Cannabis wurde lange als Suchtmittel angesehen. Das ändert sich jedoch langsam. Neue Untersuchungen zeigen, dass Cannabis tatsächlich viel weniger süchtig macht, als viele andere legale und illegale Substanzen.

Nun zeigen Studien, dass CBD, eines der wichtigsten Cannabinoide im Cannabis, dazu beitragen kann, die Sucht und das Suchtverhalten zu zügeln. Lies weiter, um mehr zu erfahren.

WIE FUNKTIONIERT EINE SUCHT?

Damit wir besser verstehen könne, wie CBD zur Suchtbekämpfung beitragen kann, ist es wichtig, zuerst die Wissenschaft hinter der Sucht und dem Suchtverhalten zu verstehen.

Das menschliche Gehirn hat ein Belohnungssystem, das auf Dopamin beruht, einem komplexen Neurotransmitter. Dopamin ist eine sehr starke Chemikalie und kann Begierden im Gehirn erzeugen. Ursprünglich waren diese Begierden darauf ausgerichtet, uns beim Überleben zu helfen. Es kann sich um die Begierde nach Nahrung, Sex oder soziale Interaktionen handeln.

Wenn wir diesen Begierden nachgeben, erleben wir Empfindungen des Vergnügens. Dies wird durch andere Neurotransmitter verursacht, die in bestimmten Bereichen des Gehirns wirken, wie dem Hirnstamm, dem Pallidum, dem Nucleus accumbens und dem orbitofrontalen Kortex. Diese Bereiche werden oft als “Hedonic Hotspots” bezeichnet.

Begierden werden zuerst ausgelöst, wenn Dopamin (gebildet an der Spitze des Hirnstamms) beginnt einen komplexen Vorgang zu durchlaufen, der diese verschiedenen Bereiche des Gehirns verbindet. Vom Hirnstamm aus wandert Dopamin zuerst zum dorsalen Striatum, wo Neuronen im Gehirn lohnende Erfahrungen (wie Essen, Trinken, Rauchen oder Sex) identifizieren und damit beginnen, aus ihnen Gewohnheiten zu entwickeln.

Dopamin fließt auch durch den präfrontalen Kortex, wo es sich mit einer Aminosäure namens Glutamat verbindet, um reiche Visualisierungen auszulösen, die Deine Begierden fördern. Das Dopamin reist dann zur Amygdala, wo es durch gelernte emotionale Reaktionen das Gehirn weiter stimuliert. Dies könnte angenehme Erinnerungen hervorrufen, die Dich an die Zeiten erinnern, zu denen Du Deinen Begierden in der Vergangenheit nachgegeben hast.

Eine Sucht kann durch viele Dinge verursacht werden: Sex, Drogen, Essen, Pornographie, Glücksspiel, usw. Die meisten dieser Substanzen/Aktivitäten erhöhen den Dopaminfluss im Gehirn. Infolgedessen kann dies den Schaltplan des Gehirns neu vernetzen und bei anfälligen Menschen eine Sucht verursachen.

Wie diese Substanzen oder Verhaltensweisen mit dem Dopamin-Belohnungssystem in unserem Gehirn interagieren, variiert jedoch. Kokain zum Beispiel blockiert Dopamin-Transporter und stoppt vorübergehend die Entfernung von überschüssigem Dopamin im Gehirn. Nikotin hingegen stimuliert vorübergehend die Dopaminproduktion und erhöht die Glücksgefühle nach dem Rauchen.

Gehirn und Dopaminwege Cannabis

CBD FÜR DIE SUCHT: WAS SAGT DIE WISSENSCHAFT?

Es gibt eine große Menge an Belegen, die zeigen, dass CBD Menschen helfen kann, eine Vielzahl von Süchten zu zügeln.

Zum Beispiel zeigte eine Studie aus dem Jahr 2013 in der medizinischen Fachzeitschrift Pharmacology, Biochemistry and Behaviour, dass CBD helfen könnte Alkoholismus zu bewältigen.

Die Studie untersuchte die Auswirkungen von transdermalem CBD auf Nagetiere mit Alkoholismus. Genauer gesagt wurde beobachtet, wie CBD die durch Alkoholabhängigkeit verursachte Neurodegeneration beeinflusst. Es wird angenommen, dass Neurodegeneration ein Hauptfaktor bei der Verursachung von Alkoholabhängigkeit ist; indem er Gehirnzellen schädigt und die Bildung neuer Nervenzellen hemmt, wird angenommen, dass Alkohol die Wahrnehmung, das Verhalten und die richtig funktionierende Gehirnfunktion beeinflusst und letztlich ein suchterzeugendes Verhalten verursacht.

Sie Studie ergab, dass CBD zum Schutz gegen diese Neurodegeneration beiträgt und diese in manchen Fällen um bis zu 40% reduziert. Die Forscher schlussfolgerten, dass ihre Ergebnisse darauf hindeuten, dass CBD eine plausible Alternative zur Behandlung und Prävention von alkoholinduzierter Neurodegeneration ist.

In ähnlicher Weise deuten Forschungen darauf hin, dass CBD zur Verringerung der Nikotinsucht beitragen kann. Im Jahr 2013 hat eine Studie über Suchtverhalten gezeigt, dass CBD dazu beitragen kann, den Tabakkonsum bei Rauchern zu verringern.

Die Studie konzentrierte sich auf 24 Raucher, die mit dem Rauchen aufhören wollten. Die Raucher wurden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, um entweder eine Woche lang einen CBD-Inhalator oder ein Placebo zu erhalten. Ihnen wurde gesagt, sie sollten den Inhalator benutzen, wenn sie den Drang verspürten, eine Zigarette rauchen zu wollen.

Während der Behandlungswoche zeigten die Raucher, die den Placebo-Inhalator erhielten, keinen Unterschied in der Menge an Tabak, die sie konsumierten. Diejenigen, die den CBD-Inhalator erhielten, zeigten jedoch eine starke Abnahme der Menge der gerauchten Zigaretten (bis zu 40%).

Die Autoren der Studie schlugen vor, dass ihre Ergebnisse in Kombination mit anderen Forschungen zu CBD und seinen Eigenschaften für den Drogenentzug darauf hindeuten, dass CBD eine vielversprechende Behandlungsoption für die Nikotinsucht ist.

Andere Studien haben auch die Auswirkungen von CBD auf andere Süchte untersucht, einschließlich der nach Opioiden, THC-reichem Cannabis und Amphetaminen. Im Folgenden findest Du Links zu einigen dieser Studien:

  • CBD hemmt die belohnungsfördernde Wirkung von Morphium.
  • Cannabidiol, eine nicht-psychotrope Komponente von Cannabis, hemmt die durch Auslösereize induzierte Suche nach Heroin und normalisiert diskrete mesolimbische neuronale Störungen.
  • Dysregulation des Cannabinoid-CB1-Rezeptors und assoziierter Signalnetzwerke in Gehirnen von Kokainabhängigen und mit Kokain behandelten Nagetieren.
  • CBD zur Behandlung von Cannabis-Entzugserscheinungen

Kokain und Nikotin-Effekte

WIE KANN CBD BEI DER NIKOTINSUCHT HELFEN?

Unser Verständnis von CBD, dem Endocannabinoid-System und wie beide miteinander interagieren, ist immer noch nicht vollständig. Daher ist nicht klar, wie CBD dazu beiträgt, Abhängigkeiten und/oder Suchtverhalten zu zügeln.

Wie bereits vorher erwähnt, deuten einige Studien darauf hin, dass CBD zum Schutz vor Neurodegeneration beitragen kann, welche durch Substanzen wie Alkohol verursacht wird. Die Neurodegeneration gilt als Hauptakteur für den Alkoholmissbrauch.

Andere Studien haben auch gezeigt, dass CBD die Schwere und Intensität von Entzugserscheinungen reduzieren kann. Die Symptome des Entzugs von Drogen wie Kokain, Heroin und Methamphetamin sind bekanntermaßen sehr schwerwiegend und verursachen häufig, dass Patienten rückfällig werden.

Studien haben auch gezeigt, dass CBD die Dopaminwege positiv beeinflussen kann, die eine große Rolle bei Sucht und Gewohnheiten spielen. Für eine detailliertere Analyse von CBD und der vielen Möglichkeiten, wie es dazu beitragen kann, die Abhängigkeit zu zügeln, kannst Du in diesem **Artikel im Journal of Substance Abuse nachlesen.

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