Der Anbau von Cannabis in Erde mag so einfach erscheinen, als würde man einfach einen Samen in den Boden stecken und geduldig darauf warten, bis man sich eines Tages über die große Ernte abgefahrener Blüten freuen kann. Der Anbau auf Erde ist jedoch eine Wissenschaft für sich. Viele Anbauer betreten diesen Kaninchenbau und befinden sich plötzlich in einer Welt voller Mikroorganismen, Nährstoffe, Pilze, Begleitpflanzen und Untersaat.

Ein wichtiger Aspekt beim Anbau von Cannabispflanzen in Erde sind Nährstoffe. Alle Böden haben unterschiedliche Eigenschaften und Nährstoff- und Mineralienprofile. Böden, die in bestimmten Gebieten zu finden sind, können von den Anbauern optimiert werden, um optimale Nährstoffe für Cannabispflanzen zur Verfügung zu stellen. Viele Anbauer legen daher großen Wert auf Kompostierung, um Nährstoffe beständig in den Boden einzubringen, damit ihre Pflanzen besser gedeihen können. Eine weitere wichtige Nährstoffquelle für Pflanzen ist Mist oder tierischer Kot, der sehr reich an Mineralien ist und leicht von all den vielen Organismen im Boden abgebaut werden kann.

EINE NATÜRLICHE ALTERNATIVE

Mist ist eine natürliche und umweltfreundliche Methode, um Nährstoffe zurück in den Boden zu bringen. Viele große und kommerzielle Anbaubetriebe verwenden jedoch chemische Düngemittel, um dieses Ziel umzusetzen. Es ist jedoch bekannt, dass diese Methode sowohl für den Mensch als auch die Umwelt schädlich ist. Viele dieser Produkte werden aus Erdölprodukten hergestellt und können daher die Haut und die Atmungsorgane schädigen. Chemische Düngemittel unterstützen Pflanzen zwar im Wachstum, aber sie tragen nicht zu einer ganzheitlichen allgemeinen Bodengesundheit bei. Sie können sogar viele der nützlichen Mikroorganismen im Boden abtöten und den natürlichen pH-Wert des Bodens in ein Ungleichgewicht bringen.

Dünger kann von einer Vielzahl von Tieren bezogen werden und er ist reich an Mineralien wie beispielsweise Stickstoff, Phosphor, Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium sowie organischen Stoffen. Mist bzw. Dung wird als Komplettdünger angesehen, da er eine Vielzahl von Makro- und Mikronährstoffen enthält, die für eine optimale Gesundheit von Pflanzen und Boden von enormer Wichtigkeit sind.

Es ist empfehlenswert, den Mist zu kompostieren, bevor er dem Boden zugeführt wird; dieser Prozess hilft dabei, unerwünschte Organismen in der Bodenumgebung zu verhindern. Wenn Du Deinem Komposthaufen Wasser hinzufügst und ihn alle 2 Wochen wendest, wird der Komposthaufen Feuchtigkeit speichern und die nötige Wärme erzeugen, um unerwünschte Schädlinge abzutöten.

Lass uns einen Blick auf die verschiedenen Komposttypen und deren Vorteile werfen.

HÜHNERMIST

Hühner sind unglaubliche Kreaturen, die eine grundlegende Rolle in sogenannten Permakultur-Gartensystemen spielen. Ihr Mist ist reich an Stickstoff, Phosphor und Kalium. Außerdem ist Hühnermist leicht und einfach zu transportieren. Zudem bietet die Haltung eigener Hühner eine gute Versorgung mit Dung sowie hochwertigen Eiern und eine Patrouille von Schädlinge fressenden Vögeln. Die Kompostierung von Hühnermist dauert normalerweise zwischen 6 und 9 Monaten. Anbauer müssen daher bereits im Voraus planen, wenn sie diese Möglichkeit in Betracht ziehen.

Hühnerorganischer Kompost

KANINCHENMIST

Kaninchenmist ist eine ausgezeichnete Option für Anbauer, die schnell Nährstoffe benötigen. Kaninchendünger muss nicht unter Hitze kompostiert werden und er kann direkt in den Oberboden eingearbeitet werden, um Cannabispflanzen mit Nährstoffen zu versorgen. Kaninchendünger ist bis oben hin mit Nährstoffen beladen und enthält neben Stickstoff, Phosphor und Kalium große Mengen an Kalzium, Magnesium und Zink.

Bio-Kompost aus Kaninchen

PFERDE- UND KUHMIST

Pferde- und Kuhmist enthalten etwa 1–2% Stickstoff und 1–3% Kalium. Sie wirken verbessernd auf die Bodenbeschaffenheit und -fruchtbarkeit. Diese Art von Dünger erfordert aufgrund eines erhöhten Risikos von Krankheitserregern vor dem Gebrauch eine sogenannte Heißkompostierung. Pferde- und Kuhmist werden manchmal über die Wintersaison auf Gartenbeeten deponiert und mit Stroh bedeckt, damit er sich besser zersetzt. Ein Nachteil von Pferde- und Kuhmist ist, dass der Transport normalerweise teurer ist.

Pferd Bio-Kompost

SCHWEINEMIST

Schweinemist muss, aufgrund des Vorhandenseins von Antibiotika, Bakterien und Parasiten bei intensiven landwirtschaftlichen Betrieben, sorgfältig ausgesucht werden. Schweinemist, der aus umweltbewussten landwirtschaftlichen Betrieben und von gesunden Tieren stammt, ist jedoch eine großartige Nährstoffquelle für Böden und Gärten. Durch die Heißkompostierung wird Schweinemist für den Garten gut vor- und aufbereitet, und das Endprodukt ist reich an Phosphor.

Schweineorganischer Kompost

SCHAFMIST

Schafmist ist eine andere Art von Dung, die ohne vorherige Kompostierung und unmittelbar verwendet werden kann. Schafmist übertrifft Kuh- und Pferdemist hinsichtlich des Stickstoff-, Phosphor- und Kaliumgehalts. Zudem ist er voller organischer Stoffe, die dazu beitragen, nützliche Bakterien anzuziehen.

Bio-Kompost aus Schafen

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