CANNABISPFLANZEN VOR WIND SCHÜTZEN

Wind ist sozusagen Dein Freind. Ein ordentlicher Luftzug bietet zahlreiche Nutzen für Cannabis. Es hilft beim kontinuierlichen Gasaustausch an den Blattstomata. Außerdem verursacht eine steife Brise, die die Pflanze zum Schwanken und Biegen animiert, nützliche Mikroverletzungen im Stamm und den Stängeln. Die Pflanze reagiert darauf mit einem kräftigeren Wachstum und wird durch die Bildung von zusätzlichem, die Pflanze stärkendem Gewebe, stärker.

Bei starkem Wind und Stürmen können Cannabispflanzen jedoch schwer beschädigt werden. Pflanzen können entwurzelt werden oder ganz umfallen. Zweige können kaputt gehen oder Stängel ganz abbrechen. Blätter können zerfetzt und fette zentrale Colas in voller Blüte irreparabel zerstört werden.

Pflanzen vor solch herzzerreißenden Ereignissen zu schützen und zu verstärken, ist einfach und kostengünstig. Bei der Pflege Deiner leckeren Cannabispflanzen ist es besser, das Schlimmste einzuplanen und auf das Beste zu hoffen. Mit diesen einfachen Tipps stellst Du sicher, dass Dein Gras, abgesehen von einem heftigen Zyklon, vor Wind geschützt ist.

WAS DU MACHEN KANNST

  • Es ist generell nicht zu empfehlen, Cannabispflanzen zu ihrem Schutz festzubinden. Ein wenig Flexibilität erlaubt der Pflanze einen natürlichen Bewegungsspielraum. Dies verhindert zum Beispiel, dass Pfähle herausgezogen oder Netze zusammen mit Deinen Pflanzen weggeblasen werden.
  • Pflanze Deine Pflanzen in der Nähe von Zäunen oder anderen dichten Pflanzen, die als Windschutz dienen können. Baumreihen und Hecken sind ein natürlicher Windschutz. Vermeide eine zu vollgestopfte Plantage, da der Kampf der Wurzeln um die Nährstoffe das Pflanzenwachstum behindern kann.

Windschutz

  • Bastle Deinen eigenen Windschutz. Schattiermatten, Bambusmatten oder Gitter aus dem Geschäft, die an in den Boden gestoßenen Pfosten befestigt werden, sind realisierbare Lösungen. Planen neigen dazu, zu einem Segel zu werden und können mehr Schaden anrichten, wenn sie von ihrer Befestigung losgerissen werden.
  • Vermeide den Einsatz von einem einzigen Pfosten, wenn Du Deine Pflanzen festbinden willst. Bei starkem Wind können sie sich von ihrem Befestigungspunkt losmachen. Platziere stattdessen drei oder zwei Pfosten um die Pflanze herum und verwende zum Anbinden flexibles Material. Lass die Finger von Drähten oder Schnüren, da diese zu potenziellen Bruchkanten werden können. Ideal sind dicke Seile oder ein alter Fahrradschlauch. So kann sich die Pflanze bewegen, um die Vorteile des Windes zu nutzen.

Vermeide Windschäden Beim Anbau Von Cannabis

  • Kappe und trimme die Pflanzen. Buschige Pflanzen sind weniger anfällig für Schwankungen und Biegungen.
  • Fertige einen Käfig aus einem großem Maschendraht (nicht aus Hühnerdraht - die Maschenweite ist zu klein). Stecke den Käfig in den Boden oder befestige ihn unten nur mit Zeltheringen. Kappe die Pflanzen und leite die Äste während des Wachstums durch die Öffnungen im Maschendraht. Nur ein sehr heftiger Wind kann dieses Konstrukt zerstören. Befreie die Äste von Blättern, die unter der obersten Blüte liegen (Lollipopp oder Undershuck), um die Bildung des Blütendachs an den Kanten des Käfigs voranzutreiben.

Vermeide Windschäden beim Anbau von Cannabis

  • Wenn Du Begleitpflanzen verwendest, bilden Klee und Luzerne unter den Pflanzen eine dichte Matte, die ein Herausreißen der Wurzeln verhindert. Zwei Reihen Mais sind ein großartiger Windschutz und sorgen bei der Ernte für eine nahrhafte Mahlzeit. Wenn Du DMT magst, wachsen Glanzgräser ohne invasives Wurzelsystem hoch genug, um für kleinere Cannabissorten als Windschutz zu dienen.

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