Argentinien reiht sich in Südamerika hinter Uruguay und Chile ein und beginnt den medizinischen Nutzen von Cannabis zu erkennen.

Im Gegensatz zu Chile, das früher in diesem Jahr eine große medizinische Farm mit nationalen medizinischen Vertriebsplänen eröffnet hat und Uruguay, welches alle Formen des Gebrauchs legalisiert hat, scheint Argentinien außerordentlich vorsichtig in den Ring zu treten. Nicht nur wird das Medikament bloß in einer Provinz verteilt – zumindest vorerst – sondern auch Medikamente aus den Vereinigten Staaten importiert.

Argentinien beweist, wie vorsichtig der Schritt nach vorne auch sein mag, dass kein Land die medizinische Wirksamkeit und die Legitimität von Cannabis ignorieren kann. Systematische Verbesserungen sind hier wie an anderen Orten seit mindestens einem Jahr am Aufziehen. Im Jahre 2015 marschierten über 100.000 Menschen für die Marihuana-Reform durch die Straßen von Buenos Aires. Es dauerte „nur“ noch ein Jahr.

KÖNNTE 2017 WIRKLICH DAS JAHR DES MEDIZINISCHEN CANNABIS SEIN?

Jedes Jahr, seitdem Colorado und der Staat Washington bei der Legalisierung ihres Freizeitmarkts vorangeschritten sind, war „das Jahr der Marihuana-Reform“. Und in vielerlei Hinsicht war diese Spekulation nicht unbedingt falsch. Es ist nur ein langer Weg bis dahin. Wenn nächstes Jahr tatsächlich nicht „Das Jahr der Legalisierung“ ist, dann wird es einen weiteren weltweit wichtigen Umkehrpunkt geben, falls nicht die Legalisierung.

Kanada wird wahrscheinlich das Medikament komplett legalisieren. Die USA sind wahrscheinlich nicht in der Lage das Medikament im nächsten Jahr neu einzuplanen, obwohl sie es nicht mehr lange aushalten können. Gerade in diesem Jahr, in Europa, haben Kroatien, Deutschland und jetzt auch Italien einen Schritt in Richtung der medizinischen Reform gemacht. Was in Italien geschieht kann andere Länder dazu zwingen voranzuschreiten, zumindest für medizinische Zwecke – was von mindestens drei anderen Ländern abhängig ist – von England (vor dem Brexit), Spanien und Frankreich. Mexiko wird sich auch in die Richtung wie Argentinien weiterentwickeln. Australien und Israel werden weiterhin ihre eigenen medizinischen Programme aufziehen.

Was weltweit gegenwärtig geschieht ist tatsächlich eine beispiellose medizinische Revolution – welche die freizeitliche Legalisierung mit sich zieht. Es ist nicht mehr möglich zu behaupten, dass medizinisches Marihuana keine Wirksamkeit besitzt – wie selbst Argentinien zugegeben hat.

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Egal wie schnell die Reformen nun erlassen zu werden scheinen, so gibt es noch viel zu tun – weltweit. Es ist manchmal erstaunlich darüber nachzudenken, dass in diesem Jahr in den Vereinigten Staaten alle 49 Sekunden eine Festnahme wegen Weed stattgefunden hat. Andere Länder behalten weiterhin die Todesstrafe für den Besitz einer Droge, die heute (zumindest) als medizinisches Wunder anerkannt wird – wenn nicht eines der wichtigsten Medikamente, die der Menschheit bekannt sind.

Uruguay ist nach wie vor das einzige Land der Welt (obwohl Kanada wahrscheinlich das zweite ist) das Cannabis vollständig legalisiert und eine national regelnde Infrastruktur aufgebaut hat.

So traurig wie es ist, wird Marihuana wahrscheinlich weltweit in einem unsicheren Status verharren und in der westlichen Hemisphäre sicherlich bis 2018, wenn nicht 2020.

WIE SCHNELL WIRD EUROPA SICH ENTWICKELN?

Mit all diesen guten Nachrichten aus aller Welt bleibt die Frage an Europa „worauf warten wir noch?“. Das ist eine sehr gute Frage.

Ein großer Teil des Wiederstandes gegen die Legalisierung von Marihuana ist eine Haltung der Generationen gegenüber Drogen, wenn nicht wegen weiteren Streitpunkten bezüglich der Kontrolle. In den Vereinigten Staaten zum Beispiel, haben pharmazeutische Unternehmen aktiv Politiker aufgestellt (wenn sie nicht ihre Brieftaschen gefüllt haben) die versucht haben die Reformen zu bremsen, um sicherzustellen, dass nur Menschen mit Geld und mit bestehenden Unternehmen an dem funktionalen Ende des Gesetzeswandels teilhaben können. Wichtige Persönlichkeiten der Republikaner sind dieses Jahr besonders aktiv gewesen, bei dem bekämpfen jeder Initiative (auf Landes- und Bundesebene), die versucht eine schnellere Weiterentwicklung zu bewirken.

Obwohl diese Aktivitäten in Europa weniger offensichtlich sind, ist der wahre Grund, warum das Verbot von Weed so lange gehalten hat, eine komplexe Verflechtung von weltweiter Politik, Geld von pharmazeutischen Unternehmen und einer allgemeinen Uneinsichtigkeit Studien für eine Droge zu finanzieren, die in den meisten Ländern verteufelt wird. Diese Zeit endet. Was das speziell für das Cannabisverbot bedeuten soll ist eine offene Frage. Ohne Zweifel wird die gesamte Industrie weltweit sich mit Wachstumsschmerzen konfrontiert sehen. Jedes Land muss entscheiden, wie man Cannabis in seine eigene Kultur integriert. Was jedoch ein Ende hat ist die automatische Assoziation von Cannabis mit Kriminalität und/oder kriminellen Absichten.

Wollen die Menschen wirklich Patienten verhaften? In Europa ist die Antwort nun eindeutig nein.

EIN NEUER WEG IN DIE RICHTIGE RICHTUNG

Es ist schwer zu sagen, was der weltweite Umkehrpunkt der Legalisierung sein wird. Echte kanadische und nun auch amerikanische Unternehmen exportieren offensichtlich international eine Substanz die (nach internationalem Recht) nicht (einfach) legal in Massen transportiert werden kann, ob zwischen amerikanischen oder europäischen Staaten. Es könnte sein, dass eine UN-Resolution schließlich die internationalen Drogengesetze aus der Mitte des letzen Jahrhunderts beendet. Es kann auch in einer anderen Form passieren.

Unabhängig davon, was der letze Umkehrpunkt sein wird, oder (im Nachhinein) gewesen ist, bleibt die Marihuana-Reform hier. Die schweren Fragen, die sich nun, sowohl für die Öffentlichkeit, als auch für die Industrie stellen, beziehen sich auf die Regulierungen. Argentinien hat soeben eine weitere Option bereitgestellt.

 

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