Eine gemeinsame Studie der internationalen Forschung von UBC und CARB sucht Gründe für den Einsatz von medizinischem Cannabis. Diese Daten legen nahe, daß Cannabis das komplette Gegenteil von dem ist, was einige Politiker und Forscher eine "Einstiegsdroge" nennen.

Es gibt immer noch den weit verbreiteten Mythos, daß Cannabis eine "Einstiegsdroge" ist, die zum Konsum anderer Substanzen führt, die für den menschlichen Körper und damit für die Gesellschaft schädlich sind. Manche Menschen sind der Meinung, daß die Kriminalisierung von Cannabis nur logisch ist, da es verhindert, daß die Menschen sich selbst mit härteren Drogen schädigen. Lass uns etwas Licht ins Dunkel bringen.

WORM GEHT ES IN DIESER NEUEN STUDIE?

Ein internationales Team von Forschern von der University of British Columbia, zusammen mit der University of Vicoria’s Centre of Addictions Research of BC (CARB), untersuchte unter 404 Nutzern die Gründe für die Verwendung von medizinischem Marihuana. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift "Addiction Research and Theory" veröffentlicht.

Nur um Dir einen schnellen Überblick über die Daten zu geben: Mehr als 75% der 404 an dieser Studie beteiligten medizinischen Nutzer sagten, daß sie Cannabis als Ersatz für Alkohol, verschreibungspflichtige Medikamente oder illegale Drogen nehmen.

67,8% der medizinischen Nutzer berichteten, daß sie Cannabis als Ersatz für verschreibungspflichtige Medikamente verwendeten. 41% konsumieren es als Ersatz für Bier und Schnaps und 36,1% als Ersatz für illegale Drogen (die Teilnehmer konnten mehr als eine Option angeben). Für eine tiefere Analyse der Daten und Erkenntnisse folge bitte dem Link hier unten. Es gibt noch viel mehr zu entdecken.

cannabis Einstiegsdroge

WIE SIND DIESE WISSENSCHAFTLICHEN ERGEBNISSE ZU INTERPRETIEREN?

Da gibt es ein paar Dinge, die man in diesem Zusammenhang erwähnen sollte. Zuallererst unterstreichen diese wissenschaftlichen Ergebnisse, was viele von uns bereits in der Realität erlebt haben - einfach indem man mit verschiedenen von medizinischen und Freizeitnutzern gesprochen hat. Es ist keine große Überraschung, daß Menschen Cannabis als Alternative zu Alkohol, verschreibungspflichtigen Arzneimitteln und in einigen Fällen vielleicht härteren Drogen verwenden.

Zweitens wird das Argument, daß Cannabis eine "Einstiegsdroge" ist, schwächer und schwächer. Gegner der Cannabislegalisierung müssen sich jetzt natürlich andere Argumente ausdenken, die überzeugend sind, wenn sie eine ernsthafte Debatte führen wollen.

Wenn man versucht dem Argument zu folgen, daß es eine Einstiegsdroge ist und darüber nachdenkt, welche "Einstiegspunkte" möglicherweise zur Verwendung von Substanzen wie zum Beispiel Heroin führen, dann ist es überhaupt, weil Cannabis illegal ist. Dealer verkaufen alle Arten von Dingen, um einen Gewinn zu machen. So öffnen sich diese "Tore" zu härteren Drogen durch die Verbotsgesetzgebung selbst.

Einem ganz normalen Menschen, freundlichen Bürger, Steuerzahler und vielleicht Familienvater, wird sich am ehesten die Chance darauf bieten illegale Drogen wie Heroin, Kokain oder Amphetamine zu kaufen, wenn er versucht etwas Marihuana zu bekommen, anstatt große Mengen an Alkohol zu trinken. Cannabis ist viel eher eine "Ausstiegsdroge" oder vielleicht auch nur eine "Schaden reduzierende Droge", als alles andere. Um diese ganze "Einstiegsdroge" Affäre zusammenfassen: Episch misslungen!

Wenn man das Thema medizinisches Marihuana aus moralischer Sicht betrachtet, sowie aus der Perspektive der Gesundheitsökonomie, dann könnte es nach der Berücksichtigung dieser Daten weniger Zweifel an der Rolle von Cannabis in unserer Gesellschaft geben.

Es würde Menschen helfen, die ein Problem mit der Kontrolle ihrer Verwendung von legalen oder illegalen Substanzen haben, wenn sie nicht stigmatisiert oder kriminalisiert würden, wenn sie als Ersatz für diese Drogen auf eine natürliche Pflanze zurückgreifen, von der bekannt ist, daß sie weit weniger schädlich für das Leben dieser Menschen ist. Wenn man die besten Absichten hat, um erfolgreich den Gesundheitszustand einer Gesellschaft zu handhaben, dann scheint die Legalisierung von Cannabis nicht allzu irrational zu sein.

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