In den letzten Jahren sind endlich auch Senioren mehr und mehr dazu übergegangen, Cannabis als medizinisches Kraut und nicht länger als gefährliche Droge zu sehen. Das ist eine große Sache für eine Generation, die während des Cannabisverbots aufgewachsen ist – es muss also sehr gute Gründe für diese Hinwendung geben. Überall auf der Welt werden sich immer mehr Senioren der therapeutischen Eigenschaften von Cannabinoiden bewusst, wobei das nicht-psychotrope CBD an erster Stelle steht. Nicht, dass ein wenig THC älteren Menschen schaden würde, doch bleiben in den meisten Ländern die Gesetze, die die Nutzung von medizinischem Cannabis regeln, leider hinter den wissenschaftlichen Erkenntnissen zurück.

Ein Abbau der Gesundheit gehört meist unvermeidlich zum Alterungsprozess dazu, was Senioren häufig dazu führt, Arzneimittel mit zahlreichen (und manchmal auch schwerwiegenden) Nebenwirkungen zu verwenden. Die Forschung zeigt, dass CBD "Anti-Aging"-Effekte auf unseren Körper ausübt und dass es die Symptome der meisten altersbedingten Krankheiten behandeln oder lindern kann – ohne große Nebenwirkungen. Ebenso entdecken viele Senioren, dass die positiven Auswirkungen dieses Cannabinoids nicht nur geeignet sind, spezifische Gesundheitsprobleme anzugehen, sondern ihre Gesundheit generell fördern kann. Hier stellen wir einige typische altersbedingte Erkrankungen vor, bei deren Vorliegen Senioren von CBD profitieren können.

SCHMERZLINDERUNG, ARTHRITIS UND OSTEOPOROSE

Bei jedem Menschen, der älter als 60 ist, steigt das Schmerzrisiko an. Dies kann zum Beispiel von früheren Verletzungen, Muskel- oder Gelenkerkrankungen oder anderen Erkrankungen herrühren. Es wird diskutiert, dass Cannabis ein wirksames Schmerzmittel ist, und zwar genau so wirksam wie verschreibungspflichtige Medikamente oder sogar noch wirksamer. Cannabinoide können Schmerzen zu reduzieren, die mit Arthritis, Krebs, Neuropathie, Spastizität, Kopfschmerzen, Migräne, Amyotropher Lateralsklerose (ALS), Fibromyalgie, Multipler Sklerose, postoperativer und posttraumatischer Erholung sowie Rückenmarksverletzungen und -erkrankungen im Zusammenhang stehen.

Mehrere Studien haben gezeigt, dass CBD bei Gelenkschmerzen und deren Ursachen eine vielversprechende Behandlung darstellt. Eine aktuelle Studie der University of Chicago zeigte, dass Cannabinoide in einer Vielzahl von Gelenkschmerzmodellen bei Tieren "deutliche Aktivität" produzieren. Diese Effekte sind das Ergebnis sowohl der Hemmung der Schmerzsignalübertragung (hauptsächlich durch CB1-Cannabinoidrezeptoren) als auch der entzündungshemmenden Wirkung (hauptsächlich durch CB2-Rezeptoren).

Ebenso berichtet die Studie von Daten, die "gezeigt haben, dass die verschiedenen Elemente des Endocannabinoid-Signalsystems in den entsprechenden Geweben von Mensch und Tier exprimiert werden" und dass Cannabinoide tatsächlich positive Auswirkungen auf Gelenkschmerzen haben können.

Eine weitere Studie, diesmal von der Halifax University, Kanada, belegte kürzlich, dass akute Gelenkentzündungen bei Ratten, hervorgerufen durch induzierte Osteoarthritis, durch lokale CBD-Behandlung reduziert werden konnten. Die in dieser Studie vorgelegten Daten zeigen, dass die lokale Verabreichung von CBD die Schmerzen blockierte, und dass eine prophylaktische CBD-Behandlung die spätere Entwicklung von Schmerzen und Nervenschäden in arthritischen Gelenken verhinderte.

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Eine 2016 durchgeführte Studie des University of Kentucky College of Pharmacy hob die Wirksamkeit von CBD als topische Behandlung von Arthritis hervor. Dabei reduzierte transdermales CBD-Gel Gelenkschwellungen, Schmerzen und Entzündungsbiomarker bei Ratten unter Laborbedingungen signifikant.

Auch wenn diese und andere Erkenntnisse nicht aus regulierten klinischen Studien stammen, weisen sowohl die präklinischen als auch die Humandaten von Patienten darauf hin, dass Cannabis als mögliche Behandlung von Gelenkschmerzen ernst genommen werden sollte. CBD kann ein sicheres Therapeutikum zur Behandlung neuropathischer Schmerzen sein, die durch Osteoarthritis verursacht werden und möglicherweise einige der zugrunde liegenden Ursachen aufheben.

Ebenso könnten unsere Cannabinoid-Rezeptoren eine Rolle bei der Prävention von Osteoporose spielen, einer weiteren häufigen Erkrankung, die mit dem Altern zusammenhängt. Eine Laborstudie der University of Edinburgh hat gezeigt, dass die Aktivität der CB1-Rezeptoren vor altersbedingtem Knochenverlust schützt, indem die Knochenmasse und der Lebenszyklus von Knochenmarkzellen reguliert werden.

Cannabinoide können scheinbar sowohl den Knochenabbau verhindern als auch das Knochenwachstum anregen, wodurch die Gewebedichte verbessert wird. Forschungsergebnisse weisen sogar darauf hin, dass CBD die Fähigkeit besitzt, den Heilungsprozess von Knochenbrüchen signifikant zu verbessern. Eine 2015 von mehreren Labors durchgeführte Studie baute auf früheren Forschungen auf, um die Wirkung von CBD auf die Knochenbildung und die Hemmung von Abbauprozessen von Knochengewebe zu demonstrieren.

Osteoporose CBD

NEURODEGENERATIVE STÖRUNGEN

Viele Laborstudien unterstützen die Annahme, dass es sich bei CBD um ein Antioxidans und Neuroprotektivum handelt. Es konnte gezeigt werden, dass CBD und THC Hydroperoxid-induzierte oxidative Schäden verhindern, wobei sie genauso effektiv, bzw. besser als andere Antioxidantien wirken. Weitere Forschungsdaten zeigen, dass Cannabidiol ein potenzielles therapeutisches Mittel zur Behandlung oxidativer neurologischer Erkrankungen wie der zerebralen Ischämie sein kann. CBD wird heute als vielversprechendes pharmakologisches Instrument eingeschätzt, das neuronale Entzündungsreaktionen abschwächen kann. Patienten mit Alzheimer, Demenz und anderen neurodegenerativen Erkrankungen berichteten von verbesserter Gedächtnisleistung, gesteigerten kognitiven Fähigkeiten und allgemeiner psychischer Gesundheit während und nach der Behandlung mit CBD.

Ein Überblick über die jüngsten Forschungsergebnisse mit dem Titel "Neurological Aspects of Medical Use of Cannabidiol" (Neurologische Aspekte der medizinischen Verwendung von Cannabidiol) führt alle vorklinischen und klinischen Forschungsarbeiten zusammen, in denen die Wirkungen von CBD selbst ermittelt wurden. Untersucht wurde die potenzielle Rolle von CBD bei Parkinson, Alzheimer, der Multiplen Sklerose, Huntington, der Amyotrophen Lateralsklerose sowie Gehirnischämie. Die Ergebnisse verweisen auf das Vorliegen präklinischer Belege, wonach CBD positive Auswirkungen auf alle diese schwerwiegenden Erkrankungen hat, seine Verwendung aber noch weiterer Bestätigung durch gut durchdachte klinische Studien bedarf.

Nachdem sie wahrscheinlich einige Studien gelesen hatte, in denen vielversprechende Ergebnisse des Einsatzes von von CBD in der Neurologie publiziert wurden, veröffentlichte die US-Regierung im Jahr 2003 eine Publikation mit dem Titel "Cannabinoids as antioxidants and neuroprotectants" (Cannabinoide als Antioxidantien und Neuroprotektiva), die besagt, dass sich Cannabinoide bei der Behandlung und Prophylaxe einer Vielzahl von Erkrankungen als nützlich erweist, die mit oxidativem Stress assoziiert sind und zu denen ischämische, altersbedingte, entzündliche und Autoimmunerkrankungen gehören. Die Publikation behauptete auch, dass Cannabinoide nach ischämischen Episoden die neurologischen Schäden begrenzen.

SCHLAFSTÖRUNGEN

Während des Schlafes reinigt sich unser Gehirn von Giftstoffen, die es tagsüber produziert hat und die etwa freie Radikale umfassen. Die Qualität des Schlafs ist entscheidend, wenn es gilt altersbedingte neurodegenerative Erkrankungen zu verhindern. Leider treten bei Senioren gerade Schlafsprobleme sehr häufig auf. In der Folge werden älteren Menschen häufig Schlafpillen verschrieben, die zu Abhängigkeit führen und vielfältige weitere Nebenwirkungen auslösen.

Es hat sich gezeigt, dass CBD Muskelkrämpfe verringert, die durch neuromuskuläre Störungen verursacht werden und den Schlaf unterbrechen können. Cannabidiol beruhigt den Geist und entspannt die Muskeln. Ebenso scheint es den Schlaf-Wach-Zyklus positiv zu beeinflussen und unterstützt eine gesunde und natürliche Nachtruhe.

CBD Medizinisch Schlafen

KARDIOVASKULÄRE FUNKTIONEN

Mehrere Studien belegen das Potenzial von CBD zur Unterstützung einer robusten kardiovaskulären Gesundheit. Seine vasodilatatorische Wirkung kann einen gesunden Blutdruck unterstützen und den Blutfluss erhöhen. In der präklinischen Forschung konnte zudem gezeigt werden, dass CBD ischämische Gewebeschäden mindert, welche die Sauerstoffversorgung des Herzens verschlechtern. Ebenso stellte man fest, dass das Cannabinoid bei Ratten den Schweregrad von Herzinfarkten verringert und sie vor myokardialen ischämischen Verletzungen schützt.

Dieselbe antiischämische Wirkung, die bei Ratten festgestellt wurde, betrifft auch das Hirngewebe. Eine Studie hat gezeigt, dass die Gabe von Cannabidiol direkt nach hypoxisch-ischämischen Episoden die Langzeitverletzung des Gehirns reduziert und die verhaltensneurologische Funktion wiederherstellt. Von Laboren bis hin zu klinischen Therapien wird CBD heute effektiv als Medikament zur Verhütung von Schlaganfällen, bzw. nach einem Schlaganfall für die Genesung des Hirns eingesetzt.

Schließlich scheinen die entzündungshemmenden und antioxidativen Wirkungen von CBD auch vor kardiovaskulären Schäden durch Typ-2-Diabetes zu schützen, von denen Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine Nebenwirkung darstellen.

GASTROINTESTINALE GESUNDHEIT

Komplikationen im Magen-Darm-Bereich können aufgrund einer altersbedingten Verschlechterung der Zellen und Entzündungen im Verdauungstrakt zum Krankheitsbild älterer Menschen beitragen. Darüber hinaus leiden Senioren oft an Appetitlosigkeit, was zu Gewichtsverlust, Gewebeschwäche und psychischen Problemen führt. CBD hat sich als guter Appetitanreger erwiesen und auch entzündliche Darmerkrankungen wie etwa Colitis und Morbus Crohn könnten mit CBD erfolgreich angegangen werden.

Magen-Darm-Medizin CBD

WIE SENIOREN CBD NUTZEN KÖNNEN

Selbst wenn die Mehrheit der älteren Bevölkerung noch nicht mit CBD experimentiert hat, können mehr und mehr Patienten – ob nun älter oder nicht – die Einnahme verschreibungspflichtiger Medikamente durch die Nutzung von Cannabinoiden reduzieren. Viele Senioren wissen noch nicht, wie medizinisches Cannabis ihre Lebensqualität verbessern kann, aber es scheint, dass diejenigen, die mit der Einnahme von CBD begonnen haben, mit den Ergebnissen zufrieden sind.

CBD hat keine oder nur sehr geringe Nebenwirkungen und wird als Ersatz oder Ergänzung zu verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln und Muskelrelaxantien verwendet. CBD-Produkte helfen Menschen mit Schmerzen, Entzündungen und sogar Anfällen umzugehen, obwohl selbst medizinische Fachleute sich nicht sicher sind, wie viel CBD sie für welche Krankheit einsetzen sollen.

CBD gibt es in einer Vielzahl von Formen: als Pillen, Isolatkristalle, Salben, Esswaren, Sprays sowie als Öle und Tinkturen, die geschluckt oder sublingual eingenommen werden können. Dieser Reichtum an Einnahmemethoden vereinfacht die Verabreichung und Dosierung sehr, gerade auch für ältere oder behinderte Menschen. Ebenso können Cannabinoid-Öle auch in normale Speisen und Getränke gemischt werden und erzeugen nicht das High, das mit THC verbunden ist. Als Folge der aktuellen boomenden Nachfrage nach CBD werden ständig neue Produkte entwickelt, die auf unterschiedliche Bedürfnisse und Erkrankungen abzielen, zu denen nicht zuletzt auch Rezepturen zählen, die speziell auf den älteren Teil der Bevölkerung abgestimmt sind.

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