Jeder Anbauer versucht, das Optimum aus seiner Cannabispflanze herauszuholen. Ob dies beinhaltet, ihr die angemessenen Nährstoffe zu geben oder die richtige Menge an Licht, es läuft am Ende alles auf Trichome hinaus. Diese winzigen "Haare" scheinen das gängigste Anzeichen einer gesunden und potenten Pflanze zu sein. Obwohl Trichome nicht immer eine erfolgreiche Aufzucht anzeigen, sind sie essentiell für die Entwicklung von erstklassigem Marihuana.

Obwohl alle Erzeuger wissen, dass Trichome wichtig sind, verstehen die meisten nicht, warum die Cannabispfanze sie überhaupt produziert. Wenn Du diese köstlich harzigen Knospen erzielen willst, ist es jedoch ausschlaggebend, dies zu begreifen. Biologisch betrachtet werden Trichome für die Selbstverteidigung genutzt. Sie sind der beste natürliche Weg, wie sich weibliche Pflanzen selbst vor Schädlingen und Erregern schützen. Durch "aggressive" Aromen und Geschmäcker von Terpenen und anderen, von Trichomen abgesonderten Verbindungen neigen Insekten dazu, sich von den Blüten fernzuhalten. Trichome helfen auch dabei, die Knospen zu bedecken, was sie vor schädlichen UV-Strahlen schützt. Indem sie Schatten liefern, kann die Pflanze die Lichtmenge besser kontrollieren, die sie an die Blüten lässt.

Heute bieten wir Dir eine Anleitung, wie Du das Optimum aus Deinen Cannabistrichomen herausholst.

Cannabis Trichome

GENETIK

Es gibt zwei vorherrschende Faktoren, die den Ertrag und die allgemeine Gesundheit einer Pflanze beeinflussen: Genetik und Umwelt. Wir können nicht genug betonen, wie entscheidend die Genetik ist, mit der Du beginnst. Wenn Du die besten und meisten Trichome erreichen willst, wähle eine Genetik aus, die dafür bekannt ist, eine Fülle von ihnen zu produzieren. Wenn Du Dir die besten Samen besorgst, hast Du alles Mögliche für einen der Faktoren getan. Jetzt musst Du Dich nur noch um die Umweltbedingungen kümmern. Vergiss jedoch nicht, dass Trichome nicht alles sind, wenn es um Potenz geht. Stelle sicher, dass Du vollkommen verstehst, was jede Sorte zu bieten hat, bevor Du Samen kaufst.

Wenn es darum geht, verlässliche Genetik mit großartiger Trichomproduktion zu finden, kannst Du immer Lemon Shining Silver Haze oder White Widow ausprobieren. Beide Sorten bekamen ihre Namen von dem weißen Überzug aus Trichomen, der während der Blüte erscheint. Außerdem sind sie tolle Optionen, wenn Du ein super High suchst. Probiere sie aus und beurteile selbst. Denke nur daran, dass Genetik, obwohl sie enorm wichtig ist, nur ein Teil der Gleichung ist; sie ist der erste Faktor. Sobald Du die angemessene Sorte gewählt hast, kannst Du all Deine Aufmerksamkeit darauf richten, die besten Anbaupraktiken zu verfolgen.

Lemon Shining Silver Haze und White Widow Royal Queen Seeds

BELEUCHTUNG

Dies wird in Bezug auf die Trichom-Entwicklung der wichtigste zu bedenkende Umweltfaktor sein. Die Beleuchtung hat einen starken Einfluss auf den Trichom-Ertrag einer Pflanze. Cannabis neigt dazu mehr Harz zu entwickeln, wenn es in äquatorialen Gebieten angebaut wird. Dies sind Gegenden mit hoher Belastung durch UV-Strahlen. Wie oben bereits erwähnt, nutzt Cannabis Trichome, um die Knospen vor zu viel Licht zu schützen. Indem Du die Pflanze für 2 bis 3 Wochen UV-B-Licht aussetzt, wirst Du dazu in der Lage sein, einen Unterschied im Trichom-Ertrag zu beobachten.

LEDs könnten ebenso eine Option für die Steigerung der Trichomproduktion sein. Diese Lampen erzeugen kein UV-B-Licht, aber manche Grower glauben, dass sich mit gerade genug Stress die Trichom-Ausbreitung dennoch erhöhen wird. Dies könnte eine riskante Option sein, aber sie könnte funktionieren. Wenn Du Deine Pflanze sanften Formen von Stress aussetzt, solltest Du stets auf Zeichen prüfen, ob sie immer noch gesund sind. Während ein wenig Stress nützlich für die Verstärkung der Trichome sein kann, wird zu viel Deine Pflanzen über den Punkt bringen, an dem es kein Zurück mehr gibt.

Beleuchtung Trichomproduktion Cannabis

ZUR RICHTIGEN ZEIT ERNTEN

Für die besten Erträge ist es entscheidend, dass Du anhand der Farbe der Trichome weißt, wie Du erkennst, wann es Zeit für die Ernte ist. Dies ist etwas, womit Du in den letzten paar Wochen der Blütephase anfangen solltest.

Da Trichome vom bloßen Auge nicht erkannt werden können, musst Du sie Dir mit einem Vergrößerungsglas oder einer Juwelierlupe ansehen. Falls die Trichome immer noch durchsichtig sind, sind sie nicht bereit. Zu diesem Zeitpunkt produzieren sie immer noch Cannabinoide, etwas, das Du nicht unterbrechen willst. Die Buds werden in den letzten zwei Wochen exponentiell wachsen, also sei geduldig. Wenn die Trichome anfangen, sich milchig-weiß zu verfärben, ist das ein Anzeichen dafür, dass sie bald soweit sind. Die Knospen werden immer noch nicht fertig sein, aber dies ist die Zeit, zu der Du am aufmerksamsten sein solltest. Rund die Hälfte der Blütenstempel sollte sich inzwischen zu einer bernsteinbraunen Farbe verdunkelt haben.

Die Trichome werden von einem milchigen Weiß zu einem trüben Weiß übergehen. Während dieser Phase zu ernten wird die stärksten psychedelischen/mentalen Effekte hervorbringen, aber es wird weniger Hasch einbringen, als wenn Du warten würdest. Es hängt alles von den Vorlieben des Anbauers ab. Wenn die Trichome schließlich bernsteinfarben werden, ist es höchste Zeit. Während dieser Phase zu ernten wird ein eher körperlastiges High erzeugen, das man mit Indica-Sorten assoziiert.

Es gibt ein kurzes, aber absehbares Zeitfenster, um eine gute mentale und physische Kombination zu erreichen. Wenn die Trichome noch immer eine trübweiße Farbe aufweisen, aber bereits leicht bernsteinfarben werden, wird die Ernte zu einem schönen Mix der Wirkungen führen. Eine gute Zeit, um die Pflanzen zu fällen, ist, wenn ein Viertel der Trichome bersteinfarben geworden ist, während die anderen trüb sind.

ANDERE FAKTOREN, DIE DU BEDENKEN SOLLTEST

Die Luftfeuchtigkeit und Temperatur können den Trichom-Ertrag einer Cannabispflanze verändern. Mit der richtigen Kombination kannst Du eine stressigere Umwelt simulieren, in der die Pflanzen glauben, sie müssten die Trichom-Produktion erhöhen. In den letzten 2 bis 3 Wochen der Blüte (etwa dieselbe Zeit, zu der Du die UV-B-Beleuchtung erhöhen solltest) wird das Umschalten von Luftfeuchtigkeit und Temperatur entscheidend sein. Versuche, die relative Luftfeuchtigkeit (RH) auf um die 30% zu verringern. Einige sehr harzige Pflanzen wachsen im Nahen Osten, wo das Wetter recht trocken und die Landschaft wüstenhaft ist.

Dennoch sollte Deine Temperatur 26°C nicht überschreiten. Höhere Temperaturen zu haben wird Deinen Trichom-Ertrag nicht beeinflussen, aber ihre Potenz ruinieren. Das ist etwas, das Du definitiv nicht willst. Um zu überprüfen, ob die Temperaturen korrekt sind, rieche ordentlich an Deinen Buds. Wenn Dir ein sehr kräftiges Aroma begegnet, könnte es ein Hinweis darauf sein, dass die Temperatur zu hoch ist. Dies wird Deine Trichome allmählich abbauen lassen, also sei vorsichtig.

Routinekontrollen sind für Anbauer aller Erfahrungsstufen notwendig. Überprüfe Deine Pflanzen immer auf irgendwelche Nährstoffmängel. Die Nährstoffaufnahme wird ernsthaft zu Deinen frostigen Buds und der generellen Gesundheit der Pflanze beitragen. Selbst Faktoren wie Luftstrom und angemessene Bewässerungspraktiken sind wesentliche Belange für eine ordentliche Trichom-Entwicklung.

Wenn Du eine gesunde, harzige und potente Pflanze willst, wirst Du Arbeit hineinstecken müssen. Es wird nicht einfach sein, aber hoffentlich ist dies etwas, das Du aufrichtig liebst und worauf Du stolz bist. Wenn die Erntesaison vor der Tür steht, sorge dafür, Deine Fürsorge zu zeigen. Wenn Du Deinen nächsten Samen einpflanzt, bedenke alles oben Genannte. Vergiss nur nicht: "Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg." Viel Glück bei Deiner nächsten Ernte!

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