Eine Anleitung zur Deutung von Cannabisblättern und Behandlung der Gesundheitsprobleme Deiner Pflanze.

Inhaltsverzeichnis:

Pflanzenkrankheiten, Nährstoffmängel, Schädlingsbefälle und viele andere Anbauprobleme zeigen eindeutige Symptome in den Blättern der Cannabispflanze. In dieser Anleitung werden wir die verschiedenen Pflanzenprobleme behandeln, die in Cannabisblättern offenbar werden. Wir werden Dich wissen lassen, wie Du die Zeichen deutest, sodass Du die häufigsten Cannabis-Anbauprobleme rasch erkennen und beheben kannst.

FUNKTIONEN VON CANNABISBLÄTTERN

Wie bei vielen anderen Pflanzen auch sind die Blätter die entscheidenden Komponenten des Lebenserhaltungssystems einer Cannabispflanze. Das grüne Pigment Chlorophyll ermöglicht den Blättern, als Sonnensegel zu fungieren. Diese Sonnenlicht aufnehmende Funktion ist, wie Du vermutlich weißt, essenziell für die Photosynthese.

Die Unterseite der Blätter ist mit winzigen Spaltöffnungen (Stomata) bedeckt, mikroskopisch kleinen Löchern, die sich wie eine Tür öffnen und schließen. Kohlenstoffdioxid gelangt hinein, Sauerstoff und Wasser heraus. Die Blätter können auch Nährstoffe aufnehmen, um die Cannabispflanze mit einem als Blattdüngung bekannten Prozess zu ernähren.

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Gelbe Cannabisblätter

ARTEN VON CANNABISBLÄTTERN

Es gibt drei Hauptarten von Cannabis. Diese werden häufig offiziell unter dem Namen Cannabis sativa L. zusammengefasst; aus praktischen Gründen hilft es jedoch, Sativa-, Indica- und Ruderalis-Pflanzen zu unterscheiden.

Davon abgesehen ist das meiste Cannabis, das einem heute begegnet, ein Hybrid aus zwei oder drei dieser Arten. Folglich wirst Du in Deinem Grow Room typischerweise Cannabisblätter sehen, die eine Mischung von Merkmalen zeigen. Es können drei-, fünf-, sechs-, neun- oder elffingrige Blätter sein und sie kommen in Formen von dünn über schmal bis zu breit und rund vor.

Sativa Cannabis LeafSATIVA

Sativa-Blätter sind lang und schmalfingrig, wobei einige bis zu 13 Finger entwickeln. Normalerweise werden Sativa-Pflanzen einen helleren lindgrünen Farbton haben, der auf relativ wenig Chlorophyll hindeutet. Man nimmt an, dass reduziertes Chlorophyll teilweise für die längere Blütephase von Sativa-Sorten verantwortlich ist.

Indica Cannabis LeafINDICA

Indica-Blätter sind kurz und breit mit typischerweise 7–9 fetten Fingern. Wenn sie zu den heftigeren Indicas von afghanischer Abstammung gehören, sind die Blätter sogar noch größer. Gesunde Indica-Blätter sind durch ihren dunkleren, tieferen Grünton gekennzeichnet. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Blätter mehr Chlorophyll enthalten, was den Blütezyklus von Indica-Varietäten beschleunigen soll.

Ruderalis Cannabis LeafRUDERALIS

Ruderalis-Blätter sind recht dünn und entwickeln nur 3–5 schmale Finger. Die meisten Grower beschreiben die Form und Farbe als mit den Blättern von jungen Sativa-Pflanzen vergleichbar. Diese Pflanzen sind allerdings speziell, da sie sich dahingehend entwickelt haben, unabhängig von den Lichtstunden zu blühen.

FÄCHER- UND ZUCKERBLÄTTER

Abgesehen von den Blattarten, die Sativa, Indica oder Ruderalis entsprechen, können wir Blätter auch danach differenzieren, wo sie an der Pflanze vorkommen. Die größten Blätter der Cannabispflanze mit der typischen Fingerform werden Fächerblätter genannt. Die anderen Blattarten, die klein und in die Blüten eingebettet sind, werden Zuckerblätter genannt.

FÄCHERBLÄTTER

Fächerblätter sind, wie wir erwähnten, die größten Blätter, die während der vegetativen Wachstumsphase entstehen. Sie funktionieren wie Sonnensegel und nehmen Licht auf, das sie in Energie für das Pflanzenwachstum umwandeln. Diese Blätter können auch als Notfallspeicher von gewissen Nährstoffen wie Stickstoff dienen. Wenn die Pflanze sie nicht aus dem Boden bekommt, kann sie den Blättern eingelagerte Nährstoffe entziehen. Wenn dies geschieht, werden die Blätter – wie wir bald näher erläutern werden – anfangen, gelb zu werden.

Die Fächerblätter enthalten lediglich Spurenmengen von THC, CBD und anderen Cannabinoiden.

FÄCHERBLÄTTER

ZUCKERBLÄTTER

Die Zuckerblätter sind in die Blüten eingebettet und ragen aus ihnen heraus. Ihre Oberfläche ist mit einer "Glasur" aus weißen Trichomen überzogen, die die Inspiration für ihren Namen war. Im Wesentlichen ist die Funktion von Zuckerblättern, den Blüten Struktur zu verleihen, damit sie zusammenbleiben.

Zuckerblätter sind reich an mit Cannabinoiden beladenen Trichomen, können beim Rauchen aber einen herben Geschmack bewirken. Deshalb schneiden Anbauer sie normalerweise von den Blüten. Obwohl sie zum Rauchen weniger geeignet sind, kann man mit ihnen prima Hasch oder Cannabutter machen.

ZUCKERBLÄTTER

DIE ANZEICHEN VON GESUNDHEITSPROBLEMEN DEINER CANNABISPFLANZE DEUTEN

Was erfahrene Grower von Anfängern unterscheidet, ist die Fähigkeit, ihre Cannabispflanzen zu "lesen". Blätter neigen dazu, dem Gärtner starke Signale zu senden und ihn über die Gesundheit und das Wohlergehen der Pflanze zu informieren. Um Anbauprobleme zügig beheben zu können, ist es für Grower wichtig, zu wissen, wie er die Zeichen deutet.

GELBE CANNABISBLÄTTER

Sich gelb färbende Blätter sind üblicherweise ein sicheres Anzeichen dafür, dass mit Deiner Cannabispflanze etwas nicht stimmt. Dies kann aus verschiedenen Gründen passieren, die von Krankheiten über Schädlinge bis zu Problemen mit Nährstoffen reichen. Beachte jedoch, dass gelbe Blätter in den späteren Wochen der Blüte völlig normal sind. Dies ist die einzige Zeit, in der Du Dir keine Sorgen über sie machen musst.


ÜBERDÜNGUNG

Zu viele Nährstoffe werden häufig bewirken, dass Cannabisblätter gelb werden. Glücklicherweise kann man dieses Problem relativ leicht erkennen: Die Blätter werden zuerst nur an der Spitze gelb oder braun, ein typisches Zeichen eines **Nährstoffbrands. Erst in den späteren Phasen der Überdüngung wird das ganze Blatt gelb werden.

Wie Du sie verhinderst:

• Halte Dich an angemessene Nährstoffwerte. Sämlinge und junge Pflanzen benötigen sehr wenig Dünger.
• Sei vorsichtig, wenn Du fertige Erdmischungen verwendest. Diese enthalten oft Nährstoffe für 3–4 Wochen. Beginne erst zu düngen, wenn die Nährstoffe in der Erde aufgebraucht sind.
• Gib Deinen Pflanzen weniger als die vom Hersteller empfohlene Menge. Beginne mit einer halben oder viertel Dosis und arbeite Dich bei Bedarf nach oben.

Wie Du sie behebst:

• Reduziere die Düngermenge und Düngehäufigkeit.
• "Spüle" Dein Cannabis, um überschüssige Nährstoffe herauszuwaschen, die sich in der Erde angesammelt haben könnten.
• Dünge nach dem Spülen mit angemessenen Nährstoffwerten.


ÜBERWÄSSERUNG

Wenn Cannabis überwässert wird, kann dies zu allerlei Anbauproblemen führen. Die Wurzeln ersticken und können nicht auf den von der Pflanze benötigten Sauerstoff zugreifen und Schimmel, Pilze sowie Schädlinge tauchen wahrscheinlicher auf. Oft werden die Blätter in den späteren Phasen kontinuierlicher Überwässerung gelb.

Wie Du sie verhinderst:

• Gieße nur bei Bedarf und nicht zu viel.
• Erlaube der Erde, zwischen dem Bewässern auszutrocknen.
• Gieße entsprechend der Größe Deiner Pflanzen. Junge Pflanzen mit einem kleinen Wurzelsystem trinken nicht so viel wie große Pflanzen.

Wie Du sie behebst:

• Stelle das Gießen ein und erlaube der Erde, auszutrocknen.
• Passe Deinen Bewässerungsplan an und gieße weniger.


NÄHRSTOFFMÄNGEL

Nährstoffmängel, insbesondere Stickstoffmangel, sind einer der häufigsten Gründe, weshalb Blätter gelb werden. Wenn sie im Substrat fehlen, entzieht die Pflanze den Blättern Nährstoffe, wodurch sie sich gelb färben.

Wisse, dass ein Nährstoffmangel nicht zwangsläufig bedeutet, dass Du Deine Pflanzen nicht ausreichend düngst. Oft ist die Ursache eines Nährstoffmangels ein falscher pH-Wert des Wassers oder sogar Überdüngung. Wenn die Pflanze auf Nährstoffe nicht zugreifen kann, obwohl sie vorhanden sind, wird dies Nährstoffsperre genannt.

Wie Du sie verhinderst:

• Achte darauf, adäquate, auf der Phase des Wachstums basierende Nährstoffwerte zu geben.
• Stelle einen korrekten pH-Wert Deiner Wasser-/Nährstofflösung sicher (Erde: 6,0–7,0, Hydrokultur: 5,5–6,5).

Wie Du sie behebst:

• Verabreiche erforderliche Nährstoffe, wenn ein Mangel auf Unterdüngung beruht.
• Stelle Nährstoffe für eine schnellere Abhilfe durch Blattdüngung zur Verfügung.
• Falls ein Mangel auf einen inkorrekten pH-Wert oder eine Nährstoffsperre aufgrund von Überdüngung zurückzuführen ist, musst Du diese zuerst angehen. Spüle Deine Pflanzen in dieser Situation mit reinem, pH-kontrolliertem Wasser und gib dann angemessene Nährstoffe.


SCHÄDLINGE

Gemeine Schädlinge, wie zum Beispiel Trauermücken oder Milben, können dazu führen, dass Cannabisblätter gelb werden. Sorge allerdings dafür, dass Du weißt, was sich auf Deinen Pflanzen befindet, da unterschiedliche Probleme verschiedene Lösungsansätze erfordern.

Wie Du sie vermeidest:

• Beobachte Dein Cannabis aufmerksam, um einen Schädlingsbefall frühzeitig zu entdecken. Nutze eine Lupe oder ein Mikroskop, um nach den Blättern zu sehen.
• Nutze Neemöl oder Schneckenfallen, um das Risiko eines Schädlingsbefalls zu verringern.
• Sterilisiere Deine Erde, wenn Du sie von unbekannten Quellen beziehst.
• Setze nützliche Insekten (Raubmilben, Marienkäfer etc.) ein, um Schädlinge fernzuhalten.

Wie Du sie loswirst:

• Setze Blattdüngung, insektizide Seife und Neemöl ein, um gemeine Cannabis-Schädlinge auf natürliche Weise loszuwerden.
• Trauermücken sind ein Zeichen von hoher Luftfeuchtigkeit und Überwässerung. Gieße weniger und erlaube der Erde, auszutrocknen. Bedecke die Erde anschließend mit Sand oder Perlit, um zu verhindern, dass die Trauermücken wiederkommen.


WURZELFÄULE

Wurzelfäule ist ein – wie Du im Namen erkennen kannst – ernstzunehmender Zustand, der die Grundlage Deiner Cannabispflanze betrifft. Meistens wird sie durch einen Mangel an Sauerstoff in der Wurzelzone aufgrund von Überwässerung verursacht. Hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen im Grow Room könnten samt einer Kontamination des Anbaubereichs (oder Wasserspeichers) durch schädliche Bakterien und Pilze ebenfalls Ursachen von Wurzelfäule sein.

Wenn sich Blätter wegen Wurzelfäule gelb färben, wird es üblicherweise einige Zeit dauern, bis sie vollkommen offenbar wird. Sie könnte sich als große, auffallende, gelbe Flecken zeigen oder nur die Ränder betreffen. Die Blätter werden zudem gleichzeitig zerfallen und welken.

Wie Du sie verhinderst:

• Überwässere Deine Pflanzen nicht.
• Stelle einen adäquaten Abfluss in Deinen Pflanztöpfen sicher.
• Halte die Temperatur in Deinem Grow Room kühl und die Luftfeuchtigkeit unter Kontrolle.
• Halte Deinen Anbaubereich sauber und steril.

Wie Du sie behebst:

• Wenn Du in Erde anbaust, topfe in Pflanzgefäße mit frischer Erde um.
• Versorge die Wurzeln mit Sauerstoff. Es könnte helfen, dem Wasser H₂O₂ hinzuzugeben.
• Füge Deinem Wasser nützliche Bakterien hinzu.
• Wenn Du hydroponisch anbaust, nutze eine stärkere Pumpe, die mehr Sauerstoff liefert.


SCHWANKUNGEN DES PH-WERTS

Manchmal können gelbe Blätter, wie wir zuvor erwähnten, die Folge von Schwankungen des pH-Werts im Wurzelbereich Deiner Cannabispflanzen sein. Dies wird die Pflanze strapazieren und Flecken verursachen. Die meiste Zeit wird der gelbliche, bräunliche Teil in der Mitte von unteren, älteren Blättern liegen.

Wie Du sie verhinderst:

• Stelle sicher, dass Deine Wasser-/Nährstofflösung den korrekten pH-Wert hat. Für Erde ist der optimale pH-Wert 6,0–7,0, für Hydrokultur 5,5–6,5.

Wie Du sie behebst:

• Spüle Deine Pflanze mit reinem, pH-kontrolliertem Wasser.
• Sorge nach dem Spülen dafür, dass Deine Wasser-/Nährstofflösung beim Düngen immer den richtigen pH-Wert aufweist.


BLATTSEPTORIA

Blattseptoria oder Blattdürre zeigt sich in Form gelb-brauner Flecken auf den Ober- und Unterseiten von Blättern. Sie ist eine von Sporen verursachte Pilzkrankheit und in nassen sowie feuchten Bedingungen besonders verbreitet.

Wie Du sie verhinderst:

• Kontrolliere die Luftfeuchtigkeits- und Temperaturwerte in Deinem Grow Room.
• Gewährleiste eine gute Luftzirkulation.
• Halte Deinen Grow Room sauber. Entferne tote Blätter und Unkraut, da sie eine Brutstätte für Pilze darstellen.
• Beschneide Deine Pflanzen, um die Luftzirkulation zu verbessern.
• Verwende altes Substrat nicht wieder, da es Pilze und andere Erreger enthalten kann.

Wie Du sie behebst:

• Entferne infizierte Blätter.
• Trenne wenn möglich infizierte Pflanzen von anderen.
• Verbessere die Luftzirkulation in Deinem Grow Room. Ventilatoren sollten eine sanfte Brise über Deine Pflanzen blasen.

GEWELLTE BLÄTTER

Die Blätter Deines Cannabis können sich aus einer Vielzahl von Gründen einrollen. Sie könnten sich nach unten oder oben biegen, an den Rändern einrollen oder welken und auf unregelmäßige Weise zerfallen. Dies sind die häufigsten Ursachen für gewellte Blätter:


HITZESTRESS

Hitze kann Blätter austrocknen und bewirken, dass sie sich einrollen. In einer typischen Indoor-Operation ist Hitzestress darauf zurückzuführen, dass die Pflanzen zu nah an den Anbaulampen sind.

Wie Du ihn verhinderst:

• Halte Deine Pflanzen in einem sicheren Abstand zu Deinen Anbaulampen.
• Halte Deine Pflanzen fern von Heizgeräten und anderer elektrischer Ausrüstung in Deinem Grow Room.
• Wenn Du im Freien in einer heißen Umgebung anbaust, sorge dafür, dass Deine Pflanzen vor der Sonne geschützt sind.

Wie Du ihn behebst:

• Erhöhe den Abstand zwischen Deinen Lampen und Pflanzen.
• Nutze kühler laufende Anbaulampen wie LEDs oder Kompaktleuchtstofflampen.


ÜBERWÄSSERUNG

Wenn sich Blätter wegen Überwässerung einrollen, wird Deine Cannabispflanze ein "schweres" Erscheinungsbild annehmen, als ob sie im Morast versinken würde. Die Blätter werden sich in einem Bogen nach unten biegen und eine "Adlerkralle" machen.

Wie Du sie verhinderst:

• Gieße nur so viel wie nötig.
• Erlaube der Erde, zwischen dem Wässern auszutrocknen.
• Hebe den Topf an und prüfe sein Gewicht. Gieße nur, wenn der Topf leicht ist.
• Gewährleiste einen guten Abfluss aus dem Topf.

Wie Du sie behebst:

• Reduziere Deine Wasserverwendung.
• Passe Deinen Gießplan an (sprich: gieße seltener).


ÜBERDÜNGUNG

Das erste Anzeichen von Überdüngung oder Nährstoffbrand ist eine winzige brüchige Spitze an den Blättern. Dauert die Überdüngung an, wird das gesamte Blatt brüchig und braun werden.

Wie Du sie verhinderst:

• Sorge dafür, dass Du die Pflanze nur mit der erforderlichen Nährstoffmenge düngst.
• Dünge die Sämlinge und sehr jungen Pflanzen weniger stark als ausgewachsene.
• Gib weniger als die empfohlene Dosis. Weniger ist oft mehr! Beginne mit der Hälfte oder weniger von der vom Hersteller empfohlenen Menge, vor allem, wenn Du autoflowering Sorten und andere kleine Varietäten anbaust.

Wie Du sie behebst:

• Spüle Deine Pflanzen mit reinem, pH-kontrolliertem Wasser.
• Dünge die Pflanze nach dem Spülen nur mit der erforderlichen Nährstoffmenge.


KÄLTE

Manchmal können sich Cannabisblätter wegen kalter Temperaturen einrollen.

Wie Du sie verhinderst:

• Gewährleiste angemessene Temperaturen in Deinem Grow Room (um die 21°C ist am besten).
• Bleibe bei kälteresistenten Sorten.

Wie Du sie behebst:

• Nutze eine starke Anbaulampe, um die Temperatur in Deinem Anbaubereich zu erhöhen.
• Versetze Deine Pflanzen nach Möglichkeit an ein Fleckchen, wo sie vor Wind und Wetter besser geschützt sind.
• Installiere ein Heizsystem in Deinem Anbaubereich.

TROCKEN UND BRÜCHIG

Wenn Deine Pflanze nicht behandelt wird, nachdem ihre Blätter angefangen haben, sich einzurollen, könnten diese trocken und brüchig werden. Wie viele Besitzer von Hauspflanzen wissen, ist dies ein Zeichen dafür, dass eine unverzügliche Behandlung erforderlich ist.

HITZESTRESS

Wie wir schon zuvor erwähnten, bedeutet dies gewöhnlicherweise, dass der Abstand zwischen Deinen Pflanzen und Anbaulampen zu gering ist. Hitzestress kann jedoch auch auftreten, wenn Du im Freien oder in einem Gewächshaus in heißen Temperaturen anbaust. In den späteren Phasen von Hitzestress können die Blätter (wie wir gleich besprechen werden) trocken und brüchig werden.

Wie Du ihn verhinderst:

• Nutze anstelle von HID-Beleuchtung LEDs oder Kompaktleuchtstofflampen.
• Wenn Du outdoor anbaust, errichte einen Sonnenschutz für Deine Pflanzen in der heißesten Tageszeit.
• Stelle eine adäquate Luftzirkulation sicher. Indoor solltest Du Ventilatoren installieren.

Wie Du ihn behebst:

• Vergrößere den Abstand Deiner Pflanzen zu Deinen Anbaulampen.
• Senke die Temperaturen in Deinem Anbaubereich.
• Installiere erforderlichenfalls Klimatechnik in Deinem Grow Room.


LICHTBRAND

Lichtbrand geht oftmals einem Bleichen voraus, wobei die Blätter weiß werden. Manchmal jedoch, wenn das Bleichen anfängt, hat sich Lichtbrand bereits ereignet. Nimmt man Licht- und Hitzeprobleme nicht in Angriff, werden die Blätter brüchig werden und sterben. Man kann ihn allerdings ziemlich einfach erkennen, da Lichtbrand typischerweise an den Blättern ersichtlich wird, die sich am nächsten an der Lichtquelle befinden.

Wie Du ihn verhinderst:

• Halte die Pflanzen in einem sicheren Abstand zu Deinen Anbaulampen.
• Konsultiere den Hersteller bezüglich des empfohlenen Abstands.

Wie Du ihn behebst:

• Reduziere die Lichtintensität (Dimmer).
• Vergrößere den Abstand zwischen Deinen Pflanzen und Anbaulampen.


ÜBERDÜNGUNG

Beginnend mit ausgetrockneten Blattspitzen, wird sich ein anhaltender Nährstoffbrand manifestieren, wenn ganze Blätter trocken und brüchig werden. Dies ist die Spätphase von Überdüngung. Die Blätter – und demzufolge auch Deine Cannabispflanze – sterben. Das heißt jedoch nicht, dass Du sie nicht retten kannst.

Wie Du sie verhinderst:

• Nutze weniger Nährstoffe, besonders, wenn Du autoflowering Pflanzen anbaust. Nutze die Hälfte oder ein Viertel der empfohlenen Dosis.
• Dünge keine Sämlinge. Fange erst an, zu düngen, wenn Deine Pflanze 4–5 echte Cannabisblätter hat oder eine Höhe von 15–20cm erreicht hat.
• Falls Du vorgedüngte Erde benutzt, dann dünge nicht in den ersten 3–4 Wochen. Nach dieser Zeit kannst Du anfangen, eine niedrige Nährstoffdosis zu geben.

Wie Du sie behebst:

• Spüle Deine Pflanzen mit reinem, pH-kontrolliertem Wasser.
• Gib adäquate Nährstoffwerte gemäß der Größe und des Alters Deiner Pflanze. Dünge weiter am niedrigen Ende des Spektrums und erhöhe nur bei Bedarf.

WELKENDE BLÄTTER

Welkende Blätter können genau wie verfärbte und fleckige Blätter viele Ursachen haben. Hier sind die häufigsten Probleme, die Gärtner kennen sollten:


UNTERWÄSSERUNG

Das Hauptanzeichen von Unterwässerung ist eine schlaffe Pflanze mit welkenden Blättern und Zweigen. Sollte die Pflanze an diesem Punkt kein Wasser bekommen, werden die Blätter anfangen, auszutrocknen.

Wie Du sie verhinderst:

• Sorge dafür, dass Deine Pflanzen angemessene Wassermengen bekommen.
• Gieße beim ersten Anzeichen von Welken.

Wie Du sie behebst:

• Gib ausreichend Wasser, damit das gesamte Substrat gesättigt ist. Warte idealerweise, bis Du etwa 20–25% Abfluss beobachten kannst.


WINDBRAND

Wenn Du outdoor anbaust, wo Deine Pflanzen den Elementen ausgesetzt sind, stellt Windbrand eher ein Problem dar. Er kann auch eintreten, wenn Deine Pflanzen sich zu nah an einem starken Ventilator befinden.

Wie Du ihn verhinderst:

• Gewährleiste einen adäquaten Abstand zwischen Deinen Pflanzen und den Ventilatoren in Deinem Anbaubereich.
• Betreibe Ventilatoren nicht auf voller Stufe. Eine sanfte Brise ist optimal.
• Wenn Du im Freien anbaust, wähle einen Bereich, wo Deine Pflanze nicht den Elementen ausgesetzt ist.
• Pflanze für natürlichen Schutz neben großen Begleitpflanzen an.

Wie Du ihn behebst:

• Reduziere die Ventilatorgeschwindigkeit oder bewege die Ventilatoren weiter weg von Deinen Pflanzen.
• Falls Du unter freiem Himmel anbaust, errichte einen Windschutz für Deine Pflanzen.


VERTICILLIUM-WELKE

Verticillium-Welke ist ein ernstzunehmender Zustand, der durch Pilze verursacht wird, die in Erde vorkommen können. Kurzum, sie greift die Wurzeln Deines Cannabis an und lässt diese dem Tode nahe zurück, ohne mögliche Heilung. Sie zeigt sich als ein Gelbwerden und Schrumpeln der unteren Blätter, gefolgt von plötzlich welkenden Teilen der Pflanze. Das Beste, was Du unternehmen kannst, sind präventive Maßnahmen; auf diese Weise hat sie keine Gelegenheit, Deine Pflanzung zu vernichten.

Wie Du sie verhinderst:

• Verwende ausschließlich frische und sterile Erde.
• Vermeide heiße und feuchte Bedingungen, da sie Pilzwachstum begünstigen.
• Stelle eine gute Drainage sicher, wenn Du in Erde anbaust.
• Ziehe stattdessen in Betracht, erdelos anzubauen (Kokosfasern, Hydrokultur, ...).

Wie Du sie behebst:

• Entferne infizierte Pflanzen und Erde.
• Separiere gesunde Pflanzen und hoffe, dass sich der Pilz nicht ausbreitet.

FARBIGE BLÄTTER

Cannabisblätter haben gewöhnlich eine grüne Farbe, die von hellem Lindgrün bis zu tieferen Waldtönen reicht. Manchmal jedoch können sie – abhängig von der Sorte und gewissen Umweltfaktoren – auch andere Farben annehmen. In den meisten Fällen musst Du dir keine Sorgen machen! Diese Farben tragen zur Gesamtattraktivität einer Sorte bei und werden von Cannabiskennern hoch geschätzt.

Es gibt allerdings einige Fälle, in denen Blätter, die eine andere Farbe annehmen, ein Zeichen eines ernsten Problems sein könnten.


STICKSTOFFTOXIZITÄT

Überdüngung kann verschiedene Veränderungen in den Blättern auslösen, aber Stickstofftoxizität im Besonderen wird die Blätter sehr dunkelgrün werden lassen. Dies könnte passieren, wenn Du einen Dünger mit reichlich Stickstoff für die vegetative Phase verwendest und vergisst, ihn für die Blüte auszutauschen.

Wie Du sie verhinderst:

• Überdünge Dein Cannabis nicht. Behalte gezielt die Stickstoffwerte im Auge.
• Nutze je nach Wachstumsphase (Wachstum, Blüte) Deiner Pflanzen die richtigen Nährstoffe.

Wie Du sie behebst:

• Reduziere die Nährstoffmenge, die Du Deinen Pflanzen gibst.
• Verwende einen anderen Cannabisdünger mit weniger Stickstoff.


VIOLETTE BLÄTTER SIND OKAY

Rötliche und violette Blätter sind in der Regel nichts, worüber man sich Sorgen machen müsste. Genau genommen werden manche Sorten so gezüchtet, dass sie wunderschöne violette Blätter und Blüten entwickeln. Manche Sorten werden zunächst die übliche grüne Farbe zeigen, können aber bei kälteren Nachttemperaturen rot oder violett werden.


WEIẞE BLÄTTER

Die Blätter einiger Cannabissorten haben ein strahlend weißes Aussehen wegen Schichten milchiger Trichome, die sie bedecken. In diesen Fällen ist es ein Zeichen von hochwertigen Blüten. Es gibt jedoch auch Fälle, in denen weiße Blätter an etwas Ernstem liegen.


MEHLTAU

Mehltau ist eine Schicht von weißem, puderartigem Schimmel auf den Blättern von Cannabis. Er kann als weiße Stellen oder Beulen auftreten und könnte wie Mehlflecken auf den Blättern aussehen. Wird er nicht behandelt, kann Mehltau Deinen Pflanzen ernsthaft schaden.

Wie Du ihn verhinderst:

• Halte eine kühle Temperatur in Deinem Grow Room aufrecht.
• Gewährleiste eine gute Luftzirkulation.
• Kontrolliere die Luftfeuchtigkeitswerte, um nasse und feuchte Bedingungen zu vermeiden.
• Halte den Anbaubereich sauber.

Wie Du ihn behebst:

• Entferne infizierte Pflanzen und infiziertes Nährmedium.
• Besprühe die Blätter mit zwei Teelöffeln Apfelessig auf 1 Liter Wasser. Vermische alternativ 60% Milch und 40% Wasser, um Deine Pflanzen zu besprühen. Verwende kommerzielle Fungizide nur als letztes Mittel.

LÖCHER UND VERFÄRBUNGEN

Falls Du Löcher in den Blättern entdeckst oder unregelmäßige Flecken und Blattverfärbung bemerken solltest, könnten Schädlinge das Problem sein. Ein scharfes Auge wird Dir zusammen mit einer Juwelierlupe helfen, sie zu erkennen, bevor sie mehr Schaden anrichten können.


BLATTMINIERERLARVEN

Blattminiererlarven graben einen "Tunnel" durch die Blätter, charakteristische gelbliche oder weiße Spuren hinterlassend, die der Form eines Wurms gleichen.

Wie Du sie verhinderst:

• Abdeckungen verhindern, dass ausgewachsene Blattminierer an Deine Pflanzen herankommen.
• Klebefallen fangen sie ebenfalls.

Wie Du sie loswirst:

• Wende Neemöl und/oder insektizide Seife auf den betroffenen Bereichen an.


RAUPEN

Raupen werden, wie sie es mit anderen Pflanzen tun, große Löcher in Deine Blüten und Blätter fressen.

Wie Du sie verhinderst:

• Besprühe die Pflanzen mit Neemöl.
• Setze parasitische Wespen oder eine Gottesanbeterin ein, um Raupen fernzuhalten.

Wie Du sie loswirst:

• Entferne Raupen per Hand.
• Nutze Bacillus thuringiensis, um Raupen auf natürliche Weise loszuwerden.

THRIPSE

Thripse sind kleine dunkle oder gelbliche Insekten. Die Larven oder Nymphen können wie winzige Würmer aussehen. Sie ernähren sich von Chlorophyll und verursachen ausgedehnte, unregelmäßige gelbe/weiße Fleckenbildung auf Cannabisblättern.

Wie Du sie verhinderst:

• Besprühe sie mit Neemöl.

Wie Du sie loswirst:

• Insektizide Seife


BLATTLÄUSE

Zusammen mit Thripsen sind Blattläuse, wie zum Beispiel Spinnmilben, die häufigsten Cannabis-Schädlinge. Diese winzigen saftsaugenden Insekten haben verschiedene Farben und sind einige der destruktivsten Cannabis-Schädlinge, die es gibt. Du wirst sie nur mit einer Juwelierlupe erkennen! Anzeichen eines Befalls sind Gelbfärbung, Fleckenbildung und Sprenkel auf den Blättern.

Wie Du sie verhinderst:

• Besprühe Deine Pflanzen mit Neemöl.
• Führe Marienkäfer ein (sie fressen die Larven).

Wie Du sie loswirst:

• Sprühe insektizide Seife. Wiederhole dies alle 2–3 Tage, bis der Befall unter Kontrolle ist.


REKULTIVIERUNG

Wenn die Blütephase von photoperiodischem Cannabis unterbrochen oder gestoppt wird, üblicherweise aufgrund von Lichtproblemen, geht es wieder in die vegetative Phase zurück. Diese "Rekultivierung" verursacht eine erhebliche Beanspruchung der Pflanze und führt zu merkwürdigen Wuchsmustern mit ungewöhnlichen Blattformen.

Eine Rekultivierung kann aus Versehen geschehen, sie kann aber auch gewollt sein. Eine Monster Cropping genannte Technik beinhaltet beispielsweise, die Pflanzen für eine zweite Ernte zu rekultivieren.

Wie Du sie verhinderst:

• Gewährleiste eine ununterbrochene zwölfstündige Dunkelphase für blühendes Cannabis. Sorge dafür, Störlicht von Straßenlampen etc. zu vermeiden.

Wie Du sie behebst:

• Korrigiere den Lichtplan für Dein blühendes Cannabis.
• Erlaube den Pflanzen alternativ, sich zu rekultivieren, und lasse sie später wieder wie gewohnt blühen.

SELTSAME MUSTER UND STELLEN

Es kann verschiedene andere Gründe geben, warum Cannabisblätter ungewöhnliche Muster anstelle einer gleichmäßigen grünen Farbe zeigen.


TABAKMOSAIKVIRUS

Der wichtigste dieser Gründe ist laut einigen der Tabakmosaikvirus (TMV). Er ist eine Krankheit, die man manchmal bei Tomaten und anderen Gemüsepflanzen sieht, die Meinungen gehen aber auseinander, ob der TMV Cannabis infizieren kann.

Wie Du ihn verhinderst:

• Halte den Anbaubereich sauber.
• Falls Du Tabak rauchst, wasche Deine Hände, bevor Du Deinen Grow Room betrittst. Wechsle möglichst auch Deine Schuhe und Kleidung.

Wie Du ihn behebst:

• Wirf infizierte Pflanzen und Samen weg.
• Desinfiziere Deinen gesamten Anbaubereich mitsamt aller Ausrüstung (einschließlich Töpfen).
• Starte in einer sauberen und desinfizierten Umgebung einen neuen Grow.


MUTATIONEN

Wie andere Pflanzen kann Cannabis Mutationen auf den Blättern aufweisen. Manche dieser Mutationen werden von Züchtern ausgelöst, um die Pflanze besser tarnen zu können oder damit sie schwerer als Cannabis identifiziert werden kann; andere Male sind Mutationen ein kleiner Fehler, der manchen Sorten anhaftet.

Abgesehen von dem üblichen Blattpaar, das an jungen Pflanzen erscheint, sind weitverbreitete Blattmutationen wie eine gerade Anzahl von Fingern oder hässliche Deformationen sehr selten. Übermäßige Mutationen sind ein Anzeichen von schlechter Genetik oder schlechten Zuchtpraktiken.


ALBINO

Albinismus ist eine extrem seltene Mutation bei Cannabis. Mit weißen Blättern und weißen Blüten sind diese Pflanzen hauptsächlich eine eigentümliche Neuheit. Grower befassen sich aber üblicherweise eher mit Blütenqualität, Geschmack und Potenz anstatt mit seltsamen Erscheinungen.


BLATTKNOSPEN

Dies ist eine seltene Mutation, bei der sich die Blüten nicht an den Nodien bilden, wo die Stiele entstehen. Sie wachsen stattdessen direkt in der Mitte der Blätter. Da diese "Blattknospen" winzig sind, entfernen sie die meisten Anbauer, bevor sie zu viele Nährstoffe aufnehmen.

Wie Du sie verhinderst:

• Vermeide schlechte Genetik. Beziehe Deine Cannabissamen von einer verlässlichen Quelle.
• Vermeide es, Deine Pflanzen zu beanspruchen (übertriebene Hitze und zu viel Licht, Rekultivierung, Schädlinge, raue Bedingungen).
• Baue in einer kontrollierten Umgebung an, um den Pflanzenstress einzuschränken.

BLATTDÜNGUNG

Manche Cannabisprobleme können, wie wir hier und da bereits erwähnt haben, mit Blattdüngung behoben werden. Der Sprühnebel kommt direkt mit den Blättern selbst in Kontakt, was Blattdüngung zur schnellsten Möglichkeit macht, Cannabispflanzen mit Nährstoffen zu versorgen.

WAS KANN MAN MIT FÄCHER- UND ZUCKERBLÄTTERN VON CANNABIS ANSTELLEN?

Also, welchen Nutzen haben die Blätter, außer Krankheiten anzuzeigen?

Nun, obgleich die Fächerblätter lediglich Spurenmengen von THC oder CBD enthalten, gibt es mehrere Wege, wie sie effektiv einem anderen Zweck zugeführt werden können. Zunächst einmal können die Fächerblätter von Cannabis zusammen mit anderen gesunden Zutaten entsaftet werden, um sich eine Fülle von Nährstoffen und Cannabinoidsäuren zunutze zu machen. Obwohl Dich die Fächerblätter nicht high machen werden, tragen sie zu einer gesunden Ernährung bei. Für einen superleichten Rausch kannst Du alternativ einen Fächerblättertee aufbrühen. Gib ein wenig Kokosnussöl hinzu, um den Cannabinoiden zu ermöglichen, an das Fett zu binden, und Du wirst ein feines, wohltuendes Getränk genießen können.

Die Fächerblätter sind außerdem ideal für Cannabisbalsame und -salben. Hast Du genügend Blätter, kannst Du die Cannabinoide erfolgreich extrahieren und überschüssiges Pflanzenmaterial herausfiltern, um Deine eigene selbst gemachte Hautpflegelinie zu kreieren. Zuletzt können Fächerblätter einfach einem Komposthaufen hinzugefügt werden, um Deinen nächsten Grow zu unterstützen. Was ist schließlich besser, als Cannabis mit Kompost aus Cannabisblättern anzubauen?

Und vergiss nicht: Zuckerblätter können ebenfalls gut verwendet werden! Obwohl sie weithin als zu kratzig zum Rauchen gelten, eignen sie sich durch ihre heftige Trichom-Ladung perfekt für die Verarbeitung zu Hasch oder Cannabutter. Anders als Fächerblätter sind Zuckerblätter voller Cannabinoide, sodass Du mit Zuckerblätterhasch einen ziemlichen Rausch erzielen kannst, wenn Du genügend Rohmaterial hast.

Im Grunde können alle Teile der Cannabispflanze gut verwendet werden. Es besteht keine Notwendigkeit, etwas wegzuwerfen!

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