Obwohl sich der Status des Cannabisverbots in den letzten Jahren weltweit drastisch verändert hat, bleibt der Konsum dieses Krauts in vielen unterschiedlichen Regionen immer noch ein Tabu-Thema. In manchen Ländern wird schon allein der Besitz von kleinen Mengen Gras als strafbare Handlung angesehen und kann zum Verlust des Arbeitplatzes, zum Rauswurf aus der Schule oder zu Vorwürfen führen, ein "außer Kontrolle" geratener Drogensüchtiger zu sein. Das sind nur einige von vielen Beispielen der aktiven gesellschaftlichen Stigmen gegen Cannabis.

Der Besitz von Cannabis kann Betroffene in sehr ernstzunehmende Situationen führen, die sie entweder hohe Geldsummen oder sogar einige Zeit im Gefängnis kosten können. Bei solch einem negativem Bild von Cannabis ist es kein Wunder, dass viele Konsumenten Wert darauf legen, ihre Beziehung zu Cannabis streng geheim zu halten. Natürlich haben sie möglicherweise einige gute Freunde, mit denen sie sich ab und zu treffen, um gemeinsam ihrer Leidenschaft zu frönen, aber abgesehen davon versuchen die meisten Personen ihren Konsum für sich zu behalten.

Dieses verschwiegene Verhalten ist verständlich. Es scheint es nicht Wert zu sein, Gras in der Öffentlichkeit zu rauchen, in der Angst von anderen verurteilt zu werden und seinen Job zu riskieren oder das eigene Gesellschaftsbild zu gefährden.

LÜFTE DEIN GEHEIMNIS

Es Deinen Freunden zu erzählen ist eine Sache; die Beziehung zwischen Freunden ist oft offen und ohne Vorurteile. Die meiste Zeit liegt das daran, dass eine Gruppe von Freunden meist ein ähnliches Verhalten aufweist. Dies wird auch auch von Geschwistern behauptet. Jedenfalls ist eine der beängstigendsten und sehr häufig riskantesten Offenbarungen für Erwachsene und auch Teenager, den Eltern oder Erziehern den eigenen Cannabiskonsum zu gestehen - was sich wahrscheinlich über einige Jahre hinweg hinter verschlossenen Türen abgespielt hat.

Allein der Gedanke mit einem Elternteil oder sogar beiden zusammen zu sitzen, klingt womöglich furchteinflößend; wahrscheinlich möchtest Du jetzt schon einen Joint rauchen, um die von dem bloßen Gedanken daran hervorgerufenen Spannungen zu lockern. Aber es muss eigentlich überhaupt nicht auf diese Art und Weise geschehen.

Dies hängt nämlich voll und ganz von Deiner Vorgehensweise ab, wie gesund Deine Rauchgewohnheiten sind und wie erwachsen Du mit diesem Thema umgehst. Führst Du diese Konversation ohne jegliche Kenntnisse, außer dass Dich Weed berauscht und entspannt - so besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass Deine Erzieher ziemlich besorgt, genauso wie enttäuscht von Deinem Verhalten mit diesem Kraut sind.

Das genaue Gegenteil ist gut ausgerüstet mit Forschungsergebnissen und Statistiken sowie wirklich ehrlich an den Tisch zu kommen, denn so wird dieses Gespräch Eure Beziehung öffnen und Du wirst eine Verbundenheit mit Deinen Eltern spüren, wie nie zuvor. Dieser Artikel wurde mit der Absicht geschmiedet, Raucher mit ein paar Fakten und Ratschlägen auszustatten, die man in solch einer Situation anwenden sollte - um letztendlich zu erläutern, warum es zumindest meistens eine fantastische Idee ist, mit ihnen darüber zu sprechen.

ehrliche Konversation Eltern Cannabis

ERKLÄRE, WARUM DU EHRLICH SEIN MÖCHTEST

Am besten erwähnst Du während der Konversation, warum genau Du Deine Eltern in Deinen Graskonsum einweihen möchtest. Der Hauptgrund für dieses Gespräch ist die Last von Deinen Schultern zu nehmen, um eine stabilere und vertrauenswürdigere Beziehung mit den wichtigsten Personen in Deinem Leben aufbauen zu können. Erkläre Deinen Eltern auch, wie viel Dir die Verbindung mit ihnen bedeutet. Verwende diese Tatsache aber nicht in der Versuchung sie einfach mit Sympathie zu gewinnen, sondern sage ihnen einfach die Wahrheit, wie Du Dich fühlst.

Viele Cannabinieris waren sicherlich schon einmal in solch einer Situation, in der sie ihren Eltern Lügen auftischten, um ihren Konsum geheim zu halten. Anfangs mag dies womöglich sehr einfach und ungefährlich klingen, statt es ihnen einfach zu beichten und negativ aufkommende Gefühle beider Seiten erdulden zu müssen. Diese aufgeschobene Ehrlichkeit funktioniert vielleicht im Augenblick, zahlt sich auf lange Sicht jedoch nicht aus.

Sich mitten in der Nacht aus der Hintertür zu schleichen oder bei Mahlzeiten sehr wortkarg und mit roten Augen aufzutauchen, ist für eine ehrliche Beziehung wohl eher nicht so gesund. Tatsache ist, dass wir uns besser fühlen, wenn wir zu anderen und mindestens genauso wichtig, zu uns selbst ehrlich sind. Bestehende Risiken sind, dass Deine Eltern sich distanziert fühlen und Dein regelmäßiges Verschwinden bei Tag und Nacht verdächtig finden.

Sie werden es sicher wertschätzen und diese erfrischende Aufrichtigkeit auch benötigen. Vielleicht kann es sogar das Vertrauen und die Nähe der Beziehung erneuern. Dies ist mit großer Wahrscheinlichkeit der gefühlvollste Moment der ganzen Konversation und wohl auch der produktivste.

NUTZE DIE WISSENSCHAFT

Nachdem die Wahrheit über Deinen Cannabiskonsum ans Licht gekommen ist, ist es an der Zeit, Deinen Standpunkt mit gelieferten Fakten und Beweisen zu vertreten, um Deine Position und Handlungen zu verteidigen. Aber bevor wir dazu kommen, schenken wir unsere Aufmerksamkeit einer anderen wichtigen Sache. Auch wenn Gras die am wenigsten schädliche Freizeitdroge ist, kann es bei Übertreibung trotzdem nachteilige Auswirkungen mit sich ziehen, wie auch jede andere Substanz. Glaubst Du Probleme mit Cannabis zu haben und Deine Eltern sind auch dieser Meinung, könnten sie treffende Punkte vorbringen und dies ist der richtige Zeitpunkt ihnen zu zuhören.

Hast Du allerdings eine gesunde Beziehung zu Cannabis, bist produktiv und erreichst auch Deine Ziele, so hast Du alles Recht zu rauchen und kannst Dein Vorgehen mit diesen Fakten rechtfertigen. Einer der mächtigsten und entscheidendsten Punkte, den Du ihnen während des Gesprächs vorlegen kannst, ist folgender: Sind die Eltern mit Deinem Alkoholkonsum einverstanden? Oder sogar noch wirksamer - trinken sie Alkohol?

Werden alle Fragen mit einem Ja beantwortet, dann ist die Zeit gekommen ein bisschen Munition aus der wissenschaftlichen Literatur auszupacken. Die Mehrheit der Bevölkerung, die Cannabiskonsum ablehnen, weiß womöglich nicht genug von der Wissenschaft, die hinter dieser Pflanze steckt. Die meisten dieser Meinungen stammen höchstwahrscheinlich aus der gesellschaftlichen Rhetorik und jahrzehntealter Propaganda. Viele enthalten falsche Informationen, dass Cannabis eine sehr gefährliche Droge sei, was Linie auch der Grund für das Verbot ist. Währenddessen bleiben aber Substanzen, wie der industrielle Tabak und Alkohol weiterhin vollkommen legal und sind leicht zugänglich.

Wissenschaft Cannabis Studie Toxizität

EINE LEHRREICHE STUDIE

Eine in der Zeitschrift Scientific Reports veröffentlichte wissenschaftliche Studie, wandte eine Vorgehensweise an, um von einer langen Liste mit unterschiedlichsten Substanzen ermitteln zu können, welche Droge das höchste Sterberisiko aufweist. Diese Liste umfasste Drogen wie Alkohol, Cannabis, Kokain, Heroin, Nikotin, MDMA, Methadon und Amphetamine. Von all diesen Substanzen stuften Forscher vier von ihnen als höchst riskant ein, nämlich Nikotin, Kokain, Heroin und Alkohol. Die einzige Droge unter all diesen oben genannten Stoffen, die als weniger riskant eingestuft wurde, ist Cannabis. Tatsächlich ergab die Untersuchung, dass Cannabis beeindruckende 114 mal weniger tödlich als Alkohol ist.

Solche Beweisstücke Deinen Eltern während der Konversation als Argument zu liefern, wird sicher Eindruck hinterlassen. Möglicherweise ist es notwendig, ihnen die Frage zu stellen, ob sie sich besser fühlen würden, wenn Du auf einer Party bist und Dich mit Alkohol zudröhnst oder wenn Du mit Freunden zusammen bist und ihr gemeinsam Joints und eine Mahlzeit genießt. Es ist nicht schwer zu erraten, welche Entscheidung sie treffen werden, besonders nach der Präsentation solcher Beweise. Alkohol verursacht bekanntlich ein aggressives, unvernünftiges und manchmal auch gefährliches Verhalten. Cannabis bewirkt fast das Gegenteil. Diese sicherere Wahl zeigt Verantwortung.

DIE GESCHICHTE DER VERWENDUNG

An diesem Punkt des Gesprächs angekommen, bedeutet wahrscheinlich, dass Du schon einen soliden Grundstein gelegt, sowie auch angemessene und vernünftige Gründe für Deine Handlungen erläutert hast. Allerdings gibt es noch Vieles mehr, um Deine Eltern weiterhin aufzuklären. Nun ist der Moment gekommen schwere Wahrheitsbomben fallen zu lassen, die die Meinung Deiner Eltern gegenüber Cannabis ganz bestimmt verändern werden, genauso wie auch die Art und Weise, wie sie die Institutionen betrachten, die ihnen die ganze Zeit über die Hucke vollgelogen haben.

Wir tauchten in die wissenschaftliche Literatur ein, um Beweismaterial ausfindig zu machen; nun ist es allerhöchste Zeit, einen Sprung in die Vergangenheit zu unternehmen. Abgesehen von der Tatsache, dass Cannabis momentan an verschiedenen Orten verboten ist, war dies nicht immer der Fall. In Wirklichkeit wurde die Cannabispflanze nur für einen winzigen Teil in der Menschheitsgeschichte als illegal erklärt. Außerhalb dieser kurzen Gefängnisstrafe wurde sie buchstäblich seit Jahrtausenden für unzählige Anwendungsbereiche genutzt.

EINE BEEINDRUCKENDE GESCHICHTE

Vor nicht allzu langer Zeit, im Jahr 1850 wurde Cannabis dem US-Arzneibuch hinzugefügt, das dieses Kraut als wertvolle und wirksame Medizin für zahlreiche Erkrankungen anerkannte, wie zum Beispiel bei Tollwut, Milzbrand, Opiatabhängigkeit, Gicht, krampfartigen Störungen, Mandelentzündung und vielen weiteren. Von 1611 bis 1762 wurden Siedler aus Nordamerika stark ermutigt, Cannabis für industrielle Zwecke anzubauen - für all jene, die sich weigerten, wurden Sanktionen verhängt. Bereits 2900 v. u. Z. schrieben chinesische Kaiser über die medizinischen Eigenschaften dieses Krauts.

PROPAGANDA

Wieso wurde es also im Laufe der Zeit verboten? Naja, die Sicherheit von Cannabis war sicher nicht der wahre Grund. Es war im Jahr 1930, als eine böse und sachlich ungültige Kampagne gestartet wurde, um Cannabis zu dämonisieren und seinen Ruf zu schädigen. Ein Mann namens Harry J. Anslinger, ein Kommissar des Federal Bureau of Narcotics, spielte in dieser Angelegenheit eine essentielle Rolle. Er behauptete fälschlich, dass der Genuss von Cannabis zum Wahnsinn führt und Personen dazu verleitet sich kriminellen Aktivitäten anzuschließen.

Einige Jahre später schloß sich der Zeitschriften-Tycoon William Randolph Hearst all diesen verleumderischen Behauptungen an. Er nutzte seine eigene Zeitung, um Propaganda und Lügen über Cannabis mit der Verbindung von Gewalt zu verbreiten. Zahlreiche Quellen bestätigen, dass Hearsts Investitionen in die Holz- und Papierindustrie ihn zu seinen Lügen motivierten, da Cannabis ihm möglicherweise finanziell geschadet hätte.

Der Propaganda-Film "Reefer Madness" aus dem Jahr 1936 schadete dem Ruf dieses Krauts ebenfalls erheblich. Von einer kleinen Kirchengruppe finanziert, zeigte der Film Szenarios von Cannabis rauchenden Menschen, die verrückt wurden. All diese Handlungen verursachten großen Schaden darin, wie die Öffentlichkeit Cannabis wahrnahm. Später wurde es wieder aus dem US-Arzneibuch entfernt und als kontrollierte Substanz ohne medizinischen Nutzen eingestuft.

Geschichte Cannabis Propaganda Pharmakopöe

DIE IMAGE-WENDE

Was hat das alles zu bedeuten? Nun, es wird Dir als gutes Beweismaterial dienen, um es Deinen Eltern während des Gesprächs vorlegen zu können. So wird ihnen am besten geschildert, dass alles, was unsere Gesellschaft über Cannabis für wahr hält, eigentlich nur Lügen sind, die durch menschliche Habgier und Egos verbreitet wurden. Was sie denken, über Cannabis glauben zu wissen, basiert wahrscheinlich auf alten Lügenmärchen.

VERWENDE DIE GESUNDEIT ALS ARGUMENT

Ab diesem Zeitpunkt werden Deine Eltern bestimmt gänzlich überzeugt sein, dass Deine Wahl Cannabis zu konsumieren, komplett auf guten Gründen, Fakten und sensiblen Entscheidungen beruht. Jedenfalls wird es niemandem schaden, mit diesen auf Beweisen gestützten Behauptungen fortzufahren. Vermutlich ein Aspekt von Cannabis, der jedem gefallen dürfte, ob man High werden möchte oder nicht , ist, wie dieses Kraut mit dem menschlichem Körper interagiert.

Cannabis wurde sehr intensiv erforscht; viele Chemikalien dieser Pflanze besitzen ein medizinisches Potential. Bei den Cannabinoiden CBD und THC beginnend, bis hin zu einer Reihe von Terpenen und anderen Substanzen, müssen Nutzer noch nicht einmal etwas rauchen, um von den Vorteilen vom Cannabis profitieren zu können. Es gibt zahlreiche andere Formen von psycho-inaktiven Esswaren, Kapseln sowie auch Öle, die als einfache Nahrungsergänzungsmittel erhältlich sind.

Darüber hinaus hat die Art, wie Cannabis mit dem menschlichen Körper interagiert, unsere Sichtweise der biologischen Maschine in gewisser Weise revolutioniert. Es stellt sich heraus, dass unser Körper Moleküle produziert, die mit den Cannabinoiden nahezu identisch sind; diese sind bekannt als Endocannabinoide. Aufgrund dieser Ähnlichkeit wirken Cannabinoide, wie beispielsweise THC, auf denselben Rezeptoren, wie auch die endogenen Moleküle. Die Rezeptoren befinden sich auf der Oberfläche vieler Zellen überall im Körper verteilt und bilden ein System, das man das Endocannabinoid-System nennt. Die Moleküle im Cannabis arbeiten mit diesem System zusammen, um einige tiefgreifende therapeutische Wirkungen zu erreichen.

Daten zeigen nun, dass die Moleküle im Cannabis in der Lage sind oder das Potential besitzen, Symptome von Krankheiten, wie auch Störungen effektiv zu lindern, wie zum Beispiel Alzheimer, manche Krebsarten, Anfallserkrankungen, chronische Schmerzen, Entzündungen, Insomnie und noch viele mehr.

BERÜCKSICHTIGE BEIDE SEITEN

Da Du Deinen Fall jetzt ausführlich präsentiert hast, ist die Zeit reif für ein offenes Ohr deinerseits. Respektvolle und freie Dialoge sind der einzige Weg, um zu einer gerechten und fairen Erkenntnis zu kommen. Deine Eltern haben Dir die Chance gegeben die Wahrheit zu sagen und Deine Gedanken diesbezüglich auszudrücken. Auch wenn ihre Ansichten nicht auf Fakten basieren und Du nicht unbedingt mit ihnen einverstanden bist, so ist es vollkommen richtig auch ihnen Dein Ohr zu leihen. Läuft alles gut, wirst Du einen Kompromiss erreichen, der alle Bedürfnisse erfüllen wird. Nun hast Du möglicherweise nicht nur eine engere Beziehung geknüpft, sondern hast dank dieser Begegnung gegebenenfalls auch ihre Sichtweise über Cannabis komplett verändert.

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