Im Freien produzieren Cannabispflanzen wunderschöne Blütenstände. Das Ganze hat aber auch eine Schattenseite: Die Gefahr von Schädlingen. Deine Outdoor-Plantage kann von tierischen Eindringlingen bedroht werden: Erdhörnchen und Maulwürfen!

Um mit diesen gefräßigen Gartenbewohnern fertig zu werden, musst Du zunächst einmal wissen, womit Du es überhaupt zu tun hast. Deshalb wollen wir erst einmal die Unterschiede zwischen den beiden Säugetieren klären.

DER UNTERSCHIED ZWISCHEN ERDHÖRNCHEN UND MAULWÜRFEN

Erdhörnchen sehen aus wie Ratten mit spitzeren Zähnen und werden etwa 12–46cm lang. Maulwürfe sehen etwas seltsam aus und besitzen schaufelartige Pfoten mit Krallen, spitze Nasen und zugekniffene Augen; sie werden 12–18cm lang. Das Wichtigste im Hinblick auf den Anbau von Cannabis ist der unterschiedliche Speiseplan der beiden Nagetiere: Während ein Maulwurf in der Erde nach Insekten gräbt, fressen Erdhörnchen Pflanzen.

Maulwürfe stellen für Deine Cannabispflanzen keine allzu große Gefahr dar; in der Tat können sie sogar nützlich sein, indem sie für eine nährstoffreiche und lockere Erde sorgen. Das Risiko, dass sie durch Graben die Wurzeln Deiner Pflanzen beschädigen, ist gering. Größtenteils sind sie harmlose Gäste.

Erdhörnchen hingegen sind ein Problem. Erdhörnchen knabbern die Wurzeln Deiner Pflanzen an und können sie sogar ganz auffressen. Es scheint so, als hätten sie eine besondere Vorliebe für Cannabispflanzen – ganz so, als wären sie die Hanfliebhaber unter den Nagetieren! Diesbezüglich sind Erdhörnchen Deine Hauptsorge und haben sie es erst einmal in Deine Plantage geschafft, musst Du etwas dagegen unternehmen.

Pest Tiere Wachsen im Freien

SO FINDEST DU HERAUS, OB ERDHÖRNCHEN ODER MAULWÜRFE IHR UNWESEN TREIBEN

Anhand der oben angeführten Beschreibung kannst Du sie ganz gut voneinander unterscheiden, wenn Du eines der Viecher zu Gesicht bekommst. Selbst wenn Du keines der Tiere siehst, kannst Du den Eindringling anhand der Inspektion Deiner Pflanzen ganz gut identifizieren.

Maulwurfhügel und und Hügel von Erdhörnchen haben ein bestimmtes Aussehen. Ein Maulwurfhügel hat eine konische Form, beinahe wie ein Vulkan mit einem Loch in der Spitze. Im Gegensatz dazu ist der Hügel eines Erdhörnchens eher rundlich und an der Spitze manchmal sogar flach. An der Seite befindet sich ein schiefes Loch.

Abgesehen davon sind die Schäden an Deinen Pflanzen ein verräterisches Zeichen. Maulwürfe sollten gar kein Interesse an Deinen Pflanzen zeigen, unter Umständen verbiegen sie die Wurzeln ein wenig. Erdhörnchen hingegen werden die Wurzeln Deiner Pflanzen im Handumdrehen abknabbern. Wenn mehrere Deiner Pflanze plötzlich eingehen, ist der Übeltäter wahrscheinlich ein Erdhörnchen.

WIE DU DIE PELZIGE GEFAHR WIEDER LOSWIRST

Um die ungewollte Nagetier-Plage wieder loszuwerden, gibt es ein paar Techniken. Nehmen wir an, Du hast es mit Erdhörnchen zu tun, da Maulwürfe wie bereits besprochen keine wirkliche Bedrohung darstellen. Manche dieser Maßnahmen werden die Erdhörnchen zum Umzug zwingen, während andere sie sogar töten werden. Wir empfehlen Dir, es erst einmal mit den nicht-tödlichen Maßnahmen zu versuchen und Dir die tödlichen Schritte für später aufzuheben, wenn Du es mit einer regelrechten Plage zu tun hast und nichts anderes mehr hilft.

1. RIZINUSÖL UND KNOBLAUCHWASSER

Schütte Rizinusöl und Knoblauchwasser in die Öffnung des Hügels und Bedecke ihn mit einer Schicht Deiner verwendeten Erde. Das sollte Erdhörnchen abwehren und sie zum Umzug in eine andere Gegend zwingen.

2. ZÄUNE DEINE PFLANZEN MIT DRAHT EIN

Am besten verwendest Du dafür ein Drahtgeflecht mit kleineren Öffnungen als bei einem Hühnerdraht. Wenn Du den Boden und die Seiten Deiner Pflanzen damit schützt und sie vielleicht in einem Hochbeet anbaust, wird es den Erdhörnchen richtig schwer fallen, Zugang zu ihnen zu bekommen. Unter Umständen springen sie über den Zaun, wobei dies nur in den seltensten Fällen vorkommt. Selbst wenn es ihnen gelingt, kannst Du sie danach ganz leicht einfangen.

Möglicherweise lässt sich diese Methode nicht anwenden, wenn Deine Pflanzen schon wachsen oder Du sie nicht in einem Hochbeet anbauen kannst.

3. ERDHÖRNCHEN MITHILFE VON LAUCHPFLANZEN FERNHALTEN

Knoblauch und Zwiebeln sind für Erdhörnchen nicht annähernd so köstlich wie der Geruch von Cannabis. Schnittlauch, Knoblauch und andere pflegeleichte Lauchpflanzen um Deine Plantage herum sind eine gute Waffe, um pelzige Fressfeinde von Deinen Pflanzen fern zu halten.

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4. FALLEN AUFSTELLEN

Diese Dinger machen jede Menge Arbeit aber niemand hat gesagt, dass eine ethische Vorgehensweise einfach wäre.

Stelle diese Fallen am besten an einem Tag auf, an dem Du das Ganze gut beobachten kannst. Platziere sie an den Öffnungen der Hügel und siehe regelmäßig nach, ob Dir ein Erdhörnchen in die Falle gegangen ist. Wenn Du damit erfolgreich warst, bringst Du die Falle mit dem Erdhörnchen an einen schönen Platz in der Natur und lässt den Nager frei. Am besten verwendest Du Handschuhe für den Umgang mit Nagetieren, da das Erdhörnchen Deine gut gemeinten Bemühungen unter Umständen nicht zu schätzen weiß und Du so vor Bissen geschützt bist.

5. LEGE DIR EINE KATZE ZU

Wenn Du eine Katze auf Deiner Plantage frei herumlaufen lässt, sendet das ein eindeutiges Signal an die Erdhörnchen: Es ist an der Zeit, sich eine neue Wirkungsstätte zu suchen. Ob diese Maßnahme tödlich oder nicht ist, hängt allein von den Fähigkeiten der Krallen Deiner Katze ab – vielleicht schlagen sie die Erdhörnchen in die Flucht oder Deine Katze legt Dir ein blutiges Geschenk vor Deine Haustür.

6. GIFTIGE BLUMEN

Kommen wir nun zu den tödlichen Maßnahmen. Du könntest giftige Oleanderpflanzen einsetzen – achte darauf, sie nicht selbst zu essen und halte Haustiere und kleine Kinder davon fern.

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