Medizinisches Cannabis für Anfänger: Das große Handbuch zu Medizinalhanf

Medizinisches Cannabis für Anfänger: Das große Handbuch zu Medizinalhanf

Inhaltsverzeichnis:

Medizinisches Cannabis ist ein heißes Thema. Es kann jedoch schwierig sein zu verstehen, was Cannabis ist und wie es zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Vorteilen führen kann. In diesem Artikel werden wir medizinisches Marihuana und alles, was Du darüber wissen musst, eingehend untersuchen.

WAS IST CANNABIS?

Cannabis ist eine Gattung blühender Pflanzen aus der Familie der Cannabaceae, zu der auch Hopfen und Nesselbäume gehören. Cannabispflanzen sind zweihäusig (sie entwickeln sich zu männlichen und weiblichen Pflanzen) und die meisten Cannabisprodukte, die wir entweder zum Spaß oder in der Medizin konsumieren, stammen von den Blüten der weiblichen Pflanze.

Es wird viel über die richtige Klassifikation von Cannabispflanzen diskutiert. Im Allgemeinen werden Cannabispflanzen jedoch in die folgenden verschiedenen Arten unterteilt: Cannabis indica, Cannabis sativa und Cannabis ruderalis.

Der genaue Ursprung der Cannabispflanze ist heiß umstritten, obwohl angenommen wird, dass sie aus Zentralasien stammt. Ihre Verwendung reicht Jahrhunderte zurück – sowohl für medizinische als auch Genusszwecke.

Cannabis wird manchmal auch als “Hanf” bezeichnet. Der Begriff “Hanf “ bezieht sich jedoch im Allgemeinen auf Cannabispflanzen, die speziell für die Herstellung von Fasern, Medizin oder zu Ernährungszwecken gezüchtet und angebaut werden. Diese Pflanzen enthalten normalerweise geringe Mengen an THC.

WIRKSTOFFE IN CANNABIS VERSTEHEN

Die Cannabispflanze enthält über 400 verschiedene chemische Wirkstoffe. Über 100 davon sind Cannabinoide; dies sind Verbindungen, die direkt oder indirekt auf Cannabinoid-Rezeptoren einwirken können.

Die zwei bekanntesten Wirkstoffe von Cannabis sind THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol). THC ist der Hauptbestandteil von Marihuana und ist das, was ihm seine berauschenden Wirkungen verleiht. CBD wird hingegen typischerweise in höheren Konzentrationen in Hanf- oder Cannabissorten gefunden, die speziell darauf gezüchtet wurden, große Mengen dieses Cannabinoids zu enthalten.

Während Cannabispflanzen reifen, verändert sich ihre chemische Zusammensetzung. Zunächst produzieren die Pflanzen Cannabigerolsäure (CBGA), die das Mutter-Cannabinoid aller anderen Cannabinoide ist. Spezielle Enzyme bauen dann CBGA ab und verwenden es zur Herstellung anderer Cannabinoidsäuren, wie Tetrahydrocannabinolsäure (THCA), Cannabidiolsäure (CBDA) und Cannabichromeninsäure (CBCA). Die Einwirkung von Wärme und UV-Licht beginnt diese Verbindungen in ihre säurefreien Gegenstücke wie THC, CBD, CBC usw. umzuwandeln.

Neben Cannabinoiden enthält Cannabis auch andere wichtige Verbindungen wie Terpene. Diese befinden sich in den ätherischen Ölen der Pflanze und spielen eine Schlüsselrolle dabei Cannabis seine einzigartigen Aromen zu verleihen.

Jede Cannabissorte hat ihre ganz eigene chemische Zusammensetzung. Bestimmte Pflanzen können zum Beispiel höhere Konzentrationen von bestimmten Cannabinoiden und Terpenen aufweisen als andere. Dies ist auf die Genetik der verschiedenen Sorten zurückzuführen.

INDICA VS. SATIVA: WAS IST DER UNTERSCHIED?

Reine Cannabis indica und Cannabis sativa sind sehr unterschiedlich. Sativa-Pflanzen werden sehr groß, mit schmalfingrigen, hellgrünen Blättern und haben große Zwischenräume zwischen ihren Zweigen. Indica-Pflanzen hingegen sind kleiner und buschiger und haben typischerweise dunkelgrüne Blätter und kurze Abstände zwischen den Nodien.

Indica- und Sativa-Cannabispflanzen sehen nicht nur sehr unterschiedlich aus, sondern rufen auch sehr unterschiedliche Wirkungen hervor. Sativas erzeugen im Allgemeinen eine erhebende Euphorie, während Indicas eher entspannend und beruhigend wirken. Leider haben Studien noch keine Erklärung gefunden, warum dies der Fall ist, aber es hängt wahrscheinlich mit den Unterschieden in der chemischen Zusammensetzung der beiden Spezies zusammen.

DER ENTOURAGE-EFFEKT

Ein Großteil der Cannabisforschung konzentriert sich auf die Untersuchung der Auswirkungen einzelner Verbindungen für sich allein. So können wir zwar viel über diese Verbindungen lernen, aber es wirft auch Fragen zu den einzigartigen Eigenschaften von Cannabis auf.

Der Begriff “Entourage-Effekt” wurde erstmals von Raphael Mechoulam beschrieben, einem führenden Cannabisforscher aus Israel. Im Jahr 1998 beschrieb Mechoulam und ein Team von Kollegen den Entourage-Effekt in einer im European Journal of Pharmacology veröffentlichten Arbeit[1]. In dem Artikel wurde beschrieben, dass die Wirkungen von Cannabis nicht nur auf die einzelnen Chemikalien in Cannabis zurückzuführen sind, sondern auch auf die Art und Weise, wie diese Chemikalien im Körper interagieren.

Ein einfaches Beispiel für den Entourage-Effekt ist in der Wechselwirkung zwischen THC und CBD zu erkennen. Zahlreiche Studien haben ergeben, dass CBD[2] einige der berauschenden Wirkungen von THC reduzieren kann, indem es die Fähigkeit der Chemikalie beeinflusst, an die CB1-Rezeptoren im Gehirn und im Körper zu binden. Dadurch kann CBD dazu beitragen, einige der negativen Nebenwirkungen von THC wie Angstzustände, Paranoia und kognitive Beeinträchtigungen usw. zu reduzieren.

Weitere Beispiele für den Entourage-Effekt können sichtbar werden, wenn die Wirkungen von synthetischen Cannabinoid-Isolaten wie Dronabinol (synthetisches, reines THC) mit denen von natürlichen Cannabinoiden verglichen werden. Die Wirkungen von Drobinol sollen sich stark von denen von THC unterscheiden und seine Nebenwirkungen neigen dazu, viel intensiver zu sein und länger anzuhalten.

Dies ist möglicherweise schwer zu begreifen, da Dronabinol strukturell THC sehr ähnlich ist. Die krassen Unterschiede zwischen den Wirkungen von Dronabinol und denen von THC sind jedoch wahrscheinlich auf den Entourage-Effekt zurückzuführen. Schließlich enthält Dronabinol nur reines THC wohingegen Cannabis eine Vielzahl anderer Komponenten enthält.

DEIN ENDOCANNABINOID-SYSTEM VERSTEHEN

Um medizinisches Cannabis verstehen zu können, ist es wichtig, das Endocannabinoid-System zu verstehen – das System, das die Wirkungen von Cannabis in unserem Körper vermittelt.

Das Endocannabinoid-System (ECS) sollte am besten als Regulierungssystem verstanden werden. Einige halten es in der Tat für das wichtigste homöostatische System im Körper, das dafür verantwortlich ist, ein ausgewogenes Gleichgewicht aufrechtzuerhalten, durch das unser Körper optimal funktioniert.

Das System besteht im Wesentlichen aus drei Hauptkomponenten:

• Endocannabinoide wie Anandamid und 2-AG. Diese Verbindungen ähneln den in Cannabis gefundenen Cannabinoiden, werden jedoch auf natürliche Weise vom Körper produziert.

• Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2, die Endocannabinoide aufnehmen. CB1-Rezeptoren werden im gesamten Gehirn in hohen Konzentrationen gefunden, während CB2-Rezeptoren in Immunzellen vorkommen.

• Enzyme wie Fettsäureamidhydrolase und Cytochrom P450, die die Synthese, den Transport und den Metabolismus von Cannabinoiden unterstützen.

Der Körper produziert Endocannabinoide als Reaktion auf eine Vielzahl von Faktoren wie zum Beispiel Bewegung, Stress, Tageszeit und noch viel mehr. Wenn wir beispielsweise mit einem stressigen Ereignis konfrontiert werden, produziert unser Körper Endocannabinoide, um die negativen Auswirkungen der Belastung zu minimieren.

Diese Endocannabinoide werden dann durch den Körper transportiert und aktivieren spezifische Rezeptoren. Um dies zu veranschaulichen, kannst Du Dir die Cannabinoid-Rezeptoren als Schlösser und die Endocannabinoide als Schlüssel vorstellen. Wenn ein Endocannabinoid einen Rezeptor aktiviert, löst dieser eine spezifische Reaktion im Körper aus.

Derzeit zeigen Forschungsergebnisse, dass das Endocannabinoid-System an einer Vielzahl körperlicher Prozesse beteiligt ist. Diese beinhalten:

• Entzündungen und Schmerzen
• Stimmung und Sexualtrieb
• Schlaf
• Körpertemperatur und Immunfunktion
• Verdauung
• Stressantwort

CANNABIS ALS MEDIZIN

Das Endocannabinoid-System wurde im 20. Jahrhundert entdeckt, nachdem Forscher die Mechanismen verstehen wollten, durch die Cannabis seine einzigartigen, berauschenden Wirkungen entfaltet. Heutzutage wird angenommen, dass das ECS ein potenzielles therapeutisches Ziel für eine Vielzahl von Erkrankungen ist, weshalb Therapien auf Cannabis-Basis immer beliebter werden.

Bisher konzentrierte sich die Forschung zu medizinischem Cannabis hauptsächlich auf THC und CBD. THC ist ein CB1-Agonist, was bedeutet, dass es direkt an CB1-Rezeptoren bindet. Wenn dies der Fall ist, produziert es eine Vielzahl von Wirkungen, die je nach Verabreichungsweg, Höhe der Dosis, sowie der Person und ihrer Empfindlichkeit auf Cannabis variieren.

CBD hingegen ist viel komplizierter. Im Gegensatz zu THC hat CBD keine hohe Affinität für einen der Cannabinoid-Rezeptoren. Stattdessen arbeitet es mit Serotonin-, Vanilloid, GABA-, Gamma- und einer Vielzahl anderer Rezeptoren zusammen. Tatsächlich hat sich von CBD gezeigt, dass es über 60 verschiedene molekulare Wege wirken kann.

Bei medizinischem Cannabis geht es wirklich darum, die Komponenten in Cannabis zu verwenden, um das Gleichgewicht des Endocannabinoid-Systems wiederherzustellen und dadurch eine Vielzahl von Erkrankungen und deren Symptome zu lindern.

Es kann jedoch schwierig sein, Cannabis zu verstehen, und zu durchschauen, auf welche Art und Weise die Pflanze eine solche Vielzahl von Auswirkungen auf den Körper haben kann.

FORSCHUNG ZU MEDIZINISCHEM MARIHUANA

ENTZÜNDUNGEN

Es gibt eine Vielzahl von Untersuchungen, die zeigen, dass das Endocannabinoid-System eine Schlüsselrolle bei der Regulation entzündlicher Prozesse[3] spielt. Präklinische Studien haben außerdem gezeigt, dass Cannabinoide Tiermodelle von Entzündungen reduzieren[4] können, die mit verschiedenen Gesundheitsproblemen assoziiert werden. Eine wissenschaftliche Zusammenfassung[5] aus dem Jahr 2018 legt nahe, dass Cannabinoide Arthrose-Symptome lindern können, indem sie eine entzündungshemmende, analgetische und antinozizeptive Reaktion des Endocannabinoid-Systems auslösen. Die Forscher weisen jedoch gleichzeitig darauf hin, dass in diesem Bereich bisher nur wenige klinische Studien zur Sicherheit und Wirksamkeit von medizinischem Cannabis durchgeführt wurden.

SCHMERZEN

Das Endocannabinoid-System spielt auch eine wichtige Rolle bei der Wahrnehmung von und der Reaktion auf Schmerzen. Forschungsergebnisse zeigen, dass Cannabinoid-Rezeptoren[6] sich an präsynaptischen Stellen im zentralen und peripheren Nervensystem befinden. Cannabinoide, sie auf diese Rezeptoren wirken, können die Übertragung von Schmerzsignalen verändern. Daher sind Cannabinoide zu einem wichtigen Thema bei der Behandlung einer Vielzahl von Schmerzarten geworden; dazu gehören sowohl nozizeptive Schmerzen durch Verletzungen als auch neuropathische Schmerzen, die durch Krankheiten wie Multiple Sklerose[7] verursacht werden.

HAUTERKRANKUNGEN

Das Endocannabinoid-System[8] ist in der gesamten Haut aktiv und kann mit topischen Cannabisprodukten wie Cremes, Salben, Ölen usw. aktiviert werden. Diese Entdeckung hat zu einer riesigen Industrie für topische Cannabisprodukte geführt, die bei Akne, allergischen Reaktionen, Dermatitis, Schuppenflechte und noch viel mehr helfen können.

PSYCHISCHE ERKRANKUNGEN

Die Forschung zum Einsatz von Cannabinoiden bei psychischen Erkrankungen ist noch immer frustrierend begrenzt, obwohl in vorläufigen Studien nachgewiesen wurde, dass Cannabinoide ein neuroprotektives Potenzial[9] aufweisen. Darüber hinaus nimmt man an, dass Cannabinoide die Neurogenese[10] (die Bildung neuer Gehirnzellen) in Schlüsselbereichen des Gehirns fördern kann, die mit der psychischen Gesundheit in Zusammenhang stehen.

TUMORE

Eine der Aufgaben des Endocannabinoid-Systems besteht darin, das Wachstum und den Tod von Zellen zu regulieren. In den letzten Jahren hat dies viele Diskussionen über das Potenzial der Verwendungen von Cannabinoiden bei der Behandlung von Tumoren angeregt. Neue Forschungsergebnisse lassen darauf schließen, dass Cannabinoid-Therapien dabei helfen können[11], das Wachstum und die Ausbreitung von Tumoren zu regulieren.

ÜBELKEIT, ERBRECHEN, APPETIT

Untersuchungen zeigen, dass sowohl THC als auch CBD[12] das Potenzial haben, in Tiermodellen Übelkeit und Erbrechen zu reduzieren.[13]

SCHLAFSTÖRUNGEN

Angesichts der oft beruhigenden Wirkung von THC-reichem Cannabis (insbesondere in großen Mengen) liegt es nahe, dass Cannabis ein wertvolles Schlafmittel darstellen könnte. Leider ist hochwertige Forschung auch auf diesem Gebiet Mangelware. Da es jedoch Unmengen anekdotischer Erfahrungsberichte über die beruhigenden, schlafinduzierenden Wirkungen starker Indica-Sorten gibt, könnten diejenigen, die die Reise ins Schlummerland beschleunigen möchten, THC-reiches Cannabis in Betracht ziehen, um diesen Vorgang zu vereinfachen. Auch in diesem Bereich wird CBD auf sein Potenzial hin untersucht[14], obgleich die Ergebnisse bisher noch nicht beweiskräftig sind.

WIE MAN ZUGANG ZU MEDIZINISCHEM MARIHUANA ERHÄLT

Einige Länder der Welt haben Cannabis für medizinische Zwecke legalisiert, einschließlich die Niederlande, Luxemburg, Deutschland, Kanada, Australien und auch viele US-Bundesstaaten. Die Medizinalhanfprogramme unterscheiden sich in den jeweiligen Regionen teilweise stark von einander. Im Allgemeinen haben die meisten Länder Cannabis für eine ausgewählte Liste von Krankheiten legalisiert. Patienten, die unter diesen Krankheiten leiden, müssen von einem Arzt diagnostiziert werden und Cannabis verschrieben bekommen. Oder sie bekommen eine *Karte für medizinisches Marihuana, mit der sie es in einer Cannabis-Ausgabestelle oder normalen Apotheke kaufen können.

WIE MAN MEDIZINISCHES MARIHUANA ANWENDET

Medizinisches Marihuana ist in vielen verschiedenen Formen erhältlich. Dazu gehören:

• Cannabis-Tinkturen und -Öle: Tinkturen bestehen aus Cannabis, das mit hochprozentigem Alkohol extrahiert wird, während für Öle eine Art Trägeröl (normalerweise MCT-Fette, Hanföl oder Olivenöl) verwendet wird. Diese Produkte können CBD, THC und andere in Cannabis vorhandene Substanzen enthalten. Einige Produkte enthalten auch andere Inhaltsstoffe, um eine spezielle Linderung bei einer bestimmten Krankheit oder einem bestimmten Symptom zu bieten. Tinkturen und Öle werden normalerweise unter die Zunge geträufelt, wo sie über die Schleimhäute im Mund aufgenommen werden und innerhalb von etwa 15 Minuten wirksam werden.

• Essbare Cannabisprodukte: Es gibt essbare Cannabisprodukte in vielen verschiedenen Formen. Sie können hohe Dosen von Cannabinoiden enthalten und diese müssen im Verdauungstrakt aufgespalten werden, um wirksam zu werden. Dies kann bis zu eine Stunde oder länger dauern, bietet jedoch eine langanhaltende Freisetzung von Cannabis in den Körper.

• Kapseln: Cannabiskapseln enthalten ein genaue Dosis Cannabisöl. Sie müssen geschluckt werden und müssen wie die essbaren Cannabisprodukte vom Verdauungssystem abgebaut werden, um wirksam zu werden.

• Topische Mittel: Topische Cannabisprodukte wie Cremes und Salben werden direkt auf die Haut aufgetragen. Sie können eine Vielzahl anderer Inhaltsstoffe enthalten, um Symptome wie Entzündungen, Juckreiz, Rötungen, Schmerzen, Akne, Hautausschläge und vieles mehr zu bekämpfen. Topische Cannabisprodukte wirken normalerweise innerhalb von 10 Minuten. Die Cannabinoide in diesen Produkten bieten eine lokale Linderung, gelangen aber nicht in den Blutkreislauf.

• Blüten: Getrocknete Cannabisblüten haben viele Trichome, die Cannabinoide, Terpene und andere Verbindungen enthalten, die Cannabis seine einzigartigen medizinischen Eigenschaften verleihen. Diese Blüten werden normalerweise geraucht oder verdampft, können aber auch zu Ölen, Butter und vielem mehr verarbeitet werden. Medizinische Cannabispflanzen können aus Samen oder Klonen angebaut werden, je nach Verfügbarkeit und Aufzuchteinrichtung.

• Konzentrate: Cannabis-Konzentrate bestehen aus den wichtigsten Komponenten des Cannabis-Pflanzenmaterials. Dieses wird extrahiert, um ein Extrakt zu erzeugen. Diese Extrakte haben viele verschiedene Namen, wie zum Beispiel Haschisch, Öl, Dabs und mehr. Sie werden normalerweise mit einem Verdampfer oder speziellen Pfeifen verdampft, können aber auch geraucht oder zu essbaren Cannabisprodukten verarbeitet werden.

• Transdermale Pflaster: Transdermale Cannabispflaster sind, wie der Name bereits vermuten lässt, Pflaster, die Cannabinoide durch die Haut in den Blutkreislauf befördern. Dies unterscheidet sie von anderen topischen Mitteln, weil sie eine stetige, langanhaltende Freisetzung von Cannabinoiden in Deinen Körper ermöglichen.

WIE MAN MEDIZINISCHES MARIHUANA DOSIERT

Die Dosierung ist sehr wichtig, wenn es darum geht medizinisches Cannabis zu verwenden. Leider wirkt sich Cannabis bei jedem Menschen sehr unterschiedlich aus, so dass es noch immer keine strengen Richtlinien gibt, wie Cannabis-Medikamente richtig bemessen werden können.

Bei der Verwendung von THC können Patienten bereits mit einer Mikrodosis von 2,5mg eine Linderung verspüren. Tatsächlich ist der Trend der Mikrodosierung sehr populär geworden, weil Patienten dadurch eine Linderung ihrer Symptome erfahren können, ohne die starken berauschenden Wirkungen von THC zu erleben, die bei höheren Dosen auftreten können. Andere Patienten benötigen jedoch möglicherweise höhere Dosen, um eine Linderung ihrer Symptome zu erfahren.

Die Dosierung von CBD ist auch sehr persönlich und man benötigt normalerweise einige Versuche, bis man die richtige Dosis für sich gefunden hat. In der Regel wird den Patienten empfohlen mit niedrigen CBD-Dosen zu beginnen und sie dann im Laufe der Zeit zu erhöhen. Die Idee hier ist, langsam mit einer Dosis zu beginnen, die eine maximale Linderung bietet, ohne dabei Nebenwirkungen zu erzeugen.

Leider gibt es noch weniger Informationen über die Dosierung anderer Cannabinoide wie CBN, CBG und CBC, da diese Verbindungen viel weniger erforscht wurden als THC und CBD.

External Resources:
  1. An entourage effect: inactive endogenous fatty acid glycerol esters enhance 2-arachidonoyl-glycerol cannabinoid activity. - PubMed - NCBI https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  2. Does Cannabidiol Protect Against Adverse Psychological Effects of THC? https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  3. The endocannabinoid system: an emerging key player in inflammation. - PubMed - NCBI https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  4. Cannabinoids as novel anti-inflammatory drugs. - PubMed - NCBI https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  5. Cannabis and joints: scientific evidence for the alleviation of osteoarthritis pain by cannabinoids. - PubMed - NCBI https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  6. The role of the endocannabinoid system in pain. - PubMed - NCBI https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  7. Oromucosal delta9-tetrahydrocannabinol/cannabidiol for neuropathic pain associated with multiple sclerosis: an uncontrolled, open-label, 2-year ext... - PubMed - NCBI https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  8. The endocannabinoid system of the skin in health and disease: novel perspectives and therapeutic opportunities. - PubMed - NCBI https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  9. Cannabidiol, neuroprotection and neuropsychiatric disorders. - PubMed - NCBI https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  10. The role of cannabinoids in adult neurogenesis https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  11. Cannabis and CBD for Cancer https://www.projectcbd.org
  12. Regulation of nausea and vomiting by cannabinoids https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  13. Regulation of nausea and vomiting by cannabinoids and the endocannabinoid system. - PubMed - NCBI https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  14. Effects of acute systemic administration of cannabidiol on sleep-wake cycle in rats. - PubMed - NCBI https://www.ncbi.nlm.nih.gov
Disclaimer:
This article has been written for informational purposes only, and is based on research published by other externals resources.

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