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10 potentielle Wirkungen von CBD-Öl auf den menschlichen Körper

Was CBD ist, wie es wirkt und wie es sich auf Dich auswirkt.

10 potentielle Wirkungen von CBD-Öl auf den menschlichen Körper


Du bist daran interessiert, mehr über die Nutzen von CBD-Öl herauszufinden? Lies weiter, um Dich mit CBD und seinen Wirkungen auf den menschlichen Körper vertraut zu machen. Vorläufige wissenschaftliche Forschungsergebnisse zeigen, dass CBD ein vielseitiges Potenzial haben könnte.

WOFÜR STEHT CBD?

CBD-Öl ist ein aus Hanf – einer selektiv gezüchteten Art von Cannabis sativa – gewonnenes Naturprodukt. Die Abkürzung "CBD" steht für Cannabidiol, eine von Dutzenden in der Hanfpflanze vorkommenden organischen Verbindungen.

Nach der Isolierung aus pflanzlichem Rohmaterial wird CBD einem Trägeröl (typischerweise Oliven- oder Hanfsamenöl) zugesetzt und als CBD-Öl verkauft. Diese Öle gibt es in Konzentrationen von 2,5 bis zu 30% CBD.

Die ideale Konzentration des CBD-Öls hängt hauptsächlich von den Umständen des Einzelnen ab und davon, aus welchem Grund er es einnimmt. Entgegen der vielen beteiligten Variablen hat das Interesse an CBD-Öl ein Allzeithoch erreicht.

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CBD pro Tropfen: 7,5mg
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WIE WIRKT CBD-ÖL?

Was CBD-Öl so einzigartig macht, ist, dass es nach der Einnahme über das Endocannabinoid-System (ECS) mit dem menschlichen Körper interagiert.

Das ECS ist ein regulatorisches Netzwerk, das in allen Säugetieren präsent ist. Beim Menschen ist das ECS teilweise für die Aufrechterhaltung der Homöostase verantwortlich – einem Zustand des biologischen Gleichgewichts. Interessanterweise nimmt man an, dass CBD-Öl diesen ausgeglichenen Zustand fördert und die Effktivität des ECS als Regulierungssystem steigert[1].

WELCHE WEITEREN CBD-PRODUKTE GIBT ES?

Es gibt nicht nur CBD-Öl. Aufgrund seiner Vielseitigkeit lässt sich CBD problemlos in Dutzende von Produktreihen integrieren, darunter:

  • CBD-Kapseln
  • CBD-Kosmetika
  • Medizinische CBD-Cremes
  • Liposomales CBD-Öl

Welches CBD-Produkt für Dich das richtige ist, hängt wiederum von den individuellen Umständen ab. Für die Mehrheit der Menschen ist CBD-Öl jedoch die beliebteste Wahl. Es ist leicht zu konsumieren, diskret und ein paar Tropfen könnten ausreichen, um seine Wirkung zu erleben.

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10 WEGE, WIE CBD-ÖL DEN MENSCHLICHEN KÖRPER BEEINFLUSSEN KÖNNTE

Die Belege der vielfältigen potenziellen Nutzen von CBD-Öl nehmen von Tag zu Tag zu. Im Folgenden findest Du eine Zusammenfassung, wie es sich auf schwere Erkrankungen des Menschen auswirken könnte.

1. CBD-ÖL UND SCHMERZEN

Das Schmerzempfinden ist ein umfassender und komplizierter Mechanismus. Es gibt nicht nur verschiedene Arten von Schmerzen, die Empfindungen sind vielmehr auch subjektiv, was bedeutet, dass jeder Mensch Schmerzen unterschiedlich wahrnimmt.

Im Jahr 2018 veröffentlichte Frontiers in Pharmacology[2] eine Studie, in der die Wirkungen von Cannabinoiden (einschließlich CBD) auf Schmerzen erläutert wurden. Untersucht wurden dabei die folgenden Arten von Schmerzen:

  • Entzündliche Schmerzen
  • Krebsschmerzen
  • Neuropathische Schmerzen
  • Rheumatische Schmerzen
  • Chronische Bauchschmerzen

Durch die Untersuchung eines Querschnitts präklinischer und Tiermodellstudien identifizierten die Forscher verschiedene Trends:

  • Die Wirkmechanismen von Cannabinoiden umfassen die Hemmung von Neurotransmittern und Nervenenden sowie die neurale Signalübertragung
  • Cannabinoide zeigen vielfältige Aktivität, insbesondere hinsichtlich Schmerzen

Die Überprüfung kam zu dem Schluss, dass es ein "gewisses Maß an Belegen" gibt, aber "größere, gut konzipierte Studien" erforderlich sind, um eine angemessene Dosis, Häufigkeit und Kombination von Cannabinoiden zu bestimmen.

Sie heben allerdings auch hervor, dass "größer angelegte, gut konzipierte Studien" erforderlich sind, um die geeignete Dosis, Häufigkeit und Kombination von Cannabinoiden zu bestimmen.

CBD-ÖL BEI SCHMERZEN

2. CBD-ÖL UND ANGST

Angstgefühle betreffen uns alle irgendwann in unserem Leben. Aber für die Millionen von Menschen weltweit, die mit einer Angststörung leben müssen, sind die Symptome oft schwerwiegend.

Das Journal of the American Society for Experimental Neurotherapeutics[3] veröffentlichte 2015 eine Studie, in der die Wirkung von Cannabidiol auf Angststörungen untersucht wurde, zu denen folgende gehören:

  • Generalisierte Angststörung
  • Saisonale affektive Störung
  • Morbus Parkinson
  • Zwangsstörung
  • Posttraumatische Belastungsstörung

Interessanterweise hob die Studie hervor, dass die Wirkung von CBD von der Wechselwirkung zwischen CB1- und 5-HT1A-Rezeptoren abhängig zu sein scheint. Ersterer ist mit dem Endocannabinoid-System verbunden, während letzterer Teil des Serotonin-Systems ist.

Die Überprüfung stellte fest, dass:

  • Die Belege zunehmen, aber auf klinische Populationen begrenzt sind
  • Weitere Studien erforderlich sind, um die therapeutische Wirksamkeit zu ermitteln

Erneut hat es jedoch den Anschein, als ob die Wirkung von CBD dosisabhängig sein könnte. Bislang sind nur akute Dosen untersucht worden.

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3. CBD-ÖL UND SCHLAF

Schlaf ist eine wesentliche Funktion, die unserem Körper hilft, sich zu regenerieren und zu erholen – also etwas, von dem wir alle etwas mehr gebrauchen könnten. Tatsächlich deuten Daten[4] darauf hin, dass 35% der Erwachsenen nachts weniger als sieben Stunden Schlaf bekommen.

Unser Mangel an erholsamem Schlaf wird hervorgerufen durch Faktoren wie:

  • Stress/Angst
  • Blauem Licht (von elektronischen Geräten) ausgesetzt sein
  • Unregelmäßige Arbeitszeiten

CBD-Öl kann nicht bei der Störung durch unregelmäßige Arbeitszeiten helfen, doch Studien erforschen die potenzielle Wirkung der Verbindung auf psychologische Faktoren wie Stress, Sorge und Angst.

Das "Permanente Journal"[5] veröffentlichte eine Studie mit 103 erwachsenen Patienten, die feststellte, dass:

  • Nach der Einnahme von 25mg CBD war bei 79,2% der Teilnehmer eine Veränderung zu beobachten
  • 66,7% der Teilnehmer erlebten im folgenden Monat Wirkungen

Weitere kontrollierte klinische Studien sind erforderlich, aber CBD "scheint nicht das Bewusstsein zu verändern oder ein High auszulösen", was es für die Forscher zu einem Thema von großem Interesse macht.

CBD-ÖL FÜR DEN SCHLAF

4. CBD-ÖL UND HAUT

Die Haut stellt die größte Barriere unseres Körpers gegen Infektionen, Bakterien, Schäden durch UV-Strahlen und Umweltverschmutzung dar. Aber auch die schützenden Eigenschaften der Haut benötigen Unterstützung.

Die University of California[6] veröffentlichte eine Rahmenuntersuchung zur Rolle von Cannabinoiden in der Dermatologie. Nach Analyse der Ergebnisse von nach 2007 publizierten Studien grenzten die Autoren den Anwendungsbereich der Resultate auf vier Haupterkrankungen ein:

  • Gewöhnliche Akne
  • Atopische Dermatitis
  • Psoriasis
  • Hautkrebs

Die Forscher betonten jedoch schnell die Notwendigkeit von weiteren präklinischen Untersuchungen und umfangreichen, randomisierten, kontrollierten, klinischer Studien. Darüber hinaus scheint CBD über mehrere Mechanismen zu wirken, von denen jeder einer gründlichen Erforschung bedarf.

5. CBD-ÖL UND ÜBELKEIT

Übelkeit kann sich bei einer ganzen Reihe von Erkrankungen in verschiedenen Formen manifestieren. Häufige Ursachen für Übelkeit sind:

  • Reisekrankheit
  • Schwangerschaftsübelkeit
  • Grippe
  • Chemotherapie

Ein bedeutendes Gebiet der CBD-Forschung umfasst antizipatorisches Erbrechen, eine Nebenwirkung von Chemotherapien.

Eine vom kanadischen Institut für Gesundheitsforschung[7] unterstützte Tiermodellstudie identifizierte einen Wirkmechanismus, der akutes und antizipatorisches Erbrechen beeinflusste.

Die Forscher fanden heraus, dass die Hemmung von FAAH, einem Enzym, das Endocannabinoide abbaut, sich auf Übelkeit auswirken könnte[8]. Glücklicherweise ist von CBD nachgewiesen worden, dass es die Produktion von FAAH blockiert, was zu höheren Endocannabinoid-Spiegeln beiträgt.

Es könnte jedoch sein, dass eine Kombination von Cannabinoiden am vielversprechendsten ist. Die folgenden Cannabinoide werden alle auf ihre potenzielle Wirkung auf Übelkeit untersucht:

  • THC
  • CBD
  • CBDA
  • CBG

CBD-ÖL BEI ÜBELKEIT

6. CBD-ÖL FÜR DAS SEXUALLEBEN

Obwohl es noch an Beweisen mangelt, die einen direkten Einfluss belegen, kann der Einfluss von CBD-Öl auf unser Sexualleben darauf zurückzuführen sein, dass folgende Faktoren positiv beeinflusst werden:

  • Angst
  • Stress
  • Chronischer Schmerz

Wie bereits unter den bisherigen Punkten dargestellt, kann CBD auf alle drei Faktoren und somit auch auf die Qualität des Sexuallebens einwirken. Dann gilt es noch die Vielseitigkeit des Cannabinoids zu berücksichtigen: Das Cannabinoid ist in mehreren Produktkategorien enthalten, die auf die Verbesserung des Sexuallebens abzielen, zu denen unter anderem gehören:

  • Gleitmittel
  • Öle
  • Esswaren

Was den Umfang der Wirkung des Cannabinoids auf Libido und Fruchtbarkeit angeht, gibt es noch vieles zu lernen, doch vorläufige Belege[9] deuten darauf hin, dass das Endocannabinoid-System bei der sexuellen Reproduktion eine entscheidende Rolle spielt.

7. CBD-ÖL ALS ANTIOXIDANS

Damit wir die Rolle von CBD als Antioxidans besser verstehen können, ist es hilfreich, den Stoffwechselprozess zu skizzieren. Wann immer unser Körper Energie erzeugt, produziert er auch eine Klasse von Abfallprodukten, die man als freie Radikale bezeichnet. Das Auftreten freier Radikale ist ein natürlicher Vorgang, aber wenn es zu viele sind, kann dies zu schweren Erkrankungen führen.

Weitere Faktoren, die die Entstehung freier Radikale fördern, sind:

  • Luftverschmutzung
  • UV-Licht
  • Chronische Entzündungen
  • Rauchen
  • Strahlung

Um den durch freie Radikale verursachten Schaden zu bekämpfen, produziert unser Körper Antioxidantien – natürliche Substanzen, die die Oxidation hemmen. Sollte das Niveau von freien Radikalen jedoch zu hoch werden, können wir externe Quellen als Hilfe nutzen.

Das Laboratory of Cellular and Molecular Regulation fand heraus[10], dass Cannabidiol und andere Cannabinoide als Neuroprotektiva wirken könnten. Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass:

  • Cannabidiol eine Wirkung auf Neurotoxizität auszuüben scheint
  • Forscher noch immer die Wirksamkeit von CBD im Vergleich zu anderen antioxidativen Verbindungen (Vitamin E, Vitamin C) untersuchen

Es ist jedoch wichtig, zu betonen, dass diese Ergebnisse Teil einer Tierstudie waren und Humanstudien noch andauern.

CBD-ÖL ALS ANTIOXIDANS

8. CBD-ÖL UND HERZ-KREISLAUF-ERKRANKUNG

Auch als HKE bekannt, ist Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein allgemeiner Begriff, der zur Beschreibung von Krankheiten verwendet wird, die das Herz oder die Blutgefäße betreffen. Häufige Ursachen für HKE sind:

  • Bluthochdruck
  • Rauchen
  • Hoher Cholesterinspiegel
  • Diabetes
  • Bewegungsmangel
  • Übergewicht

Es sind die möglichen antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften von CBD, die die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall, Angina oder Herzinfarkt unterstützen können.

2017 stellte das "Journal of Clinical Investigation" fest, dass CBD im Gegensatz[11] zu einem Placebo Auswirkungen auf den Blutdruck von gesunden Probanden hatte. Bluthochdruck (Hypertonie) stellt ein erhebliches Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung dar.

Im selben Jahr hob Pharmaceuticals (Basel) hervor, dass CBD[12] durch seine potenzielle Wirkung auf den zerebralen Blutfluss neue Möglichkeiten bietet.

Weitere Informationen zu den möglichen Wirkungen von CBD auf die kardiovaskuläre Gesundheit findest Du hier. Angesichts der steigenden Zahl von Menschen, die von dieser Art von Krankheiten betroffen sind, geben sich die Forscher gespannt, inwiefern CBD hier helfen kann.

9. CBD-ÖL UND ANFÄLLE

Epilepsie ist ein Gebiet, für das sich eine synthetische Version von CBD als sehr vielversprechend erwiesen hat. Sie ist jedoch nur bei spezifischen Erkrankungen anwendbar – zumindest im Moment.

2018 genehmigte die US-Behörde für Lebens- und Arzneimittel (FDA)[13] die Anwendung von Epidiolex bei zwei Arten von schwerer Epilepsie, die bei Kindern auftreten. Epidiolex ist eine synthetische Version von CBD zur Behandlung von:

  • Lennox-Gastaut-Syndrom
  • Dravet-Syndrom

Das "Journal of Epilepsy Research"[14] überprüfte ebenfalls eingehend, wie CBD und andere Cannabinoide die Art und Weise verändern, wie wir Epilepsie behandeln. Ihre Analyse ergab das Folgende:

  • "Es gibt jetzt erstklassige Belege, dass die zusätzliche Anwendung von synthetischem CBD die Anfallkontrolle bei Patienten mit spezifischen Epilepsie-Syndromen verbessert."
  • “Die Ära der evidenzbasierten Verschreibung eines Cannabisprodukts ist in Sicht."

Auch wenn die Forscher bestätigen, dass sie schlüssigen Beweisen sehr nahe gekommen sind, müssen mehrere Variablen (Arzneimittelwechselwirkungen/Dosierung) noch eingehender untersucht werden.

CBD-ÖL BEI KRAMPFANFÄLLEN

10. CBD-ÖL UND SÜCHTE

Unter Sucht versteht man eine komplexe, physische und emotionale Erkrankung, die sich auf verschiedene Art und Weise manifestiert. Während manche Abhängigkeiten mild ausfallen, beeinträchtigen andere die Lebensqualität des Betroffenen erheblich.

Häufige Abhängigkeiten sind:

  • Rauchen
  • Alkoholkonsum
  • Drogenkonsum
  • Glücksspiel

Glücklicherweise haben Forscher[15] in einer kleinen Auswahl von Rauchern die Auswirkung von CBD auf Süchte untersucht. Im Vergleich zu einem Placebo bevorzugten 40% der Teilnehmer einen CBD-Inhalator. Hier kannst Du mehr Details zu der Studie erfahren.

Ähnliche Resultate wurden bezügliche Alkoholismus festgestellt. "Pharmacology Biochemistry and Behavior" veröffentlichte eine Studie, die eine Wechselwirkung zwischen CBD-Gel und alkoholinduzierter Neurodegeneration bei Nagetieren zeigte[16]. Die mögliche Auswirkung von CBD auf andere Süchte wird noch untersucht.

Die möglichen Wirkungen von CBD auf andere Suchterkrankungen werden derzeit noch untersucht. Darüber hinaus glauben Forscher, dass das Cannabinoid dazu beitragen kann, den Einfluss von Entzugssymptomen bei einer Reihe von Erkrankungen zu begrenzen.

WAS MACHT CBD-ÖL MIT DEM GEHIRN?

Auch wenn wir noch immer nicht das volle Ausmaß der Auswirkung von CBD-Öl auf das Gehirn erkennen, haben mehrere Studien[17] mögliche Wirkmechanismen identifiziert. Dies ist keine vollständige Liste, aber sie stellt einige der Möglichkeiten dar, wie CBD-Öl sich auf entscheidende neurologische Prozesse auswirken könnte:

  • Moduliert Belohnung induzierende Wirkungen von Arzneimitteln
  • Dereguliert in manchen Regionen des Gehirns CB1-Rezeptoren
  • Hat Auswirkungen auf mit Neurodegeneration verbundene Schäden
  • Zeigt eine moderate Affinität für 5-HT1A-Rezeptoren, wobei es die Wirkung von Serotonin nachahmt

Es gibt Hinweise[18] darauf, dass "Cannabidiol über den Bereich der Cannabinoid-Rezeptoren hinaus ein interessantes und nützliches Potenzial haben könnte".

MACHT CBD-ÖL HIGH?

Nun haben wir die möglichen Wirkungen von CBD erörtert, doch ein High gehört nicht dazu. Aufgrund der Art und Weise, wie es CB1-Rezeptoren im Gehirn beeinflusst, bewirkt THC, dass Nutzer ein High erleben. CBD hingegen verfolgt einen eher indirekten Ansatz, das gesamte Endocannabinoid-System zu unterstützen – indem es die Enzym- und Endocannabinoid-Produktion steigert.

MACHT CBD-ÖL HIGH?

WIE CBD-ÖL DICH FÜHLEN LÄSST

Kanadische Forscher[19] vertreten die Auffassung, dass CBD die psychotropen Wirkungen von THC minimieren könnte, anstatt sie zu verstärken. Darüber hinaus ergaben Belege aus einer im Jahr 2018 durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) durchgeführten Bewertung[20] von CBD, dass:

  • "CBD keine Auswirkungen zeigt, die auf Missbrauch oder Abhängigkeit hinweisen."
  • "CBD im Allgemeinen mit einem guten Sicherheitsprofil gut vertragen wird.“

In diesem Stadium ist es schwierig, zu quantifizieren, wie Du Dich nach der Einnahme von CBD-Öl genau fühlen wirst. Wie Du jedoch aus der wachsenden Zahl von Forschungsarbeiten ablesen kannst, scheint sein Einfluss weitreichend zu sein.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN KANN CBD-ÖL HABEN?

Obwohl die WHO feststellte, dass CBD im Allgemeinen gut verträglich ist, sollte man sich doch einiger möglicher Nebenwirkungen bewusst sein:

  • Veränderungen des Appetits
  • Durchfall
  • Abgeschlagenheit
  • Trockener Mund

Es ist wichtig, langsam und mit Bedacht mit der Einnahme von CBD-Öl zu beginnen, damit Dein Körper Zeit hat, sich anzupassen. Mit einem niedrig konzentrierten CBD-Öl, das einige Male am Tag konsumiert wird, kannst Du ermessen, wie Du Dich fühlst, und feststellen, ob Nebenwirkungen auftreten.

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KANN CBD-ÖL PARANOIA VERURSACHEN?

Nach den derzeit verfügbaren Erkenntnissen scheint Paranoia keine häufige Nebenwirkung des regelmäßigen Konsums von CBD-Öl zu sein.

Während übermäßiger Konsum von THC Paranoia nach sich ziehen kann, bindet CBD nicht an dieselben Rezeptoren oder beeinflusst den Körper nicht auf dieselbe Art und Weise wie sein psychotropes Gegenstück.

Zudem beträgt die Verweildauer von CBD im Körper glücklicherweise nur wenige Stunden, weshalb alle nachteiligen Auswirkungen schnell nachlassen sollten.

VERURSACHT CBD-Öl WECHSELWIRKUNGEN MIT ANDEREN MEDIKAMENTEN?

Gegenwärtig ist die am häufigsten berichtete Nebenwirkung der Einnahme von CBD-Öl eine mögliche Wechselwirkung mit verschreibungspflichtigen Medikamenten.

Oral eingenommenes CBD-Öl durchwandert das Verdauungssystem, bevor es in die Leber gelangt. Dort wird die Verbindung in kleinere Moleküle, so genannte Metaboliten, zerlegt. Die kleineren CBD-Moleküle werden dann über den Blutkreislauf durch den Körper transportiert.

Viele verschreibungspflichtige Medikamente werden auf dieselbe Weise verstoffwechselt und hier könnte es zu Konflikten kommen. In der Leber zieht CBD die Aufmerksamkeit von Enzymen auf sich, verlangsamt den Abbau anderer Verbindungen (wie Medikamente) und beeinträchtigt möglicherweise deren Wirksamkeit.

Falls Du verschreibungspflichtige Medikamente einnimmst oder einnehmen möchtest, sprich mit Deinem Arzt, bevor Du CBD-Öl nimmst. Ein Arzt bietet fallspezifische Beratung und hilft Dir, in Sachen CBD-Öl eine fundierte Entscheidung zu treffen.

VERURSACHT CBD-Öl WECHSELWIRKUNGEN MIT ANDEREN MEDIKAMENTEN?

KANN MAN ALLERGISCH AUF CBD-ÖL REAGIEREN?

Eine allergische Reaktion auf CBD-Öl ist unglaublich selten. Falls Du nach der Einnahme von CBD-Öl dennoch Übelkeit oder Anzeichen einer allergischen Reaktion bemerken solltest, kann dies auf andere, zusätzliche Komponenten des CBD-Öls zurückzuführen sein.

CBD-Öle fallen in drei Hauptkategorien:

  • Vollspektrum
  • Breitspektrum
  • CBD-Isolat

Jede Art von CBD-Öl enthält eine andere Auswahl an Cannabinoiden und Terpenen und es gilt den Produktionsprozess und die Standards der Qualitätskontrolle zu berücksichtigen. Der beste Ansatz ist der Kauf von CBD-Herstellern, die eine Analyse ihres gesamten CBD-Öl-Sortiments durch unabhängige Labore anbieten.

Für eine natürliche Erfahrung solltest Du Dich auf CBD-Öle konzentrieren, die den folgenden Prinzipien entsprechen:

  • Ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen gewonnen
  • Glutenfrei und/oder veganfreundlich
  • Keine Schwermetalle, Zusatzstoffe oder GVO
  • Von unabhängigen, externen Labors getestet

Wenn Du weißt, aus welchen Verbindungen die einzelnen CBD-Öl-Sorten bestehen, kannst Du die Erfahrung auf Deine Bedürfnisse abstimmen und ungeeignete Inhaltsstoffe identifizieren.

WELCHES CBD-ÖL IST FÜR DICH AM BESTEN GEEIGNET?

Wie Du aus diesem Text entnehmen kannst, reichen die möglichen Wirkungen von CBD-Öl von Kopf bis Fuß und können Dutzende von Erkrankungen beeinflussen. Die größte Stärke der Verbindung – ihre Vielseitigkeit – stellt jedoch auch eine erhebliche Anzahl von Variablen dar.

Einige der hier beschriebenen Studien sind präklinisch und schlüssige Ergebnisse aus Humanstudien stehen noch aus.

Ob CBD-Öl für Dich und Deinen Lebensstil geeignet ist oder nicht, hängt von mehreren Faktoren ab. Bevor Du CBD-Öl einnimmst, solltest Du deshalb verstehen, was genau Du erreichen möchtest und dies mit Deinem Arzt besprechen.

Bitte beachte: CBD-Öl von RQS ist in keinster Weise als Ersatz für die Einnahme von Medikamenten gedacht.

External Resources:
  1. Endocannabinoids and immune regulation https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  2. Frontiers | Cannabinoids and Pain: New Insights From Old Molecules | Pharmacology https://www.frontiersin.org
  3. Cannabidiol as a Potential Treatment for Anxiety Disorders | SpringerLink https://link.springer.com
  4. CDC - Data and Statistics - Sleep and Sleep Disorders https://www.cdc.gov
  5. Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  6. Cannabinoids in dermatology: a scoping review https://www.evms.edu
  7. Interference with acute nausea and anticipatory nausea in rats by fatty acid amide hydrolase (FAAH) inhibition through a PPARα and CB 1 receptor mechanism, respectively: a double dissociation | SpringerLink https://link.springer.com
  8. A Personal Retrospective: Elevating Anandamide (AEA) by Targeting Fatty Acid Amide Hydrolase (FAAH) and the Fatty Acid Binding Proteins (FABPs) https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  9. The Endocannabinoid System: An Ancient Signaling Involved in the Control of Male Fertility https://sites.oxy.edu
  10. Neuroprotective antioxidants from marijuana. - PubMed - NCBI https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  11. JCI Insight - A single dose of cannabidiol reduces blood pressure in healthy volunteers in a randomized crossover study https://insight.jci.org
  12. Therapeutic Potential of Non-Psychotropic Cannabidiol in Ischemic Stroke https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  13. FDA-approved drug Epidiolex placed in schedule V of Controlled Substance Act https://www.dea.gov
  14. Cannabinoids in the Treatment of Epilepsy: Hard Evidence at Last? https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  15. Cannabidiol reduces cigarette consumption in tobacco smokers: preliminary findings. - PubMed - NCBI https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  16. Transdermal delivery of cannabidiol attenuates binge alcohol-induced neurodegeneration in a rodent model of an alcohol use disorder - ScienceDirect https://www.sciencedirect.com
  17. Cannabidiol and Neuroprotection: Evidence from Preclinical Studies - ScienceDirect https://www.sciencedirect.com
  18. Agonistic Properties of Cannabidiol at 5-HT1a Receptors | SpringerLink https://link.springer.com
  19. Cannabidiol is a negative allosteric modulator of the cannabinoid CB1 receptor https://bpspubs.onlinelibrary.wiley.com
  20. CANNABIDIOL (CBD) Critical Review Report https://www.who.int
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