Die Top 10 falschen Mythen über Cannabis

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Die Top 10 falschen Mythen über Cannabis

Obwohl es in den vergangen Monaten einige Gespräche über Cannabis gegeben hat, vor allem die im Weißen Haus stattgefunden haben – Cannabis ist aber immer noch eine der Substanzen, um die es viele Missverständnisse gibt. Es gibt Mythen und es gibt die Realität. Hier sind fünf der beständigsten Cannabis-Mythen.


1. Führt Marihuana zu Gedächtnisverlust? 
Es gibt keine wissenschaftlichen Daten, die belegen, dass Cannabis das Kurzzeitgedächtnis über einen längeren Zeitraum beeinträchtigt. Entgegen der gängigen Meinung wird das Kurzzeitgedächtnis nur durch Trunkenheit beeinflusst. 

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2. Hormonveränderungen 
Studien aus den Siebzigerjahren behaupteten schädliche Effekte der Sexualhormone gefunden zu haben, doch die moderne Wissenschaft widerlegte diese Funde. Ironischerweise konnte Alkohol (eine legale Substanz) mit Hormonveränderungen in Verbindung gebracht werden. 

3. Die nicht-existierende Überdosis
Es gibt keine Beweise, die belegen, dass jemand an einer Überdosis Marihuana gestorben ist. Studien an Mäusen haben gezeigt, dass das notwendige Verhältnis an Cannabinoiden im Körper 40.000:1 betragen müsste, um eine Überdosierung zu erzeugen. Vergleichen Sie dies mit der Rate, die für Alkohol ausreicht. Sie liegt zwischen 4:1 und 10:1.

4. Hirnschäden
Anders als Alkohol produziert Cannabis keine Toxine, die die Gehirnzellen töten. Mehr noch, der Gebrauch von Cannabis über einen längeren Zeitraum konnte auch nicht mit einer Abnutzung der Hirnrezeptoren in Verbindung gebracht werden. Die Wahrheit ist, dass Marihuana mit einer geringfügig Erhöhten Alphawellenaktivität assoziiert werden konnte, die meist bei einer meditativen, entspannten und kreativen Hirnaktivität feststellbar ist.  

5. Marihuana und Probleme mit der Fortpflanzung
Dies ist ein anderer Mythos, der nicht auf der Realität basiert. Eine 1980 durchgeführte Studie zu den schädigenden Effekten an den Geschlechtszellen von Rhesusaffen zeigte, dass die Veränderungen auf einen ähnlichen Effekt beim Menschen hinweisen würden. Doch bisher gibt es dafür keinen Beweis.

Alt Jahrgang Anti-Cannabis-Propaganda-Plakate6. Geschwächtes Immunsystem
Studien mit Laborratten haben gezeigt, dass THC in außergewöhnlich hohen Dosen im Blut einen immunschwächenden Effekt aufweisen könnte. Das bedeutet, dass die Zellen, die gegen bakterielle Infektionen kämpfen sollen, beeinträchtigt sind. Der Widerspruch liegt dabei darin, dass dieser Effekt nur während der Vergiftung eintritt und nur dann, wenn die THC-Dosis außergewöhnlich hoch ist. 

7. Ist Marihuana eine Einstiegsdroge? 
Dies ist eine der Lieblingsmythen aller Zeiten, die es über Cannabis gibt. Die Wahrheit ist, dass es keine wissenschaftlichen Daten gibt, die diese Behauptung bestätigen. Eigentlich ist genau das Gegenteil richtig. Studien aus den USA haben herausgefunden, dass 75% der Amerikaner, die irgendwann einmal Marihuana probiert haben, nie „harte Drogen“ nahmen. Noch interessantere Studien haben auch gezeigt, dass Menschen, die bereits von harten Drogen abhängig waren, mit… Alkohol angefangen haben. Einmal mehr wird Marihuana statt Alkohol verunglimpft. 

Cannabis ist keine Einstiegsdroge
8. Marihuana und Tabakrauch 
Ein weiterer populärer Mythos ist der, dass Gras rauchen gefährlicher sein soll als Zigaretten zu rauchen. Es ist ziemlich einfach: das ist nicht wahr. Die gefährlichsten Chemikalien, die in einer Zigarette enthalten sind, sind Kohlenstoffmonixid und Teer. Während diese Stoffe zweimal so häufig in Marihuana vorkommen wie in Tabak, werden sie in viel geringeren Konzentrationen konsumiert. Mit anderen Worten: ein Cannabisraucher würde eine große Anzahl an „puren“ Joints rauchen müssen um die gleiche Menge an Teer und Kohlenstoffmonoxid einzuatmen wie ein Tabakraucher. 
Die schlechten Zutaten eines cigarete9. Würde die Legalisierung von Gras zu mehr Autounfällen führen? 
Diejenigen, die gegen eine Legalisierung von Gras sind, führen an, dass sich unsere Straßen in Orte des Chaos verwandeln würden, wenn das jemals eintreten würde. Die Wahrheit liegt wie immer in den Statistiken. Die Daten, die vorhanden sind, lassen die Vermutung zu, dass Grasraucher genauso viele Unfälle haben, wie Menschen, die Alkohol trinken. Mehr noch, 85% der Leute, die einen Autounfall hatten, während sie unter dem Einfluss von Marihuana standen, hatten zusätzlich Alkohol getrunken. Was dies bedeutet, ist, dass es keinen Zusammenhang zwischen der Ursache und dem Wirkung gibt.

10. Macht Marihuana abhängig?
Das ist ein weiterer populärer Mythos: Er besagt, dass Marihuana eine Substanz ist, die sehr schnell abhängig macht. Weniger als 1% der Amerikaner raucht täglich Marihuana. Wissen sie wie viele Menschen täglich Kaffee trinken? Marihuana trägt weniger zur Ausbildung einer Gewohnheit bei als Koffein – eine andere legale Substanz.
Zigaretten vs Alkohol vs Cannabis

Es wird immer Menschen geben, die die wissenschaftlichen Fakten ignorieren, die klar vor ihnen liegen. Obwohl das so ist, befindet sich unser Land an der Grenze zur Erkenntnis, dass Marihuana nicht die Geißel ist, für die es immer gehalten wird. Mit ein wenig mehr Geduld wird sich die öffentliche Meinung immer weiter ändern. 

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