Die Verbreitung von CBD auf dem Markt für gesunde Kost scheint momentan auf einer Welle der Popularität zu reiten. Da viele davon berichten, wie es ihnen sowohl mental als auch körperlich hilft, steigt die Nachfrage steil an. Mit der bereits vorhandenen Unterstützung vieler Gesundheitsexperten wird der Ruf nach noch genaueren Untersuchungen laut. Es scheint fast, als wolle jeder dabei sein.

Könnte das Verlangen nach CBD genau genommen die Folge dessen sein, dass Cannabinoide pauschal aus unserer Ernährung verbannt wurden und wir uns damit selbst von Nährstoffen ausgehungert haben, an die wir gewohnt waren? Dass dadurch im Gegenzug unsere Anfälligkeit für Erkrankungen und Gebrechen gestiegen ist? Zunehmend denken Ärzte und Gesundheitsexperten, dass ein Nährstoffmangel die direkte Ursache dieser Erkrankungen sein könnte. Wenn Du dazu noch bedenkst, welchen Wert CBD für die Ernährung besitzt, sollte es da als pharmazeutisches Medikament oder natürliche Reformkost betrachtet werden?

DIE GESCHICHTE VON CANNABIS

Wir betrachten Cannabis in Bezug auf unser Verständnis seiner Eigenschaften nach wie vor als etwas relativ Neues. Kürzliche Entdeckungen förderten jedoch zutage, dass der Gebrauch von Cannabis als medizinische Hilfe tausende von Jahre zurückdatiert. 2016 fanden chinesische Archäologen eine 2.500 Jahre alte Begräbnisstätte. Was sie hier fanden, war nichts Anders als, Du ahnst es vermutlich schon, Cannabis. Aus den gefundenen Überresten konnten sie nachvollziehen, dass das Cannabis lokal angebaut und die blühenden Spitzen entfernt wurden. Dazu fanden sich in einer weiteren Stätte in der Nähe noch pulverisierte Blätter und Cannabissamen. Offensichtlich wurden die medizinischen und psychoaktiven Eigenschaften dieser heute stigmatisierten Pflanze frei genutzt.

Wenn wir einen kleinen Zeitsprung nach vorne machen, dauerte es bis nach 1937, dass Hanf aus dem Futter für Nutztiere verbannt wurde. Bis dahin fanden sich die in Hanf enthaltenen Phytocannabinoide im Großteil unserer Nahrungskette. Ihren Einzug fanden sie über die Fütterung des Viehbestands, einschließlich Schweinen, Hühnern und Rindern. Der Grund, warum Hanf verwendet wurde, war der hohe Gehalt an Proteinen und Aminosäuren. Von da aus wurde es auf natürliche Weise Teil von allem unseres Speiseplans. Der Konsum von Fleisch und Milch der Tiere übertrug diese Phytocannabinoide auf uns, indem sie über das Verdauungssystem aufgenommen wurden und mit unserem Endocannabinoid-System interagierten.

Vieh Hanfsamen

DAS ENDOCANNABINOID-SYSTEM

Wenn man den Fakt bedenkt, dass unser Endocannabinoid-System ab einem bestimmten Punkt in der Geschichte durch unsere Ernährung ergänzt wurde, wofür ist das Endocannabinoid-System dann eigentlich verantwortlich? Es kommt in allen Säugetieren vor und ist eine Sammlung von Cannabinoid-Rezeptoren, die sich im gesamten Gehirn und zentralen Nervensystem befinden. Es ist mit einer Reihe physiologischer Funktionen wie Steuerung von Appetit, Schmerzerleichterung, Stimmung und Erinnerung verbunden und die Beeinflussung besagter Rezeptoren zeigte in Vorstudien einige äußerst hilfreiche Ergebnisse. Unser Körper produziert zwar seine eigenen Endocannabinoide, doch diese Rezeptoren können auch durch die Anwesenheit der Cannabinoide aus Cannabis und Hanf stimuliert werden.

NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL ODER PHARMAZEUTISCHES MEDIKAMENT?

Die Debatte hierüber hält an, während die Meinungen dazu ein Allzeithoch erreichen, was hauptsächlich durch das steigende Maß an Forschungen zu CBD und anderen Cannabinoiden als THC angetrieben wird. Es ist das THC, das Cannabis seinen illegalen Charakter verleiht, weshalb es als Droge klassifiziert ist. Das THC ist für die psychoaktiven Eigenschaften verantwortlich, die der Nutzer erlebt, nachdem er Cannabis geraucht hat. Jedoch ist es die Erhitzung beim Rauchen, die besagtes THC erst aktiviert. Wenn Du Cannabis roh in seiner Pflanzenform konsumierst, müssen diese Eigenschaften erst noch aktiviert werden. Du erhältst so stattdessen eine vollkommen andere Zusammensetzung an Cannabinoiden. Hanf ist eine einfache Option, diese Nährstoffe zu erhalten.

Nährstoffe sind lebensnotwendig für funktionierende Zellen, ohne die viele körperliche Funktionen einfach nicht funktionieren würden. Wenn wir durch den Konsum von Hanf uns ansonsten fehlende Nährstoffe erhalten, wird er dann nicht zur Reformkost? Trotz der psychoaktiven Aspekte, die mit Cannabis in Verbindung gebracht werden, ist dies nur ein Teil der komplexen Genetik der Pflanze. Doch wenn eine Sache unabhängig von Deinem Standpunkt gewiss ist, dann die, dass es noch weitere Forschung braucht, um vollständig zu verstehen, wie wir von Cannabis in all seinen Formen profitieren können.

Omega 6 und Omega 3 Hanfsamen Rezept

WIE KANNST DU HANF IN DEINE ERNÄHRUNG INTEGRIEREN?

Welche Möglichkeiten hast Du, wenn Dir die Idee gefällt, Hanf in Deine Ernährung zu integrieren, um von dem Nährwert zu profitieren? Erfreulicherweise hast Du Glück, denn im Gegensatz zu getrocknetem Cannabis trägt Hanf nicht dieselbe Last der Illegalität. Hanf wird aus den Fasern der Hanfpflanze und primär ihren Stängeln gewonnen. Reich an gesunden Fetten und Fettsäuren, sind Hanfsamen eine großartige Quelle von Omega-6 (Linolensäure) und Omega-3 (Alpha-Linolensäure).

Die Nutzen von Hanf Deiner Ernährung hinzuzufügen, könnte einfacher nicht sein. Hanfsamen sind eine Option. Sie haben einen reichhaltigen und nussigen Geschmack. Gib sie einfach in Dein Müsli oder Deinen Salat oder iss eine Handvoll davon roh. Sie sind zwar leicht erhältlich, es sollte allerdings trotzdem festgehalten werden, dass Hanfsamen keine Cannabinoide enthalten (obwohl sie sehr gesund sind). Wenn Du Deiner Ernährung eine ergiebige Dosis Cannabinoide hinzufügen möchtest, ist es am besten, Hanfblüten zu entsaften oder ein natürliches, ganzheitliches CBD Öl zu verwenden.

WIE GEHT DER WEG WEITER?

Es lässt sich nicht abstreiten, dass wir vermutlich einfach weiterhin frei die Gesundheitsvorteile genossen hätten, die die unzähligen Cannabinoide zu bieten haben, wenn unsere selbst geschaffene, verschrobene Wahrnehmung von Cannabis nicht dazwischen gekommen wäre. Regierungsinterventionen schoben dem einen Riegel vor und daher sind auch die Hürden für Forschungslizenzen hoch. Dies hat einen Dominoeffekt zur Folge, der unser Verständnis davon, wie der Körper mittels unserer eigenen Endocannabinoid-Systems interagiert und wie sich das durch Stimulation zum besseren nutzen lässt, stark einschränkt.

Es gibt eine wachsende Bewegung, die glaubt, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Herausreißen von Phytocannabinoiden aus unserem Ökosystem und der steigenden Rate neurodegenerativer und Autoimmun-Erkrankungen gibt. Wir könnten damit als Folge der Cannabis-Prohibition Langzeitschäden an der korrekten Funktionsfähigkeit unserer eigenen Zellen anrichten. Der bevorzugte nächste Schritt wäre eine Verdoppelung der Forschungsausgaben, während Regierungen die Regulierungen lockern, was den Gebrauch von Cannabis in kontrollierten Experimenten angeht. Das ist der einzige Weg, um wirklich zu verstehen, welchen Einfluss es auf unseren Körper hat und basierend auf dem, was wir bisher wissen, kann es zu einem gesünderen und besseren Leben führen.

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