Wenn Du noch im Schulalter bist und für Prüfungen lernen musst, solltest Du Cannabis NICHT konsumieren. Du solltest diesen Artikel am besten nicht einmal lesen. Wir dulden Cannabiskonsum von Minderjährigen nicht und es gibt wichtige, medizinische Gründe, die gegen den Konsum in diesem Alter sprechen. Das Teenager-Gehirn entwickelt sich immer noch auf eine Weise, die durch Cannabiskonsum nachteilig beeinflusst werden könnte. Falls Du jedoch bereits an einer Universität studierst, hast Du sehr wahrscheinlich bereits Leute kennengelernt, die Cannabis mögen. In der öffentlichen Wahrnehmung galt für lange Zeit die Annahme, dass Cannabis sowohl die Motivation als auch die Produktivität negativ beeinträchtigen würde. Dennoch gibt es Studenten, die der Meinung sind, dass es ihnen tatsächlich dabei hilft, effektiver zu lernen. Um diese Behauptungen näher unter die Lupe zu nehmen, betrachten wir die Auswirkungen von Cannabis auf das Gehirn etwas genauer.

Gehirn und Cannabis

WIE KANN CANNABIS DAS GEHIRN BEEINFLUSSEN?

Vielleicht wird sich die wissenschaftliche Erforschung der Cannabispflanze und ihrer Bestandteile mit verschiedenen Rechtsordnungen, die die Legalisierung von Cannabis betreffen, verbessern. Universitäten und Forschungseinrichtungen könnten sich ohne Einschränkungen für den kontrollierten Anbau für wissenschaftliche Zwecke einsetzen. Während Cannabis angeblich die neuronale Konnektivität im Gehirn verbessert, gibt es hinsichtlich des genauen Zusammenhangs zwischen Cannabiskonsum und seltenen Fällen von Psychosen noch offene Fragen. Einige der aktuellsten Forschungsergebnisse der University of Texas wurden in den Proceedings der National Academy of Sciences veröffentlicht. Ihre Forschung kam zu dem Ergebnis, dass Cannabis zwar das Gehirn physisch zu verkleinern scheint, tatsächlich aber die Anzahl der Verbindungen zwischen den Neuronen erhöht.

Ihre Methode bestand darin, 48 erwachsene Cannabiskonsumenten im Alter von 20 bis 36 Jahren zu begleiten und sie mit einer Kontrollgruppe von Nichtkonsumenten zu vergleichen. MRI-Scans zeichneten auf, wie Cannabiskonsumenten, die nach sechs bis acht Jahren durchschnittlich drei Joints pro Tag rauchten, abschnitten. Die Gehirnscans legen nahe, dass THC die graue Substanz des Gehirns schrumpfen könnte. Der Orbitofrontalkortex des Gehirns schien besonders anfällig für diesen Schrumpfungsprozess zu sein. Dies kann problematisch sein, da diese Gehirnregion mit der Verarbeitung von Belohnung und dem Gefühl von Ungemach assoziiert wird.

Während die neuronale Konnektivität sich sichtlich zu verbessern schien, konnte sie sich bei längerem, intensivem Konsum allmählich wieder abbauen. Insgesamt schien die Konnektivität jedoch überdurchschnittlich besser und gesünder zu sein. Die Autoren der Studie räumten ein, dass gelegentliche Nutzer nicht berücksichtigt wurden oder welche Auswirkungen eine plötzliche Abstinenz haben könnte. Wenn diese Studie zeigt, dass sogar regelmäßige Konsumenten über eine bessere Konnektivität verfügen, könnten Gelegenheitsnutzer beim Lernen profitieren, wenn sie high sind. Untersuchen wir gemeinsam die Argumente, die dafür und dagegen sprechen.

WAS SPRICHT FÜR DAS LERNEN UNTER DEM EINFLUSS VON CANNABIS

Cannabis zu konsumieren, nachdem man ein Lernziel erfolgreich abgeschlossen hat, kann ein netter Belohnungsmechanismus sein. Aber kann man unter dem Einfluss von Cannabis wirklich besser lernen? Wissenschaftlich gesehen können Patienten mit behandlungsresistenter pädiatrischer Epilepsie auf verschiedene Weise von Cannabis profitieren. CBD ist jedoch das in diesem Szenario vornehmlich verwendete Cannabinoid, nicht THC. In bestimmten Fällen erlebten Personen mit verschiedenen Formen von Epilepsie, die CBD-haltiges Cannabis konsumierten, nicht nur eine signifikante Abnahme der Anfallshäufigkeit, sondern auch erhöhte Wachsamkeit, bessere Stimmung und einen erholsameren Schlaf. Darüber hinaus hat der US-Bundesstaat Rhode Island kürzlich die Verwendung von medizinischem Cannabis zur Behandlung von Autismus genehmigt. Abhängig von den persönlichen Umständen und nach Rücksprache mit einem Arzt könnten Personen mit spezifischen neurodivergenten Erkrankungen von einer verbesserten Lernfähigkeit profitieren, wenn sie Cannabis konsumieren.

Hat das Lernen unter dem Einfluss von Cannabis sonst noch irgendwelche Nutzen, wenn man keine dieser Erkrankungen hat? Indica-Sorten eignen sich hervorragend zum Entspannen und Einschlafen. Nicht ausreichend Schlaf zu bekommen, wird allgemein als Gesundheitsproblem stark vernachlässigt. Es ist besonders wichtig, dass Studenten ausreichend Schlaf erhalten. Die meisten Erwachsenen benötigen normalerweise zwischen 6 und 8 Stunden Schlaf. Finde heraus, was für Dich funktioniert und halte Dich daran. Eine gelassenere Denkweise, die von einem Indica-High ausgehen kann, kann Dir dabei helfen, Dich auf eine Leseaufgabe besser zu konzentrieren, bevor Du Dich auf den Weg ins Bett machst, um Dein Kissen zu umarmen. Eine Sativa-Sorte kann Dir den energiegeladenen Schub verleihen, den Du benötigst. Ein zerebraler, kreativer Rausch kann Dir dabei helfen, Ideen zu sammeln und Dich dafür zu begeistern, Deinen Stoff zu lernen.

Cannabis und Studenten

WAS SPRICHT GEGEN DAS LERNEN UNTER EINFLUSS VON CANNABIS

Abhängig von Deiner Cannabissorte und den Umständen, kann man durchaus beim Lernen davon profitieren, high zu sein. Wir sprechen natürlich von moderaten Dosen. Starke Dosen wirken sich sehr wahrscheinlich auf die Konzentration und Motivation aus. Wir würden auf keinen Fall eine Prüfung unter dem Einfluss von THC-reichem Cannabis empfehlen. Dann solltest Du Dich nämlich wirklich konzentrieren. Aber kann es schaden, wenn man ein wenig davon griffbereit hat, wenn man an Aufgaben und Recherchen arbeitet? Unabhängig davon, wie sehr Deine Finanzen davon betroffen sind?

Cannabis kann sowohl den Gedankenfluss als auch die Kreativität verbessern. Zugleich bringt es aber auch die Fähigkeit mit sich, von bestimmten Gedankengängen abgelenkt zu werden. Mit einer solchen fließenden Denkweise wird letztlich auch das Gedächtnis beeinträchtigt. Studien haben ergeben, dass sowohl das räumliche Gedächtnis als auch das Arbeitsgedächtnis durch starken Cannabiskonsum getrübt werden können. Der sogenannte Arbeitsspeicher ist die Fähigkeit, Informationen in Echtzeit zu verarbeiten. Wenn Du also mit dem Ziel lernst, wichtige Informationen zu behalten, solltest Du Dir besser klare Notizen davon machen, was Du wissen musst. Dein Gehirn kann sich zwar besser mit neuen Informationen beschäftigen, aber es kann diese auch auf Grund der Gedankenflut genauso schnell wieder vergessen.

Andererseits könnte Dir high zu sein, bevor Du gedanklich in ein Thema eintauchst, helfen, Dich besser auf den Gedankenstrom zu konzentrieren. Es geht darum, die Sache langsam anzugehen und aus Versuch und Irrtum zu lernen. Achte auf Deine Leistungen und darauf, ob ein verantwortungsvoller Cannabiskonsum vielleicht doch lieber in einem anderen Zusammenhang stattfinden sollte.

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