Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass CBD eine wirksame Behandlung für die Symptome von Angstzuständen sein kann. CBD, auch bekannt als Cannabidiol, ist ein Wirkstoff der Cannabispflanze, der zur Klasse der als Cannabinoide bekannten Chemikalien gehört. CBD erfreut sich als natürliche Substanz steigender Beliebtheit, die wegen der entzündungshemmenden, immunmodulatorischen, neuroprotektiven, antikonvulsiven und angstlindernden Wirkungen für die Behandlung zahlreicher gesundheitlicher Zustände eingesetzt wird.

Neben seiner effektiven medizinischen Wirkung ist CBD wegen seiner nicht-psychoaktiven Natur ein beliebter Bestandteil der Cannabispflanze. CBD ist das zweithäufigste Cannabinoid in Cannabis und macht etwa 40% der aktiven Wirkstoffe der Pflanze aus. Cannabis wird sehr oft als Freizeitdroge angesehen, was am psychoaktiven Cannabinoid THC liegt. Allerdings haben Sorten mit einem niedrigen THC-Gehalt sowie CBD-Extrakte und -Isolate keine bewusstseinsverändernde Wirkung.

WIE WIRKT CBD?

Es ist bekannt, dass CBD bei einigen Menschen ein Gefühl der Ruhe hervorruft, und Experimente haben ergeben, dass der Stoff die Symptome einer Angststörung reduziert. Die genauen Mechanismen, warum CBD bei der Behandlung von Angstzuständen wirksam ist, werden noch nicht vollständig verstanden, obwohl es eine ähnliche Wirkung wie herkömmliche Angstmedikamente zu haben scheint.

Cannabinoide erzielen ihre Wirkung auf den Körper zum Teil durch die Aktivierung von Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems. Dieses System besteht aus Rezeptorstellen, die im ganzen Körper vorkommen und als CB1- und CB2-Rezeptoren bekannt sind. Cannabinoide wie THC und CBD sind aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit Molekülen innerhalb des Körpers, die als Endocannabinoide bekannt sind, dazu in der Lage, mit diesen Rezeptoren zu interagieren. CBD selbst hat eine geringe Affinität zu CB1- und CB2-Rezeptoren. Das Molekül ist jedoch ein Agonist des 5-HT1A-Rezeptors.

Der 5-HT1A-Rezeptor ist an der Neurotransmission von Serotonin beteiligt – einem Neurotransmitter, der eine fundamentale Rolle für unsere Stimmung spielt. Die Wirkung von CBD auf diese Rezeptorstelle könnte für die angstlindernde Wirkung des Cannabinoids verantwortlich sein, da der 5-HT1A-Rezeptor eine Rolle bei der Vermittlung von Angst und depressivem Verhalten spielt.

Darüber hinaus wurde gezeigt, dass CBD die Hippocampus-Neurogenese beeinflusst. Der Hippocampus ist eine Region des Gehirns, die zum limbischen System beiträgt. Es spielt eine wichtige Rolle für das Gedächtnis und die Orientierung. Neurogenese ist die Bildung neuer Nervenzellen im Gehirn. Sowohl CBD als auch SSRIs (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) fördern die Neurogenese. Dies ist wichtig, da die zunehmende Hippocampus-Neurogenese bei Erwachsenen für die Reduzierung von Ängsten und depressivem Verhalten als wirkungsvoll angesehen wird.

Der 5-ht1a-rezeptor Ist An Der Neurotransmission Von Serotonin Beteiligt

WAS GENAU IST ANGST?

Angst zählt zu den häufigsten psychischen Störungen und betrifft allein in den Vereinigten Staaten 40 Millionen Erwachsene, was etwa 18% der Gesamtbevölkerung entspricht. Angst ist eine natürliche Reaktion auf Gefahr und Stress, wird aber krankhaft und chronisch, wenn man den Zustand über längere Zeiträume hinweg erlebt. Zu den häufigsten Symptomen von Angst gehören eine schnelle Herzfrequenz, schnelle Atmung, Unruhe, verminderte Konzentration und Schlafstörungen.

Angst kann sich in verschiedenen Formen zeigen und es gibt zahlreiche Arten der Erkrankung. Soziale Angststörung ist gekennzeichnet durch die immense Angst vor Verurteilung und Nervosität während sozialer Interaktionen. Personen mit sozialen Ängsten vermeiden normalerweise Augenkontakt und haben Angst, sich zu blamieren.

Die Zwangsstörung (OCD) ist eine weitere Form der Angst, die durch wiederholte Verhaltensweisen und Rituale wie die zwanghafte Überprüfung von Türschlössern und Lichtschaltern definiert wird. Menschen, die an OCD leiden, können auch unter aufdringlichen und beunruhigende Gedanken leiden, die sie nicht kontrollieren können.

Hypochondrie ist eine weitere Form der Angst, die von der ständigen oder häufigen Sorge um die persönliche Gesundheit gekennzeichnet ist. Eine Person kann leichte Symptome wahrnehmen und sofort vom Schlimmsten ausgehen. Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine weitere Form von Angst, die durch traumatische Erlebnisse wie Autounfälle und Krieg hervorgerufen wird.

Panikattacken sind ein Phänomen, das auch mit vielen Angststörungen in Verbindung gebracht wird. Panikattacken können episodisch sein und dauern in der Regel nur wenige Minuten. Sie verursachen Symptome wie Schwitzen, Zittern, Kurzatmigkeit, Brustschmerzen, Bauchschmerzen, Schwindel und große Furcht

Obwohl Angst durch bestimmte äußere Ereignisse und Zustände ausgelöst werden kann, hat sie ihre Wurzeln auch in der Neurochemie. Die vier Hauptbereiche, um die sich Behandlung und Forschung drehen, sind GABA-Mechanismen, das serotonerge System, noradrenerge Mechanismen und Neuropeptide.

WAS DIE FORSCHUNG SAGT

Mehrere Studien haben die angstlindernde Wirkung von CBD bestätigt. Die Forschung am Menschen gibt einen klareren Hinweis darauf, wie CBD klinisch und als verschriebenes Medikament wirken wird.

Ein im Journal of Psychopharmacology veröffentlichter Artikel dokumentiert eine Studie, die die Wirkung von CBD auf die allgemeine soziale Angststörung untersucht. Die Autoren der Studie erklären, dass die soziale Angststörung eine der häufigsten Angstzustände ist.

Die Studie umfasste 24 Patienten, die in 2 Gruppen aufgeteilt wurden. Eine Gruppe erhielt eine Einzeldosis CBD und die andere ein Placebo. Alle Patienten hielten dann einen simulierten öffentlichen Vortrag, der Angst auslösen sollte. Es wurde festgestellt, dass die Vorbehandlung mit CBD Angst, kognitive Beeinträchtigung und das Unbehagen beim Sprechen signifikant reduziert. Zudem wurde die negative Selbsteinschätzung während des öffentlichen Vortrags mithilfe von CBD nahezu aufgehoben.

Die Autoren des Artikels geben an, dass CBD im Vergleich zu den derzeit verfügbaren pharmakologischen Wirkstoffen für die Behandlung von sozialen Angststörungen wichtige Nutzen hat. Dazu zählen der schnelle Wirkungseintritt und fehlende Nebenwirkungen. Außerdem erzeugt die wiederholte Einnahme von CBD keine Toleranz oder Abhängigkeit und reduziert möglicherweise das Verlangen nach Drogen. Dies ist ein wichtiger Punkt, da Patienten mit Angststörungen oft nach solchen Substanzen als eine Form der Selbstmedikation suchen.

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