CANNABIS GEGEN ENTZÜNDUNG

Der gesundheitliche Nutzen von Cannabis ist vielfältig. Cannabinoide besitzen ein komplettes Repertoire an nützlichen Eigenschaften für den Menschen. Sie sind vor allem als topische Anwendungsform, psychologische Stimulanzien und interne Medizin bei der Behandlung einer Vielzahl von Beschwerden bekannt.

Das Endocannabinoid-System ist für die meisten Lebewesen, einschließlich den Menschen, ein wichtiges biologisches Regulierungssystem. „Cannabis gegen Entzündung“ ist eine weitreichende Bezeichnung, die viele Systeme unseres Körpers betrifft. In unserem Körper gibt es eine Vielzahl von Cannabinoiden und Marihuana enthält über 60 dieser Cannabinoide.

Daraus ergeben sich eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten der Cannabinoide aus dem Cannabis und ebenso viele Wirkungsweisen. Die entzündungshemmende Wirkung von Cannabinoiden, die dabei hilft, Schäden des Gehirns vorzubeugen, ist eine andere, als wenn Cannabinoide eine Entzündung im Magen lindern.

Es ist bekannt, dass CB1-Rezeptoren primär im Gehirn und im zentralen Nervensystem vorhanden sind. Vor allem an präsynaptischen Nerven. Außerdem stellte sich heraus, dass CB2-Rezeptoren vorwiegend auf der Oberfläche von Immunzellen auftauchen.

Cannabis-Entzündung Endocannabinoidsystem

CANNABINOIDE SCHÜTZEN DAS GEHIRN

Cannabinoide besitzen neuroprotektive und immunsuppressive Eigenschaften.

Auf Astrocyten wirken sie nämlich immunsuppressiv. 70-90% unserer Gehirnzellen bestehen aus Astrocyten. Sie sind wichtig für neuronales Wachstum, die Signalübertragung und für die Verstoffwechslung von Glucose.

Die Wirkung von Cannabinoiden auf das Zentralnervensystem (ZNS) schützt nicht-transformierte Zellen vor der sogenannten Apoptose (Zelltod). Man nimmt an, dass dies eine schützende Funktion bei Autoimmunerkrankungen, die das ZNS betreffen (zum Beispiel Multiple Sklerose), darstellt. In diesem Fall bestätigen sich die immunsuppressiven Eigenschaften der Cannabinoide.

Auf das ZNS, das bereits von Multipler Sklerose (MS) betroffen ist, wirken nützliche entzündungshemmende Vorgänge. Cannabinoide tragen zu verschiedenen komplexen Funktionen bei, die die Auswirkungen von MS signifikant lindern. Bei entzündlichen Zytokin absondernden Zellen, die für einige der auftretenden Symptome von MS verantwortlich sind, initiieren sie den Zelltod.

Außerdem unterstützen Cannabinoide das Zellsystem, dass zum Wiederaufbau der Myelinscheide zum Einsatz kommt und die Nervenzellen schützt. Die erhöhte Produktion von Chemokinen und deren Rezeptoren verlangsamt den Austausch zwischen Vorläuferzellen und dem entzündeten Gewebe.

CANNABINOIDE HELFEN DABEI, DEN MAGEN ZU HEILEN

Der Test mit Mäusen zeigte die entzündungshemmenden Eigenschaften von Cannabinoiden bei der Behandlung von Colitis. Neben Morbus Crohn ist Colitis eine der beiden eiternden Darmkrankheiten. Aus den Daten geht hervor, dass die frühzeitige Aktivierung der CB1-Rezeptoren und des Endocannabinoid-Systems ein wichtiger Schritt zum Schutz des Dickdarms vor einer Entzündung ist.

Eine Entzündung des Darms kann zu mehreren pathologischen Zuständen des Magen-Darm Trakts führen. Die künstliche Stimulierung von Cannabinoidrezeptoren führte dazu, dass die Auswirkungen der Colitis bei Mäusen verringert werden konnten. Es ließ sich eine Besserung der Symptome, wie Schäden durch die Entzündung oder ein Schrumpfen des Dickdarms, beobachten.

Studien zufolge können Cannabinoide bei der Einleitung von Schutzmechanismen während einer Colitis eine wichtige Rolle spielen.

Cannabinoide Verordnung Entzündung

WISSENSWERTES ÜBER CANNABINOIDE

Cannabinoide haben verschiedene nützliche therapeutische Auswirkungen auf die Leber. Sie schützen die Leber bei Mäusen vor (CON-A) induzierter akuter Hepatitis, die der viralen oder autoimmunen Hepatitis ähnlich ist. Es zeigte sich, dass eine einzige Dosis THC, die auf verschiedene Arten wirkte, den Zustand bei CON-A induzierter Hepatitis verbesserte.

Rheumatoide Arthritis (RA) ist eine chronisch entzündliche Krankheit, von der 1% der globalen Bevölkerung betroffen sind. Die Symptome sind Ausfall der Gelenkfunktion, Schwellung und Steifheit der betroffenen Stelle, Schmerzen und schließlich die Zerstörung des Gelenks. Man untersuchte, welche Auswirkungen Cannabinoide und ihre Eigenschaften auf menschlichen Zellen von RA-Patienten haben. Es zeigte sich, das CBD, der nicht-psychoaktive Cousin von CBD, entzündungshemmende und anti-arthritische Eigenschaften besitzt. Eine tägliche Dosis von 5mg/kg reichte aus, um ein Fortschreiten der Krankheit merkbar zu verhindern.

Die entzündlichen Folgen von einigen Krebsarten sind bei Erkrankten für 15 -20% der weltweiten Todesfälle verantwortlich. Eine mit Krebs einhergehende Entzündung wird nun generell anerkannt und man setzt vermehrt auf eine Behandlung ohne Steroide, die die Risiken bei der Behandlung von Krebs minimiert. 25% aller Mäuse mit T-Zellen Leukämie wurden durch die Behandlung mit THC geheilt.

Die Forschung, steckt noch in den Kinderschuhen, um abschließende und noch beweiskräftigere Beweise zu liefern, aber viele bisher gesammelten Belege deuten auf die entzündungshemmende Wirkung von Cannabinoiden hin. Es gibt viele Menschen, die dafür gar keine wissenschaftlichen Beleg brauchen, denn sie gelten als lebende Beispiele für die Wirkung von Cannabis als Medizin. Zu guter Letzt danken wir vor allem den ganzen Mäusen, die geopfert wurden, damit wir vielleicht dieses außergewöhnliche Wissen erlangen können.

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