Das zarte Sämlingsstadium zu meistern ist wichtig, wenn man starke und gesunde Pflanzen aufziehen will. Dieser Beitrag liefert Informationen darüber, wie Du aus Samen gesunde Sämlinge heranziehst.

1. BEHÄLTER UND NÄHRMEDIUM

Bevor wir unsere Cannabissamen auskeimen, müssen wir eine Entscheidung über den Behälter und die Erde treffen, unter der Annahme, dass die meisten Anfänger wegen der Einfachheit Erde bevorzugen. An dieser Stelle müssen wir bereits zwischen autoflowering und feminisierten/regulären Samen unterscheiden.

A. TÖPFE FÜR AUTOFLOWERING SORTEN

Wer autoflowering Sorten aufzieht, der wird die besten Ergebnisse erzielen, wenn er den Samen direkt in den endgültigen Topf pflanzt und den Sämling in den ersten drei Wochen sehr aufmerksam im Auge behält. Fehler in der Vegetationsperiode von autoflowering Sorten können fatale Folgen haben, was niedrige Erträge bedeutet. Je nach Sorte und Aufzuchtverfahren, können Topfgrößen mit 5 bis 15 Liter Fassungsvermögen verwendet werden. Die Größe des Topfes wird einen Einfluss auf die Größe Deiner Pflanzen, den Ertrag und auf die Häufigkeit der Bewässerung haben. Tipp: AirPots ermöglichen, dass mehr Sauerstoff an das Wurzelsystem gelangt und werden die Vitalität und letztendlich auch den Ertrag steigern.

B. TÖPFE FÜR FEMINISIERTE SORTEN

Feminisierte und reguläre Cannabissorten geben dem Erzeuger die Möglichkeit zu entscheiden, wann die Vegetationsperiode endet und die Blütezeit beginnt. Aus diesem Grund ist das Umpflanzen "feminisierter" Sämlinge nicht so ein großes Problem, im Gegensatz zu autoflowering Sorten. Wenn der Pflanze wegen Stress ein paar Tage für die Erholung verloren gehen, verlängert der Anbauer einfach die Vegetationsperiode und kompensiert so den Verlust des Wachstums. Internetforen und Aufzuchtberichte können Dir helfen eine Idee davon zu bekommen, was in Bezug auf die Topfgröße(n) für Deine Situation am besten funktioniert.

C. NÄHRMEDIUM

Hochwertige Bio-Erde, die "leicht" ist, was vorab hinzugefügte Nährstoffe betrifft, funktioniert am besten.

TÖPFE SORTEN cannabis

2. KEIMTECHNIKEN

Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Techniken, die häufig verwendet werden, um Cannabissamen zum Keimen zu bringen.

A. IM NASSEN PAPIERTUCH

Leg Deine Cannabissamen vorsichtig zwischen nasse Papiertücher und leg sie in einen verschließbaren Plastikbehälter. Ziele auf eine hohe Luftfeuchtigkeit im Inneren des Behälters bei Temperaturen zwischen 20-25°C ab, dazu feuchte, aber nicht übermäßig nasse Papiertücher. Überprüfe Feuchtigkeit und Luftfeuchtigkeit regelmäßig. Schliesse den Behälter nicht vollständig, um etwas Luftaustausch zu ermöglichen. Das Ganze geschieht an einem dunklen Ort.

B. IN WASSER AUSKEIMEN

Lass Deine Samen einfach vorsichtig in ein Glas Wasser fallen und warte 24-48 Stunden, bis die Samen ihre Schale aufgebrochen haben. Warte bis Du die ersten paar Millimeter von der Wurzel sehen kannst und stelle sicher, dass die Wassertemperatur zwischen 20-25°C liegt. Stell das Glas irgendwo hin, wo kein Licht hinkommt.

KEIMTECHNIKEN cannabis

3. UMWELT: LICHT, FEUCHTIGKEIT UND BEWÄSSERUNG

Nachdem die Samen ausgekeimt sind, ist es an der Zeit, sie in die Töpfe zu pflanzen. Pflanze sie nur 3-5 Millimeter unter der Oberfläche der Erde ein, im Idealfall mit der winzige Wurzel nach unten. Dies kann helfen einen Zeitverlust zu vermeiden, da sich der Samen nicht umorientieren muss, in welcher Richtung die Schwerkraft arbeitet.

A. LICHT

In den ersten 10-14 Tagen ist es nicht notwendig leistungsstarke HPS oder LED zu verwenden. CFL mit einem blauen Lichtspektrum (Tageslicht/kaltweiß) werden sehr gute Ergebnisse erzielen. Entweder Du baust Dir Deine eigene Beleuchtung mit T5/T8 Sockeln oder Du kaufst Dir 23-30W CFL mit der europäischen Standard E27 Lampenfassung. Vergleich die verschiedenen Lampen und wähle die mit der höchsten Lichtausbeute.

B. FEUCHTIGKEIT

Ziele auf eine Luftfeuchtigkeit von um die 70% ab. Ein kleiner Propagator kann eine Option sein, wenn man in sehr kleinen Behältern anfängt, aber wer autoflowering Pflanzen in ihren endgültigen Töpfen aufzieht, der muss die Luftfeuchtigkeit im Raum überwachen und wenn nötig erhöhen können.

C. BEWÄSSERUNG

Dies ist bei weitem der wichtigste Teil beim Heranziehen von Sämlingen und Cannabis im Allgemeinen. Pass auf, dass Du Deine Pflanzen vor lauter Liebe zu ihnen nicht überwässerst! Das Wurzelsystem wird nicht zum Wachsen angeregt, wenn es ständig mit Wasser geflutet wird. Du musst den individuellen Rhythmus oder Zyklus zwischen nass und trocken finden. Das kommt im Laufe der Zeit und Deine Sämlinge werden prima gedeihen, wenn Du aufmerksam auf die Bewässerung achtest. Denk daran, weniger ist manchmal mehr!

m Die Sämlingphase Zu Meistern

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