Royal Haze Automatic Anbaubericht

Royal Haze Automatic

Wöchentlicher Anbaubericht für Royal Haze Automatic.


Royal Haze Automatic kombiniert die besten Eigenschaften von Amnesia Haze und Skunk mit der Effizienz und Widerstandsfähigkeit von Ruderalis. Sie bietet neben einer ganzen Palette von fruchtigen, erdigen Terpenen ein kopfbetontes High. Diese widerstandsfähige Kreuzung liefert lohnenswerte Erträge, ohne viel Platz zu beanspruchen, was sie ideal für im Geheimen agierende Grower und solche mit räumlichen Einschränkungen macht. Hier folgt jetzt erstmal unser vollständiger Anbaubericht über Royal Haze Automatic, bevor wir uns dann mit ihrer Genetik und Wirkung beschäftigen.

Royal Haze Automatic
Amnesia Haze x Skunk x Ruderalis
300 - 350 gr/m2
65 - 85 cm
8 - 9 Wochen
THC: 15%
Sativa 50% Indica 20% Ruderalis 30%
130 - 180 gr/plant
120 - 150 cm
12 - 13 after sprouting
Aufmunternd, Klar

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Ausrüstung

  • Zuchtzelt: Secret Jardin DS120W 120 × 60 × 178
  • Beleuchtung: MIGRO 200+
  • Ventilator: Blauberg Turbo - E 100
  • Belüftung: 2x Clipventis, 20W oszillierend
  • Erde: leicht vorgedüngte Growerde
  • Topf: 12,5l AirPot
  • Hygrometer

Royal Haze Automatic Anbaubericht: Sämlingsstadium (Woche 1)

Substrat: Um loszulegen, schnappten wir uns unseren 12,5l AirPot und begannen mit der Vorbereitung eines nährstoffreichen Substrates, um unsere Pflanze durch den Wachstumszyklus zu führen. Wir nahmen 12 Liter einer leichten Blumenerde und streuten 6 Gramm Mykorrhizapilze ein, bevor wir sie mit bloßen Händen gründlich untermischten. Diese Pilze sollen für später die Gesundheit des Wurzelsystems verbessern.

Keimen: Danach haben wir die Erde mit 1,5l Wasser gegossen und direkt in der Mitte ein 10–15mm tiefes Loch gegraben. Nachdem wir den Samen vorsichtig in dem Loch platziert hatten, bedeckten wir ihn locker mit Erde. Vier Tage später zeigte sich ein Sämling.

Beleuchtung: Während wir darauf warteten, dass der Sämling auftaucht, richteten wir unsere Aufmerksamkeit auf die Beleuchtung. Für diese Aufgabe wählten wir die MIGRO 200+. Sie liefert genügend Energie, um optimales Wachstum anzutreiben, gibt dabei aber nur sehr wenig Wärme ab und hat sehr niedrige Betriebskosten. Wir befestigten das Gerät oben in dem Zuchtzelt, so dass es 40cm über dem oberen Rand des AirPots hing. Nachdem wir den Schalter umgelegt hatten, entschieden wir uns für einen 24-stündigen Lichtzyklus, um schnelles Wachstum zu fördern.

Nährstoffe: Nachdem der Sämling aufgetaucht war, stellten wir unsere Nährlösung zusammen. Auf 1 Liter Wasser verwendeten wir die folgende Rezeptur:

  • 2ml organischer Wurzelverstärker
  • 2ml Aloe-Vera-Extrakt
  • 2ml Aminosäure-Formel

Nachdem wir unsere Rezeptur zusammengestellt hatten, gossen wir unseren Sämling 2 Tage später mit 1,5 Litern und 2 Tage später mit weiteren 0,7 Litern Nährlösung.

Klima: Während der ersten fünf Tage fiel die relative Luftfeuchtigkeit immer wieder auf etwa 40%. Wir wollten trockene Luft verhindern, also stellten wir einen großen Topf mit Wasser in das Zuchtzelt und schafften es so, eine relative Luftfeuchtigkeit von konstant 50% zu schaffen.

Zustand der Pflanze: Gegen Ende der Sämlingsphase, stand unsere Pflanze bei strammen 9cm, mit einem dicken und kräftigen Stängel und mehreren paaren echter Blätter, die sich zu entwickeln begannen.

Woche 1

Royal Haze Automatic Anbaubericht: Wachstumsphase

Die Wachstumsphase nahm die nächsten 2 Wochen ein. In dieser Zeit entwickelte sie sich rasch von einem Sämling zu einer buschigen Pflanze, die merkliche Anzeichen der Vorblüte produzierte.

Woche 2

Beleuchtung: Wir haben die Lampe ca. 40cm über der Spitze unserer jungen Pflanze neu positioniert. Dieser Abstand schien optimal, um die Photosynthese zu fördern und die Lichteinwirkung zu maximieren.

Nährstoffe: Wir gossen unsere Pflanze mit der gleichen Formel wie in der Vorwoche, wobei wir noch 2ml Zuckerrübenextrakt auf den Liter Wasser zugaben, um die Ernährung der nützlichen Mikroorganismen in der Erde zusätzlich zu unterstützen. Zu Beginn der Woche verabreichten wir eine 1,5-Liter-Portion und in der Mitte der Woche 0,7 Liter.

Gießen: Als unsere Pflanze ernsthaft an Größe zunahm, beschlossen wir, sie außerhalb ihres Düngeplans zu gießen, um ihren Stoffwechselbedarf zu decken. Also sättigten wir das Kultursubstrat während der Woche mit 1,5 Liter Wasser, wenn der Boden trocken wurde.

Klima: Das trockene Wetter führte dazu, dass die Luftfeuchtigkeit weiter sank. Wir brachten einen Topf voll Wasser zum Kochen und stellten diesen in das Zuchtzelt, um einen Hygrometerwert von 45% zu erhalten.

Zustand der Pflanze: Unsere Pflanze war nun 19cm hoch und trug mehrere Paare voll ausgebildeter Fächerblätter. Wir bemerkten einige braune Flecken, die sich auf zwei der unteren Blätter bildeten; glücklicherweise fanden wir heraus, dass diese durch Wassertropfen entstanden waren, die das Licht wie eine Lupe gebündelt und so eine leichte Verbrennung verursacht hatten und nicht aufgrund eines Nährstoffmangels.

Woche 2
Woche 2

Woche 3

Beleuchtung: Um unsere schnell wachsende Pflanze unterzubringen, hoben wir unsere LED-Lichtquelle weiter an, so dass sie 35cm über der Spitze der Pflanze hing,

Nährstoffe: Nachdem unsere Pflanze nun ein größeres Wurzelsystem gebildet hatte, entfernten wir den Wurzelbooster aus der Mischung. Wir fütterten unsere Dame zu Beginn der Woche einmal mit 1,5 Litern Nährlösung.

Gießen: Nachdem die oberste Schicht der Erde völlig ausgetrocknet war, bewässerten wir die Pflanze gegen Ende der Woche mit 2 Litern Wasser.

Klima: Kühleres Wetter bedeutete eine stabilere Umgebung im Zuchtzelt. Wir schafften es, ohne zusätzlichen Aufwand eine relative Luftfeuchtigkeit von 45% aufrechtzuerhalten.

Zustand der Pflanze: Das Kronendach wurde buschig und dichter, weshalb wir die Pflanze ein bisschen zähmen mussten. Zu diesem Zeitpunkt war sie 50cm hoch und begann, langsam stark zu duften. An den Knoten begannen sich kleine weiße Härchen zu entwickeln, was auf die ersten Anzeichen der Blüte hindeutete.

Woche 3
Woche 3

Royal Haze Automatic Anbaubericht: Blütephase

Die Blütezeit erstreckte sich über insgesamt 7 Wochen. Während dieser Zeit streckte sich unsere buschig wachsende Pflanze ordentlich und entwickelte ein Meer aus reifen Blüten. Angesichts der Größe des Topfes hat uns das Endergebnis wirklich überrascht.

Woche 4 und 5

Beleuchtung: Wir reduzierten den Lichtzyklus während der ersten Woche der Blütephase auf 20 Stunden Licht und 4 Stunden Dunkelheit. Cannabispflanzen blühen gewöhnlich unter Bedingungen mit weniger Licht und wir wollten der Pflanze über den Tag hinweg eine Ruhephase gönnen. Das LED-Licht blieb 35cm von der Spitze der Pflanze entfernt.

Nährstoffe: Da sich der Stoffwechselbedarf der Pflanze während der Blütephase ändert, stellten wir die Formel während dieser Zeit drastisch um. Deshalb lag der Schwerpunkt unserer Formel auf Kalium und Phosphor, um die richtige Blütenbildung zu unterstützen. Auf 1 Liter Wasser verwendeten wir die folgende Rezeptur:

  • 2ml Aloe-Vera-Extrakt
  • 2ml Aminosäure-Rezeptur
  • 2ml Zuckerrübenextrakt
  • 1ml Meeresalgen-Extrakt
  • 2ml organischer Blütedünger
  • 1ml Humin- und Fulvinsäure-Rezeptur

Wir verabreichten 3 Mal wöchentlich 1,5 Liter Nährlösung, wobei wir zwischen den einzelnen Fütterungen Pausen enlegten.

Gießen: Unsere blühende Pflanze wurde zunehmend durstiger. An den Tagen zwischen den Düngegaben verabreichten wir abends immer 1,5 Liter Wasser.

Klima: Als das warme Wetter zurückkam, hatten wir wieder Mühe, die Feuchtigkeit konstant zu halten. In den frühen Phasen der Blütephase mögen Cannabispflanzen es recht feucht. Wir verzeichneten in diesen 2 Wochen jedoch Werte von um die 33%. Es gelang uns, die Luftfeuchtigkeit wieder auf etwa 42% zu erhöhen, und unsere Pflanze schien glücklich und gesund.

Zustand der Pflanze: Unser buschiges Biest haute weiterhin Fächerblätter raus und brauchte einen Haarschnitt. Wir griffen zur Gartenschere und begannen, sie zu entlauben. Hauptsächlich aus dem unteren Bereich der Pflanze entfernten wir insgesamt etwa 25% der Fächerblätter. Dies ermöglichte einen verbesserten Luftstrom und eine bessere Lichtdurchdringung. Zu diesem Zeitpunkt erschienen mit Macht dichte, kräftige Büschel aus weißen Härchen.

Woche 4 & 5
Woche 4 & 5

Woche 6

Nährstoffe: In der sechsten Woche beschlossen wir, mit den Nährstoffen ein wenig nachzulegen. Wir begannen mit der gleichen Formel wie in den beiden vorangegangenen Wochen, nahmen aber folgende Anpassungen vor:

  • 4ml Aloe-Vera-Extrakt
  • 4ml Aminosäure-Rezeptur
  • 3ml Zuckerrübenextrakt
  • 3ml Meeresalgen-Extrakt
  • 3ml organischer Blütedünger
  • 1ml Humin- und Fulvinsäure-Rezeptur

Zustand der Pflanze: Gegen Ende dieser Woche stellten wir einige besorgniserregende Anzeichen fest: Auf einigen Fächerblättern zeigten sich leuchtend gelbe Flecken, die sich schließlich braun verfärbten. Es stellte sich heraus, dass wir bei den Nährstoffen etwas zu stark hingelangt hatten. Um diesen Fehler zu korrigieren, legten wir für die nächsten Wochen eine andere Strategie fest.

Woche 6
Woche 6

Woche 7

Nährstoffe: Um das Problem zu beheben, auf das wir in der Woche zuvor gestoßen sind, haben wir die Nährstoffrezeptur abgesetzt und der Erde zur Wiederherstellung des Gleichgewichts Bittersalz zugesetzt. Wir gaben 3ml Bittersalz in 1 Liter Wasser und verabreichten unserer Pflanze jeden zweiten Tag 1,7 Liter Wasser, um sie ernährt und mit Wasser versorgt zu halten.

Klima: Unser Ziel war es, die Luftfeuchtigkeit während der siebten Woche zu reduzieren, um das Risiko der Schimmelbildung in den Blüten zu minimieren. Mit einem Wert von 35% waren wir zufrieden und zielten darauf ab, diesen Wert während des gesamten restlichen Wachstums beizubehalten.

Zustand der Pflanze: Am Ende der Woche begann unsere Pflanze, besser auszusehen. Inzwischen hatte sie eine Höhe von 87cm erreicht. Glücklicherweise hörte sie zu diesem Zeitpunkt auf, zu wachsen – gerade als sie im Begriff war, dem Zuchtzelt zu entwachsen.

Woche 7

Woche 8

Nährstoffe: In der achten Woche begannen wir, eine leichte Rezeptur einzuführen, um wieder Nährstoffe einzubringen, ohne die Pflanze noch mehr Stress auszusetzen. Die Mischung beinhaltete Salze zum Ausspülen von Rückständen und Algen, um ein breites Spektrum an Nährstoffen zu liefern. Auf 1 Liter Wasser verwendeten wir die folgende Rezeptur:

  • 2ml Salz-Reinigungslösung
  • 4ml Meeresalgen-Extrakt

Wir wendeten jedes dieser Produkte separat an, wobei die Reinigungslösung am zweiten Tag der achten Woche angewendet wurde, gefolgt von dem Algenextrakt 2 Tage später.

Woche 8

Woche 9 und 10

Spülen: In den letzten beiden Wochen verzichteten wir gänzlich auf Nährstoffe, um ein Maximum an Geschmack und Weichheit aus den Blüten herauszuholen. Wenn sie angemessen trocken wurde, haben wir die Erde einfach zwei Mal pro Woche mit 3 Litern Wasser gesättigt.

Zustand der Pflanze: Unser Exemplar strömte weiterhin einen starken Duft nach Zitrusfrüchten und Erde aus, da sie insgesamt quasi nur aus einer fetten Ansammlung aus Buds bestand – jede überzogen von einer fetten Lage aus Harz!

Woche 9 & 10

Ernte (Ende 10. Woche)

Nach unserer zweiwöchigen Spülung begannen wir mit der Ernte, wobei wir die Pflanze einfach am Stamm kappten und sie zum Trocknen für insgesamt 7 Tage aufhängten. Die Blüten wurden dann trocken beschnitten und zum Reifen in Einmachgläser gegeben. Mit dem Ergebnis waren wir sehr zufrieden: Dichte Buds, die voller Trichomen waren und vor köstlichen, fruchtigen Terpenen nur so strotzten.

Ernte (Ende 10. Woche)

Genetische Eigenschaften von Royal Haze Automatic

Royal Haze Automatic stammt von den legendären Cannabissorten Amnesia Haze und Skunk ab. Diese beiden Schwergewichte vererbten ihr pikante Terpene, ein elektrisierendes High und einen mittleren CBD-Gehalt. Die Zugabe von Ruderalis-Genetik sichert eine schnelle Entwicklung und Widerstandsfähigkeit. Aus diesem Zuchtprojekt ging Royal Haze Automatic mit einem genetischen Profil hervor, das sich aus 50% Sativa, 20% Indica und 30% Ruderalis zusammensetzt.

Anbaueigenschaften von Royal Haze Automatic

Royal Haze Automatic wächst fast überall ohne viel Aufwand. Sie gedeiht in Gewächshäusern und Folientunneln, kommt aber auch in kühleren Regionen im Freien gut zurecht. Im Zuchtzelt wird sie etwa 65–85cm hoch und liefert einen ordentlichen Ertrag von 300–350g/m². Eine im Freien aufgezogene Pflanzen erreicht eine Höhe von 120–150cm und produziert bis zu 180g. Unter guten Bedingungen braucht Royal Haze Automatic vom Keimen bis zur Ernte nur 10 Wochen.

Wirkung und Geschmack von Royal Haze Automatic

Royal Haze Automatic sorgt für ein anregendes und motivierendes High. Die Sativa-Genetik und die berauschenden Terpene bringen das zentrale Nervensystem in Schwung und machen Platz für kreative Ideen und einen rasiermesserscharfen Fokus. Mach das Beste aus dieser Sorte, indem Du sie morgens zu einer frischen Tasse Kaffee genießt. Ihr THC-Gehalt von 15% resultiert in einem euphorischen, aber nicht zu überwältigenden High. Aromen von Süße, Zitrus und Kräutern machen jeden Zug reich an Geschmack, der einen nach mehr verlangen lässt

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