LEGALES GRAS IST NUR EINE UNTERSCHRIFT ENTFERNT

Mit großer Mehrheit befürwortete das Unterhaus des mexikanischen Kongresses am Freitag, den 28. April 2017, ein Gesetz bezüglich medizinischem Cannabis. 371 Stimmen dafür, 7 dagegen und 11 enthaltene Stimmen. In nur 6 Monaten konnte das Gesetz zur Legalisierung von Cannabis als Medizin alle rechtlichen Hürden mit Leichtigkeit überwinden. Zunächst stimmte der Senat im Dezember 2016 mit überwältigender Mehrheit dafür, genau so, wie es später der Kongress tat. Jetzt soll der aktuelle Präsident Enrique Peña Nieto den Gesetzesvorschlag mit seiner Unterschrift zum geltenden Gesetz machen.

Der Präsident hat selbst eine Erhöhung der Menge gefordert, die medizinische Anwender von Cannabis besitzen dürfen und zwar von 5g auf 28g. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, dessen Krieg gegen die Drogen kläglich gescheitert war, ist das ein gern gesehener Schritt. Ein Krieg gegen die Drogen, der zwischen 2006-2016 über 100.000 Menschenleben kostete. Ein Stift hat mehr Macht als ein Schwert und ist eine effektivere Waffe im Kampf gegen die Kartelle.

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WAS BEDEUTET DAS GESETZ FÜR PATIENTEN?

Die gute Nachricht für Konsumenten von medizinischem Cannabis ist, dass ihre Medizin nun endlich legal ist. In den letzten Jahren behandelte die mexikanische Regierung den Anbau und Konsum von Cannabis als Medizin von Fall zu Fall unterschiedlich. Das neue Gesetz gibt den Patienten rechtliche Klarheit. Medizinisches Cannabis ist Medizin und keine illegale Droge ohne Nutzen. Ein klares Modell für den Anbau und die Abgabe von medizinischem Gras an Patienten muss allerdings noch festgelegt werden.

Produkte auf CBD-Basis mit einem THC-Gehalt von weniger als 1% werden zukünftig erlaubt sein. Dem Gesundheitsministerium wurde die volle Verantwortung für die Verwaltung und Abgabe von Gras in Mexico übertragen. Nur wenige Länder können ein funktionierendes Gesundheitssystem vorweisen. Vielleicht wäre eine neue und spezialisierte Behörde dafür die bessere Wahl gewesen? Wir werden sehen.

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WAS IST MIT DEM KONSUM ALS FREIZEITDROGE?

Leider hat das Gesetz keinen Einfluss auf den Konsum von Cannabis als Freizeitdroge in Mexiko. Das Gesetz ist lediglich eine geregelte Bestimmung für Patienten und limitiert den THC-Gehalt in legalen Cannabisprodukten auf sehr dürftige 1%. Zudem lässt die Kontrolle durch das Gesundheitsministerium den Schluss zu, dass Patienten eher mithilfe eines Rezeptes an medizinisches Cannabis gelangen werden, anstatt es selbst Zuhause anzubauen.

Das Gesetz ist „ein guter Anfang“ und „Schritt in die richtige Richtung“ - so bezeichneten es viele Befürworter der Legalisierung unter den mexikanischen Politikern. Es gibt jedoch keine Entschuldigung dafür, warum es immer noch keinen Fortschritt bei dem Thema um das Recht, in Ruhe einen Spliff genießen zu können, gibt. Vor allem in einem Land, in dem Drogenkartelle nur negative Auswirkungen auf die Gesellschaft und Wirtschaft haben.

 

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