Cannabis wird seit tausenden von Jahren als Medizin verwendet. Unter all den Medikamenten der modernen Welt, hält es sich immer noch wacker als eine gründlich studierte Heilpflanze, bei der die Wirksamkeit zur Linderung von Alterskrankheiten erwiesen worden ist.

Das Altern, der Prozess des Älterwerdens, ist ein unausweichlicher Teil der menschlichen Erfahrung, der sowohl genetisch, als auch durch die Umwelt bestimmt ist. Obwohl das Phänomen des Alterns uns mit Lebenserfahrung, Weisheit und Demut schmücken mag, so ist es auch begleitet von sicherem physiologischen Verfall. Körperfunktionen fangen an schlechter zu werden, kognitive Funktionen werden beeinträchtigt und wir fangen an bestimmte vorteilhafte Aspekte unserer Jugend zu verlieren, wie etwa Flexibilität, sensorische Präzision und Lungenkapazität.

Altern ist etwas, das wir akzeptieren müssen, obwohl wir die Rate mit der wir altern und die Qualität des Alterns zu einem gewissen Grad bestimmen können. Nahrhaftes Essen, angemessener Sport und Bewegung sind die richtige Art von Medizin und konstante mentale Stimulation und Lernen können all unsere Biologie epigenetisch dazu bringen, dass die längstmögliche und gesündeste Lebensspanne gesichert ist.

Es existiert ein Klischee in der westlichen Welt, der Altern und ältere Menschen mit konstanten Schmerzen, Krankheiten und großen Mengen an Pharmazeutika in Verbindung bringt, die eine Pillenbox füllen, die für jeden Tag in der Woche beschriftet ist. Die traurige Realität ist, dass viele der Medikamente, die die Älteren erhalten, höchst suchterregende und potenziell gefährliche Opioide sind. Nicht nur sind verschreibungspflichtige Arzneimittel dieser Kategorie verantwortlich für zehntausende von Todesfällen jährlich, sondern auch eher zweidimensional in dem Mechanismus der Wirkung.

Es gibt eine unglaublich potente und wissenschaftlich validierte Pflanzenmedizin, die Senioren ermöglicht ihren Konsum von Pharmazeutika ganz beizulegen oder zumindest zu minimieren: Cannabis. Obwohl sich Marihuana für viele noch im Bereich des Tabus bewegt, zeigen wissenschaftliche Analysen, dass es zur Behandlung und Heilung einiger Beschwerden einsetzbar ist. Viele dieser Krankheiten manifestieren sich während der späteren Jahre des Lebens, nach Jahrzehnten von Nährstoffdefiziten, des Ausgesetztseins vieler Arten von Umweltverschmutzung, genetischen Dispositionen und diversen Umweltbedingungen. Allerdings hat sich Cannabis für diejenigen als nützlich erwiesen, die unter diesen Leiden leiden und aus diesen Gründen ist es ein perfekter pflanzlicher Verbündeter für ältere Menschen, die Altersschwäche und Krankheiten vorbeugen wollen.

Cannabis ist als Medizin so effektiv, weil es mit dem menschlichen Körper auf eine bestimmte Weise interagiert. In unserem Körper existiert etwas, das man das Endocannabinoid-System nennt und aus Rezeptoren überall in unserem Körper besteht; in Organen, Drüsen und dem Immunsystem. Dieses ist fundamentaler Bestandteil der Instandhaltung der menschlichen Gesundheit, da es den Körper in einen Zustand der Selbstregulierung oder Balance versetzt. Diese Rezeptoren werden aktiviert durch bestimmte interne oder endogene Cannabinoide, so wie Anandamid, welches chemisch dem THC ähnlich ist. Deshalb aktivieren externe Cannabinoide, bekannt als Phytocannabinoide, so wie THC und CBD diese Rezeptoren.

Also welche Beschwerden kann dieses Super-Kraut genau lindern? Und wie funktioniert das überhaupt?

Lass uns eine Blick darauf werfen.

ARTHRITIS  

Es gibt zwei vorherrschende Formen dieses unvorteilhaften Leidens. Osteoarthritis entwickelt sich meist bei Erwachsenen in ihren späten 40ern. Sie beeinträchtigt das Innengewebe der Gelenke, was zu Knorpelverlust führt. Dann reibt Knochen auf Knochen und die Gelenke werden entstellt. Auf der einen Seite manifestiert sich rheumatoide Arthritis, wenn das Immunsystem anfängt die Gelenke im Körper ins Visier zu nehmen, was dann wiederum für Schmerzen und Schwellungen in den betroffenen Bereichen sorgt und eventuell zur Knorpel- und Knochenzerstörung führt.

Ein Dokument veröffentlicht in der Zeitschrift Rheumatology hat bestätigt, dass CB2-Rezeptoren, zusammen mit CB1-Rezeptoren, die das Endocannabinoid System bilden, in den Gelenkgeweben von Arthritis-Patienten, reichlich vorhanden sind.

Co-Autor des Dokumentes, Dr. Sheng-Ming Dai von Chinas zweiter militärisch-medizinischer Universität, sagte in einem Interview mit Nature: "Historisch gesehen wurde die Therapie mit Marihuana verwendet, um die Symptome von einem breiten Spektrum von Krankheiten zu lindern, einschließlich rheumatoider Arthritis".

Darüber hinaus führte Dr. Jason McDougall von der Dalhousie University, Halifax, Forschungen durch, um zu ermitteln, wie Cannabinoide dabei helfen, Schmerzen bei Arthritis zu bewältigen. McDougall erklärt den Zustand der Nerven eines an Arthritis Leidenden: "Sie sind alle freiliegend, sie sind alle wund und für das Gefühl einer Menge Schmerzen verantwortlich. Was wir annehmen, ist, dass wir bei lokaler Verabreichung dieser cannabisähnlichen Moleküle in die Nerven tatsächlich in der Lage sein würden sie zu reparieren und die durch Arthritis verursachten Schmerzen zu lindern."

McDougalls Forschung hat gezeigt, dass Cannabinoide sich an Nervenrezeptoren in den Gelenken heften. Dadurch gelingt es ihnen, das Feuern der Nerven zu kontrollieren, die Schmerzen empfinden.

ALZHEIMER

Alzheimer ist der häufigste Auslöser der Demenz, vielleicht eine der verheerendsten Krankheiten, angetrieben durch das Alter. Diese Erkrankung betrifft vor allem Menschen im Alter von 65 Jahren. Das Risiko an Alzheimer zu erkranken verdoppelt sich ab diesem Alter alle fünf Jahre, so weiss man. Während der Dauer dieser Krankheit werden Proteinstrukturen, Plaques genannt, im Gehirn aufgebaut. Dieser Aufbau führt zum Verlust von Verbindungen zwischen Nervzellen im Gehirn, zur Zerstörung von Nervenzellen und Gehirngewebe.

Die Symptome der Krankheit sind verheerend. Betroffene beginnen Anzeichen von Gedächtnisverlust zu erleben, z.B. Gegenstände zu verlieren, Ereignisse zu vergessen und sich zu verlaufen. Schließlich kann das in Verwirrung, Halluzinationen, aggressivem Verhalten und auch in der Unfähigkeit ohne fremde Hilfe zu essen und zu gehen enden.

Zum Glück gibt Cannabis Hoffnung, diese schreckliche Krankheit zu verhindern und sogar zu behandeln.

Eine im Journal of Alzheimer’s Disease veröffentlichte Studie, entdeckte, dass geringe Dosen von THC in der Lage sind, die Produktion der Proteine zu verlangsamen, die schließlich Plaque im Gehirn des Patienten bilden. Mehr Forschung ist notwendig, bevor feste Schlussfolgerungen gezogen werden können, aber diese Studie allein deutet darauf hin, dass Marihuanakonsum der Verteidigungsschlüssel für ältere Menschen sein kann, um diesem schrecklichen Leiden zu entgehen.

In Bezug auf die Behandlung von Alzheimer wurde eine weitere Studie in dem Journal of Alzheimer’s Disease veröffentlicht, die herausgefunden hat, dass THC in der Lage ist, die Symptome der Erkrankung zu lindern. Die Forscher stellten fest, dass "das Hinzufügen von medizinischem Cannabis-Öl zur Pharmakotherapie bei Alzheimer-Patienten eine sichere und vielversprechende Behandlungsoption ist".

Obwohl Cannabinoid-Extrakte medizinischer Güteklasse eine potente Behandlungsmöglichkeit darstellen, erscheint das Rauchen selbst auch in diesem Zusammenhang nützlich. Der Professor für Neurowissenschaften an der Ohio State, Gary Wenk, hat eine Studie durchgeführt, die rückschließen lässt, dass "Personen, die Marihuana in den 60iger und 70iger Jahren geraucht hatten und die jetzt in ihre 60iger und 70iger Jahre eintreten, nicht mit dem Anteil an Alzheimer erkranken, wie sie sollten“.

KREBS

Krebs ist eine der wuchernden Krankheiten in der westlichen Welt und eine der führenden Todesursachen. Krebs hat keine Altersbeschränkung, aber in erster Linie tritt er bei älteren Menschen auf. Es wurde vor kurzem gezeigt, dass bis zu 90 Prozent der Krebserkrankungen nicht auf Pech mit den Genen zurückzuführen sind, sondern Manifestationen der Umwelteinflüsse sind. Das bedeutet, dass Entscheidungen bezüglich der Lebensweise der Schlüssel sind und Marihuana kann diesbezüglich nur eine der besten Entscheidungen sein, was Krebs betrifft. Krebs ist ein heikles Thema und die aktuellen Studien sind keineswegs vollständig, aber es gibt Hoffnung, dass Cannabis eine positive Wirkung auf diese Krankheit haben kann. Das ist besonders wichtig, wenn man bedenkt, dass herkömmliche Behandlungen viel öfter versagen, als dass sie Erfolg haben.

Das amerikanische National Cancer Institute bestätigt, dass sich Cannabis als erfolgreich erwiesen hat, Krebszellen im Labor zu töten. Das Institut stellt viele Studien vor, in denen Cannabinoide gezeigt haben, dass sie Krebszellen zerstören und das Krebsrisiko minimieren. Das beinhaltete, dass Cannabinoide durch die entzündungshemmende Wirkung das Darmkrebsrisiko minimiert, dass THC Leberkrebszellen schädigt und tötet, sowie eine Anti-Tumor-Wirkung von THC.

Zusätzlich zu dieser inhaltsschweren Liste, wurde ein Dokument von der American Association for Cancer Research veröffentlicht, die zeigt, dass CBD den programmierten Zelltod in Brustkrebszellen verursachen kann.

Vielleicht noch eindrucksvoller, Forscher an der Madrider Complutense Universität fanden heraus, dass THC in Gehirntumorzellen den programmierten Zelltod auslösen kann (bekannt als Apoptose), ohne die umliegenden gesunden Zellen zu schädigen. Dasselbe Forscherteam entdeckte später, dass synthetisches THC Hirntumore von der Mehrzahl der getesteten Ratten ausgerottet hatte, nachdem es injiziert wurde.

Parkinson Cannabis Royal Queen Medizinische Belastung Chronische Schmerzen Alzheimer Arthritis DepressionCHRONISCHE SCHMERZEN

Schmerz ist ein Thema, das viele ältere Menschen plagt. Rund 60 bis 75 Prozent der über 65-jJährigen berichten über Probleme mit beständigen Schmerzen. Spezifische Aspekte, die für chronische Schmerzen verantwortlich sind, sind Arthrose, Gelenkschmerzen und Muskel-Skelett-Schmerzen. Cannabis ist ein sicheres und natürliches, pflanzliches Mittel, um Patienten von ihren täglichen Schmerzen zu befreien und ihre Lebensqualität zu verbessern

Eine Studie von Forschern an der McGill Universität, Kanada, fand heraus, dass in einer Pfeife gerauchtes Marihuana chronische Schmerzen bei Patienten mit geschädigten Nerven drastisch reduzieren kann.

Cannabis gegen Schmerzen kann laut einer Studie der University of Michigan sehr gut dabei helfen die Opioid-Verschreibungen zu verringern. Kevin Boehnke von der School of Public Health’s Department of Environmental Health Sciences hat erklärt, “wir würden zur Vorsicht raten, bevor wir uns darauf stürzen die gegenwärtigen klinischen Praktiken gegenüber Cannabis zu ändern, aber man beachte, dass diese Studie darauf hindeutet, dass Cannabis ein wirksames Schmerzmittel darstellt und ein Mittel ist, um eine übermässige Opioidnutzung zu verhindern.“

PARKINSON-KRANKHEIT

Parkinson ist eine chronische Bewegungserkrankung, die sich über die Zeit verschlimmert und die Fehlfunktion und den Tod von Nervenzellen im Gehirn beinhaltet. Primäre Anzeichen der Krankheit sind Zittern, Starrheit und Haltungsinstabilität. Die überwiegende Mehrheit der diagnostizierten Fälle tritt bei über 50 Jährigen auf und das Auftreten steigt, je älter die Person ist. Cannabis erweckt auch in diesem Bereich der Medizin Hoffnung.

Ein Dokument, das in der Zeitschrift Clinical Neuropharmacology veröffentlich wurde, besagte, dass signifikante Verbesserungen sowohl beim Schlaf, als auch beim Schmerz entdeckt wurden, als Cannabis geraucht verabreicht wurde. Die Autoren merkten an, dass "die Studie darauf hindeutet, dass Cannabis einen Platz im therapeutischen Rüstzeug gegen die Parkinson-Krankheit bekommen kann".

DEPRESSIONEN

Depression ist eine gut bekannte affektive Störung, die verheerende Auswirkungen auf eine Person, sowie auf ihre Lebensqualität, Produktivität und Kreativität hat. Die Symptome reichen von Appetit- und Gewichtsveränderungen, bis hin zu Selbsthass und rücksichtslosem Verhalten. Das sind nur ein paar von über 50 verschiedenen Symptomen. Eine Person kann wahrscheinlicher eine Depression entwickeln, wenn sie in einem Alter zwischen 45 und 64 ist, also ist Alter ein Faktor.

Eine Studie an der McGill University hat herausgefunden, dass eine synthetische Form von THC, eine Kopie des psychoaktiven Inhaltsstoff von Cannabis, in geringeren Dosierungen ein aktives Antidepressivum war, als es Ratten verabreicht wurde. Es wurde herausgefunden, dass geringe Dosen die Aktivität in Neuronen erhöhen, die Serotonin produzieren, einen Neurotransmitter, welcher der Schlüssel zur Stimmungregulation ist. Es ist wichtig zu beachten, dass die Forscher festgestellt haben, dass, wenn die Dosis erhöht wurde, die umgekehrte Wirkung eintrat und sich das Serotonin verringerte.

Chronischer Stress ist eine der Hauptursachen für Depression. Wissenschaftler an der University of Buffalo haben herausgefunden, dass chronischer Stress bei Tieren die Produktion von Endocannabinoiden verringert, was zu depressionsähnlichem Verhalten führte. Die Forscher vermuten, dass Cannabinoide aus Cannabis dazu beitragen könnten, Depressionen zu behandeln und die Stimmung zu stabilisieren.

Obwohl die Wissenschaft bis dato relativ spärlich ist, wird sie mit der Zeit immer dichter und aussagekräftiger. Was wir nun wissen, basiert nur auf den Grundlagen der Studien, zu denen wir Zugang haben und diese zeigen, dass Marihuana für ältere Menschen bei einer Vielzahl von mit dem Alter verbundenen Krankheiten eine unglaublich sichere und ungiftigere Alternative zu bestimmten potentiell schädlichen Medikamenten sein kann. Cannabis und die Bestandteile in dieser Pflanze haben sich als erfolgreich erwiesen bestimmten Krankheiten vorzubeugen, die die Lebensqualität zerstören könnten, sowie zur potentiellen Behandlung und Heilung weiterer.

 

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