Die deutschen Gerichte scheinen beim medizinischen Marihuana lockerer zu werden, denn ein Mann in Not gewinnt das Recht sein eigenes Cannabis anzubauen.

Das Bundesverwaltungsgericht hat vor kurzem eine wegweisende Entscheidung getroffen und ein Urteil zugunsten eines medizinischen Patienten gefällt, der zu Hause sein eigenes Marihuana anbauen möchte. Es ist eine Entscheidung, die Menschen in einer ähnlichen Situation Tür und Tor öffnet und es ihnen ermöglichen könnte, dem Beispiel zu folgen.

Der betreffende Patient ist der 52-jährige Michael F., der an Multipler Sklerose leidet, eine Krankheit, von der sich gezeigt hat, dass die Verwendung von Cannabis bei ihr von Nutzen ist. Er hat seit 2000 seinen Rechtsfall über den Anbau seiner eigenen Versorgung bestritten, also gut 16 Jahre! Während dieser Zeit sah er sich mit mehreren Ablehnungen und sogar einer Razzia in seinem Haus konfrontiert, bei der sein derzeitiger Vorrat beschlagnahmt wurde - obwohl er in einem späteren Strafverfahren freigesprochen wurde, wobei die Polizei sogar gezwungen wurde, das konfiszierte Marihuana wieder auszuhändigen.

In Deutschland ist medinisches Marihuana für Patienten mit bestimmten Krankheiten erhältlich - wenn sie bereit sind es selbst zu bezahlen. Allerdings konnte Michael es sich nicht leisten, die €15/g zu zahlen, um seine medizinische Versorgung aufrecht zu erhalten. Stattdessen nahm er die Sache in die eigenen Hände und baute sein eigenes Gras an.

EIN SCHRITT IN DIE RTICHTIGE RICHTUNG

Während die Nachricht, dass Michael jetzt seine eigene Versorgung anbauen und seine Krankheit ohne Angst vor rechtlichen Auswirkungen behandeln darf, für ihn ausgezeichnet ist, ist sie ebenso hervorragend für die Menschen in Deutschland als Ganzes, da das Urteil einen Präzedenzfall darstellt. Jeder in einer ähnlichen Situation sollte in der Lage sein, seinen Fall vor Gericht zu bringen und ein ähnliches Urteil zu erwirken. Obwohl es wahrscheinlich ein teurer Weg ist, untergräbt er die aktuellen, ungerechten Gesetze. Da immer mehr Menschen das Recht gewinnen ihre eigene Versorgung anzubauen, baut sich der Druck auf den Gesetzgeber auf, eine Änderung vorzunehmen.

Das Urteil wurde vom höchsten Gericht in Deutschland gefällt, was bedeutet, dass es nicht angefochten oder aufgehoben werden kann. Es kann nicht mehr lange dauern, bis wir sehen, dass die Ketten des Verbots zu bröckeln beginnen und die Rechte der Menschen in Not endlich wahrgenommen werden.

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