Wenn Du an einem Ort mit konservativen Anschauungen zu Drogen aufgewachsen bist, hast Du wahrscheinlich auch schon ein paar Standpauken zu den angeblichen Gefahren von Marihuana bekommen. Bei diesen Warnungen durch Deine Lehrer oder Eltern kam wahrscheinlich auch die potentielle Gefahr einer Überdosierung von Marihuana zur Sprache. Sobald dieser Punkt in Diskussionen zum Thema Weed angesprochen wird, kann man davon ausgehen, dass sich Argumente gegenseitig an den Kopf geworfen werden wie Schulkantinenessen in einem Highschool-Film.

Das muss jedoch nicht sein. Es gibt klare Antworten zu diesem Thema, aber wir müssen uns erst darüber bewusst werden, wie wir den Begriff "Überdosis" verwenden. Wenn wir das geklärt haben, müssen wir uns noch in Kenntnis darüber setzen, wie viel wirklich "zu viel" von etwas ist.

KANN MAN CANNABIS ÜBERDOSIEREN?

Obwohl Du den Begriff "Überdosis" womöglich nur mit Drogen assoziierst, kann man im Grunde alles überdosieren. Hattest Du schon mal zu viel Kaffee? Du könntest ihn somit überdosiert haben. Zu viel Wasser getrunken? Hyperhydratation kann richtig gefährlich sein. Nur weil man etwas überdosieren kann, heißt das jedoch nicht gleich, dass diese Überdosis lebensbedrohlich sein muss. In einfachen Worten bedeutet das, dass man von jeder Substanz (auch von Cannabis) zu viel nehmen kann. In diesem Sinne ist eine Überdosierung möglich, aber eine tödliche Dosis ist – wenn überhaupt – nur sehr schwer zu erreichen.

WELCHE CANNABISDOSIS WÄRE TÖDLICH?

Fragst Du Dich, wie schwer diese zu erreichen wäre? Nun, um an die Himmelspforte zu gelangen, müsstest Du binnen 15 Minuten ungefähr 680kg Cannabis rauchen. Solltest Du gerade versuchen zu errechnen, wie viele Joints das sind, mach Dir lieber keinen Kopf. Die Effekte des Rauchens selbst und das Rauchen in einem derart aggressiven Ausmaß würden Dich lange vor dem THC töten.

Du kannst mehr THC in Form von Esswaren zu Dir nehmen, da hierbei kein Rauch im Spiel ist, aber es gibt dennoch mehr zu beachten. Du müsstest immer noch 50 Gramm pures THC konsumieren müssen, um als erwachsener Mann mit 50% Wahrscheinlichkeit daran zu sterben. Selbst mit den potentesten Esswaren würdest Du eher an dem exzessiven Zucker- und Salzkonsum sterben.

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WIE DU ERKENNST, DASS DU ZU HIGH BIST

Also nein, Du wirst nicht daran sterben. Du solltest aber auch nicht sorglos mit Gras umgehen. Wie Dir viele Erstsemester-Studenten bestätigen werden, kann viel übles Zeug passieren, wenn man zu viel raucht. Was Dich nicht umbringt, kann in einem solchen Fall jedoch dazu führen, dass Du Dich richtig schlecht fühlst. Es gibt auch bestimmte unangenehme Empfindungen, auf die Du achten musst, wobei einige offensichtlicher sind als andere.

Wenn Du mit der Wirkung von Gras vertraut bist, ist Müdigkeit wahrscheinlich eines der ersten Symptome, die Du erwarten würdest. Es gibt aber natürlich einen Unterschied zwischen "in der Couch zu versinken" und "stehend einschlafen". Wenn Letzteres eher auf Dich zutrifft, dann solltest Du vielleicht der Versuchung nachgeben und Dich ausschlafen. Zum Glück halten die Effekte nur ein paar Stunden an, egal, wie viel Du geraucht hast. Und hey, wer steht nicht auf ein 4–12 Stunden langes Nickerchen ab und zu?

Da wir gerade von vorhersehbaren Symptomen sprechen, sollten wir auch motorische Schwierigkeiten erwähnen. Obwohl diese nicht so schlimm wie bei anderen Substanzen ausfallen, könntest Du trotzdem tollpatschig herumstolpern. Denk nicht mal dran, noch mit dem Auto fahren zu können; selbst gerade zu gehen, kann zur Herausforderung werden. Du wirst auch spüren können, dass Dein Herzschlag immer schneller wird und Dein Blutdruck abfällt.

Zuletzt werden Dich sehr wahrscheinlich Angst und Paranoia überkommen, wenn Du zu high bist, wobei diese beiden Symptome wahrscheinlich zu den unangenehmsten zählen. Natürlich funktioniert jedes Gehirn anders, aber es konnte gezeigt werden, dass THC diese Geisteshaltung bei bestimmten Menschen hervorrufen kann und noch intensiviert, wenn man mehr konsumiert.

WIE DU EIN ZU STARKES HIGH GUT ÜBERSTEHST

Wie wir bereits erwähnt haben, halten diese Effekte nicht allzu lange an und Du kannst sie auch leicht bekämpfen. Falls Du die Zeit und Gelegenheit dazu hast, eine Mütze voll Schlaf zu nehmen, ist dies der sicherste Weg, um das High hinter Dich zu bringen. Falls nicht, gibt es noch ein paar andere Strategien. Besorge Dir etwas zum Essen und Trinken, was Dir dabei helfen wird, Spannung abzubauen und das High etwas erträglicher zu machen.

Was tust Du aber, wenn Du nichts davon zur Hand hast? Nun, dann musst Du es wohl oder übel durchstehen. Solltest Du Dich in der Gegenwart anderer zu paranoid und ängstlich fühlen, dann zieh Dich zurück und mach es Dir gemütlich. Mach Dich dann auf den Weg nach Hause, falls Du nicht bereits dort bist (fahre KEINESFALLS selber mit dem Auto). Zu Hause angelangt, schnappst Du Dir ein paar Decken und holst ein paar Mal tief Luft. Spiele wenn möglich etwas beruhigende Musik und lass Dich langsam in den Schlaf wiegen.

Denke vor allem daran, dass alles nur temporär und bald vorbei ist. Es wird auf jeden Fall unangenehm, aber nicht von langer Dauer sein, und am nächsten Tag ist dann alles wieder in Ordnung.

ZU VIEL GRAS ZU RAUCHEN, IST NICHT LEBENSBEDROHLICH, ABER NICHT OHNE NEBENWIRKUNGEN

Wie es bei allen guten Dingen der Fall ist, gibt es auch bei Weed zu viel des Guten. Nur weil Dich zu viel Cannabis nicht gleich umbringt, heißt das nicht, dass Dir keine unangenehme Zeit bevorstehen kann. Wir wollen uns schließlich nicht total übermüdet oder paranoid fühlen und Du bestimmt auch nicht. Wenn Du das im Hinterkopf behältst, kannst Du Dein heißgeliebtes Gras – wie alles andere auch – in moderaten Mengen genießen.

Ein paar abschließende Tipps: Solltest Du in einem Land leben, in dem Cannabis legal verkauft wird, solltest Du mit dem Budtender der Abgabestelle oder des Coffeeshops sprechen. Er hat bestimmt bereits jedes Lob und jede Beschwerde über seine Produkte gehört. Falls es Dich interessiert, ob bereits ein paar Züge einer Sorte dazu führen könnten, dass Du Dich zusammengekauert in einer Ecke wiederfinden wirst, dann frag lieber vorher nach! Basierend auf Deinen Rauchgewohnheiten wird Dir ein Budtender eine Sorte mit dem perfekten THC-Gehalt für Dich empfehlen. Solltest Du Dein Gras jedoch nicht in einer Abgabestelle kaufen und den THC-Gehalt nicht kennen, lässt Du es lieber langsam angehen und probierst erstmal nur wenig. Taste Dich langsam vor und nimm bei Bedarf ein paar weitere Züge. So einfach ist das. Vertraue Deinem Körper und Deinen Instinkten und Du wirst das Weed schon schaukeln.

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