Die Warnungen vor Cannabis sind zahlreich. Wir haben sie alle schon gehört. Der Drogenkrieg hat für eine Welle von Lügen über die Pflanze gesorgt. Es fängt mit dem „Suchtpotenzial“ an. Trotz all der angsteinflößenden Geschichten gibt es einen „Fakt“, den niemand nachweisen kann. Obwohl Marihuana als Anhang 1 eingestuft wird, gibt es grundlegende Unterschiede zu Drogen in der gleichen Kategorie. Diese beinhaltet auch Opioide und Kokain.

NIEMAND IST JEMALS AN EINER CANNABIS ÜBERDOSIS GESTORBEN

Trotz all der Aufregung ist eines klar. Es ist unmöglich eine tödliche Überdosis Cannabis durch Rauchen einzunehmen.

Es gibt keine aufgezeichneten Fälle in irgendeiner Datenbank.

Im Vergleich dazu töten verschreibungspflichtige Schmerzmittel wie Opioide jedes Jahr immer mehr Menschen. Der Grund hierfür ist, dass Opioide den körperlichen Instinkt zu atmen ausschalten.

Alkohol ist auch eine tödliche legale Substanz. Er tötet mehre Millionen Menschen im Jahr. Es ist zudem in jedem Land, in dem eine solche Statistik geführt wird, in der Kategorie der häufigsten Todesursachen.

Das war hinsichtlich Cannabis noch niemals der Fall.

cannabis

DAS ENDOCANNABINOID-SYSTEM IST EIN FÜHRENDER REGULIERUNGSMECHANISMUS

Es gibt auch zunehmend Beweise dafür, dass das ECS (Endocannabinoid-System) des Körpers eine Rolle dabei spielt. In jeder systematischen Studie über Cannabioide als Medikament ist eine Sache klar. Sogar wenn die Cannabinoide Anfälle verhindern, arbeiten sie, um die systematischen Funktionen im Körper zu steuern. In anderen Worten: Sie arbeiten im Körper, wenn sie gebraucht werden.

Es wurde jedoch berechnet, dass es rein theoretisch möglich ist, THC überzudosieren. Dies ist aus mathematischen Modellen hervorgegangen, die benutzt werden, um Vergiftungen und die Giftigkeit vorherzusagen. Jedoch ist es zur Zeit unmöglich, so viel Cannabis auf konventionellem Wege zu konsumieren. Keine normale Person könnte Kilo um Kilo Cannabis konsumieren oder in so kurzer Zeit einnehmen.

WIE IST ES MIT KONZENTRATEN?

Per Definition verhält es sich mit Konzentraten anders. Heutzutage gibt es Konzentrate, die die Resultate der natürlichen Pflanze weit übertreffen. Selbst dazu gibt es aber keine Berichte von einer Überdosis. Verbrennungen und Explosionen sind die häufigsten zum Tode führenden Verletzungen in diesem Bereich und sie haben mit der Produktion zu tun. Dabbing hat als Resultat viel Kritik erhalten.

Jedoch sind nicht nur die Vereinigten Staaten hinsichtlich Konzentraten besorgt. In Kanada und den Niederlanden war dieses Thema mehrere Jahre lang eine große Sorge. Kürzlich hat es sogar für die Beendigung des Cannabis Cup 2014 in Amsterdam durch die Regierung gesorgt. Das Problem ist jedoch auch hier die Regulierung und Administration.

Genau das gilt für Konzentrate. Wenn sie in kleinen Mengen eingenommen werden, spielt es keine Rolle, wie stark die Substanz ist. Der Konsument erhält eine regulierte „Dosis“ einer bestimmten Mischung von Cannabinoiden-Verbindungen, die abgemessen wurden.

Ironischerweise dominieren die Konzentrate genau deswegen den jungen Medizin-Markt der EU. Es hat letztes Jahres in Kroatien angefangen. Jedoch scheint es, als würde auch der deutsche Markt diese Richtung einschlagen. Die ersten Gebote für Ausschreibungen von Züchtern besagten, dass das gelieferte Cannabis aus 100% puren Cannabinoiden bestehen könnte. Das bedeutet, dass es sich um eine Art destilliertes Konzentrat handelt. Es gibt in der Natur keine Cannabispflanzen, die so wachsen.

Die Antwort auf die Frage der Überdosierung wurde durch die deutsche Regierung definitiv beantwortet. Der Rest der Welt wird nachziehen. Im Gesetz steht, dass kein Patient überdosieren kann, selbst wenn er die liberalste Verschreibung für medizinischen Cannabis erhält.

Allergische Cannabis-Dosis

KANN ICH VON CANNABIS KRANK WERDEN?

Das ist eine ganz andere Frage. Die Antwort lautet Ja – auf zwei Arten.

Zunächst kann man auf Cannabis allergisch sein, auch wenn viele das nicht glauben. Diese allergischen Reaktionen können auch tödlich sein. Dies kommt am häufigsten bei Leuten vor, die in der Industrie arbeiten. Die Einwirkung von THC auf die Haut ist eine Art, Cannabinoide zu absorbieren. Arbeiter, die ihre Haut nicht schützen (und in manchen Fällen auch die Atemwege nicht), wenn sie direkt mit der Pflanze zusammenarbeiten, scheinen negative körperliche Reaktionen zu entwickeln.

Es gibt auch Konsumenten, die über starke allergische Reaktionen berichten, nachdem sie die Pflanze geraucht haben. Es gibt allmählich Beweise dafür, das Cannabisallergien real sind, genau wie Allergien gegen andere Blumen und Pflanzen.

Zusätzlich zu diesen Allergien gibt es andere Arten, wie Menschen von Cannabis Berichten zufolge krank werden können. Diese umfassen nicht nur Allergien gegen die Pflanze selbst, sondern auch gegen die verwendeten Düngemittel und gegen Methoden der Aushärtung.

Kontaminierungen mit Pestiziden und anderen Schwermetallen im Boden sind eine Quelle von Allergien. Schimmel und Schadstoffe, die die trocknende Blüte entwickelt oder denen sie ausgesetzt ist, ist eine weitere Allergenquelle.

Leider ist aufgrund fehlender Forschung nicht mehr bekannt. Klinische Studien befinden sich noch in weiter Ferne. Die meisten Beweise stammen aus den Notaufnahmen der Krankenhäuser in Staaten mit legalisiertem Cannabis.

Diejenigen, die nach dem ersten Zug allergische Reaktionen spüren, sollten darüber nachdenken, wie diese ausgelöst wurden. Die Menschen, die gegen die Cannabispflanze allergisch sind, entwickeln solche Symptome erst nach langer Einwirkung.

Für sie gibt es, genau wie für die Arbeiter in der Industrie, die extreme Einwirkungen nicht verhindern können, nur eine Lösung: Die permanente Abstinenz.

Solche Reaktionen sind jedoch relativ selten. Dies schließt Rechtsordnungen mit ein, in denen die meisten Leute das Medikament für medizinische Zwecke oder als Genussmittel verwenden. Die meisten Berichte über dieses Phänomen tauchen außerdem in Rechtsordnungen auf, die sich kurz vor der Legalisierung befinden.

Teenager Raucher Ausbildung

CANNABIS KANN SCHÄDLICH SEIN

Verantwortungsvolle Bildung entsteht durch vernünftige Informationen von beiden Seiten. Hier ist die magere negative Seite. Cannabis ist ein Droge. Es verändert die Art und Weise, wie Körper und Geist arbeiten. Genauso wie Essen, kann es für bestimmte Menschen suchtauslösend sein. Wenn Leute die Droge jedoch nutzen, um chronische Leiden in den Griff zu kriegen, ist die Unterscheidung anders. Was nie richtig untersucht wurde ist, wie Leute mit Krankheiten die Droge nutzen, um diese Krankheit zu bewältigen. Aus dieser Sicht ist Cannabis sehr unterschiedlich zu Alkohol und Opioiden. Beginnend mit dem Fakt, dass die Konsumenten nicht überdosieren können. In solchen Situation gibt es immer Hoffnungen, dass „Abhängige“ behandelt werden können. Und das Gegenmittel könnte in der Tat Cannabis sein.

Es gibt andere Gruppen von Menschen, die Cannabinoide vermeiden sollten. Zum Einen werdende oder stillende Mütter. Die Einwirkung von Cannabinoiden auf den sich entwickelten Fötus hat erwiesenermaßen negative Folgen für die Entwicklung von Kindern. Die Cannabissorten mit wenig THC, die epileptischen Kindern verabreicht werden, fallen jedoch in eine andere Kategorie. Das ist die einzige Ausnahme.

Wegen des Einflusses von Cannabis auf das sich entwickelnde Gehirn, sollten Jugendliche die Droge vermeiden. Der Grund hierfür ist, dass sich das Gehirn noch entwickelt.

Die Erkenntnis steht noch aus, wie alte Leute auf Cannabis reagieren. Es gab noch nie eine Studie darüber. Obwohl Schmerzen und Depressionen ganz eindeutig gelindert werden, sollten die THC-Werte überwacht werden. Ältere Leute, die keine Erfahrung mit Cannabis haben, sollten zum Beispiel mit Sorten starten, die reich an CBD sind.

MEHR FORSCHUNG UND REGULATION ERFORDERLICH

Im Endeffekt ist Cannabis wahrscheinlich die sicherste „Droge“ der Welt. Eine Zeit lang hatte sie einen schlechten Ruf. Auch wenn es nicht so einfach ist, sich zu schaden, wenn man einen Joint anfeuert, solltest Du trotzdem verantwortungsvoll sein. Es gibt keine Fälle, in denen Leute aufgrund der Einnahme von THC direkt gestorben sind. Es gibt jedoch viele Fälle, in denen Leute blöde Sachen gemacht haben, während sie high waren und die ihnen schließlich das Leben gekostet haben.

Wenn Du die Droge in Deiner Freizeit nutzt, dann bleibe immer informiert. Wenn Du die Droge medizinisch nutzt, dann recherchiere. Versuche nur Produkte von lizenzierten Verkäufern zu kaufen oder baue Dein eigenes an. Schau nach dem Label. Werbe für bessere Regulierung.

 

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