Hyperion F1 Grow-Report: Mein Grow-Tagebuch Woche für Woche
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Hyperion F1 sprach mich an, weil sie zu den größten selbstblühenden F1-Hybriden von Royal Queen Seeds zählt. Ihr genetischer Hintergrund vereint Inzuchtlinien, die von Amnesia, Lemon und Sin Tra Bajo Automatic abstammen. Das verschafft ihr den Ruf, schnell zu wachsen, kräftige Seitentriebe auszubilden, viel Harz zu produzieren und beträchtliche Erträge zu liefern.
Ich hatte zu diesem Zeitpunkt bereits einige F1-Hybriden angebaut, deshalb wollte ich wissen, ob Hyperion F1 sie übertreffen würde. Bei Höhe und Wuchskraft tat sie es.
Ich habe drei Pflanzen drinnen angebaut und Hyperion F1 Woche für Woche in meinem Grow-Diaries-Journal dokumentiert, daher stützt sich dieser Bericht direkt auf diese Notizen und Fotos. Alle drei Pflanzen beendeten den Anbauzyklus 78 Tage nach der Keimung. Das höchste Exemplar erreichte 110 cm, während der endgültige Trockenertrag aller drei Pflanzen zusammen 168 g betrug, also durchschnittlich 56 g pro Pflanze.
Insgesamt verlief der Anbau unkompliziert. Das größte Problem zeigte sich in der Blüte, als die höchste Pflanze einen deutlichen CalMag-Mangel entwickelte, der starke Vergilbung und Blattverlust verursachte. Die Blüten blieben außerdem lockerer und aufgeplusterter als erwartet. Trotzdem reiften sie harzreich, klebrig und intensiv duftend aus, und ich war mit der endgültigen Qualität zufrieden.
Hyperion F1 Grow-Report: Ausrüstungsliste
- Growzelt: Secret Jardin DS120W, 120 x 60 x 178 cm
- Beleuchtung: MIGRO 200+
- Belüftung: TT Silent-M 100
- Filter: Prima Klima PK 100/125
- Luftzirkulation: zwei oszillierende Koala-Ventilatoren
- Luftbefeuchter: Beurer LB 45
- Substrat: BioBizz Light-Mix
- Töpfe: 11-L-Air-Pots
- Samen: Royal Queen Seeds Hyperion F1
- Düngung: RQS Organic Nutrition
Ich bereitete drei 11-L-Air-Pots mit BioBizz Light-Mix vor. In das Substrat mischte ich 50 g Easy Boost Organic Nutrition Pellets, 10 g Algen und 5 g Mykorrhiza, bevor ich die Erde gründlich anfeuchtete. Die Samen kamen direkt in ihre Endtöpfe, alle drei keimten erfolgreich, und in den ersten Tagen goss ich sie leicht, sobald die Oberfläche des Substrats zu trocknen begann.
Während des größten Teils des Anbaus stellte ich das Gießwasser auf einen pH-Wert von 6,0 ein. In der Wachstumsphase ließ ich die Lampen durchgehend im 24/0-Zyklus laufen, mit Beginn der Blüte stellte ich dann auf 18 Stunden Licht und 6 Stunden Dunkelheit um. Das Gießen begann bei etwa 0,5–1 L pro Pflanze und wurde schrittweise erhöht, als die Pflanzen größer wurden und sich ihre Wurzelsysteme entwickelten.
Hyperion F1
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Amnesia x Lemon x Sin Tra Bajo Automatic |
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XXL |
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60 - 90 cm |
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45 - 55 Tage |
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Sehr hoch |
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Körperlich entspannend, Lachen, Motivierend, Schläfrig |
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80 - 85 Tage nach dem Keimen |
Hyperion F1 Grow Diaries: Wachstumsphase (Wochen 1–3)
Woche 1: Schnelles frühes Wachstum


Ich begann die Wachstumsphase zu zählen, sobald die Pflanzen vier echte Blätter entwickelt hatten. Zu diesem Zeitpunkt maß Hyperion F1 #1 6,5 cm, #2 erreichte 4,5 cm und #3 kam auf 4 cm.
Alle drei Pflanzen fanden sich schnell im Substrat ein. Sie bildeten früh Seitentriebe aus und entwickelten kräftige Stängel mit gesundem, grünem Laub.
Der Wasserbedarf war noch gering, deshalb goss ich ungefähr alle vier Tage. Beim Hauptgießen der Woche mischte ich 3 L Wasser, stellte es auf pH 6,0 ein und verteilte es gleichmäßig auf die drei Töpfe. Flüssige Zusätze kamen in diesem Stadium nicht zum Einsatz, weil das Substrat bereits Easy Boost, Algen und Mykorrhiza enthielt.
Nach sieben Tagen hatte #1 eine Höhe von 17 cm erreicht, #2 maß 13 cm und #3 lag bei 10 cm. Die frühe Entwicklung verlief bereits zügig, und alle drei Pflanzen wirkten gesund und gut eingewurzelt.
Woche 2: Rasches Wachstum und zunehmende Höhenunterschiede


Die zweite Woche brachte einen weiteren kräftigen Wachstumsschub. Die Pflanzen bildeten viele neue Blätter, ihre Seitentriebe entwickelten sich sichtbar weiter, und das Laub blieb durchgehend dunkelgrün und gesund.
Hyperion F1 #1 setzte sich bei der Höhe langsam von den beiden anderen ab. Obwohl alle drei dieselbe Genetik hatten, zeigte das höchste Exemplar klar einen stärker gestreckten Wuchs, während #2 und #3 einander deutlich ähnlicher blieben.
Der Wasserbedarf stieg leicht an. Ich goss zweimal, jedes Mal mit insgesamt etwa 5 L für alle drei Pflanzen, zuvor auf pH 6,0 eingestellt.
Am Ende von Woche 2 lag #1 bei 35 cm, #2 bei 25 cm und #3 bei 20 cm. Sie waren noch jung, zeigten aber bereits viel Wuchskraft und eine gute Verzweigung.
Woche 3: Vorblüten und das Ende der Wachstumsphase


Woche 3 war die letzte vollständige Woche der Wachstumsphase. Alle drei Pflanzen legten beim Streckwachstum weiter kräftig zu und gewannen im Lauf der Woche etwa 20–25 cm an Höhe. Gleichzeitig wurden die Zweige dicker und bildeten eine große Menge frischen Laubs.
Die ersten Vorblüten erschienen, und damit war klar, dass der Übergang in die Blüte kurz bevorstand. Der untere Bereich war inzwischen recht dicht geworden, daher plante ich, ihn in der folgenden Woche auszulichten, um den Luftstrom zu verbessern.
Das Gießen wurde auf alle drei bis vier Tage umgestellt, mit etwa 2 L pro Pflanze. In dieser Woche kam auch der erste Blütezusatz dazu: Für die drei Pflanzen mischte ich 6 L Wasser mit Bigger Flowers in einer Dosierung von 0,4 ml/L und zwei Tropfen SuperVit und stellte es anschließend auf pH 6,0 ein. Während der gesamten Wachstumsphase blieben die Lampen 24 Stunden pro Tag eingeschaltet.
#1 beendete die Woche bei 51 cm, #2 bei 38 cm und #3 bei 31 cm.
Hyperion F1 Grow Guide: Blütephase (Wochen 4–10)
Woche 4: Die erste Woche der Blüte


Ich zählte Woche 4 als erste vollständige Blütewoche und stellte den Lichtzyklus auf 18/6 um. Hyperion F1 #1 war jetzt deutlich höher und stärker gestreckt als die beiden anderen, mit größeren Internodienabständen und einem wesentlich ausgeprägteren Abstand zwischen den Seitentrieben.
Alle drei Pflanzen legten weiter an Höhe zu, auf den Zweigen begannen sich Blüten zu bilden, und ich konnte das erste schwache Aroma wahrnehmen. Vor dem Gießen lichtete ich die unteren Bereiche aus. Das Entfernen einiger unterer Blätter und Triebe trug dazu bei, den Luftstrom zu verbessern, und verringerte die Enge unter dem Blätterdach.
Das Gießen wurde auf etwa 2,5 L pro Pflanze alle drei bis vier Tage erhöht. Die Hauptdüngung der Woche bestand aus 8 L Wasser mit Bigger Flowers in einer Dosierung von 0,4 ml/L und zwei Tropfen SuperVit, eingestellt auf pH 6,0. Einige Tage später goss ich noch einmal, diesmal ohne Blütezusätze.
Die Höhen am Ende von Woche 4 zeigten den Unterschied deutlich: #1 bei 83 cm, #2 bei 59 cm und #3 bei 51 cm.
Woche 5: Das Growzelt füllt sich


In Woche 5 waren die Pflanzen so groß geworden, dass sich das Growzelt wie ein kleiner Dschungel anfühlte. Hyperion F1 #1 überschritt die Marke von 1 m, während die beiden anderen deutlich kleiner blieben. Durch die starke Verzweigung aller drei Pflanzen wurde das Blätterdach zunehmend dicht.
Die Blütenentwicklung setzte sich fort, und die ersten sichtbaren Trichome erschienen. Ich erweiterte das Düngeprogramm, indem neben Bigger Flowers und SuperVit nun auch Thicker Flowers zum Einsatz kam.
Eine Bewässerung erfolgte mit 7 L Wasser, versetzt mit Bigger Flowers in einer Dosierung von 1 ml/L, Thicker Flowers in einer Dosierung von 0,4 ml/L sowie zwei Tropfen SuperVit, alles auf pH 6,0 eingestellt. Beim nächsten Gießen verwendete ich nur SuperVit und pH-reguliertes Wasser.
#1 beendete die Woche bei 104 cm, #2 bei 81 cm und #3 bei 67 cm. Die höchste Pflanze näherte sich langsam der Grenze des verfügbaren Platzes nach oben, blieb dabei aber gesund und strukturell stabil.
Woche 6: Letzte Streckung und starke Harzproduktion


In der dritten Blütewoche verlangsamte sich das Höhenwachstum. Hyperion F1 #1 erreichte 110 cm, während #2 auf 90 cm kam und #3 78 cm maß. Zu diesem Zeitpunkt rechnete ich kaum noch mit weiterer Streckung.
Die Trichomproduktion nahm deutlich zu. Auf den Blüten und den umliegenden Zuckerblättern bildete sich bereits eine sichtbare Harzschicht. Die Blüten entwickelten sich weiter, füllten sich aber nicht so kompakt, wie zunächst erwartet. Da die Blütephase noch nicht weit fortgeschritten war, entschied ich, ihnen mehr Zeit zu geben.
Das Gießen blieb bei einem Rhythmus von alle drei bis vier Tagen. Die Düngung dieser Woche bestand aus 7 L Wasser mit Bigger Flowers in einer Dosierung von 1 ml/L, Thicker Flowers in einer Dosierung von 0,4 ml/L sowie zwei Tropfen SuperVit, eingestellt auf pH 6,0. Beim nächsten Gießen verwendete ich 5 L Wasser nur mit SuperVit.
Die höchste Pflanze blieb bei 110 cm, und das Streckwachstum war damit praktisch abgeschlossen.
Woche 7: Ein CalMag-Mangel tritt auf


Woche 7 brachte die größte Herausforderung des gesamten Anbaus. Hyperion F1 #1, das höchste Exemplar, entwickelte eine ausgeprägte Vergilbung über weite Teile der Blätter, und als wahrscheinliche Ursache machte ich einen CalMag-Mangel aus.
Rückblickend hätte ich reagieren sollen, sobald ich die ersten Anzeichen bemerkte. Ich hatte CalMag nicht vorbeugend gegeben, und der Mangel entwickelte sich weiter, als mir lieb war. Weil die Pflanze außerdem sehr hoch war, stellte ich sie mittig im Growraum auf, um ihre Position unter den Lampen zu verbessern.
Die Blüten entwickelten sich weiter, ihre Struktur blieb jedoch lockerer als erwartet. In diesem Stadium wären normalerweise festere und kompaktere Blüten zu erwarten gewesen.
Das Gießen pendelte sich bei ungefähr alle vier Tage ein. Zusätzlich führte ich Sweeter Flowers ein, womit das dreiteilige Bio-Flowering-Booster-Programm aus Bigger Flowers, Thicker Flowers und Sweeter Flowers komplett war. Bei der nächsten Bewässerung gab ich dann nur pH-reguliertes Wasser.
Bis zum Ende der Woche legten die Pflanzen nicht weiter an Höhe zu.
Woche 8: Klebrige Blüten und die letzte Düngung


In Woche 8 hatten die Pflanzen fünf Blütewochen abgeschlossen. Die Vergilbung bei Hyperion F1 #1 war deutlich stärker geworden, doch die Blüten produzierten weiterhin große Mengen Harz.
Die Blüten waren so klebrig, dass sie an den Fingern haften blieben, und das Aroma war inzwischen intensiv. Ihre Struktur blieb weiterhin aufgeplusterter als erwartet, und sie entwickelten nicht die harte, kompakte Form, die ich mir gewünscht hatte. Die Trichomschicht war dafür ausgezeichnet.
An diesem Punkt setzte ich auch alle Zusätze ab, und bis zur Ernte gab ich nur noch Wasser. Die erste Bewässerung der Woche bestand aus 7 L bei pH 6,0, gleichmäßig auf die drei Töpfe verteilt, gefolgt von 6 L beim nächsten Gießen.
Gegen Ende der Woche ging alles in die abschließende Reifephase über.
Woche 9: Trichome und Reifegrad kontrollieren


In Woche 9 rückte die Ernte näher. Ich kontrollierte die Trichome täglich, aber noch nicht alle waren milchig geworden. Deshalb entschied ich, lieber noch zu warten, statt zu früh zu ernten.
Das Laub nahm mit dem nahenden Ende des Lebenszyklus herbstliche Farben an. Hyperion F1 #1 zeigte die deutlichsten Abbauerscheinungen: Der CalMag-Mangel hatte den Großteil der Pflanze erfasst, und viele der beschädigten Blätter waren bereits abgefallen.
Ich goss weiter alle drei bis vier Tage, nur mit klarem Wasser. Eine Bewässerung umfasste 8 L bei pH 6,0, verteilt auf die drei Pflanzen, die nächste lag bei 6 L.
Die Blüten waren nah an der Reife, ich gab ihnen aber noch ein paar zusätzliche Tage.
Woche 10: Letzte Reifung und Ernte


Die abschließende Phase dauerte weitere fünf Tage. Der letzte Gießvorgang bestand aus etwa 8 L, gleichmäßig auf alle drei Pflanzen verteilt.
Am 68. Tag seit Beginn der Wachstumsphase waren die Blüten erntereif. Das entsprach 78 Tagen seit der Keimung. Bevor ich die Pflanzen abschnitt, fotografierte ich sie ein letztes Mal.
Die Blüten waren dicht mit Trichomen überzogen und so klebrig, dass sie die Schere verklebten, und das Aroma war inzwischen sehr intensiv. Die Blüten blieben eher locker und aufgeplustert statt hart und kompakt, und die verbliebenen Blätter hatten herbstliche Farben angenommen, wobei sich im oberen Bereich der Hauptstämme einige violett-rosa Töne zeigten.
Ich entfernte die größeren Blätter, schnitt die Pflanzen an der Basis ab und hängte sie kopfüber im Growzelt auf. Dort trockneten sie 15 Tage lang, bevor ich die Blüten ins Curing gab.
Hyperion F1 Grow Journal: Ernteergebnisse


Nach dem Trocknen brachten die drei Hyperion-F1-Pflanzen insgesamt 168 g Blüten hervor, im Schnitt 56 g pro Pflanze. Sie waren stark harzig, klebrig und intensiv im Aroma, mit reichlich Trichomen auf den Blüten und den umliegenden Zuckerblättern.
Die größte Enttäuschung war die Blütendichte. Statt durchgehend harter und kompakter Blüten hatte ich am Ende eine Mischung aus kleineren, aufgeplusterteren Blüten und einigen größeren Blüten an den Enden der höheren Zweige.
Ich vermute, dass eine Form von Stress die Pflanzen daran gehindert haben könnte, ihr volles Potenzial zu zeigen, auch wenn ich nicht mit Sicherheit sagen kann, was genau die Ursache war. Der CalMag-Mangel bei der höchsten Pflanze war dabei sicherlich ein Faktor, der das Endergebnis beeinflusst haben könnte.
Trotzdem war ich mit dem Ertrag von 168 g zufrieden. Die lockerere Blütenstruktur änderte nichts daran, dass die Blüten reichlich Harz produzierten und eine gute Rauchqualität lieferten.
Genetische Eigenschaften von Hyperion F1
Hyperion F1 ist ein selbstblühender F1-Hybrid, der aus hochreinen Inzuchtlinien entwickelt wurde, die von Amnesia, Lemon und Sin Tra Bajo Automatic abstammen. Diese Genetik sorgt für eine schnelle Entwicklung, starke Verzweigung, ausgeprägtes Höhenwachstum und eine hohe Harzproduktion.
Sie gehört außerdem zu den höchsten F1-Hybriden im Katalog von Royal Queen Seeds. Damit eignet sie sich besonders für Anbauer, die genug Platz nach oben haben und Pflanzengröße sowie Ertrag priorisieren.
Die offiziellen Daten zu Hyperion F1 geben eine Blütezeit von 45–55 Tagen an, wobei die Ernte typischerweise 80–85 Tage nach der Keimung zu erwarten ist. Meine Pflanzen waren mit 78 Tagen nach der Keimung etwas früher fertig. Hyperion F1 produziert sehr hohe THC-Werte und wird als Sorte mit XXL-Ertrag eingestuft.
| Genetischer Hintergrund | Amnesia x Lemon x Sin Tra Bajo Automatic |
| Typ | Selbstblühender F1-Hybrid |
| THC | Sehr hoch |
| Ertrag | XXL |
| Höhe (im Freien) | 60–90 cm |
| Blütezeit | 45–55 Tage |
| Ernte | 80–85 Tage nach der Keimung |
| Klima | Kurze Sommer |
| Wirkung | Lachen, motivierend, körperlich entspannend, schläfrig |
| Geschmack | Erdig, kräuterig, pfeffrig, kiefernartig |
| Dominante Terpene | Farnesen, Myrcen, Ocimen, Terpinolen |
| Genetischer Hintergrund | Amnesia x Lemon x Sin Tra Bajo Automatic |
| Typ | Selbstblühender F1-Hybrid |
| THC | Sehr hoch |
| Ertrag | XXL |
| Höhe (im Freien) | 60–90 cm |
| Blütezeit | 45–55 Tage |
| Ernte | 80–85 Tage nach der Keimung |
| Klima | Kurze Sommer |
| Wirkung | Lachen, motivierend, körperlich entspannend, schläfrig |
| Geschmack | Erdig, kräuterig, pfeffrig, kiefernartig |
| Dominante Terpene | Farnesen, Myrcen, Ocimen, Terpinolen |
Wachstumseigenschaften von Hyperion F1
Hyperion F1 wurde ihrem Ruf als hoher und wüchsiger selbstblühender F1-Hybrid gerecht. Die Pflanzen entwickelten sich von Beginn an schnell und bildeten viele kräftige Seitentriebe sowie zahlreiche Blütenansätze.
Die wochenweisen Höhendaten von Hyperion F1 zeigen, wie schnell sich das höchste Exemplar entwickelte. Sie wuchs von 6,5 cm zu Beginn der Wachstumsphase auf 17 cm nach Woche 1, 35 cm nach Woche 2, 51 cm nach Woche 3, 83 cm nach Woche 4, 104 cm nach Woche 5 und schließlich auf 110 cm in Woche 6. Die beiden anderen Pflanzen blieben kleiner und beendeten ihre Streckung bei ungefähr 90 cm beziehungsweise 78 cm.
Das offizielle Profil von Hyperion F1 nennt für den Anbau im Freien eine Höhe von 60–90 cm. Meine höchste Pflanze lag über diesem Bereich, was gut zeigt, wie stark einzelne Pflanzen und die Anbaubedingungen die Endgröße beeinflussen können.
Die Pflanzen entwickelten außerdem dichtes Wachstum im unteren Bereich, und eine leichte Entlaubung in der frühen Blüte trug dazu bei, die Luftzirkulation im Blätterdach zu verbessern. Insgesamt ließ sie sich einfach anbauen: Abgesehen vom CalMag-Mangel bei einem Exemplar traten keine nennenswerten Probleme mit Schädlingen, Krankheiten, Schimmel oder Umweltstress auf.
Wirkung, Aroma und Geschmack von Hyperion F1
Das offizielle Geschmacksprofil von Hyperion F1 kombiniert erdige, kräuterige, pfeffrige und kiefernartige Noten. Meine geernteten Blüten tendierten am stärksten zu Kräutern, Zitrus und Kiefer, und während der späten Blüte fiel zusätzlich eine ausgeprägte Süße im Aroma auf. Der Geruch wurde besonders in den letzten Wochen intensiv, als die Harzproduktion ihren Höchstwert erreichte.
Zu den wichtigsten Terpenen von Hyperion F1 zählen Farnesen, Myrcen, Ocimen und Terpinolen. Zusammen sorgen diese Verbindungen für erdige, kräuterige, würzige, frische und süße Eigenschaften. In meinem Anbau war die Kombination aus Kräutern, Zitrus, Kiefer und Süße am deutlichsten wahrnehmbar.
Hyperion F1 produziert sehr hohe THC-Werte, deshalb erwartete ich eine starke Wirkung. Für mich wirkte sie entspannend, ohne dabei übermäßig schläfrig zu machen, und brachte zugleich eine klar kreative Seite mit. Ich konnte trotzdem produktiv bleiben und mich auf das konzentrieren, was ich tat, wodurch sich die Blüten gut für den Konsum tagsüber eigneten.
Das offizielle Wirkungsprofil beschreibt Hyperion F1 als motivierend, körperlich entspannend, lachfördernd und potenziell schläfrig machend. Meine Erfahrung war vor allem von Entspannung und Kreativität geprägt, während trockener Mund die deutlichste unerwünschte Wirkung war. Cannabis wirkt bei jedem Menschen anders, und das Erlebnis kann je nach Toleranz, konsumierter Menge, Umfeld und Konsumform variieren.
Ich glaube nicht, dass diese Pflanzen alles gezeigt haben, wozu Hyperion F1 fähig ist, und genau deshalb würde ich sie gern noch einmal anbauen. Mit besserer Kontrolle des CalMag-Problems und mehr Aufmerksamkeit für mögliche Stressquellen würde mich interessieren, ob sich dichtere Blüten und ein noch stärkeres Endergebnis erzielen ließen.

