Verursacher für allergische Reaktionen. Hochwertiger Cannabis enthält konzentrierte, hochwertige ätherische Öle, die dem Bouquet und der Wirkung Nuancen hinzufügen. Im Allgemeinen sind ätherische Öle harmlos. Trotzdem kann eine übermäßige Belastung hypersensible Reaktionen auslösen. Phenole können unmittelbar allergische Reaktionen auslösen, ebenso Haptene, die sich an Hautproteine binden und somit Antikörper bilden, die allergische Reaktionen hervorrufen können. Hypersensibilität sollte tunlichst vermieden werden, da sie ein Leben lang anhalten kann und der allergischen Person Zugang zu einer exzellenten therapeutischen Substanz verwehrt. Beim Beschneiden und dem Begutachten der Knospen sollten Handschuhe getragen werden, da Überempfindlichkeit innerhalb der schnell wachsenden Cannabisindustrie einen direkten Einfluss auf den Arbeitsplatz haben kann. Es existieren Nachweise von einem Fall mit zwei Laborarbeitern, die nasale Probleme und Atemwegsprobleme bekamen, nachdem sie über Jahre hinweg mit starkem Cannabis zu tun hatten. Sie waren keine Konsumenten von Cannabis als Genussmittel, die Sensibilisierung kann also nur auf dem Arbeitsplatz stattgefunden haben.

SCHIMMELPILZE

Allergische Reaktionen können eher von auf Cannabis befindlichen Schimmelpilzen ausgelöst werden. Unsachgemäß getrocknetes und schlecht gelagertes Weed schimmelt sehr schnell. Schimmelpilze als Gattung können für den menschlichen Organismus sehr schädlich sein. In den schlimmsten Fällen sind Menschen sogar an der Belastung durch Schimmelpilzsporen gestorben. Glücklicherweise sind die Schimmelpilzarten, die sich auf Cannabisblüten entwickeln, nicht von der tödlichen leber- und gehirnzerfressenden Sorte, aber sie können eine allergische Reaktion auslösen: Nesselsucht oder Ausschläge bei Berührung, Niesen oder geschwollene Augen, wenn die Sporen eingeatmet werden und bronchiale Leiden beim Verdampfen oder Rauchen. Menschen mit einem unterdurchschnittlichen Immunsystem setzen sich dem Risiko einer allergischen bronchopulmonalen Aspergillose aus, wenn sie Cannabis konsumieren, der einen verdeckten Pilzbefall hat. Allerdings kannst Du Dich entspannt zurücklehnen, mit dem Wissen, dass die moderne Qualitätskontrolle super saubere Anbauräumlichkeiten beinhaltet und Trockenverfahren mit geringst-möglichem Risiko durchgeführt werden, so dass die Wahrscheinlichkeit eines Pilzbefall auf ein absolutes Minimum reduziert wird. Der gute Ruf steht schließlich auf dem Spiel. Es wäre sehr ungewöhnlich, schimmliges kommerzielles Weed im Verkauf zu finden.

OUTRO

gewandte Cannabis-hassende Trolle mögen vielleicht Marihuana-Allergien als Vorwand benutzen, mit dem Versuch die absolut harmlose Hanfpflanze in den Dreck zu ziehen. Zugegebenermaßen

stellt das Gras von heute, jenes von vor 20 Jahren in den Schatten, was den Gehalt an THC und Cannabinoiden anbelangt. Zudem gibt es 100 Terpene und Flavinoide in dem heutigen von Experten angebauten Marihuana, die in dieser Kombination und Stärke so noch nicht vorher existierten. Aufgrund der Potenz und der verblüffenden Menge an Sorten von erhältlichem, modernem Cannabis, beschreiten wir alle neue Wege hinsichtlich des Konsums und des Umgangs damit. Du solltest verantwortungsbewusst dessen gewahr sein und Dich auf allergische Reaktionen checken, sei es Pollen, Rauch, Verdampfen oder sogar Esswaren. Solltest Du einen Job im Cannabisgewerbe haben und oft Marihuana ausgesetzt sein, dann könnte eine Sensibilisierung auftreten. Sei wachsam gegenüber allergischen Reaktionen. Symptome könnten allergische Rhinitis (Heuschnupfen), Hautausschläge, Symptome von Asthma oder Bronchitis und sogar Bindehautentzündung sein.

Bleib gesund.

 

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