Es scheint so, als würden jede Woche neue Forschungsergebnisse belegen, dass CBD bei bestimmten Krankheiten Potenzial als unterstützendes Heilmittel besitzt. Obwohl die universelle Unterstützung von CBD innerhalb der medizinischen Gemeinschaft nur langsam zugenommen hat, findet es endlich Anerkennung als Cannabinoid mit großer therapeutischer Kraft. Eine Krankheit, bei deren Behandlung CBD sich sehr vielversprechend verhält, sind degenerative Bandscheibenerkrankungen.

DEGENERATIVE BANDSCHEIBENERKRANKUNGEN: EIN ÜBERBLICK

Die deutsche Trainerlegende Joseph H. Pilates sagte einmal: "Du bist nur so jung wie Deine Wirbelsäule." Er meinte damit, dass die Wirbelsäule eine unersetzliche Rolle bei der Erhaltung der physischen Stabilität und Mobilität spielt. „Degenerative Bandscheibenkrankungen“ ist ein Sammelbegriff, der verwendet wird, um Erkrankungen zu beschreiben, bei der Bandscheiben gefährdet und geschädigt werden, sodass sie degenerieren.

Obwohl eine gewisse Degeneration der Bandscheiben zu dem natürlichen Alterungsprozess gehört, können physische Traumata durch Verletzungen, Arbeit, Fettleibigkeit und mehr zu schwerwiegenden Schäden führen. Dies kann Rücken- und Nackenschmerzen, Taubheitsgefühl und sogar Nervenschäden zur Folge haben. Diese degenerativen Prozesse können ebenso zu anderen chronischen Erkrankungen wie der Osteoarthritis beitragen.

Degenerative Scheibe

WIE HILFT CBD?

Um zu verstehen, wie CBD bei degenerativen Bandscheibenerkrankungen angewendet wird, musst Du Dich zuerst mit den Möglichkeiten von Cannabidiol vertraut machen. Das zweithäufigste Cannabinoid in der Cannabis-sativa-Pflanze stellt eine potenzielle Behandlungsform für solche Krankheiten wie das Dravet-Syndrom und chronische Schmerzen dar, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

CBD wird weithin als Entzündungshemmer akzeptiert und nimmt mittlerweile auch als Ergänzungsmittel für die Gesunderhaltung der Psyche Fahrt auf. CBD ist nicht-psychoaktiv und verursacht, soweit bekannt, keinerlei Nebenwirkungen. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass die Erforschung von CBD noch nicht abgeschlossen ist und es in fast ganz Europa nicht als Arzneimittel anerkannt wird - obwohl man das Potenzial durchaus wahrnimmt. Es bedarf vieler weiterer Tests im großen Maßstab, bevor es sich in den Augen der Medizin vorwärts bewegt.

CBD UND DEGENERATIVE BANDSCHEIBENERKRANKUNGEN

Im Gegensatz zu anderen Geweben im Körper, bestehen Bandscheiben aus fibrösem Knorpel und erhalten keinen ausreichenden Blutdurchfluss. Deshalb können sich die Bandscheiben nicht selbst heilen, sobald ein Schaden entstanden ist. Es wird dann viel schwieriger, die Mobilität wiederzuerlangen und es ist fast unmöglich, bestehende Schäden vollständig zu reparieren. Eine Hauptursache für Scheibendegeneration sind Entzündungen und Schwellungen, die durch verschiedene Auslöser bewirkt werden können.

Eine Studie von PLoS One, die 2014 abgeschlossen wurde, belegte die "schützende Wirkung von Cannabidiol" auf degenerative Bandscheibenschäden, die durch Läsionen verursacht wurden. In der Studie fügten die Forscher 19 einzelnen Ratten mit Nadeln Verletzungen in ihren Schwanzknochen zu, um degenerative Bandscheibenerkrankungen beim Menschen zu simulieren. Die Ratten wurden in drei Gruppen aufgeteilt und erhielten unterschiedliche Konzentrationen von CBD. Der ersten Gruppe wurden 30nmol CBD verabreicht, der zweiten 60 und der dritten 120. Anschließend wurde die Ratten jeder Gruppe einzeln über MRT und unter einem Mikroskop untersucht, um ein möglichst genaues Bild der CBD-Effekte zu erhalten.

SCHLÜSSE AUS DEN FORSCHUNGSERGEBNISSEN

Die Studie ergab, dass sich bei den Versuchsratten, die 120nmol CBD erhielten, die Schäden durch die Läsionen vermindert hatten, während die Ratten, die mit 30 bzw. 60nmol CBD behandelt wurden, keine sichtbare Verbesserung zeigten. Während der gesamten fünfzehn Tage der Untersuchung blieb die CBD-Wirkung jeweils gleich, nachdem sie erstmalig innerhalb der ersten 48 Stunden aufgetreten war.

Die Forscher erklärten weiterhin, dass es sich bei CBD - der kleinen Stichprobengröße und der nicht-menschlichen Versuchsobjekte zum Trotz - wegen der fehlenden nachteiligen Nebenwirkungen um einen ernstzunehmenden Kandidaten für die medizinische Behandlung degenerativer Bandscheibenerkrankungen handelt. Gegenwärtig arbeiten die Wissenschaftler daran, genau zu verstehen, warum CBD so nützlich ist und – folgerichtig - wie man es innerhalb der Behandlung einsetzen kann.

SCHMERZBEHANDLUNG UND PSYCHISCHE SYMPTOME DEGENERATIVER BANDSCHEIBENERKRANKUNGEN

CBD zeigt großes Potenzial, wenn es als Mittel in der Schmerzbehandlung bei degenerativen Bandscheibenerkrankungen verwendet wird. Es besitzt auch die Fähigkeit, einige der negativen Nebenwirkungen von verschreibungspflichtigen Medikamenten auszugleichen. Opioide, die für akutes und chronisches Schmerzmanagement eingesetzt werden, weisen ein großes Suchtpotenzial auf und stellen deutlich größere Gesundheitsrisiken dar, als THC und CBD.

Personen, die an einer schweren degenerativen Bandscheibenerkrankung oder chronischen Schmerzen leiden, erleben oft psychische Symptome der Angst und/oder Depressionen. Glücklicherweise erweist sich CBD als nützlich darin, die Angst abzumildern. Nach der Einnahme beschert das Cannabinoid eine angenehme physiologische Sedierung und seelische Entspannung.

Einige der am häufigsten zitierten medizinischen Implikationen von CBD sind seine entzündungshemmenden Eigenschaften. Tatsächlich fördert CBD die natürliche Unterdrückung von Entzündungen und bietet eine vielversprechende Alternative und Ergänzung zu verschreibungspflichtigen Medikamenten.

Degenerative Scheibenkrankheit cbd Ölbehandlung

DER „ENTOURAGE EFFECT“

Eine wichtige Rolle in der Diskussion über die CBD-Medizin spielt der synergistische "**Entourage Effect". Dr. Ethan Russo war der erste, der im Jahr 2011 die synergistische Kraft von CBD und anderen pflanzlichen Verbindungen aus Cannabis bei der Verabreichung als ganzheitliche Therapien - und nicht in Isolation - diskutierte. Einige Arzneimittel auf dem Markt sind Isolate von THC und CBD, die sich als weniger leistungsfähig, wenn nicht manchmal sogar als völlig ineffektiv erweisen.

Falls CBD in seiner unverfälschten Form eingenommen wird, besitzt es eine Reihe von zusätzlichen Nutzen, die Patienten mit degenerativen Bandscheibenerkrankungen helfen können.

Russos bahnbrechende Forschung wurde hunderte Male zitiert und hat sich zur Grundlage für das Verständnis des menschlichen Endocannabinoid-Systems entwickelt. In den letzten Jahren wirkte der Entourage Effekt als Vorbote des Wandels in der medizinischen Cannabis-Gemeinschaft hin zu besser abgerundeten Cannabisergänzungen und -Sorten.

CBD FÜR HAUSTIERE?

Die vorgestellten Forschungsergebnisse zeigen, dass CBD neben der Behandlung von Menschen auch eine ähnliche Wirksamkeit bei Tieren besitzt. Es gibt eine Reihe von sicheren, nicht-psychoaktiven CBD-Ergänzungen für Haustiere auf dem Markt, die für ähnliche Symptome wie beim Menschen gedacht sind. Was die degenerative Bandscheibenerkrankungen angeht, so zeigt CBD ein ernstzunehmendes Potenzial bei der Behandlung von Symptomen. Angesichts der Tatsache, dass auch manche Haustiere empfindlich auf pharmazeutische Medikamente reagieren, bietet CBD eine rein natürliche Möglichkeit, um Bandscheibenschmerzen bei verletzten und alternden Haustieren lindern zu können.

Vor dem Kauf einer CBD-Ergänzung für Deinen vierbeinigen besten Freund solltest Du aber darauf achten, dass das Produkt von einem renommierten Hersteller stammt und dass es tatsächlich für Haustiere gedacht ist. Obwohl CBD für Haustiere und Menschen gleich gut wirksam sein kann, ist es wichtig, dass Du als Besitzer trotzdem Vorsicht bei der Auswahl von Behandlungsmöglichkeiten walten lässt.

DIE ZUKUNFT VON MEDIZINISCHEM CBD BEI DEGENERATIVEN BANDSCHEIBENERKRANKUNGEN

Die Cannabiskultur erlebt derzeit in einigen Teilen der Welt eine Renaissance der hart verdienten Akzeptanz. Obwohl diese Vorwärtsbewegung für Cannabisanbauer und -Konsumenten als Ganzes ermutigend wirkt, hat freizeitlich genutztes Cannabis in einigen Fällen die Bedeutung medizinischer Patienten überschattet.

Der Streit über die als falsch entlarvte Einordnung von Marihuana als „Einstiegsdroge“ ist zwar beendet, doch bleibt es wichtig, für weitere Fortschritte in der Cannabinoid-Forschung einzutreten. Obwohl es Belege für die Wirksamkeit von CBD bei der Behandlung von degenerativen Bandscheibenerkrankungen gibt, fehlt es an finanzieller und politischer Unterstützung, damit die Ergebnisse der CBD-Forschung auch in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden können. Degenerative Bandscheibenerkrankungen beeinträchtigen die meisten betroffenen Menschen in ihrem Leben stark, weshalb es wichtig ist, die sicherste Option für die medizinische Versorgung im Auge zu behalten.

 

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