Legendary OG Punch Anbaubericht

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Der folgende Bericht dokumentiert meine Erfahrungen mit dem Anbau von Legendary OG Punch. Meine Absicht war, eine relativ einfache und billige Ausrüstung zu verwenden, um zu sehen, welche Art von Ertrag ich damit produzieren könnte. Insgesamt stellte ich fest, dass die Sorte eine robuste Genetik besitzt, sich durch ein schönes, erdiges und fruchtiges Terpenprofil auszeichnet und eine ausgewogene psychoaktive Wirkung aufweist.

Bevor wir uns mit meinem Anbauprozess befassen, werfen wir einen Blick auf ihr genetisches Profil und darauf, was mich dazu bewogen hat, sie überhaupt anzubauen.

EIN BLICK AUF DIE GENETIK VON LEGENDARY OG PUNCH

Von den Elternsorten Legend OG und Purple Punch abstammend, weist Legendary OG Punch ein nahezu perfektes genetisches Gleichgewicht zwischen Indica (60%) und Sativa (40%) auf. Legend OG brachte ein berauschendes Indica-High und beruhigende Terpene ein, während Purple Punch ihr ihre außergewöhnliche Trichomen-Produktion und fruchtigen Aromen schenkte.

Legendary OG Punch

Legendary OG Punch

Genetic background Legend Og x Purple Punch
Yield indoor 350 - 400gr/m2
Height indoor 90 - 160 cm
Flowering time 8 - 9 weeks
THC strength THC: 19% (aprox.) / CBD: Medium
Blend 40% Sativa 60% Indica
Yield outdoor 500 - 550 g/per plant (dried)
Height outdoor 180 - 220 cm
Harvest time Early October
Effect Cerebral and relaxing

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AUSRÜSTUNG

Ich entschied mich bei diesem Anbauprozess für eine einfache und kostengünstige Ausrüstung. Erzeuger können diese Gerätschaften problemlos in einem Schrank, kleinen Gästezimmer oder Schlafzimmer installieren.

  • 120 × 60cm Zuchtzelt
  • 200m³/h Absaugventilator
  • Vernebler
  • 2x LED-Lampe 100W Weißspektrum
  • 200W LED-Lampe violettes Spektrum
  • Zeitschaltuhr
  • Feuchtigkeitssensor
  • Digitales Thermo-Hygrometer

KEIMEN

Ich beschloss, den Samen einzuweichen, um das Keimen einzuleiten. Ich habe festgestellt, dass diese Methode den Prozess beschleunigt und dem Saatgut verglichen mit der Aussaat direkt in einem Topf einen Vorsprung verschafft. Ich habe den Samen in ein Glas Umkehrosmose-Wasser gegeben, das der entstehenden Wurzel eine saubere und sanfte Umgebung bietet. Ich habe auch ein paar Tropfen Wasserstoffperoxid hinzugefügt, um mögliche bakterielle Krankheitserreger auszuschalten und eine Pilzinfektion zu verhindern.

Während ich auf das Keimen des Samens wartete, habe ich das Substrat vorbereitet, das ich während des gesamten Anbaus verwenden würde. Ich schnappte mir einen 3l Air-Pot und füllte ihn zur Hälfte mit einer Bio-Blumenerde. Dann habe ich noch den Easy Roots Mycorrhiza Mix hinzugefügt. Die Pilze in dieser Mischung arbeiten Hand in Hand mit den Cannabiswurzeln und helfen ihnen, Nährstoffe aus dem Substrat aufzunehmen. Ich habe auch etwas Dolomitkalk zugesetzt, um später nicht gezwungen zu sein, Calcium und Magnesium zu ergänzen. Nachdem ich das Substrat gründlich vermischt hatte, füllte ich den Rest des Topfes mit Blumenerde auf und mischte das Ganze erneut sorgfältig.

Nach 48 Stunden konnte ich sehen, dass die Wurzelspitze aufzutauchen begann. Ich wässerte den Topf und drückte ein 2cm großes Loch in die Mitte. Dort hinein legte ich den Samen und bedeckte ihn mit einer leichten Schicht Erde. Zwei Tage später tauchte der Sämling auf.

Legendary OG Punch Grow Report

VEGETATIONSPERIODE

Ich habe während der gesamten Vegetationsperiode nur die weißen LED-Lampen eingesetzt. Den Topf stellte ich in die Mitte des Zuchtzelts und positionierte die Lampen so, dass sie 1m über dem Topf hingen. Beide Lampen steckten in einer Zeitschaltuhr, die auf ein 18/6-Schema eingestellt war.

Nachdem die Beleuchtung erledigt war, machte ich mich daran, die restlichen Umgebungsvariablen einzurichten. Ich wollte während des gesamten Anbaus eine Temperatur von 22°C aufrechterhalten. Glücklicherweise lag mein Zuchtzelt mit wenig Aufwand bei diesem Wert. Ich brauchte nur schnell eben die Heizung aufdrehen, wenn die Temperaturen zu kalt wurden.

Noch dazu wollte ich die Luftfeuchtigkeit während der Vegetationsperiode bei etwa 65% halten – ausreichend, um die Pflanze gesund zu erhalten und gleichzeitig das Risiko einer Schimmelbildung zu verringern. Ich befestigte den Vernebler an einer Innenwand des Zuchtzelts, den ich in einen Feuchtigkeitssensor steckte, der das Gerät auslöste, sobald die Luft zu trocken wurde. An der Rückwand brachte ich ein einfaches digitales Thermo-Hygrometer an, um Feuchtigkeit und Temperatur auf einen Blick überwachen zu können.

Ich goss das Substrat täglich mit 0,25l – genug, um es feucht zu halten, ohne die Wurzeln zu ertränken und sie Fäulnis auszusetzen.

Gedüngt habe ich ausschließlich mit organischen Nährstoffen; da das Substrat bereits einen hohen Gehalt an wichtigen Nährstoffen aufwies, habe ich die empfohlene Dosis des Produktes meiner Wahl mit Umkehrosmose-Wasser auf die Hälfte verdünnt und folgte dem Fütterungsplan meines gewählten Produktes.

In der dritten Woche hatte die Pflanze ein signifikantes Wachstum hingelegt. Sie war auf eine Höhe von 15cm herangewachsen und zeigte mehrere gut etablierte Nodien. Ich beschloss, Low-Stress-Training anzuwenden, um eine größere Anzahl ihrer zukünftigen Blütenstände dem Licht auszusetzen. Dafür bog ich den Hauptstiel vorsichtig zur Seite, bis er parallel zum Boden war. Ich band ein weiches Gartenband in die Mitte des Hauptstieles und befestigte das andere Ende am Rand des Topfes, um die Pflanze in Position zu halten. Daraufhin stellte ich die Lampen so ein, dass sie 95cm über der Spitze des neugeformten Blätterdachs hingen.

Obwohl ich damit erfolgreich war, richtete ich während dieses Vorgehens dennoch schweren Schaden an. Einer der Seitenzweige knickte ab und hing nur noch mit wenigen Fasern am Hauptstiel fest. Ich wickelte ein Pflaster um den Ansatz und hoffte das Beste. Erstaunlicherweise dauerte es nicht lange, bis diese robuste Dame sich selbst repariert hatte!

Ich ließ die Pflanze eine Woche in Ruhe, damit sie sich an ihre neue Struktur anpassen konnte. Danach kürzte ich sie in Woche vier knapp über der vierten Verzweigung. In den nächsten vier Wochen führte ich das Low-Stress-Training auch an den neuen Seitenzweigen durch, um das Kronendach offen und alle Blütenstände auf ungefähr derselben Höhe zu halten.

In der sechsten Woche habe ich die Pflanze in einen größeren 15l Air-Pot verpflanzt, damit sich das Wurzelsystem ausbreiten und die Pflanze mehr Höhe gewinnen konnte.

Legendary OG Punch Grow Report

EINLEITEN DER BLÜTE

In der achten Woche beschloss ich, das Wachstum zu beenden und die Blüte einzuleiten. Zu diesem Zweck brachte ich die LED-Lampe mit violettem Spektrum neben den weißen Lampen an und stellte die Zeitschaltuhr auf einen 12/12-Zyklus um. Zu diesem Zeitpunkt war die Pflanze etwa 40cm hoch. Ich setzte den Fütterungsplan unverändert fort und verließ mich für ausreichende Versorgung mit Magnesium und Kalzium auf den Dolomitkalk. Um die Intensität zu erhöhen, positionierte ich die Lampe so, dass sie 40cm über der Spitze des Kronendachs hing.

BLÜTEPHASE

Während der Blütephase habe ich die Einstellungen am Feuchtigkeitsregler angepasst, um eine Luftfeuchtigkeit von 40% aufrechtzuerhalten. Dies würde die Luftfeuchtigkeit und damit das Schimmelrisiko weiter verringern, wenn sich die Blüten zu bilden beginnen. Ich erhöhte die Bewässerung auf 0,7l pro Tag, um den Anforderungen des größeren Topfes und der Stoffwechselaktivität der Blütephase gerecht zu werden.

Dank meiner Trainingsbemühungen entwickelten sich kleine Vorblüten zu einem gleichmäßigen Kronendach aus gleichgroßen Colas. Um noch mehr Licht durchzulassen, entschied ich mich, die Pflanze zu entlauben. Ich habe viele der großen, das Licht blockierende Fächerblätter entfernt, aber genug von ihnen an der Pflanze belassen, um eine optimale Photosynthese zu fördern.

Während der Blütephase legte die Pflanze an Höhe zu und erreichte in Woche 16 mit 120cm ihren Höhepunkt. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich ihre Colas ausgefüllt und schmückten sich mit einer dicken Schicht von Trichomen, die von dunkelorangen Stempeln akzentuiert wurden. Ich schränkte ihren Fütterungsplan ein und spülte sie zwei Wochen vor der Ernte.

Leider wurde mein Leben kurz vor der Ernte ziemlich geschäftig. Ich musste die Blüten deshalb zwei weitere Wochen an der Pflanze lassen, was sie mir jedoch überhaupt nicht übel nahm. Ihre Fächerblätter verwelkten und fielen ab, aber die Blüten behielten ihren hervorragenden Zustand bei.

Nachdem ich die Pflanze an der Basis des Stiels abgehackt hatte, hängte ich sie zum Trocknen in einen dunklen Raum. Ich habe die Blüten trocken getrimmt und sie einige Wochen zum Aushärten in geeignete Gläser gegeben. Dann war endlich die Zeit gekommen, einen zu quarzen!

EFFEKT, GESCHMACK UND AROMA VON LEGENDARY OG PUNCH

Legendary OG Punch erzeugt einen schön abgerundeten Effekt. Nach einem Zug von einer Bong oder einem Blunt beginnen die Dinge sehr zerebral. Das High geht direkt in den Kopf, während die hohen THC-Werte den Geist erleuchten: Diese Phase des Highs kennzeichnen kreative Gedanken und der Wunsch, Kontakte zu knüpfen.

Der körperliche Rausch meldet sich ungefähr eine Stunde später auf der Party. Nachdem sich der zerebrale Kick verabschiedet hat, setzt ein Gefühl der körperlichen Beruhigung ein. Bereite Dich darauf vor, zu spüren, wie sich Deine Muskeln lösen und Entspannung einsetzt. Und ja, Du wirst recht bald etwas essen wollen. Obwohl die physische Seite des Highs den Körper berauscht, ist sie nicht überwältigend. Du kannst Dein Tagwerk ganz normal fortsetzen, nur halt viel entspannter als gewöhnlich. Diese Sorte eignet sich gleichermaßen für ein großartiges Wake and Bake oder ein entspannendes Raucherlebnis am Abend.

Die Blüten von Legendary OG Punch sind nicht nur optisch ansprechend – sie riechen auch gut! Ihre Trichomen produzieren während der Blütezeit eine enorme Menge leckerer Terpene. Myrcen und β-Caryophyllen zeichnen sich durch Geschmack und Aromen von Gewürzen, Pfeffer und Erde aus. Limonen und Pinen sorgen für erfrischende Untertöne von Kiefer, Zitrus und Süße.

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