Wieder einmal hat sich unser kleiner blauer Planet um die Sonne gedreht. Der Winter hat in der nördlichen Hemisphäre seinen Höhepunkt erreicht, was eine Sache bedeutet: Der Frühling steht bevor!

Es ist Zeit, mit Plänen für die Anbausaison im Freien anzufangen. Eine der vielen Sorgen des Anbauneulings im Freien ist, ob die Pflanzen in einem Topf oder in der echten Natur, draußen im Boden leben werden. Keins von beiden ist die richtige oder falsche Wahl, es gibt aber einige Vor- und Nachteile bezüglich jeder Methode.

Die Entscheidung, entweder Töpfe zu verwenden oder direkt in den Boden zu säen, hat nichts mit dem potentiellen Ertrag und der Qualität des Endprodukts zu tun. Es läuft alles auf persönliche Vorlieben und den Lebensstil hinaus. Du kannst im Freien übergroße Töpfe benutzen, um riesige Pflanzen aufzuziehen. Oder Du baust in mangelhaftem Boden an und hast am Ende eine kümmerlich kleine Pflanze.

Da es keinen klaren Gewinner gibt, ist es nicht an Dir, zu beurteilen, was das Beste ist, also werden wir Dir einige Denkanstöße geben, in der Hoffnung, zu einer Entscheidung beizutragen, die besser zu Dir passt.

Cannabis, Der Draußen In Den Töpfen Wächst

ANBAU IM FREIEN MIT TÖPFEN – DIE VORTEILE

Töpfe sind insofern toll, als dass Du die Pflanzen herumbewegen kannst. Für den echten Anbauer im Freien mag dies nicht sonderlich von Interesse zu sein, aber es bedeutet, dass Du es nie mit Standortwechselproblemen aufgrund von Ungezieferbefall, einem starken Regenguss, Tieren oder auch neugierigen Blicken zu tun hattest.

Töpfe sind zudem insofern toll, als dass Du dazu in der Lage sein wirst, besser zu kontrollieren, wie viel die Pflanze wächst. Wenn Tarnung ein Anliegen ist, wird ein Topf das maximale Wachstumspotential der Pflanze einschränken, was heißt, dass Du ziemlich effektiv voraussagen kannst, wie hoch und breit sie werden wird. Selbstverständlich ist Training immer möglich, aber nichts schlägt eine unveränderte Wachstumsrate für maximales genetisches Potential.

Durch die Verwendung von Töpfen bist Du außerdem dazu in der Lage, mögliche Probleme mit dem Boden selbst abzuschwächen. Vielleicht bietet Deine natürliche Umgebung nicht den hochwertigsten Boden für Cannabis, also wird Dir der Einsatz von Töpfen ermöglichen, erstklassige oder aufgebesserte Erde zu mischen und sie in sich geschlossen zu halten. Dies gestattet Dir zudem, volle Kontrolle über Variablen wie den pH-Wert und die Nährstoffstärke bei den Wurzeln zu haben.

DIREKT IN DEN BODEN PFLANZEN – DIE VORTEILE

Direkt in den Boden zu pflanzen, ist so natürlich wie überhaupt möglich. Den Wurzeln ist es möglich, schnell die Tiefen der Untergrundwelt zu erforschen, was bewirkt, dass die Pflanze zu einer potenziell monumentalen Größe heranwächst. Die Wurzeln können tatsächlich sehr tief reichen und wenn sie es schaffen, ein ausreichend gutes Wasserbett oder den passenden Feuchtigkeitsgehalt zu finden, kann die Pflanze unbeaufsichtigt einen sehr heißen und trockenen Sommer überleben. Das mikrobielle Leben wird vom Feinsten sein, genauso wie das potenzielle Nährstoffangebot, natürlich vorausgesetzt, dass Du gutes Ackerland hast.

Wenn Du an einer guten Stelle anbaust, wird der Pflegeaufwand minimal. Die Kosten werden ebenfalls geringer sein, da die Natur Unmengen an Energie bereitstellen wird. Schlimmstenfalls könnten etwas extra Nährstoffe gegen Mitte der Blüte erforderlich sein, um diese extra fetten Colas zu erhalten – allerdings in noch weit kleineren Dosierungen als in einem Topf.

Draußen Cannabis-wachsendes Pflanzen Im Boden

ANBAU IM FREIEN MIT TÖPFEN – DIE NACHTEILE

Töpfe anstelle der direkten Einpflanzung in die Wildnis zu verwenden, hat seine Nachteile. Erstens wirst Du sie nicht pflanzen und sich selbst überlassen können. Wenn der Regen nicht kommt, musst Du Wasser bereitstellen. Selbst wenn er kommt, musst Du auf die Düngung achten.

Im Freien in Töpfen anzubauen, wird außerdem länger als im Zuchtzelt dauern, da die Lichtzyklen nicht so präzise sind. Wenn Du zeitlich richtig anbaust, aber einen zu kleinen Topf benutzt, wird die Pflanze nicht fähig sein, so groß zu wachsen, wie Du es gern hättest. Durch die Verwendung von übergroßen Töpfen werden sich hingegen Deine Wasser- und Nährstoffkosten erhöhen, da die Pflanze ernsthaft an Größe und Gewicht zunimmt. Dies mag für manche kein Problem darstellen, es ist aber ein wichtiger, zu bedenkender Faktor.

Falls Du in einem relativ bewohnten Ort wohnst, wirst Du schließlich überlegen wollen, Deine Töpfen mit Ketten zu sichern. Jeder könnte ihn entdecken und den Topf einfach nehmen und wegrennen!

DIREKT IN DEN BODEN PFLANZEN – DIE NACHTEILE

Diesem vorherigen Punkt entgegengesetzt, können direkt in den Boden eingepflanzte Pflanzen nicht bewegt werden, außer Du verursachst ernsthaften Schaden am Wurzelballen und stresst die Pflanze so, dass sie ihr Wachstum komplett einstellt. Starke Windböen oder eine zu langanhaltende hohe Luftfeuchtigkeit können schwere Zerstörung verursachen und möglicherweise Monate harter Arbeit vernichten. Ein normaler Hagelschauer kann Autos irreparabel zerdellen. Stell Dir nur vor, was er Deinen Pflanzen antun könnte. Selbstverständlich kannst Du Maßnahmen ergreifen, um dies zu verhindern, aber in den meisten Fällen kann die zusätzliche Arbeit überwältigend sein. Stell Dir vor, einen Schutz für eine 2,5 x 2,5m Pflanze bauen zu müssen. Was ist, wenn Du planst, mehrere zu haben?

Was uns zum nächsten Punkt bringt: Übermäßiges Wachstum. Manche Sorten oder Phänotypen besitzen das Potential, absurde Dimensionen zu erreichen. Wenn Du Deinen Anbau geheim halten musst, ist dies vielleicht keine positive Sache. Ist dies der Fall, heißt das vermutlich, dass Du an abgelegenen Standorten pflanzt, wo normale Pflegebesuche, um ihr Wachstum zu trainieren und zu bändigen, den Zweck eines Guerilla-Anbaus verfehlen.

Wahrscheinlich der größte Nachteil des Anbaus in Boden ist der Mangel an Kontrolle darüber, was an der Unterseite geschieht. Natürlich wissen die erfahreneren Grower, wie sie aktiv belüftende, nützliche Bakterien züchten, die Wunder für die Vitalität und generelle Wurzelgesundheit bewirken – allerdings weniger die direkte Nährstoffzugabe betreffend.

Ein paar Tage Regen können eine Veränderung der zugrundeliegenden Bedingungen schaffen. Sie spülen nicht nur eine gut ausgewogene Nährstoffquelle fort, sondern bringen von weit her eine neue Zusammensetzung mit. Dies könnte zu einer drastischen Veränderung des pH-Werts, Nährstoffsperren und -mängeln oder sogar zu speziell für Cannabis giftigen Werten von bestimmten Mikronährstoffen führen. Wenn dies passiert, ist es sehr schwer, den Untergrund wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

FAZIT

Wie Du sehen kannst, gibt es keinen Königsweg. Es läuft wirklich darauf hinaus, wie abstoßend die Nachteile oder wie nützlich die Vorteile sind. Wenn Du immer noch unsicher bist, ist die Lösung ziemlich einfach – probiere beides aus und zur Erntezeit wirst Du sicherlich eine klarere Vorstellung davon haben, was am besten für Dich funktioniert.

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