Heutzutage wird in unserer Gesellschaft der Konsum von Cannabis wieder so sehr akzeptiert, wie es fast ein Jahrhundert lang nicht mehr der Fall war. Das bedeutet, dass es potentiell weniger riskant ist, Gras anzubauen, als jemals zuvor. Das heißt jedoch nicht, dass es nicht noch immer bestimmte Faktoren oder Gefahren gibt, die zu einem vorzeitigen Aus Deines Projekts führen können.
Unglücklicherweise sind gute Blüten teuer und nicht jeder Freund von Ganja hat die Geduld (oder die Zeit und das Wissen), Gras selbst anzubauen. Aus diesem Grund übt selbst angebautes Gras eine magnetische Anziehungskraft auf Gelegenheitsdiebe und Kriminelle aus.

Zwielichtige Gestalten stehen genau wie Du auf erstklassige Blüten – besonders dann, wenn diese kostenlos und ohne großen Aufwand beschafft werden können. Natürlich willst Du alles dafür tun, um Deine Outdoor-Pflanzen bestmöglich zu beschützen, damit sich Deine investierte Zeit, das Geld und die Arbeit für Dich lohnen.

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REGEL NUMMER 1 FÜR CANNABISANBAUER

Es gibt einen guten Grund, warum man im Cannabis-Jargon von "No Tell, No Smell, No Sell" ("Klappe halten, Geruch verbergen, nicht verkaufen") spricht und dies als Regel Nr. 1 für jeden Anbauer bezeichnet – unabhängig davon, wo Du lebst. Sprich nicht über Deine Pflanzen, nicht einmal mit Deinen Freunden oder Deiner Familie und halte Deinen Anbau von neugierigen Augen fern. Verwende Hilfsmittel zur Geruchskontrolle und verkaufe oder verschenke Dein Gras nicht an Bekannte. Wenn niemand über Dein Projekt Bescheid weiß, ist das Risiko, dass Deine Ernte gestohlen wird, viel geringer.

SCHÜTZE DEINE PFLANZEN VOR DIEBEN

Nicht über Dein Gras zu sprechen, ist eine Sache; aber Deine Pflanzen außerhalb der Sicht- und Riechweite anderer zu halten, um kein Aufsehen zu erregen, bedarf etwas mehr Aufwand. Bei uns bekommst Du ein paar Tipps, wie Du Deine Pflanzen gut verstecken und vor Diebstahl schützen kannst.

PROTECTING YOUR CANNABIS PLANTS FROM THIEVES

IM GARTEN

Selbst wenn Du Cannabis in Deinem eigenen Garten anbaust, kannst Du nie wissen, wer beim nächsten nachbarschaftlichen Grillen in Deinem Garten herumspioniert. Scheinbar unauffällige Nachbarn mögen vielleicht nicht wie eine Bedrohung wirken, aber die Berichte über derartige Vorfälle häufen sich. Das Gute am Anbau im eigenen Garten ist, dass Du Deine Pflanzen besser verbergen kannst als an anderen Plätzen.

Wenn Du Gras in einer Ecke Deines Gartens anbaust, kannst Du Deine Pflanzen zwischen Tomatenpflanzen, Blumen und anderen Kräutern tarnen. Viele dieser Begleitpflanzen für Cannabis eignen sich nicht nur zur besseren Tarnung: Sie bieten zusätzliche Nutzen, beispielsweise im Rahmen der Abschreckung von Ameisen oder Blattläusen. Ferner verbessern manche Begleitpflanzen die Bodenzusammensetzung und ziehen auch Cannabis-Helfer wie Bienen und Marienkäfer an.

AUS DEN AUGEN, AUS DEM SINN

Stelle sicher, dass Du Deine Cannabispflanze an einem Platz anbaust, der von Deinem Haus oder vom Nachbargrundstück nicht leicht einsehbar ist – selbst von einem höheren Standpunkt aus nicht. Suche einen weniger offensichtlichen Platz in Deinem Garten, an dem man die Pflanzen nicht sehen kann.

DENKE AN DIE GERUCHSENTWICKLUNG

Denke daran, dass Du, neben dem Verstecken Deiner Pflanzen zwischen den Begleitpflanzen an einem getarnten Platz, einen anderen wichtigen Faktor im Auge behalten musst – und das ist der Geruch, den Deine Pflanzen entwickeln. Je weiter Deine Pflanzen von neugierigen Nasen entfernt sind, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der typische Grasgeruch die Aufmerksamkeit unerwünschter Personen auf sich zieht.
Ferner verfügen einige der bereits erwähnten Begleitpflanzen einen intensiven und manchmal überwältigenden Duft, wodurch sie sich perfekt zum Überdecken anderer Gerüche eigenen – insbesondere gegen Ende der Blütephase Deiner Cannabispflanzen.

NON SCORDATEVI DELL'ODORE

AUF DEM BALKON

Wenn Du auf dem Balkon anbaust, stehen Dir womöglich weniger Optionen zur Verfügung, ein gutes Versteck zum Tarnen Deiner Pflanzen zu wählen. Aber selbst auf einem Balkon kann man Cannabis zwischen Begleitpflanzen erfolgreich verstecken. Wie wäre es mit ein paar Tomaten- oder Bohnenpflanzen, um Deine Cannabispflanzen zu tarnen? Mit etwas Kreativität ist es nicht allzu schwer, Deine Pflanzen so zu stellen, dass Du Deine Graspflanzen vor den Blicken von Passanten und neugierigen Nachbarn schützen kannst.

Wenn Du auf dem Balkon anbaust, kannst Du nach zusätzlichem Sichtschutz suchen. Du könntest Dir einen Zaun aus Bambus oder etwas ähnlichem zulegen. Solltest Du in einem Gebäude mit vielen Wohnungen leben, könnte besonders der Geruch der Cannabispflanzen zum Problem werden, da die Balkone oftmals dicht beieinander liegen. Wähle daher den von Deinem Nachbarn am weitesten entfernten Platz auf Deinem Balkon, damit Dein Nachbar so wenig wie möglich vom Geruch der Pflanzen ab- und mitbekommt.

IN EINEM GEWÄCHSHAUS

Wenn Du in einem Gewächshaus anbaust, hast Du den Vorteil, dass Du ein Luftfiltersystem einbauen kannst, um die Gerüche Deiner Pflanzen effektiv zu neutralisieren. Du könntest ferner in Betracht ziehen, Dein Gewächshaus mit einer Alarmanlage, Kameras und automatischen Bewegungsmeldern auszustatten. Meistens reicht es jedoch schon aus, wenn man Kamera und Lampen am Anbauplatz installiert hat, um mögliche Cannabisdiebe abzuschrecken. Des Weiteren kannst Du, wenn Du legal anbaust und Deine Pflanzen gestohlen werden sollten, von der Kamera aufgenommenes Videomaterial bei der Polizei als Beweis vorlegen.

GUERILLA-ANBAU

Das größte Risiko, dass Deine Pflanzen entdeckt und gestohlen werden könnten, besteht dann, wenn Du im öffentlichen Freiland anbaust. Diese Form des Anbaus erfordert zusätzliche Planung und Aufwand, um Deine Pflanzen geheimzuhalten. Suche daher nach einem passenden Ort abseits von Fußgängerwegen. Als Regel gilt, dass je schwieriger der Weg zu Deinen Pflanzen zu bewältigen ist, desto unwahrscheinlicher sie von Fremden gefunden werden. Im Freien sind Deine Pflanzen jedoch dem Risiko wilder Tiere ausgesetzt, wodurch möglicherweise zusätzlicher Schutz in Form von Maschendraht etc. nötig ist. Dadurch steigt jedoch auch das Risiko, dass die Pflanzen entdeckt werden könnten, was Du unbedingt bedenken solltest.

GUERRILLA GROWS

ZUSÄTZLICHE TIPPS ZUM SCHUTZ DEINER PFLANZEN VOR DIEBEN

Egal, wo Du Gras anbauen möchtest, ist eine gute Tarnung der Pflanzen vor neugierigen Augen der Schlüssel zum Erfolg. Wir haben bereits über das Auffinden geeigneter Plätze als Versteck für Deine Cannabispflanzen, die Nutzen von Begleitpflanzen und die Beachtung der Geruchsentwicklung der Pflanzen gesprochen. Aber Du kannst noch etwas tun, um das Risiko zu minimieren, dass Deine Pflanzen entdeckt werden: wähle passende und unauffällige Sorten.

Natürlich ist eine Sativa, die drei Meter groß werden kann, sehr unpraktisch, wenn Dein Anbauplatz gut versteckt bleiben soll. Um das Risiko eines Diebstahls zu minimieren, solltest Du Dich lieber nach einer kleineren Cannabissorte umsehen. Manche Sorten, wie beispielsweise Royal Dwarf oder Blue Cheese Automatic von Royal Queen Seeds, werden nicht größer als 60cm, wodurch sie sich bestens für den versteckten Anbau eignen. Ferner kann auch die kurze Anbauzeit einer autoflowering Sorte das Risiko reduzieren, dass die Pflanzen entdeckt werden. Das Gleiche gilt für Cannabissorten, die von Natur aus geruchsarm sind und den Anbau auf dem Balkon weitaus einfacher gestalten.

WIE DU DEINE CANNABISPFLANZEN VOR DIEBEN SCHÜTZT – FAZIT

Wenn Du Deine Pflanzen vor Dieben schützen möchtest, ist es wichtig, cool an die Sache heranzugehen. Rabiate Methoden zum Schutz der Pflanzen bzw. Vergeltungsmaßnahmen gegen Diebe nutzen dem Anbauer auf lange Sicht bestimmt nicht. Lege daher keine Fallen oder verzichte auf alles, was vielleicht sogar dazu führen könnte, dass am Ende Du große Schwierigkeiten bekommst und nicht der Dieb. Wenn Du Deine Cannabispflanzen gut schützen möchtest, besteht der beste Angriff bekanntlich immer noch in einer guten Verteidigung.

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