By Luke Sumpter Reviewed by: Gloria Payá


Von außen betrachtet, kann der Anbau von Cannabis ziemlich schwierig erscheinen. Viele andere Pflanzenarten scheinen ganz gut mit minimaler Einmischung zu wachsen, also warum benötigt Cannabis eine Vielzahl von in Flaschen abgefüllten Mittelchen, um sicherzustellen, dass es nicht zu einem Haufen Pflanzenmaterie zusammenfällt? In genau der richtigen Menge und zu den richtigen Zeitpunkten sind all diese die Ladenregale säumenden Produkte doch sicher nötig, um Pflanzen gesund und munter zu halten, oder?

Cannabis wird viel mehr Liebe und Pflege zuteil als, sagen wir mal, Karotten und Kohlköpfen. Und das zu Recht. Grower investieren reichlich Zeit und Geld in diese wertvolle Nutzpflanze mit einzigartiger Phytochemie, um das Beste aus ihr herauszuholen.

Natürlich hat dieses Verlangen nach Erfolg einen florierenden Markt von Anbauprodukten hervorgebracht, die mit dem Kauf einer Flasche reiche Ernten versprechen.

Blütebooster sind eine von vielen Rezepturen, die in diese Kategorie fallen. Sie sind voller Nährstoffe, die Cannabispflanzen helfen, große, fette Blüten zu bilden – doch sie sind nicht völlig unumstritten. Hier untersuchen wir die Beschaffenheit von Blüteboostern und klären, ob sie für Grower wirklich von Vorteil sind.

Die Kontroverse um Blütebooster für Cannabis

Wie könnten Blütebooster möglicherweise Probleme verursachen? Sind sie nicht voller essenzieller Nährstoffe, die für die Bildung harziger Buds mit einem hohen Cannabinoidgehalt erforderlich sind? Die Bedenken bezüglich Blüteboostern sind in zwei unterschiedliche Kategorien geteilt: Salzansammlung und Überflüssigkeit. Sehen wir uns diese Bedenken einmal genauer an.

  • Führen Blütebooster zur Ansammlung von Salzen?

Blütebooster enthalten Nährstoffe in Form von Salzen. Wir sprechen hier nicht von dem Speisesalz, das Du großzügig über eine Portion Pommes streust. In der Chemie sind Salze Verbindungen, die durch die Reaktion einer Säure (einer Substanz, die Basen neutralisiert) mit einer Base (einer Substanz, die Säuren neutralisiert) entstehen, und viele von ihnen sind wasserlöslich.

Beispiele für diese Verbindungen sind unter anderem Kaliumdihydrogenphosphat und Magnesiumsulfat. Während angemessene Werte dieser Salze wichtige Nährstoffe liefern, die entscheidende physiologische Funktionen erfüllen (Kaliumdihydrogenphosphat dient beispielsweise als Phosphor- und Kaliumquelle), kann zu viel des Guten zu einer Salzansammlung im Substrat führen.

Die wasserlösliche Beschaffenheit von Salzen bedeutet, dass sie mit Pflanzen um Feuchtigkeit "konkurrieren", und ein Übermaß an Salzen kann zur "Verbrennung" des Pflanzengewebes führen. Ansammlungen von Salzen können sich auch auf den pH-Wert des Substrats auswirken (Cannabis bevorzugt nur leicht sauren Boden) und die Aufnahme von entscheidenden Nährstoffen blockieren – ein als Nährstoffsperre bezeichneter Zustand.

Angesichts der möglichen von hohen Konzentrationen dieser Salze verursachten Probleme argumentieren einige Stimmen in der Cannabiswelt, dass manche Rezepturen viel zu viel Phosphor und Kalium enthalten.

Führen Blütebooster zur Ansammlung von Salzen?
  • Brauchen Cannabispflanzen Blütebooster überhaupt?

Beim Marketing geht es im Grunde darum, Menschen denken zu lassen, dass sie ein Produkt brauchen, selbst wenn dies nicht der Fall ist. Die absurde Menge an Küchengeräten ist das perfekte Beispiel dafür. Man braucht kein Gerät, mit dem man die Samen aus Chilis entfernen kann, oder einen "Taco-Halter", um Tacos zu befüllen, aber Marketingprofis können uns manchmal trotzdem davon überzeugen. Wie viele dieser Produkte sind Blütebooster natürlich nicht nutzlos, aber unter gewissen Umständen sind sie einfach nicht erforderlich.

Wenn Du einen Spaziergang im Wald machst oder durch eine Wildblumenwiese wandelst, sollte alles ganz gut gedeihen, ohne dass der Mensch mit chemischen Düngern um sich schmeißt. Das liegt an den komplizierten Wechselwirkungen zwischen unzähligen Organismen, die für einen effizienten Nährstoffkreislauf sorgen. Alles Lebendige stirbt irgendwann und andere Lebewesen nutzen die zurückgelassene organische Materie.

⇢ Beispiel: Stickstoff

Lass uns als Beispiel einen Blick auf Stickstoff werfen (einen während der Blüte in kleineren Mengen erforderlichen Nährstoff). Der ganze in toten Pflanzenwurzeln und oberirdischem Gewebe enthaltene Stickstoff wird von Bakterien und Pilzen abgebaut und verwertet. Andere Mikroorganismen, Mikrotiere und Würmer spielen bei diesem Prozess ebenfalls eine wichtige Rolle, indem sie organische Materie oder andere Lebensformen fressen, die sich von organischer Materie ernähren.

Im Körper dieser Lebewesen wird Stickstoff gebunden und mineralisiert, wenn sie sterben (oder gefressen werden, wobei ihre Überreste ausgeschieden werden). Von Mikroorganismen wird der mineralisierte Stickstoff (Ammoniak) anschließend in Nitrate umgewandelt; sowohl Ammoniak als auch Nitrat sind für Pflanzen verfügbare Formen von Stickstoff.

Gesunde, lebendige Böden voller mannigfaltiger Mikroorganismen und anderer Lebewesen im Bodennahrungsnetz können Nährstoffe wieder und wieder verwerten, wobei sie sicherstellen, dass Pflanzen gedeihen können. Grower können diesen Prozess unterstützen, indem sie Wurzeln nach der Ernte im Boden lassen, Mulch auftragen, Begleitpflanzen säen und den Boden nicht beackern. Wenn man Cannabis in einer derart wuseligen Lebensgemeinschaft anbaut, werden Blütebooster größtenteils überflüssig. Fängt man jedoch ganz von vorne an, können solche Systeme Zeit brauchen, um sich zu entfalten.

Die Funktion von Cannabis-Blüteboostern

Trotz dieser zwei grundlegenden Bedenken floriert der Markt für Blütebooster und viele Grower erzielen mit diesen Produkten weiterhin fantastische Resultate.

Auch wenn sie bei falschem Gebrauch das Potenzial haben, einen Grow zurückzuwerfen, und in einem etablierten System mit lebendigem Boden nur bedingt hilfreich sein könnten, enthalten Blütebooster Nährstoffe, an denen Cannabispflanzen in der Blüte hohen Bedarf haben. Sie sind besonders nützlich für Grower, die ganz von vorne anfangen, und jene, die lieber bereits fertige Mischungen anwenden würden, als Zeit für den Aufbau eines zuverlässigen Bodenlebens aufzubringen.

  • Die Inhaltsstoffe von Blüteboostern

Im Laufe des Wachstumszyklus ändert sich der Nährstoffbedarf von Cannabispflanzen; wachsende Pflanzen haben andere Ansprüche als jene, die tief in der Blütephase stecken. Generell hat Cannabis an drei Nährstoffen den höchsten Bedarf. Diese Makronährstoffe – Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) – werden auf Produkten häufig als N-P-K-Verhältnis angegeben, zum Beispiel 10-5-7.

Gesunde Cannabispflanze enthalten in ihrem oberirdischen Gewebe etwa 4% Stickstoff und nutzen dieses Molekül für eine Reihe von lebenswichtigen Prozessen. Stickstoff steuert eine Hauptkomponente des Chlorophyll-Moleküls (das an der Photosynthese beteiligte Pigment) bei und hilft zudem bei der Bildung von Aminosäuren – den Bausteinen der Proteine, die für die Pflanzenstruktur und die Produktion von Enzymen genutzt werden.

Da Stickstoff Pflanzen hilft, eine kräftige grüne Farbe zu entwickeln, und das Blattwachstum antreibt, brauchen Cannabispflanzen in der vegetativen Phase des Wachstumszyklus mehr von diesem Makronährstoff. Allerdings benötigen sie Stickstoff auch noch in der Blütephase, nur weniger davon. Schließlich produzieren blühende Cannabispflanzen trotzdem Blattstrukturen wie Zuckerblätter und Deckblätter (spezielle Blätter, die den unteren Teil der haarartigen Blütennarben umgeben).

Während der Bedarf an Stickstoff in der Blüte nachlässt, steigt der Bedarf an den anderen zwei Makronährstoffen. Blütebooster bieten unterschiedliche Werte dieser Moleküle, um das Strecken und die Blütenbildung der Pflanzen zu fördern. Viele Produkte enthalten außerdem eine Reihe von Mikronährstoffen, die physiologische Prozesse unterstützen und helfen, Konkurrenz zwischen Nährstoffen zu verhindern.

Die Inhaltsstoffe von Blüteboostern

Makronährstoffe

Wenn Du Dir das Etikett auf den Flaschen von Blüteboostern durchliest, wirst Du gewisse Salze sehen, die Phosphor und Kalium liefern. Diese größeren Verbindungen weisen Makronährstoffe in gebundener Form auf, werden aber bei der Lösung in Wasser in kleinere, für Pflanzen verfügbare Kationen aufgespalten. Lernen wir diese zwei Nährstoffe ein wenig besser kennen:

  • Phosphor: Wo soll man bei Phosphor anfangen? Dieses Element macht Pflanzen auf sehr physische Art zu dem, was sie sind. Er ist ein wichtiger Bestandteil der Struktur von Nukleinsäuren – chemische Verbindungen, die in Zellen als informationsübertragende Moleküle fungieren. Es spielt auch eine Rolle bei der Enzymaktivität, was zur Produktion von Adenosintriphosphat (ATP) führt, der zellulären Energieeinheit. Nukleinsäuren spielen eine entscheidende Rolle bei der Proteinsynthese, Zellteilung und Entwicklung von neuem Gewebe. In der Blütephase hilft Phosphor Cannabispflanzen, neue Wurzeln, Blüten und Samen zu bilden. Pflanzen, denen es an diesem Makronährstoff mangelt, haben ein gehemmtes Wachstum und entwickeln ungewöhnlich dunkelgrüne Blätter.
  • Kalium: Dieses Element unterstützt viele entscheidende mikroskopische Bewegungen in Cannabispflanzen; Kalium trägt zur Bewegung von Wasser, Kohlenhydraten und Nährstoffen in Pflanzengewebe bei.  Kalium hilft dabei, das Öffnen und Schließen kleiner, als Stomata bekannter Löcher in den Blattoberflächen zu regulieren, die eine wichtige Rolle beim Gasaustausch spielen. Für die Blütephase ist Kalium von höchster Wichtigkeit, da es starke Stiele fördert; wenn sie sich in der Blüte strecken, nehmen Cannabispflanzen nämlich ordentlich an Größe zu.

Sekundäre Makronährstoffe

Neben diesen drei primären Nährstoffen braucht Cannabis auch die sekundären Makronährstoffe Calcium, Magnesium und Schwefel. Sie werden nicht in denselben Menge wie NPK benötigt, aber Pflanzen nutzen höhere Menge von sekundären Makronährstoffen als von Mikronährstoffen.

Zum Glück enthalten viele Blüteboosterprodukte auch sekundäre Makronährstoffe. Calcium und Magnesium wirst Du oft in Form von Calciumhydrogencarbonat und Magnesiumsulfat vorfinden. Diese Nährstoffe helfen Pflanzen nicht nur, wichtige biologische Prozesse zu erfüllen, sondern werden Blüteboostern auch hinzugefügt, um Nährstoffantagonismus zu verhindern – dieser tritt auf, wenn die hohe Konzentration eines Nährstoffs die Aufnahme eines anderen hemmt.

Kalium, Calcium und Magnesium haben ähnliche chemische Eigenschaften gemeinsam und Pflanzen nehmen sie auf ähnliche Weise auf. Dieser Mechanismus bedeutet, dass Grower auf Mängelprobleme stoßen können, wenn sie nicht vorsichtig sind. In der Blütephase hohe Kalium-Werte ohne zusätzliches Magnesium und Calcium zu verabreichen, macht Mikronährstoffe anfällig für Nährstoffantagonismus. Sie zusammen mit Blütenährstoffen hinzuzufügen, stellt sicher, dass die Werte ausgeglichen bleiben und dieses Phänomen nicht auftritt.

Die Vorteile von Cannabis-Blüteboostern

In gewissen Kontexten bieten Blütebooster bemerkenswerte Vorteile. Einige der besten Gründe für die Anwendung dieser Dünger bei Deinen blühenden Cannabispflanzen sind unter anderem:

Praktisch
Was das Erfüllen des Nährstoffbedarfs in der Blütephase anbelangt, stellen Blütebooster eine einfache Option dar. Sie sind besonders nützlich für gelegentliche Grower, die eine schnelle Ernte erreichen wollen, ohne zu viel Zeit in das Erlernen von Techniken mit lebendigem, organischem Boden investieren zu müssen.
Akkurat
Mit Blüteboostern können Grower ihre Pflanzen mit genauen Dosen von Makronährstoffen für die Blüte düngen. Jedes Produkt, sei es in Tabletten- oder flüssiger Form, enthält eine festgelegte Menge von Salzen, die leicht abgemessen werden können.
Leicht anzuwenden
Diese anorganischen Nährstoffe lassen sich leicht anwenden. Mische sie in der gewünschten Konzentration mit Wasser und versorge Deine Pflanzen mit einem nahezu augenblicklichen Schub wichtiger Nährstoffe.
Organische Optionen
Grower mit einem Faible für nachhaltige und Bio-Techniken können auch Blütebooster aus organischen Quellen verabreichen. Mit Wurmhumus hergestellte, belüftete Komposttees liefern eine starke Dosis nützlicher Mikroben und eine gute Portion Calcium, Phosphor und Kalium. Wenn sie als Blattspray verabreicht werden, liefern KNF-Zubereitungen wie wasserlösliches Calciumphosphat diesen Mikronährstoff ebenfalls schnell.

Nachteile von Cannabis-Blüteboostern

Blütebooster können Growern jedoch auch einige Probleme bereiten, vor allem wenn sie falsch angewandt werden. Einige der größten Herausforderungen bei der Nutzung von Blüteboostern sind unter anderem:

Überdüngungsgefahr
Mit Blüteboostern kann man leicht überdüngen und Anfänger sind besonders anfällig dafür, sie zu viel und zu regelmäßig zu verabreichen.
Nährstoffsperre
Diese Produkte im Übermaß einzusetzen, kann zu Nährstoffantagonismus, Nährstoffsperre und nachteiligen Schwankungen des pH-Werts führen. Zum Glück gibt es Techniken, um eine Nährstoffsperre zu beheben, bevor sie zu gravierend wird, wie zum Beispiel das Spülen Deiner Erde mit pH-kontrolliertem Wasser und das Erhöhen der Werte von Mikronährstoffen wie Calcium und Magnesium.
Gewebebrand
Überschüssige Nährstoffe können Wurzeln und Blätter verbrennen, was zu unansehnlichen Pflanzen führt, die Zeit zum Erholen benötigen, was sich später auf ihren Ertrag auswirken kann.
Mikrobielle Auswirkung
Wenn es um die Auswirkung von anorganischen Düngern auf das Mikrobiom des Bodens geht, gibt es zwei Lager. Manche meinen, dass chemische Dünger für das nützliche Bodenleben tödlich sind und den natürlichen Nährstoffkreislauf stören, insbesondere wenn sie in zu hohen Mengen genutzt werden. Die andere Seite behauptet, dass chemische Dünger nützliche Organismen sogar ernähren und ihnen keinen Schaden zufügen, wenn sie in angemessenen Mengen verabreicht werden.
  • Wann verwendet man Blütebooster?

Blütebooster werden eingesetzt, nachdem die Pflanzen in die Blüte eingetreten sind. Autoflowers werden diesen Wechsel auf Grundlage ihrer inneren biologischen Uhr veranlassen, während photoperiodische Sorten auf externe Lichthinweise angewiesen sind – entweder in Form von reduzierten Sonnenlichtstunden oder einer Umstellung auf einen 12/12-Lichtzyklus in der Growbox.

Beachte bitte, dass die erste Woche der Blütephase generell für einen letzten Wachstumsschub vorgesehen ist, der als Streckung oder Stretch in der Blüte bekannt ist. Deswegen warten manche mit der Anwendung von Blüteboostern, bis sie tatsächliche Anzeichen der Blütenbildung feststellen. Wenn Du siehst, wie sich Blüten an den Nodien (den Knotenpunkten, an denen die Zweige mit dem Hauptstamm zusammenlaufen) bilden, solltest Du Deinen Nährstoffplan auf eine Blüterezeptur umstellen.

Wann verwendet man Blütebooster?
  • Wie verwendet man Blütebooster?

Was ist die beste Methode, um anorganische Blütebooster anzuwenden? Befolge die Anweisungen auf Deinem Produkt der Wahl. Es gibt keine Universalmethode. Unterschiedliche Produkte enthalten verschiedene Rezepturen sowie Stärken und werden je nach Zusammensetzung am besten zu leicht anderen Zeitpunkten und auf unterschiedliche Weise angewandt. Glücklicherweise sollte jedes Produkt klare Richtlinien zur korrekten Anwendung bereitstellen.

Letztendlich wirst Du Blütebooster für einen der zwei generellen Anwendungszwecke verwenden: Um den Nährstoffgehalt eines ordentlichen Bodens zu steigern und Mängeln vorzubeugen oder um erschöpfte Böden zu korrigieren sowie Mängel zu beheben.

Wenn Du bereits mit einem relativ gesunden Boden beginnst, kannst Du Blütebooster präventiv einsetzen, um sicherzustellen, dass Deine blühenden Pflanzen alle Nährstoffe erhalten, die sie benötigen, um gesunde und Phytochemikalien-reiche Buds zu bilden. Außerdem kannst Du so dafür sorgen, dass Du später im Grow auf keine Schwierigkeiten stößt.

Falls Du jedoch mit einem schlechten Boden beginnst, fungieren Blütebooster weniger als Präventivmaßnahme und mehr als Rettungsleine. Unter diesen Umständen wird die Pflanze aufgrund des Mangels an Mikroben und des fehlenden Nährstoffkreislaufs im Boden für ausreichend Blütenährstoffe vom Grower abhängig. Auf diese Weise kannst Du wie viele Grower Jahr für Jahr trotzdem großartige Resultate erzielen.

Schließlich können Blütebooster in Fällen von Nährstoffmängeln eingesetzt werden. Auch wenn Du denkst, dass Du hochwertige lebendige Böden hast, können pH-Probleme und Nährstoffantagonismus dazu führen, dass Pflanzen Symptome zeigen. Nachdem Du die eigentliche Ursache korrigiert hast, kann eine Dosis Blütebooster helfen, das Gleichgewicht wiederherzustellen, damit sich die Pflanzen rasch erholen.

Blütebooster von RQS

Bei RQS nutzten wir unsere jahrzehntelange Anbauerfahrung, um unsere Bio-Blütebooster Packungen zu entwickeln. Jede Packung enthält drei 75ml Flaschen mit Rezepturen, die vollkommen vegan sind. Im Folgenden kannst Du herausfinden, wie und wann jedes Produkt verabreicht wird.

  • Thicker Flowers: Wie der Name vermuten lässt, enthält Thicker Flowers ideale Mengen von Phosphor und Kalium, um die Blütenproduktion und -größe anzutreiben. Wende den Booster an, sobald die Pflanzen in die Blüte eintreten, und verabreiche bei jedem Gießen 0,1ml pro Liter. Erhöhe jede Woche um 0,1ml. Reduziere die Dosis in der siebten Blütewoche um 0,5ml und reduziere sie dann weiter um 0,1ml, bis Du mit dem Spülen Deiner Pflanzen beginnst. Falls Du Thicker Flowers zusammen mit Produkten wie RQS Bat Guano und Easy Bloom verwendest, halte nach Anzeichen von Nährstofftoxizität Ausschau.
  • Bigger Flowers: Diese Flasche enthält alles, was Du für beträchtliche Buds benötigst. Die Mischung aus Enzymen, Vitaminen und Wachstumsstimulanzien garantiert große und dichte Colas. Für die maximalen Nutzen kannst Du diese Rezeptur über den gesamten Wachstumszyklus anwenden. Verabreiche während des Wachstums 0,5ml pro Liter Wasser; 0,8ml ab Beginn der dritten Blütewoche und 1ml für den Rest der Blütephase bis zum Spülen. Bigger Flowers ist mit allen anderen RQS-Produkten kompatibel.
  • Sweeter Flowers: Diese Flasche nutzt eine Reihe von Aminosäuren und Kalium, um die Terpenproduktion anzukurbeln. Dieses Produkt musst Du nur in den letzten vier Wochen der Blüte anwenden, um das Aroma Deiner Buds zu intensivieren. Verabreiche in der fünften Blütewoche 0,4ml pro Liter Wasser. Erhöhe die Menge in Woche sechs auf 0,7ml, 0,8ml in Woche sieben und 1ml in der achten Woche.

Cannabis-Blütebooster: Ein nuancierter Zusatz

Wie Du nun gelernt hast, gibt es beim Düngen einer Cannabispflanze viel zu beachten. Blütebooster sind sicherlich kein essenzieller Dünger, den jeder Grower anwenden muss; erfahrene Grower, die über mehrere Saisons gesunde, lebendige Böden aufgebaut haben, vermeiden sie häufig. Anfängern und gelegentlichen Growern bieten Booster jedoch eine zuverlässige Möglichkeit, sicherzustellen, dass ihre Pflanzen alles Erforderliche erhalten, um einen zufriedenstellenden Ertrag zu liefern.

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