By Miguel Ordoñez

Rheuma (auch rheumatoide Arthritis oder im Volksmund einfach Arthritis genannt) beschreibt eine Krankheit, die durch chronische Entzündungen und steife und schmerzende Gelenke, Gewebe und Muskeln gekennzeichnet ist. Es wird geschätzt, dass mehr als 50 Millionen Erwachsene allein in den USA an dieser Krankheit leiden. Es gibt viele verschiedene Ursachen für Rheuma: Die Symptome können im fortgeschrittenen Alter oder durch die Abnutzung des Körpers auftreten. Rheuma ist manchmal auch das Ergebnis von Immunsystemmängeln.

Leider gibt es kein wirkliches Heilmittel für Rheuma. Menschen, die daran leiden, werden in der Regel dahingehend behandelt, ihre symptomatischen Schmerzen und die zugrunde liegenden Entzündungen zu reduzieren.

WAS IST RHEUMA?

Rheuma (oder Arthritis, beides ist im Wesentlichen das Gleiche) gehört zu der großen Gruppe der Autoimmunkrankheiten. Wie es bei Multipler Sklerose, Schuppenflechte, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Lupus und vielen anderen Erkrankungen der Fall ist, handelt es sich auch hierbei um eine Störung des körpereigenen Immunsystems. Was passiert, ist, dass das Immunsystem aus irgendeinem Grund überaktiv wird und versehentlich gesunde Zellen im Körper angreift. Das Ergebnis ist eine permanente Entzündung im Körper, die Schmerzen und andere Symptome zur Folge hat. Wenn jemand an Rheuma leidet, können die Schmerzen und die Steifheit der Gelenke sogar alltägliche Aufgaben wie Autofahren, das Kochen von Mahlzeiten oder das Anziehen erschweren.

Was ist Rheuma?

RHEUMA UND CANNABIS

Wir wissen seit einiger Zeit, dass die Cannabinoide mit dem Endocannabinoid-System des Körpers interagieren, das wichtige Körperfunktionen reguliert. Auf diese Weise kann Cannabis die Reaktionen unseres Immunsystems beeinflussen, die Schmerzwahrnehmung verändern und unseren Appetit, Schlaf und unsere Stimmung regulieren – um nur einige der Auswirkungen auf unseren Körper zu nennen.

Die US-amerikanische Food and Drug Administration hat gerade das erste Medikament mit CBD aus der Cannabispflanze zur Behandlung von Epilepsie zugelassen. Wenn es jedoch darum geht, Rheuma mit CBD zu behandeln, waren die Studien über seine Wirksamkeit zur Behandlung dieser Krankheit noch nicht so schlüssig. Dies erklärt, warum einige Forscher immer noch skeptisch hinsichtlich der Verwendung von CBD zur Behandlung von Rheuma sind.

FORSCHUNG: CBD UND RHEUMA

Eine Studie aus dem Jahr 2014[2] von Mary-Ann Fitzcharles kam zu dem Schluss, dass Cannabis “allen anderen Analgetika-Klassen außer Opioiden unterlegen ist”.

Sie weist auch darauf hin, dass es “wenig wissenschaftliche Belege[3] für die Wirksamkeit von CBD bei der Linderung von Schmerzen bei rheumatischen Patienten gibt.”

Andere Wissenschaftler dringen jedoch noch tiefer in die Materie vor. 2016 testeten Forscher des University of Kentucky College of Medicine in den USA transdermale CBD-Gele in Arthritis-Rattenmodellen, um zu verstehen, wie sie sich auf Schmerzen[4] und Entzündungen auswirken.

Wissenschaftler der University of Australia erforschen zudem das Vorhandensein des Endocannabinoid[5]-Systems in Gelenken sowie die Funktion dieses Regulationssystems in der Pathophysiologie (die der Erkrankung vorausgehenden Vorgänge) von Rheuma. Zukünftige Erkenntnisse auf diesem Gebiet könnten den Weg für neue Innovationen auf Cannabinoid-Basis ebnen.

Cannabis-Feuchtigkeitscreme

WARUM CBD NOCH WEITER IM DETAIL UNTERSUCHT WERDEN MUSS

Heutzutage scheuen Ärzte nicht vor der Verschreibung von Opioiden, Steroid-Injektionen und ähnlichen Behandlungen für Patienten mit rheumatoider Arthritis zurück. Während einige dieser Medikamente ein gewisses Maß an Linderung für die Patienten bieten können, haben sie auch manchmal erhebliche Nachteile. Die chronische Einnahme von starken Medikamenten wie Opioiden birgt erhebliche gesundheitliche Risiken wie Sucht und Überdosierungen. Viele dieser Medikamente haben auch schwere Nebenwirkungen, die Schäden an der Leber, den Nieren und Knochen hervorrufen und andere unerwünschte Wirkungen wie Gewichtszunahme oder Magenreizungen umfassen können.

Wenn Patienten mit diesen Medikamenten behandelt werden, entwickeln ihre Körper im Laufe der Zeit eine Toleranz, so dass sie immer höhere Dosen für ihre Schmerzlinderung benötigen werden. Dies wird die Nebenwirkungen noch weiter verstärken.

Außerdem machen Opioide stark abhängig und führen jedes Jahr zu Zehntausenden Todesfällen[6] aufgrund von Überdosen. Im Gegensatz dazu hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verkündet, dass "CBD mit seinem guten Sicherheitsprofil[7] generell gut verträglich ist".

CBD UND RHEUMA: WAS HÄLT DIE ZUKUNFT BEREIT?

Auch wenn präklinische Studien helfen, eine Vorstellung davon zu vermitteln, wie CBD in Versuchsmodellen von Entzündungen, Schmerzen und Rheuma wirkt, spiegeln sie nicht die Wirksamkeit des Cannabinoids bei Menschen wider, bei denen die Erkrankung diagnostiziert wurde. Es sind hochwertige klinische Versuche erforderlich, um zu beurteilen, wie es in der echten Welt helfen könnte.

Greg Gerdeman, Assistenzprofessor der Biologie am Eckerd College in St. Petersburg, Florida, fasste dies sehr gut zusammen, als er beim Annual Meeting of the Congress of Clinical Rheumatology einen Vortrag hielt, indem er erklärte, dass zukünftige Studien "Forschung mit Patientengruppen einbeziehen müssen, die Cannabis bereits konsumieren und danach verlangen. Und die Forschungsstruktur – Ärzte und Wissenschaftler – darf nicht so strengen Regeln unterliegen, damit sie mit dieser Gruppe forschen kann".

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External Resources:
  1. FDA Approves First Drug Comprised of an Active Ingredient Derived from Marijuana to Treat Rare, Severe Forms of Epilepsy | FDA https://www.fda.gov
  2. The Dilemma of Medical Marijuana Use by Rheumatology Patients https://onlinelibrary.wiley.com
  3. Efficacy, Tolerability, and Safety of Cannabinoid Treatments in the Rheumatic Diseases: A Systematic Review of Randomized Controlled Trials - PubMed https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  4. Transdermal cannabidiol reduces inflammation and pain-related behaviours in a rat model of arthritis https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5685274/
  6. https://www.cdc.gov/drugoverdose/deaths/index.html
  7. https://www.who.int/medicines/access/controlled-substances/CannabidiolCriticalReview.pdf
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