An vielen Orten der Welt und in vielen Staaten den USA wurde Cannabis als Genussmittel legalisiert. Dies zieht eine sehr spezifische Art von Tourismus an. Obwohl man in Amsterdam das exzellente "Anne-Frank-Haus" und das "Van-Gogh-Museum" besuchen kann, sind diese Ausstellungen nicht die Hauptattraktion. Die Niederlande ist unter den vergangenen Generationen für Cannabistourismus bekannt. Das hat bereits solche Ausmaße angenommen, dass Du, wenn ein nicht rauchender Freund Dir erzählt, dass er nach Holland in den Urlaub fahren wird, fragen wirst, "warum?".

Cannabis ist in den Niederlande weder komplett legal, noch ist es in Ordnung, es auf offener Straße zu konsumieren. Allerdings ist es durch die Existenz von "Coffee Shops" möglich, im Urlaub die Cannabiskultur zu erforschen. Hierin unterscheiden sich die Niederlande von den USA. Der Kauf und Konsum von Cannabis als Genussmittel mag zwar in manchen Staaten legal sein, aber trotzdem darfst Du es nur in den eigenen vier Wänden rauchen. Aus diesem Grund kann Bud and Breakfast eine neue Nische in der Cannabisindustrie bedienen.

bud and breakfast Canna-Tourismus

WAS IST DAS FÜR EINE WEBSEITE?

Die ironischerweise am 1. April gestartete Ganja-Version von Airbnb scheint fast zu gut, um wahr zu sein. Touristen haben die Möglichkeit, grasfreundliche Gastgeber an verschiedenen Orten auf der ganzen Welt zu finden. Der Begriff "grasfreundlich" bedarf einer etwas genaueren Betrachtung, bevor Du mit einem dicken Spliff in Dein BnB einfällst. Wenn Du die Webseite und die Standorte gründlich durchstöberst, wirst Du feststellen, dass nicht alle Gastgeber erlauben, auch im Innenbereich zu rauchen. Sie alle erlauben den Konsum im Freien. Doch nur manche haben kein Problem damit, wenn Du in Deinem Zimmer oder der Lounge einen durchziehst.

Manche dieser BnBs stellen die Assoziation mit dem Wort "freundlich" auf eine ganz neue Ebene. Manche bieten ihren Gästen sogar Cannabisblüten an. "Cannabis verfügbar" ist ein Kontrollpunkt auf jeder Gastgeberseite. Andere dieser Punkte sind "nur Verdampfer", "Rauchen im Innenbereich" und sogar "Verdampfer verfügbar". Die Plattform liefert Dir sehr detaillierte Informationen über das Bud and Breakfast, dass Dich beherbergen wird. Diese Infos sind extrem nützliches Wissen, bevor Du Deine Taschen packst und mit Deinem Gras an einen unbekannten Ort reist.

Die Einträge informieren Dich zudem über Ausgabestellen in der Nähe und empfehlen Dir cannabisfreundliche Events in der Gegend. Manche Gastgeber werden Dir sogar eine kleine Stadtführung anbieten. Das ist eine fantastische Gelegenheit, um Menschen kennenzulernen. Du wirst zudem eine Stadt erforschen und kennenlernen können, die Du vielleicht noch nie besucht hast.

Da in Staaten, in denen Cannabis legal ist, jeden Monat Cannabis-Events stattfinden, brauchen Teilnehmer und Unternehmer eine Bleibe. Das ist eine ausgezeichnete Gelegenheit sich zu vernetzen und Gleichgesinnte zu finden. Es wird sich in diesen BnBs schwerlich jemand finden, der etwas gegen Cannabis hat. Erfahrungen auszutauschen und von Menschen aus der Industrie zu lernen, ist in einem gewöhnlichen Hotel eher eine Seltenheit.

cannabis zur Verfügung gestellt canna-tourismus bnb

WIE KANN ALL DAS LEGAL SEIN?

Aufgrund der US-Bundesgesetze ist es an öffentlichen Plätzen nicht gestattet, zu rauchen. Dies gilt auch für Bundesstaaten, in denen Cannabis legal ist. Leider umfasst das auch Etablissements wie Cafés und Hotels. Das Schlupfloch, das gefunden werden konnte, sind Bud and Breakfasts, die als Privatbesitz gelten, wenn sie von den Besitzern vermietet werden.

Das führte zu einer Bewegung, die Joel Schneider die Idee gab, ein "Bud+Breakfast" zu eröffnen, eine cannabisfreundliche BnB-Kette in Colorado. Als er von CNBC zu seinen Cannabisgewohnheiten in Hotels befragt wurde, sagte Schneider: "Ich bin dann im Badezimmer, versteckt, mit einem Handtuch unter der Tür und laufender Dusche ... es gab keinen Ort, um zu rauchen und es hat keinen Spaß gemacht."

EINE NEUE ART VON TOURISMUS

Joel Schneider war ein Wall-Street-Anwalt, bevor er sein neues Marihuana-BnB eröffnete, als seine Kinder ihren Collegeabschluss machten.

Diese neue Nische floriert und wird immer beliebter. Nachdem er das Geschäft auf drei Immobilien ausweitete, machten Joel und seine Frau durchschnittlich $110.000 Umsatz im Monat. Von diesem Erfolg motiviert, will das Pärchen in Zukunft auch in andere Bundesstaaten expandieren, in denen Cannabis legal ist. Das ist eine hervorragende Idee, wenn man sieht, wie ausgelastet ihre Mietobjekte sind. Die meisten Wochenenden sind ausgebucht und die Reservierung für den Hanffeiertag am 20.April sind bereits ein Jahr im Voraus voll. Doch für die beiden war es nicht immer so einfach.

Die finanziellen Aspekte, die Unternehmungen in der Cannabisindustrie mit sich bringen, sind immer etwas knifflig. Banken und Kreditkartenfirmen verdächtigen diese Unternehmen oft der Geldwäsche. Diese falsche Annahme macht es für Unternehmen mit Cannabisbezug oft schwierig, ihre Pläne in die Tat umzusetzen.

Das BnB hatte ursprünglich eine "Bud Bar", bis sie von den örtlichen Strafverfolgungsbehörden vorgeladen wurden. Da sie von ihren Gästen für den Aufenthalt Geld verlangten, wurden sie des Verkaufs von Cannabis ohne Lizenz bezichtigt.

Doch Darrel Hoffman, Besitzer des "Bed and Breakfast 420", scheint nicht so viele Schwierigkeiten zu haben. Darrel überlässt seinen Kunden täglich ein Gramm Gras zum Genießen. Bislang hat er deshalb noch keine Probleme bekommen. Wir hoffen, das wird er auch nie, da es eine echt schöne Geste ist.

Übernachtung und Frühstück 420 Canna-Tourismus

DIE ZUKUNFT DES CANNA-TOURISMUS

Es lässt sich unschwer erkennen, dass wir es hier mit einem zukünftigen Trend zu tun haben. Bei einer gesteigerten Nachfrage wird sich natürlich auch das Angebot erhöhen. Hotelketten werden das beobachten und sich fragen, warum sie nicht das Gleiche machen können. Die Gesetzgebung wird angestoßen und in Frage gestellt werden. Im Normalfall ist das etwas Positives, da neue Industriezweige florieren werden.

Die Zukunft dieser Industrie wird neben den politischen Entscheidungsträgern natürlich auch von uns Konsumenten abhängen werden. Unsere Aufgabe als Hanffreunde ist es, diese Art der Tätigkeit so gut wie möglich zu bewerben. Der Erfolg wird eine positive Botschaft gegen die immer noch bestehende Stigmatisierung senden.

Wir hoffen, Du probierst diese neue Industrienische selbst einmal aus und kannst Deine Zeit dort richtig genießen. Viel Spaß bei Deinem nächsten Ganja-Urlaub!

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