Unter dem prämenstruellen Syndrom zu leiden bedeutet eine harte Zeit. Von Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen bis hin zu starken Krämpfen kann es ein wirklich stark beeinträchtigendes Syndrom sein, besonders da es jeden Monat aufs Neue zuschlägt. Glücklicherweise deuten neue Forschungen darauf hin, dass Cannabis helfen kann, einige der mit PMS verbundenen Symptome zu bewältigen, einschließlich Schmerzen, Krämpfe, Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen. Lies weiter, um mehr zu erfahren.

WAS IST PMS?

Jede Frau wird wissen, was das prämenstruelle Syndrom ist, denn die meisten von ihnen haben in irgendeiner Weise damit zu tun. Unter diesem Oberbegriff fasst man eine Vielzahl von Symptomen zusammen, von denen Frauen normalerweise zwischen dem Eisprung und ihrer Periode betroffen sind.

Diese Symptome variieren, können aber das Folgende umfassen:

  • Krämpfe
  • Blähungen
  • Kopfschmerzen
  • Stimmungsschwankungen
  • Schwellung/Empfindlichkeit der Brüste
  • Verstopfung/Durchfall
  • Verminderter Sexualtrieb

Man kennt ungefähr 150 Symptome, die mit PMS verbunden sind. Die genauen Symptome und ihre Schwere können von Frau zu Frau variieren und sich in Abhängigkeit von bestimmten Faktoren wie Stress ändern.

Aber obwohl dieses Syndrom Frauen unterschiedlich beeinträchtigen kann, ist eines sicher: PMS ist extrem unangenehm und die meisten Frauen suchen ständig nach neuen und verbesserten Möglichkeiten, um ihre Symptome zu bewältigen.

Neue Forschungsergebnisse deuten zum Glück für die Damen darauf hin, dass Cannabis ihnen genau dabei helfen kann.

Prämenstruelle Syndrom

KANN CANNABIS DABEI HELFEN, DIE SYMPTOME VON PMS ZU BEHANDELN?

Cannabis hat in letzter Zeit viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Dank neuer Forschungen sind wir endlich in der Lage, diese uralte Pflanze neu einzuordnen, sie besser zu verstehen und neue Wege zu finden, um sie zu unserem Vorteil zu nutzen.

Aber wenn es um Cannabis und PMS geht, scheinen uns unsere Vorfahren weit voraus gewesen zu sein. In einem historischen Überblick über Cannabis und seine Rolle in der Geburtshilfe und Gynäkologie aus dem im Jahr 2002 stellte Ethan Russo fest, dass Cannabis seit langem ein Teil der weiblichen Gesundheitspflege gewesen ist.

Russo wies zum Beispiel auf einen medizinischen Text aus dem China des 16. Jahrhunderts hin, in dem Cannabis (oder "ma", wie es im Text genannt wurde) ohne Zweifel als Medikament zur Linderung von Krämpfen während der Menstruation aufgeführt wurde.

Russo merkte ebenso an, dass Königin Elizabeth I Cannabis verwendete, um ihre Menstruationsbeschwerden zu behandeln. In der Tat verschrieben britische Ärzte beim Vorliegen von Menstruationsschmerzen regelmäßig Cannabis.

Leider wurde die Erforschung der Rolle von Cannabis für die Gesundheit von Frauen bisher stiefmütterlich behandelt. Dank anderer Untersuchungen über die Cannabispflanze wissen wir jedoch mittlerweile, dass sie viele generalisierte Effekte aufweist, die Frauen helfen können, ihre monatlichen PMS-Symptome zu bewältigen.

CANNABIS BEI MENSTRUELLEN KRÄMPFEN UND SCHMERZEN

Einer der Hauptbereiche, in denen Frauen von den gesundheitlichen Nutzen von Cannabis profitieren können, ist die Schmerzlinderung.

Schmerzhafte Krämpfe sind ein sehr häufiges Symptom von PMS und können Frauen von den ersten Tagen der Menstruation bis zu ihrem Ende betreffen. Glücklicherweise deuten Forschungsergebnisse darauf hin, dass Frauen von den schmerzlindernden Eigenschaften von THC und CBD profitieren können.

Die präklinische Forschung von Ethan Russo, die im British Journal of Pharmacology veröffentlicht wurde, legt nahe, dass THC als Muskelrelaxans wirken kann. Daher kann es helfen, verspannte Muskeln zu beruhigen, die während der Periode Krämpfe verursachen.

Um diese Effekte an Dir selbst zu testen, solltest Du einmal versuchen, eine topische Lösung mit THC zu verwenden und sie auf Deinen Unterbauch auftragen. Alternativ kannst Du auch Cannabis oder ein Konzentrat verdampfen, wobei Du allerdings im Auge behalten solltest, dass Du in der Folge mit den psychoaktiven Effekten klarkommen musst.

Falls Du die psychoaktiven Wirkungen von THC vermeiden möchtest, solltest Du eine Mikrodosierung oder die Verwendung eines Produkts oder einer Sorte mit niedrigem THC-Gehalt in Betracht ziehen. CBD-reiche Sorten können eine gute Alternative sein, obwohl THC in der Regel als das bessere Schmerzmittel gilt.

Topischer Cannabis für Frau vor der Menstruation

CANNABIS BEI KOPFSCHMERZEN

Kopfschmerzen und Migräne sind ebenfalls sehr häufige Symptome von PMS. Erfreulicherweise deuten Studien darauf hin, dass Cannabis ebenso helfen kann, sie zu lindern.

Laut einer Studie von 2016, die im Pharmacotherapy Journal veröffentlicht wurde, kann Cannabis dazu beitragen, die monatliche Migräne zu reduzieren. Die Studie umfasste 121 erwachsene Teilnehmer, die regelmäßig mit Migräne zu kämpfen haben, und untersuchte die Auswirkungen, die der Cannabiskonsum auf diese Patienten hatte.

Die Autoren fanden heraus, dass bei den Patienten, die Cannabis einnahmen, die Anzahl der monatlichen Migräneanfälle von durchschnittlich 10,4 auf 4,6 sank. Nun darf man nicht außer Acht lassen, dass diese Studie ihr Augenmerk nicht speziell auf Migräne in Zusammenhang mit PMS richtete. Dennoch ist bemerkenswert, dass die Einnahme von Cannabis in der Testgruppe die Häufigkeit der Migräneanfälle um mehr als 50% senkte.

Noch einmal, falls Du während des PMS unter Kopfschmerzen leidest und nach einer alternativen Behandlungsmethode suchst, könnte Cannabis eine gute Option sein. Auch hier empfehlen wir die Mikrodosierung von THC (bzw. das Verdampfen) oder Du solltest Dich – falls Du das Glück hast, in einem Land zu leben, in dem Cannabis legal ist – für Esswaren entscheiden, die eine kontrolliertere Dosierung ermöglichen.

CANNABIS FÜR DIE STIMMUNG

Wir alle wissen, dass Cannabis unsere Stimmung beeinflusst. Und wenn es um PMS geht, kann das eine wirklich gute Sache sein. Die Veränderungen, die während oder vor der Menstruation im Körper einer Frau stattfinden, verursachen häufig starke Stimmungsschwankungen, die schwer zu kontrollieren sind.

Frauen erleben typischerweise Stimmungsschwankungen in den Tagen, die der Periode vorangehen und als Lutealphase bekannt sind. Während sich der Körper darauf vorbereitet, Gebärmuttergewebe abzustoßen, erfährt er eine Vielzahl von Veränderungen, die bei vielen Frauen häufig zu einer emotionalen Achterbahn führen.

Heute wissen wir, dass viele Menschen sich für einen emotionalen Schub Cannabis zuwenden. Tatsächlich zeigen Studien, dass Cannabis Menschen helfen kann, mit dem emotionalen Stress fertig zu werden, der bei mentalen Problemen wie Angstzuständen und Depressionen entsteht.

Diese Effekte schreibt man im Allgemeinen CBD zu, einer nicht-psychoaktiven Verbindung, die in Cannabis- und Hanfpflanzen vorkommt. Forschungsergebnisse über Angststörungen, die 2015 in einer Übersicht zusammengestellt wurden, zeigen beispielsweise, dass die Einnahme von CBD eine wirksame Behandlungsform bei Angstzuständen sein kann.

Obwohl dieses Cannabinoid noch nicht vollständig verstanden wird, legen Forschungsergebnisse nahe, dass CBD dazu beitragen kann, die Wiederaufnahme von Serotonin im Gehirn vorübergehend zu blockieren. Dieser Serotonin-Schub kann helfen, Angstsymptome zu reduzieren und auch die Stimmung zu verbessern.

CANNABIS: EINE NEUE MÖGLICHKEIT FÜR DEN UMGANG MIT PMS?

Cannabis hat in letzter Zeit eine Menge Aufmerksamkeit erregt. Und dank der wachsenden Zahl von Untersuchungen über die Pflanze und ihre Verbindungen finden wir ständig neue Möglichkeiten, wie Cannabis uns helfen kann, gesünder und glücklicher zu leben.

Man darf allerdings nicht vergessen, dass ein echter Mangel an Forschung zu Cannabis und seine Auswirkungen auf PMS besteht. Trotzdem gibt es eine Menge wissenschaftlicher Literatur, die zeigt, dass Cannabis Schmerzen, Muskelverspannungen und Kopfschmerzen lindern kann und möglicherweise auch dazu beiträgt die Stimmung zu heben.

Dies sind wichtige Überlegungen, da alle diese Symptome im Zusammenhang mit PMS wirklich häufig auftreten. Und obwohl wir keine spezifischen Studien zu diesem Thema besitzen, solltest Du vielleicht in Erwägung ziehen Dich mit Cannabis selbst zu behandeln, um beurteilen zu können, wie es Dir bei der Bewältigung Deiner PMS-Symptome hilft.

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