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By Luke Sholl


Die Parkinson-Krankheit ist eine degenerative Erkrankung, die sehr belastend sein kann. Es wird angenommen, dass Parkinson nicht weniger als 1 von 500 Menschen betrifft. Die Symptome fangen allmählich an, verschlimmern sich aber mit der Zeit, was mit dem Verlust der feinmotorischen Fähigkeiten beginnt und zu Problemen mit Tätigkeiten wie Gehen und Sprechen führt. An Parkinson Leidende könnten auch geistige und verhaltensbezogene Veränderungen durchleben. Sowohl Männer als auch Frauen können Parkinson bekommen, doch die Erkrankung scheint ungefähr 50% mehr Männer zu betreffen. Das Alter ist ein erheblicher Risikofaktor, wobei die meisten Menschen die Krankheit mit etwa 60 Jahren entwickeln.

Obwohl es gegenwärtig keine Heilung gibt, helfen Betroffenen zahlreiche Behandlungen und Therapien, ein so vollwertiges und aktives Leben wie möglich zu führen. Von vielen ergänzenden Therapien – darunter Cannabis – wird behauptet, dass sie an Parkinson Leidenden potenziell nutzen würden. Allerdings sind nur wenige medizinisch zugelassen.

Also was genau macht Cannabis zu einem faszinierenden Kandidaten für die Linderung von Parkinson-Symptomen? Und was hat die Wissenschaft zu diesem Thema zu sagen?

Was ist Parkinson?

Parkinson ist eine neurodegenerative Erkrankung. Dies bedeutet, dass sie durch eine Degeneration des Nervensystems gekennzeichnet ist – insbesondere der Neuronen im Gehirn. Symptome der Parkinson-Krankheit entwickeln sich typischerweise langsam über mehrere Jahre. Aufgrund der vielfältigen Ausprägungen der Erkrankung kann sich das Fortschreiten der Symptome von einer Person zur anderen unterscheiden.

  • Warum tritt Parkinson auf

Parkinson tritt auf, wenn Nervenzellen (Neuronen) in einem Basalganglien genannten Bereich des Gehirns gestört werden oder sterben. Dies führt zu vielen Problemen im Körper, da die Basalganglien die Bewegung kontrollieren. Wenn sie normal funktionieren, produzieren diese Neuronen eine als Dopamin bekannte Gehirnchemikalie. Werden die Basalganglien gestört, erzeugen sie weniger Dopamin, was die körperlichen Symptome von Parkinson verursacht. Derzeit wissen Wissenschaftler noch nicht, was dazu führt, dass diese Neuronen ihre Arbeit einstellen.

Was ist Parkinson?

Wie sich Parkinson auf den Körper auswirkt

Bei Menschen mit Parkinson können verschiedene Symptome auftreten, die in bewegungsbezogene "motorische" Symptome und nicht mit Bewegung zusammenhängende "nicht-motorische" Symptome eingestuft werden.

Im Folgenden erläutern wir einige der am weitesten verbreiteten.

  • Tremor

Das charakteristische Muskelzittern von Parkinson tritt überwiegend im Ruhezustand auf. Bei Bewegung der Hände kann das Zittern nachlassen oder verschwinden. Das Zittern der Hände ist auch als "Pillendrehen" bekannt, da es so aussieht, als würde man unentwegt eine Pille zwischen Daumen und Finger drehen. Tremor kann auch in der Unterlippe, dem Kiefer oder den Beinen auftreten, wodurch tägliche Routineabläufe beeinträchtigt werden. Manche Menschen berichten auch von einem Zittergefühl in der Brust, im Bauch oder den Gliedmaßen. Im frühen Stadium der Parkinson-Krankheit ist typischerweise nur eine Seite von Tremor betroffen. Stress, Müdigkeit oder extreme Emotionen können Tremor jedoch vorübergehend verschlimmern.

  • Bradykinese

Bradykinese ist eine Bewegungsverlangsamung und umfasst reduzierte reflexartige Bewegungen wie Blinzeln oder das Armschwingen beim Gehen. Bradykinese kann auch zu Langsamkeit von Körperbewegungen und zu Schwierigkeiten führen, Handlungen zu beginnen, wie zum Beispiel von einem Stuhl aufzustehen. Ein weiteres wesentliches Merkmal von Bradykinese ist der Eindruck von unnatürlicher Stille oder einer Verringerung der Mimik.

  • Rigor

Rigor (Muskelsteifheit) ist das dritte verdächtige Symptom, das Ärzte nutzen, um eine Parkinson-Diagnose zu stellen. Rigor wird als Steifheit der Arme oder Beine wahrgenommen, die über die typischen Erscheinungen des Alterns oder von Arthritis hinausgeht. Steifheit kann zu einem verringerten Bewegungsradius beitragen und zu Schmerzen in den Muskeln sowie Gelenken führen. Muskelsteifheit kann auch den Oberkörper und die Gesichtsmuskeln betreffen.

  • Gleichgewichtsprobleme

Haltungsinstabilität ist das am wenigsten behandelbare der primären motorischen Symptome der Parkinson-Krankheit. Um Stürze zu vermeiden, wird regelmäßige Bewegung empfohlen, um das Gleichgewicht zu verbessern. Abgesehen davon kann Physiotherapie förderlich sein.

  • Nicht-motorische Symptome

Auch nicht-motorische Symptome sind bei Menschen mit der Diagnose Parkinson verbreitet. Beispiele hierfür sind Apathie, Depression, Verstopfung, Schlafstörungen, Verlust des Geruchssinns und kognitive Beeinträchtigung.

Wie sich Parkinson auf den Körper auswirkt

Cannabis und Parkinson-Krankheit

Es gibt wenig wissenschaftliche Belege, die nachweisen, dass ergänzende Therapien die Parkinson-Krankheit verlangsamen, aufhalten oder umkehren können. Viele Menschen mit dem Leiden haben jedoch von positiven Erfahrungen berichtet, als sie mit ihnen experimentiert haben. Das Ziel dieser Interventionen ist, bei der Therapie der Symptome zu helfen, Schmerzen zu lindern, Stress abzubauen und die Lebensqualität zu verbessern.

Komplementäre Behandlungen umfassen körperliche, Ergo- und Sprachtherapien, Übungen für Körper und Geist wie Yoga und Meditation, Manipulationstherapie wie Massage und Akupunktur sowie Energietherapien wie Reiki und Qigong. Natürlich werden von manchen auch alternative holistische Systeme wie Ayurveda und die traditionelle chinesische Medizin genutzt.

Da Parkinson eine Erkrankung des zentralen Nervensystems ist und Cannabis sich auf das zentrale sowie periphere Nervensystem auswirkt, werden auch die Bestandteile der Pflanze auf ihre Auswirkung auf Parkinson untersucht.

  • Welchen Einfluss hat Cannabis auf den Körper?

Cannabis beeinflusst den Körper über das Endocannabinoid-System (ECS), ein essenzielles regulatorisches System, das Cannabinoid-Rezeptoren, Neurotransmitter (bekannt als Endocannabinoide) und Enzyme nutzt, um unter anderem das zentrale und periphere Nervensystem zu beeinflussen.

Das ECS ist an vielen Prozessen und Funktionen beteiligt, wie zum Beispiel Stimmung, Gedächtnis, Schlaf und Appetit – und eine Regulationsstörung[1] des ECS ist neben anderen neurodegenerativen Erkrankungen sogar mit der Parkinson-Krankheit in Zusammenhang gebracht worden.

Wenn Cannabis in den Körper gelangt, "aktiviert" es diese Rezeptoren und Endocannabinoide, was die normale Neurotransmitteraktivität im Körper verändert und potenziell verschiedene Aspekte des ECS beeinflusst.

Durch ihre Wechselwirkung mit dem ECS können verschiedene Cannabisbestandteile einzigartige Reaktionen anregen. Während THC zum Beispiel mit hoher Affinität an CB1-Rezeptoren bindet, hat CBD eine direktere Wirkung.

Cannabis und Parkinson-Krankheit
  • Forschung zu Cannabis und Parkinson

Unter Beachtung des Obengenannten können wir nun einen Blick auf die Forschung zu Cannabis und Parkinson sowie das Potenzial spezifischer Cannabinoide werfen.

In einer Studie von 2017[2] wurden die Teilnehmer gebeten, über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten über die Auswirkungen der Nutzung von medizinischem Cannabis auf Symptome der Parkinson-Krankheit sowie etwaige Nebenwirkungen zu berichten. Da die gesammelten Daten subjektiv waren, kann die Studie nicht als echter Beleg einer Korrelation angesehen werden, doch generell berichteten die Teilnehmer von Verbesserungen der Symptome, wenn sie Cannabis nutzten, und stellten wenige Nebenwirkungen fest. Die Autoren erklärten, dass das Ziel der Studie war, die Entwicklung "sicherer und wirksamerer, aus Cannabis sativa abgeleiteter Medikamente" zu unterstützen.

2020 versuchte eine Überprüfung[3], die Wirksamkeit von Cannabis als alternatives Therapeutikum für die Parkinson-Krankheit zu bewerten, wobei insbesondere die Faktoren beobachtet wurden, die seine Verwendung in der klinischen Praxis von Parkinson "behindern". Sich auf 14 Studien stützend, von denen fünf randomisierte kontrollierte Studien waren, wiesen die Autoren der Überprüfung darauf hin, dass es trotz einiger positiver Studienergebnisse noch immer nicht genügend Belege gibt, um Cannabis als Parkinson-Behandlung zu empfehlen.

In einer weiteren Forschungsarbeit[4] wollte man die medizinische Wirksamkeit von Cannabis bei motorischen Symptomen wie Bradykinese, Rigor, Temor, Schlafproblemen und Schmerzen sowie nicht-motorischen Symptomen[5] wie Gedächtnis, Stimmung und Abgeschlagenheit untersuchen.

Trotz dieser Befunde bleibt medizinisches Cannabis ein strittiges Thema. Jene, die mit Parkinson leben müssen, sollten Behandlungsoptionen stets mit ihrem Arzt besprechen, bevor sie etwas Neues ausprobieren.

Lass uns nun das Potenzial spezifischer Cannabinoide ansehen, und zwar das von THC und CBD.

THC

Laut einer wissenschaftlichen Überprüfung aus dem Jahr 2017[6] mit dem Titel “Pros and Cons of Medical Cannabis use by People with Chronic Brain Disorders” ist von THC in Parkinson-Tierstudien nachgewiesen worden, dass THC mit Aktivität und Hand-Auge-Koordination im Zusammenhang stehende Marker verbessert. In der Überprüfung wurde zudem eine klinische Studie mit 22 Parkinson-Patienten hervorgehoben, die behauptet, dass medizinischer Cannabisgebrauch Verbesserungen von motorischen Symptomen wie Bradykinese, Tremor, Rigor und Haltung sowie von nicht-motorischen Symptomen wie Schlaflosigkeit und Schmerzen zu fördern schien.

CBD

Wegen seines Potenzials als antioxidativer und neuroprotektiver Wirkstoff, von seinem angstlösenden Potenzial ganz zu schweigen, ist CBD immer häufiger Gegenstand von Untersuchungen. In einer Studie von 2020[7] wurde CBD bei Parkinson-Patienten über 60 gegen Angst und Tremor getestet, was die Tür für weitere randomisierte kontrollierte Studien öffnet.

Gegenwärtig läuft eine randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie[8], in der die Verträglichkeit und Wirksamkeit von Cannabidiol (CBD) bei motorischen Parkinson-Symptomen getestet wird. Dies wird helfen, zu einer klareren Vorstellung der Auswirkungen von CBD auf die primären Parkinson-Symptome zu gelangen, während in anderen Studien weiterhin seine Auswirkung auf andere Aspekte der Parkinson-Krankheit wie zum Beispiel Psychose[9] erforscht wird.

Wie wird medizinisches Cannabis genutzt?

Obwohl es keine umfassenden Richtlinien zum Gebrauch von Cannabis bei Parkinson gibt, haben Nutzer generell folgende Optionen:

Jede Einnahmemethode wirkt anders im Körper. Wenn Du Cannabis rauchst oder verdampfst, wirst Du die Wirkung innerhalb von Minuten spüren, während es beim Essen ein bis zwei Stunden dauern kann, bis die Effekte einsetzen.

Cannabis zu rauchen, könnte mehr Nebenwirkungen als andere Konsummethoden haben. Kurzzeitfolgen hängen mit dem Rauch an sich zusammen. Diese sind unter anderem Reizung der Lunge, Husten und andere Atemwegsbeschwerden. Mit der Zeit könnte Cannabisrauch zu Herzproblemen führen oder bestehende Herzerkrankungen verschlimmern. Gegenwärtig gibt es jedoch keine klinischen Studien, in denen ein direkter Zusammenhang zwischen Cannabis und Herzproblemen aufgezeigt wurde.

Wenn Du Cannabis als ein essbares Produkt oder einen Extrakt konsumierst, solltest Du auf die Dosis achten. Es mag länger dauern, bis die Wirkung von Edibles eintritt, doch sie sind auch dafür bekannt, eine stärkere und länger anhaltende Wirkung als das Rauchen von Cannabis zu haben.

Darüber hinaus werden Cannabiskonzentrate ziemlich schnell wirken (wie beim Rauchen), können aber eine viel stärkere Wirkung hervorrufen.

Cannabis bei Parkinson: Großer Forschungsbedarf

Klinische Studien zur Wirksamkeit von medizinischem Cannabis waren in der Vergangenheit nur begrenzt . Kritiker der aktuellen Forschung unterstützen die Ansicht, dass mehr Studien erforderlich sind, um die klinischen Langzeitwirkungen von Cannabis (unter anderem auf die Parkinson-Krankheit) vollständig zu verstehen. Ohne weitere Erforschung der Dosierung und Nebenwirkungen werden die wissenschaftlichen Belege zur therapeutischen Rolle der Pflanze fraglich bleiben.

Bei der Qualität und Dosierung von Cannabis gilt es im Moment viele Hürden zu überwinden. Sofern die Regierungen mächtiger Länder Cannabis nicht von der Liste kontrollierter Substanz entfernen, werden Forschung, Zugang und Legalität kompliziert bleiben. Bis sich dies ändert, sollte eine Pharmakotherapie mit Cannabis daher mit Vorsicht in Betracht gezogen werden.

External Resources:
  1. The Endocannabinoid System and Parkinson Disease https://www.sciencedirect.com
  2. Medical Cannabis in Parkinson Disease: Real-Life Patients' Experience https://journals.lww.com
  3. Medical cannabis as an alternative therapeutics for Parkinsons’ disease: Systematic review https://www.sciencedirect.com
  4. Marijuana Compounds: A Nonconventional Approach to Parkinson’s Disease Therapy https://www.hindawi.com
  5. Cannabis use in people with Parkinson’s disease and Multiple Sclerosis: A web-based investigation https://www.sciencedirect.com
  6. Pros and Cons of Medical Cannabis use by People with Chronic Brain Disorders https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  7. Effects of acute cannabidiol administration on anxiety and tremors induced by a Simulated Public Speaking Test in patients with Parkinson's disease https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  8. A Study of Tolerability and Efficacy of Cannabidiol on Motor Symptoms in Parkinson's Disease https://www.clinicaltrials.gov
  9. Cannabidiol for the treatment of psychosis in Parkinson's disease https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
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